Armutszeugnis für die Bundeswehr
Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) findet keinen Weg aus der Misere um den G36-Nachfolger. Stattdessen duckt sie sich weg. Fehlorganisation und Unfähigkeit beim Beschaffungswesen bleiben.
Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) findet keinen Weg aus der Misere um den G36-Nachfolger. Stattdessen duckt sie sich weg. Fehlorganisation und Unfähigkeit beim Beschaffungswesen bleiben.
Eigentlich wollte die Verteidigungsministerin noch vor der Bundestagswahl einen Nachfolger für das G36 präsentieren. Doch der Streit über die Vergabe zieht sich in die Länge.
Der Bundesgerichtshof bestätigt ein Urteil des Stuttgarter Landgerichts. Die Rüstungsfirma selbst soll mehr als drei Millionen Euro an die Staatskasse zahlen.
Die endgültige Entscheidung über das neue Sturmgewehr der Bundeswehr könnte sich noch bis zum Herbst verzögern, doch Heckler & Koch zeigt sich wieder zuversichtlich.
Zwei Großaktionäre des Waffenherstellers Heckler & Koch streiten vor Gericht, doch aktuell sieht es nicht so aus, als seien ihre Klagen begründet.
Der ausgeschlossene Bieter C.G. Haenel hält dem Hersteller Heckler & Koch sowie dem Beschaffungsamt unlautere Methoden vor. Das Thüringer Unternehmen bestreitet den Vorwurf, Patentrechte verletzt zu haben.
Das Verteidigungsministerium bekräftigt seinen Beschluss, das Unternehmen C.G. Haenel vom Vergabeverfahren für das neue Sturmgewehr auszuschließen. Dieses kündigte indes an, rechtliche Schritte einleiten zu wollen.
Das Verteidigungsministerium hat entschieden: Die Firma C.G. Haenel darf das neue Sturmgewehr der Bundeswehr nicht liefern. Nun ist nur noch Heckler&Koch im Rennen. Aber auch diese Firma ist belastet.
Der Geschäftsführer des Suhler Kleinwaffenherstellers C.G. Haenel weist erstmals alle Vorwürfe zurück. Er besteht auf den Auftrag für das Sturmgewehr der Bundeswehr.
Amthor, Guttenberg, Schröder: Frühere und aktive Politiker vergolden ihre Kontakte zur Wirtschaft. Das macht misstrauisch. Zu Recht? Ein Essay.
Die Waffenfirma C.G. Haenel hat den Auftrag für das neue Sturmgewehr für die Bundeswehr verloren – wegen Vorwürfen der Patentrechtsverletzung. Jetzt geht der Hersteller in die Offensive.
Das Verteidigungsministerium gesteht gegenüber den Abgeordneten Mängel beim Vergabeverfahren für ein neues Sturmgewehr ein. Recherchen zeigen: Bei einer internen Prüfung war die Waffe von Haenel unterlegen.
In einem Bericht an die Abgeordneten des Bundestages gesteht das Verteidigungsministerium ein, dass es früh von Patentproblemen beim Sturmgewehr von Haenel wusste. Eine Kommission soll größere Projekte nun begleiten.
Das Kanzleramt untersagte dem früheren Geheimdienstkoordinator eine Tätigkeit im Aufsichtsrat des Rüstungsherstellers. „Es bestanden Einwände“, heißt es von der Regierung. Auch in den Wirecard-Skandal könnte Fritsche verwickelt sein.
Die winzige Thüringer Firma Haenel sollte die Bundeswehr mit einem neuen Sturmgewehr ausrüsten. Daraus wird nun wohl nichts. Haben die Beamten den Anbieter bevorzugt?
Mit einem neuem Großaktionär kämpft Heckler & Koch um einen Auftrag der Bundeswehr. Nicolas Walewski hat hohe Erwartungen an das umstrittene Unternehmen.
Das Verteidigungsministerium musste seine Sturmgewehr-Vergabe revidieren. Dabei gab es schon frühzeitig Hinweise auf Unregelmäßigkeiten. Warum reagierte Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer erst jetzt?
Das Verteidigungsministerium wollte 120.000 Sturmgewehre von der Firma C.G. Haenel kaufen. Wegen einer möglichen Patentrechtsverletzung nimmt es nun Abstand von dem Plan. SPD, FDP und Grüne sind entsetzt.
