Die Mädchen von nebenan
Auf der Plattform „Onlyfans“ wird Sex als Lifestyle verkauft. Während der Pandemie stieg die Zahl der Mitglieder von sieben auf neunzig Millionen. Über die Grenzen des Legalen und Legitimen wird gestritten.
Auf der Plattform „Onlyfans“ wird Sex als Lifestyle verkauft. Während der Pandemie stieg die Zahl der Mitglieder von sieben auf neunzig Millionen. Über die Grenzen des Legalen und Legitimen wird gestritten.
Von Montag an tut sich was auf den Köpfen: Dann gibt es endlich wieder einen frischen Schnitt und neue Farbe fürs Haar. Die Salons werden die Preise wohl nicht erhöhen. Eine Nachricht von Olaf Scholz dürfte die Friseure nicht erfreuen.
Australien und Facebook haben mit ihrer Einigung eine Eskalation im Streit um Medieninhalte verhindert. Doch der Kampf um Zähmung hat erst begonnen.
Der amerikanische Konzern will seine Seiten wieder für Nachrichten aus Australien öffnen. Der australische Finanzminister Josh Frydenberg hatte wegen des Streits ein Telefongespräch mit Facebook-Gründer Mark Zuckerberg geführt.
Der australische Schatzkanzler Josh Frydenberg ist Australiens Mann für die schwierigen Aufgaben. im Streit mit Facebook hat er die Karre aus dem Dreck gezogen.
Der Streit zwischen Canberra und Facebook verschärft sich weiter: Die australische Impfkampagne soll zwar im Internet beworben werden – aber nicht auf Facebook.
Nach dem Tod zweier Demonstranten verdammen UN, EU und die Vereinigten Staaten die Gewalt des Militärs in Myanmar. Selbst der sonst so zurückhaltende Stadtstaat Singapur findet deutliche Worte und zeigt sich „bestürzt“.
Auch in Finnland führt gezielter Meinungsterror zur Einschränkung akademischer und journalistischer Freiheit. Der freie Journalist Pertti Rönkkö bekam das zu spüren.
Facebook testet seine Macht und sperrt journalistische Beiträge in Australien. Der Ausgang dieser Machtprobe ist auch für Europa wichtig.
Weil er in einem Facebook-Beitrag das Mord-Opfer Walter Lübcke unflätig beschimpfte, hat sich ein Mann vor Gericht verantworten müssen. Im Verfahren gab er sich reuig.
Australiens Regierung bittet Facebook und Google zur Kasse für den Handel mit Nachrichten und journalistischen Inhalten. Während Google die Vermittlung sucht, geht Facebook auf Konfrontation und zeigt seine ganze Brutalität.
Als Protest gegen ein neues Gesetz blockiert der amerikanische Konzern alle Nachrichten in und aus dem Fünften Kontinent auf seiner Plattform. Dazu zählen auch Notdienste wie die Feuerwehr. In Australien sieht man das als „Kriegserklärung“.
Der Internetkonzern will aus Protest gegen ein geplantes Gesetz in dem Land künftig keine Nachrichten mehr zeigen. Derweil schließt der Rivale Google einen bemerkenswerten Pakt mit Rupert Murdochs News Corp.
Irische Facebook-Moderatoren beklagen ihre Arbeitsbedingungen. Das Unternehmen gemahnt an ihre Verpflichtung zur Verschwiegenheit. Dabei sagen sie, dass sie nie eine Kopie dieser Verpflichtung erhalten haben.
Die bei einer mutmaßlichen Raser-Fahrt getöteten Menschen waren Mitarbeiter des Frankfurter Maincafés. In den sozialen Medien drücken Besucher und Anwohner ihre Anteilnahme aus. Die Motivation des Fahrers bleibt unklar.
Weil sich der Frankfurter Uni-Asta zu Israel, Klimaschutz und Polizeieinsätzen äußerte, hat ihn das Uni-Präsidium gerügt. Dagegen wehren sich die Studentenvertreter vor Gericht.
Was bedeutet es, wenn der Microsoft-Präsident Australien lobt, weil es Netzkonzerne für Medieninhalte zur Kasse bittet? Es zeigt, dass Brad Smith verstanden hat: Es geht um die Demokratie. Google und Facebook kapieren das nicht.
