Kulturgut Videospiele
Es ist Zeit, die überkommene Debatte darüber, dass Kinder von zu viel Spielen „viereckige Augen“ bekommen, ad acta zu legen. Auch in der Schule können Videospiele sinnvoll genutzt werden.
Es ist Zeit, die überkommene Debatte darüber, dass Kinder von zu viel Spielen „viereckige Augen“ bekommen, ad acta zu legen. Auch in der Schule können Videospiele sinnvoll genutzt werden.
Deutschland fördert nun die Entwicklung digitaler Spiele. Andere Länder tun das längst. Doch ist es ökonomisch sinnvoll?
Die weltgrößte Videospielmesse Gamescom findet erstmals nur im Internet statt. Kann das funktionieren? Michael Haenisch sorgt als CEO der Gaming-Agentur Freaks4U für einen der wichtigsten Videostreams. Im Interview sagt er: Die Messe kann aus der digitalen Erfahrung lernen.
Die Leute, die mit Videospielen viel Geld verdienen und Tausende Zuschauer haben, heißen „E-Sportler“. Trotzdem heißt es zuhause oft, man soll lieber mal Sport machen, statt immer nur zu zocken. Wie denn nun?
Netflix’ liebevoll gestaltete Dokumentationsserie „High Score“ zeigt die Anfänge des Videospiels und dessen stille Helden. Die Stimme des Erzählers dürfte Zockern bekannt sein.
Am Wochenende erwartet Gamer eine Premiere: Zum ersten Mal findet die weltgrößte Spielemesse nur im Internet statt. An Themen und Neuerscheinungen mangelt es trotzdem nicht.
Cloud-Gaming gibt es inzwischen seit rund einem Jahr. Nun steigt auch die Telekom in den Markt ein – es ist eine Wette auf die Zukunft.
Die Entwickler des beliebten Computerspiels „Fortnite“ haben sich mit Apple angelegt. Es geht um Grundsätzliches – nun hat ein Gericht den iPhone-Hersteller gebremst.
Ursula Poznanskis Thriller „Cryptos“ entwirft eine Zukunft, in der sich die Menschheit in ständige Computersimulationen flüchtet. Doch nicht nur junge Leser müssen sich fragen, was uns blüht, wenn wir auf diese Weise die Kontrolle über unser Leben abgeben.
Im Videospiel „Do not feed the Monkeys“ überwacht der Spieler Orte, Personen und Wesen und muss sich einen Reim auf die jeweiligen Aktivitäten machen. Das ist nicht immer einfach, wird aber zusehends besser.
„Do Not Feed the Monkeys“ für Nintendo Switch erschien am 1. Juni 2020.
Die Demokratisierung der Videospielentwicklung? Chris Charla fördert bei Microsoft unabhängige Spieleentwickler. Hier erklärt er, wie er versucht, ihnen zu helfen.
Karl Olsberg erschließt in seinem neuen Hörbuch eine futuristische Metropole, in der virtuelle und reale Welt verschmelzen. Ein Gespräch über Gefahren und Chancen neuer Technik für jeden einzelnen.
Der Umsatz mit Videospielen erklimmt neue Höhen – und ist in der Corona-Krise kräftig gewachsen. Jetzt könnten die Preise steigen.
Im Vergleich zum September 2019 haben Kinder im Mai 75 Prozent mehr Zeit mit Computerspielen verbracht. Bei fast 700.000 Kindern und Jugendlichen ist das „Gaming“ laut einer Studie riskant oder pathologisch.
Ur-Star-Wars: Im Videospiel „Ghost of Tsushima“ muss ein Mann eine Insel von Mongolen befreien. Aller Gewalt zum Trotz wird hier ein japanischer Mythos dekonstruiert.
Lena Falkenhagen ist Schriftstellerin, VS-Vorsitzende und Videospielautorin. Im Interview spricht sie über Autorschaft in der Corona-Krise, Repräsentation und Politik in Videospielen.
Der Markt für sogenannte „Serious Games“ wächst, Videospiele werden inzwischen etwa für Parkinson-Therapien und digitale Schulungen eingesetzt. Denn: Die Games können mehr als nur unterhalten.
„Dear Esther“ ist für PC und PS4 erhältlich.
Mithilfe eines Videospiels verkürzen sich die Profiradfahrer die Wartezeit auf die „echte“ Tour de France. So können sie sich fit halten und für ihre Sponsoren werben. Die Britin April Tacey konnte nun bei der virtuellen Version ihren zweiten Etappensieg erringen.
Videospielhersteller müssen in der Corona-Krise nach neuen Verbreitungswegen suchen. Was heißt das für Entwickler – und für Messen wie die Gamescom? Bleibt in Zukunft alles digital?
Der Wunsch nach Kontrolle: Erscheint ein Großtitel wie „The Last of Us Part 2“, wollen Kritiker und Fans mitreden – das passt nicht allen.
Rette sich wer kann: Tier-Simulatoren vermitteln Videospielern eine Vorstellung davon, wie sehr Mutter Natur den Menschen zürnt. In „Maneater“ wird man zum Raubfisch – aber muss es immer gar so garstig werden?
Das Videospiel „The Last of Us – Part II“ erscheint am 19. Juni 2020 exklusiv für die Playstation 4.
Ein neuer Schritt für Videospiele? „This War of Mine“, vom polnischen Studio „11 bit Studios“, wird von Polens konservativer Regierung offiziell als Lektüre für Schüler ab 18 Jahren empfohlen.
„This War of Mine“ ist für PC, PS4 und Xbox One erhältlich.
Der Elektronikhersteller Sony präsentiert seinen Hoffnungsträger im nächsten Weihnachtsgeschäft. Eine Version der Konsole soll ganz ohne Disc-Laufwerk auskommen.
Mit dem ersten Smartphone machen Kinder und Jugendliche oft auch die ersten Erfahrungen mit Pornographie. Vieles deutet inzwischen darauf hin, dass intensiver Konsum psychische und körperliche Folgen hat.
Die Hilflosigkeit, einem Angriff zuschauen zu müssen, sei extrem, sagt ein deutscher Drohnenflieger. Waffen könnten da helfen und Leben retten. Man brauche ja nicht immer auf die Menschen zielen.
Im beliebtesten Computerspiel des Corona-Zeitalters wurden die Zinsen fast auf null gesenkt. Statt gespart werden nun Tiere gejagt und gezockt. Das sagt auch etwas über die reale Welt aus.
Dass die Menschen mehr zu Hause bleiben müssen schadet den einen, nützt aber den anderen: Videospielkonzerne freuen sich über einen kräftigen Gewinnschub.
Unbekannte haben szenisches Material der heißersehnten Videospielfortsetzung „The Last Of Us 2“ veröffentlicht – die Gerüchteküche auf Youtube brodelt.
Das PC-Spiel Anno 1800 ist das beste Computerspiel des Jahres 2019. Entwickelt wurde es in Mainz. Dort ist man glücklich – und hat weitere Pläne.
Das digitale Format macht den Deutschen Computerspielpreis sympathisch familiär – auch wenn die Technik manchmal streikt. Das beste Spiel des Jahres überrascht weniger.
Das ist Wahnsinn, aber gut kalkuliert: In dem Videospiel „Doom Eternal“ jagt ein Übermensch Dämonen zum Teufel. Ein blutiger Tanz zwischen Trash und Machotum.
Wie spielt das Leben denn so in den fernen Ozeanen von Gliese 667 Cc? Ein Videospiel wagt eine abstrakte Vorstellung und entführt den Spieler „In Other Waters“.