Das deutsche Verteidigungsministerium will 120.000 Sturmgewehre von der Firma C.G. Haenel kaufen. Grüne und FDP kritisieren das – und ziehen eine Verbindung zum Krieg im Jemen.
Bei Koalitions- und Oppositionspolitikern häufen sich die Fragen über den Auftrag an die Thüringer Firma Haenel, das neue Sturmgewehr der Bundeswehr zu produzieren. „Die Truppe braucht hier Verlässlichkeit“, heißt es.
Ein sehr kleiner Waffenfabrikant aus Thüringen soll die neue Standardwaffe der Bundeswehr bauen. Wie konnte ein Zwerg, der sich mit seiner frisierten NS-Vergangenheit brüstet, den Branchen-Goliath schlagen? Unser Autor hat sich in Suhl umgesehen.
Die Beschaffung eines Nachfolgemodells für das Sturmgewehr G36 der Bundeswehr könnte so enden wie der Streit über die Vorgängerwaffe: Die Ministerin ist beschädigt, aber das G36 immer noch im Dienst.
Die Firma C.G. Haenel wirbt mit einem Wehrmachtsgewehr: Jetzt soll sie 120.000 Sturmgewehre für die Bundeswehr produzieren – die Vergabe könnte rechtswidrig sein.
Das Bieterverfahren über das neue Standardgewehr der Bundeswehr hat das Unternehmen Haenel aus Thüringen gewonnen. Dagegen wehrt sich nun der Waffenhersteller Heckler & Koch.
Die Entscheidung zum Kauf der neuen Standardwaffe von der Firma Haenel löst im Bundestag Verwunderung aus. Auf Anfrage einiger Abgeordneter zum G-36-Nachfolger gab der Hersteller keine Auskunft.
Jahrelang hat man bei Heckler&Koch geglaubt, an ihren 1a-Sturmgewehren käme niemand vorbei. Nun will die Bundeswehr bei einer kleinen Manufaktur in Thüringen bestellen. Selbst schuld.
Die neue Standardwaffe der Bundeswehr soll das Unternehmen Haenel liefern. Noch nie hat die kleine Firma aus Suhl einen so großen Auftrag erhalten. Hinter ihr steht eine Holding aus den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Die Bundeswehr will nach dem Wirbel um die Treffgenauigkeit des G36 eine neue Standardwaffe. Die Entscheidung im jahrelangen Auswahlverfahren ist bitter für den bisherigen Lieferanten Heckler & Koch.
Im Einsatz gegen Kriminelle und Terroristen setzt die Polizei in Hessen mit dem G-38 auf mehr Zielgenauigkeit und Wucht aus der Distanz. Geübt wird im sanierten Schießstand im hessischen Lorch.
Der neue Großaktionär Walewski will das Kontrollgremium des Waffenherstellers mit seinem Vertrauten besetzen. Am bisherigen Vorstandschef Bodo Koch hält der neue Hausherr bislang noch fest.
Die durch den Tod von George Floyd ausgelösten Proteste gegen Polizeigewalt und Rassismus in den Vereinigten Staaten dauern an. Dass amerikanische Polizisten auch Waffen aus Deutschland erhalten, sorgt nun für Kritik aus der Opposition.
Das G36-Gewehr der Bundeswehr sollte einmal rasch ersetzt werden, weil es Mängel aufwies. Das ist lange her. Der Auswahlprozess für ein neues Gewehr läuft immer noch.
Die Luxemburger Finanzholding CDE darf nach Zustimmung des Bundeswirtschaftsministeriums die Mehrheit des Waffenherstellers Heckler & Koch übernehmen.
Das Unternehmen aus dem baden-württembergischen Oberndorf hat einen neuen Mehrheitseigner. Wie groß der übernommene Anteil ist, wurde zunächst aber nicht bekannt.
Er hatte die Sicherheitsvorschriften nicht beachtet: Im Februar 2019 erschoss ein Polizeischüler versehentlich seinen Kollegen. Wegen fahrlässiger Tötung wurde er nun zu einer Jugendstrafe von einem Jahr und drei Monate verurteilt.
Im Mai 1970 gründete sich die „Rote Armee Fraktion“. Geschichte ist sie nicht. Noch immer harren zahlreiche Morde der Aufklärung. Aber die Propaganda verfing niemals. Ein Essay.