Myanmars Militärjunta lässt Tausende Gefangene vorzeitig aus der Haft. Unter die Amnestie könnte etwa der buddhistische Mönch Wirathu fallen, der für anti-muslimische Hassbotschaften bekannt ist.
Chick Corea galt als einer der bedeutendsten Rockjazz-Musiker. In seiner Karriere gewann er 23 Grammys und spielte mit vielen anderen Jazzgrößen zusammen. Nun ist der er im Alter von 79 Jahren gestorben.
Lässt die Hetze im Netz nach? Die Behörden sind skeptisch. Künftig soll auch strafrechtlich stärker verfolgt werden. Besonders rechtsextreme Kreise verlagern ihre Hetze auf andere Plattformen.
Mikis Weber aus Bremen ist in Myanmar ein Star. Der 28 Jahre alte Musiker und Schauspieler bekommt den Aufruhr seit dem Militärputsch hautnah mit. Ein Gespräch über eine Gesellschaft, die plötzlich Angst und Misstrauen verspürt.
Falschnachrichten gedeihen im Netz wie nie zuvor. Auf europäischer Ebene müssen die Regeln nachgeschärft werden.
Ein junger Mann beleidigte und bedrohte Hanaus Oberbürgermeister wiederholt auf Facebook. Die Generalstaatsanwaltschaft durchsuchte seine Wohnung und sicherte sein Handy. Nun ist ein Urteil des Amtsgerichts gegen ihn rechtskräftig geworden.
Lange verschloss sich Facebook gegen Einschränkungen im News Feed. Jetzt macht der Konzern allerdings ernst. Impfgegner sollen es in Zukunft schwerer haben, Falschinformationen zu verbreiten.
Von der Wiederkehr weiblicher Subjektivität: Die russische Feministin und Lehrerin Darja Apachontschitsch wird zum „ausländischen Agenten“ erklärt. Die scheinbar willkürlichen Schikanen sind System.
Unternehmen, die sich im Besitz von Familien befinden, sind an der Börse oft erfolgreicher als andere. Dieses Phänomen hat gute Gründe.
Eine Internetblockade kann den Protest gegen den Militärputsch in Myanmar nicht aufhalten. Im Land herrscht die Sorge vor einem blutigen Ende wie 1988 und 2007.
Israel erlebt eine der längsten Protestbewegungen der Geschichte. Unter den Demonstranten, die Woche für Woche vor Netanjahus Sitz zusammenkommen, sind Militärs, Spitzendiplomaten, Linke. Wird ihre neue Partei etwas ausrichten?
Das Militärregime in Myanmar unterbindet den Zugang zu Facebook. Damit möchte es „Stabilität“ sichern. Ob es Proteste damit verhindern kann?
Die Bundesregierung setzt die umstrittene Urheberrechtsreform in deutsches Recht um - und weicht dabei von den europäischen Vorgaben ab. Was bedeutet das für die Nutzer?
Marjorie Taylor Greene verbreitet Verschwörungstheorien über „jüdische Laserstrahlen“, eine vermeintliche „islamische Invasion“ und „QAnon“. Wie konnte sie in den amerikanischen Kongress gewählt werden?
Big Tech kommt aus Amerika: An Google, Apple, Amazon und Facebook kommt niemand heran. Europa sollte die Gründe dafür kennen – denn Kandidaten für die nächste Generation von Digital-Überfliegern gibt es genug.
Der Firefox-Hersteller setzt sich in Amerika mit zum Teil drastischen Slogans für ein „besseres Internet“ ein. Chefin Mitchell Baker begrüßt sogar die jüngsten Gesetzesvorschläge in Europa.
Die Republikanerin Marjorie Taylor Greene verbreitet regelmäßig rechtsextreme Positionen und Verschwörungsmythen. In ihrer Partei ist sie damit längst keine Ausnahme mehr.
Facebook vergrault durch seinen Datenübergriff die User von Whatsapp. Gleichzeitig breitet sich die Clubhouse-App mit ihrer Adressbücher-Gier wie ein Lauffeuer aus. Auch Dorothee Bär, Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung, macht mit. Wie kann das sein?
In England gibt es alte, sprachlich recht ausdrucksstarke Ortsnamen. Einige von ihnen haben immer wieder das Pech, in Facebooks Algorithmen für „Hate Speech“ hängenzubleiben.