Zeitenwende im Stromnetz
Resilienz ist eine Definitionsfrage: Das System ist zwar auf Schwankungen beim Ökostrom ausgelegt und gegen technische Ausfälle gerüstet. Vor Anschlägen ist es jedoch nicht gefeit.
Resilienz ist eine Definitionsfrage: Das System ist zwar auf Schwankungen beim Ökostrom ausgelegt und gegen technische Ausfälle gerüstet. Vor Anschlägen ist es jedoch nicht gefeit.
Der Südwesten der Hauptstadt liegt seit Tagen in Dunkelheit – nun kommen auch Soldaten zu Hilfe. Ist das noch nützlich? Da lächeln die THW-Leute.
China dominiert den russischen Automarkt. Doch dem Kreml gefällt das nicht: Die heimische Industrie kann mit der Konkurrenz nicht mithalten.
Der Mitteldeutsche Rundfunk verdient mit Werbung und Sponsoring viel mehr, als man dem Geschäftsbericht entnehmen kann. Dass die Angaben geändert werden müssten, hält der Sender nicht für nötig.
Berlins Regierender Bürgermeister kritisiert, dass die Linke eine Verbindung zwischen linken Positionen und dem Anschlag infrage stelle. Alle Haushalte ohne Strom sollen bis Donnerstag wieder am Netz sein.
Der Sicherheitsapparat zeigt sich entschlossen, die Proteste niederzuschlagen. Aber das Regime muss zusätzlich eine Intervention von außen fürchten.
Das Start-up Project Q macht zivile Sensoren für militärische Zwecke nutzbar, etwa zur Drohnenerkennung. Es steht exemplarisch für die neue Generation an Rüstungsunternehmen – und hat für seine Tests einen ganz besonderen Ort gefunden.
Nach dem Anschlag sind noch immer zehntausende Berliner ohne Strom und Heizung. Was verrät das Desaster über die Verletzbarkeit der Stadt und über eine Welt, in der alles Wesentliche elektrisch betrieben wird?
Ob Rente, Klima oder Start-ups – im Norden Europas klappt fast alles besser. Das sind die Gründe.
Nach dem Anschlag sind 35.000 Haushalte weiterhin ohne Strom. Linksextreme sollen verantwortlich sein. Wie steht es um Berliner, die ihre Wohnungen verlassen müssen?
Alle Blicke richten sich auf Afrika, eine Performance-Bewegung entsteht – und anstelle von Protest und Widerstand zählen immersive Erlebnisse und Heilung: Was das neue Kunstjahr bringt und welche Namen man sich merken sollte.
Das Boot im Miniaturformat, Raclette aus der Schweiz, ein Helm wie ein Raubtier, schlaue Forscherinnen und eine redselige Uhr: Das sind die Neuigkeiten aus der Technikkiste.
Steigende Krankenkassenbeiträge +++ Wälder im Klimawandel +++ Rhetorik von Friedrich Merz
Noch nie war es so schwer, eine Kelly oder Birkin Bag von Hermès zu ergattern. Julia T. hat alle möglichen Strategien ausprobiert, etwa 9000 Euro bezahlt – und doch nicht das Modell bekommen, das sie haben wollte.
Unter Ministerpräsident Viktor Orbán verstößt Ungarn seit langem gegen Grundprinzipien der EU. Das Land verliert deswegen nun abermals viel Geld.
Ende einer Ära zu Silvester: Mit dem Weggang des letzten Buchdruckers ist das berühmte Grafische Viertel in Leipzig nun nur noch Geschichte.
Autoren kündigen Romane an, die sie nicht vollenden. Architekten entwerfen Gebäude, deren Bauherren der Mut verlässt. Regisseure müssen auf Stoffe aufmerksam gemacht werden: Zum Jahreswechsel schicken wir Mahnschreiben an Säumige und Hoffnungsträger.
Der KI-Boom prägt die Finanzmärkte seit 2025. Nvidia und andere KI-Unternehmen zeigen Substanz, doch Risiken bleiben.
