Spezialist für das Freitag-Frankfurt-Gefühl
Esistfreitag heißt die Kommunikationsagentur von Amin Baghi. Sie ist Büro, Bar, Verlag – und rundum verliebt in die Stadt Frankfurt.
Esistfreitag heißt die Kommunikationsagentur von Amin Baghi. Sie ist Büro, Bar, Verlag – und rundum verliebt in die Stadt Frankfurt.
In einem Jahr Krieg mussten sich die Ukrainer an den Ausnahmezustand gewöhnen. Viele, die fernab der Front ihr Leben fortsetzen, fühlen sich schuldig. Und jeder weiß, dass der Kampf noch lange dauern kann.
Chile besiegte die Diktatur und zuletzt die Pandemie. Höchste Zeit, im europäischen Winter Hoffnung zu schöpfen und wieder ans andere Ende der Welt zu reisen.
Seit Jahren ist es ein Thema in Frankfurt, dass die zentralen Plätze der Stadt – Roßmarkt, Rathenau- und Goetheplatz – nach dem Geschmack vieler Bürger nicht grün genug sind und inzwischen objektiv in den Sommern zu heiß werden. Das Grünflächenamt will zeigen, wie Abhilfe aussehen kann.
Peter Feldmann, der abgewählte Oberbürgermeister von Frankfurt, verlässt die SPD. Er meint: „Die SPD hat ein besonderes Talent, sich von innen zu zerlegen.“
Nach 50 Jahren kehrt Peter Feldmann der SPD den Rücken. Die Partei habe ein „besonderes Talent, sich von innen zu zerlegen“, erklärt der abgewählte frühere Frankfurter Oberbürgermeister.
In einem exklusiven neuen Hotel feiert die Berliner Schickeria die Modewoche. Römische Stylisten suchen hier die Jugend und ehemalige Bürgermeister und Unternehmer einander.
Nach tödlichen Polizeieinsätzen gegen Minderheiten kommt es in den USA häufig zu Protesten. Eine der Forderungen lautet: Streicht der Polizei die Gelder. In Austin hat man es ausprobiert – und das Budget um ein Drittel gekürzt.
Getragen wird sie von Jägern, Anglern und Outdoormenschen überall im Mittleren Westen, und sogar Barack Obama hat eine: Die Stormy-Kromer-Mütze und ihre Geschichte.
In der ZDF-Serie „Neuland“ geht eine schöne neue Hipsterwelt in der Vorstadt in die Brüche. Es geht um vier Frauen in der Midlife-Crisis, ihre Familien und eine Katastrophe. Die Serie gewinnt von Folge zu Folge an Spannung.
Der Teil Brooklyns, der Manhattan gegenüberliegt, war lange heruntergekommen. Jetzt ist er fast ganz gentrifiziert. Touristen finden das toll, Anwohner nicht immer.
Hauptsache nachhaltig, Hauptsache share, Hauptsache mega: Das Berliner Ensemble zeigt das von Gerhart Hauptmann inspirierte Zeitgeistdrama „Einsame Menschen“ der angewandten Wirtschaftsdramatikerin Felicia Zeller.
Die Blütezeit seines Labels Stax war recht kurz, sein eigenes Leben lang: Zum Tod von Jim Stewart, dem Paten des Memphis-Soul.
Nach einer Razzia bei einem russischen Oligarchen ist das bayerische Postkartenidyll am Tegernsee wieder in die Schlagzeilen geraten. Dabei mag man das dort gar nicht.
Das nordrhein-westfälische Projekt „Kurve kriegen“, bei dem Polizisten und Pädagogen zusammenarbeiten, ist einzigartig in Deutschland. Hunderte junge Intensivtäter konnten von der schiefen Bahn geholt werden.
Londons Süden sei fürchterlich, heißt es. Der ganze Süden? Nicht ganz. Dulwich ist eine Enklave vornehmer Kultiviertheit. Jetzt zieht Boris Johnson dorthin.
Werden wir toleranter und offener, wenn wir den Hipster, unseren liebsten Feind, dekolonisieren? Grégory Pierrot findet: unbedingt.
Mike Rimland ist „Plant Hunter“ und immer auf der Suche nach einer neuen Pflanze mit Potential zum Trendsetter.