Ratgeber, die uns sagen, was wir tun und lassen sollen, haben Konjunktur. Wir raten uns selbst. Wir räsonieren im Ernst und im Unernst, warnen und wägen. Vorsätze für 2026? Vielleicht . . .
In Teheran entlädt sich die Wut über die wirtschaftliche Misere in Protesten. Irans Regierung will die Demonstranten mit Reformversprechen besänftigen.
Eine der wichtigsten Aufnahmen des Jahres: Der Wiener Komponist Oskar C. Posa wird wiederentdeckt. Eine Doppel-CD des Labels „Voilà!“ legt seine Violinsonate und seine erschütternden Soldatenlieder vor.
Drohnen sind in der Ukraine das wichtigste Verteidigungsmittel gegen Russland. Inzwischen werden sie überall im Land hergestellt, auch von Freiwilligen.
Jörg Krämer, der Chefvolkswirt der Commerzbank, fordert den Stopp der Pläne für den digitalen Euro. Patrick Papsdorf von der EZB begründet, warum die Notenbank daran festhält. 2027 soll es einen Pilotversuch geben.
Nazitümelei, Kokainkonsum, Vergewaltigungsphantasien: Seit Monaten untersucht die Bundeswehr Vorfälle bei ihren Fallschirmjägern. Der zuständige General zeigt sich sprachlos.
Man fragt sich ja jedes Silvester, ob es im neuen Jahr noch schlimmer kommen kann. Also haben wir Prominente gefragt, ob es für sie noch was zu lachen gibt. Und wenn ja, was.
Die Geschäftsführerinnen der deutschen Organisation HateAid finden nach den Einreisesperren aus den USA gegen sie klare Worte: Wir lassen uns nicht mundtot machen.
Neuer Jesus, falsche Geschenke und dann auch noch deutsche Sparneigung: Das Weihnachtsfest ist in diesem Jahr gleich dreifach ungültig.
Statt Dorfsterben und Vergreisung gibt es in Etteln Glasfaser bis zur letzten Milchkanne, smarte Altkleidercontainer und einen digitalen Dorfzwilling. Das interessiert auch Unternehmen – von der Arztpraxis bis zum Energieversorger.
In Deutschland hat man das Zusammenrücken verlernt: Was ich bei meiner Rückkehr nach fünfzig Jahren in Indien hierzulande erlebt habe. Und was ich besonders vermisse.
Ein generelles Social-Media-Verbot für Minderjährige auch in Deutschland bliebe wirkungslos. Das Vorbild der Eltern ist wichtig. Und in der Schulzeit sollte auf Smartphones verzichtet werden.
Sie sind ganz normale Leute – und jetzt haben sie mehr als eine Million Euro. Drei Frauen und ein Mann erzählen, wie sie das geschafft haben.
Weihnachten wird in Iran immer beliebter. Vor allem die Dekoration gibt den Menschen das Gefühl, mit der Welt verbunden zu sein. Die Kritik der Hardliner ist ihnen egal.
Die Wissenschaftsforscherin Helga Nowotny kämpft für mehr Zuversicht im Umgang mit globalen Krisen. Ein Gespräch über Weisheit, Wehrhaftigkeit und „kompetente Rebellen“ im Forschungsbetrieb.
Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) zeigt sich entsetzt über die Einreiseverbote für Vertreterinnen der Berliner Organisation. DJV-Chef Mika meint, das sei eine Vorgehensweise, wie man sie sonst nur aus autokratischen Regimen kenne.
Eine flotte Idee und ein bisschen Geduld: Kaum sechs Jahre später erscheint der legendäre Citroen HY in neuem Glanz. Wie ein Kölsche Jung seine Liebe zu der französischen Marke in Wellblech goss.
Birgit Breuel, die frühere Treuhandchefin, will sich noch einmal einmischen. Ihre Botschaft: Deutschland hat das Zeug, die großen Umbrüche dieser Zeit zu meistern. Die 88-Jährige spricht aus schmerzlicher Erfahrung.