Wie wanderte die Kaffeepflanze von Äthiopien aus in die ganze Welt? Und was lässt sich von ihr noch nutzen? Das Coffeetable-Buch „In 80 Kaffees um die Welt“ reist auf dem Spuren des Kaffees einmal um die Erde.
Smørrebrød mit Sternenregen: Kopenhagen ist in nur zwanzig Jahren vom kulinarischen Niemandsland zur Feinschmeckerhauptstadt Nordeuropas geworden – nicht zufällig, sondern dank strategischer Planung.
Der Mensch ist schlecht, dumm und sentimental: Das Nature Theater of Oklahoma zeigt „Burt Turrido“ im Bockenheimer Depot in Frankfurt.
Das neue Buch des Friedenspreisträgers Serhij Zhadan „Himmel über Charkiw“ ist ein Zeugnis davon, wie der Krieg Menschen verroht.
Es gibt Hunderte von Fotos von Exhumierungen aus Isjum. Diese Bilder zeigen, was russische Eroberung bedeutet: Es gibt kein anderes Ziel als Vernichtung.
Der ukrainische Schriftsteller Artem Tschech ist jetzt Soldat. 2015 wurde er zum ersten Mal einberufen, 2022 noch einmal. Über den alten Krieg hat er ein geniales Buch geschrieben. Sein „Nullpunkt“ ist so literarisch wie aktuell.
Bald leben zwei Drittel der Menschheit in Städten. Doch so, wie wir es derzeit tun, wird es nicht funktionieren. Wir brauchen neue Ideen und Konzepte. Toronto, Kanadas größte Stadt, probiert sie schon jetzt aus.
Georgien ist ein begehrtes Ziel, nicht nur der russischen Expansionsgelüste. Es gibt gerade viele gute Gründe für eine Reise in den Kaukasus, zu Stalins Wiege und in eine der angesagtesten Hauptstädte der Welt.
Sven Weizenegger suchte einst für die Telekom nach Sicherheitslücken. Heute bringt er die deutschen Streitkräfte digital auf Trab.
Abschied von der Lesbarkeit der Welt: Nach der „Götterdämmerung“ entlädt sich in Bayreuth der geballte Hass des Publikums auf Valentin Schwarz, den Regisseur des neuen „Rings“. Doch dieses Fiasko erzählt viel über unsere Situation.
Die Gruppe „Rimini Protokoll“ hat in der Kunsthalle Mannheim die Illusion einer Metropole geschaffen. Dabei wird der Zuschauer selbst zum Mitspieler im Patchwork der Lebensläufe.
Verdient Interrail eine Renaissance? Unser Autor legte auf seiner Reise nach Norwegen und Schweden mehr als 5000 Kilometer mit dem Zug zurück. Er hat es nicht bereut.
Die legendäre Tour de France schreibt zahlreiche Geschichten. Dabei geht es längst nicht immer nur um die aktuelle Etappe und die Sieger. FAZ.NET sammelt sie auch in diesem Jahr während des Radsport-Klassikers.
Millionen Amerikaner leben in Trailer Parks. Die Zahl wächst unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen. Das macht sie für Finanzinvestoren attraktiv. Dadurch wird es ungemütlich. Eine Reportage aus South Carolina und Colorado.
Fast jedes zweite Kind unter zehn Jahren hat inzwischen einen Migrationshintergrund. Das wird die deutsche Gesellschaft verändern, aber ihre Integrationskraft wird unterschätzt.
Wer nach kulinarischen Neuerungen suchte, schaute lange Zeit kaum nach Paris. Das ist nun anders. Inzwischen gibt es in der französischen Hauptstadt eine ganze Reihe an jungen Köchen, die die (Menü)-Karten neu mischen.
Die Linke ist heute tief gespalten zwischen Identitätspolitik und Verteilungsgerechtigkeit. Nancy Fraser zeigt an der Universität Frankfurt, warum auch Feministen und Antirassisten ein Interesse an der sozialen Frage haben sollten.
Die Tage der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt sind eine der letzten Bastionen hochklassiger Literaturkritik. In diesem Jahr bekam der beste Text nur die zweitbeste Auszeichnung.