Die Eckkneipe weicht dem Coffeeshop
Kaum ein Münchner Stadtteil ist so vielschichtig wie Giesing: ein Arbeitgeber- und Handwerkerviertel, mit alten Bauernhöfen und großen Mietskasernen. Das macht dieses Original so anziehend.
Kaum ein Münchner Stadtteil ist so vielschichtig wie Giesing: ein Arbeitgeber- und Handwerkerviertel, mit alten Bauernhöfen und großen Mietskasernen. Das macht dieses Original so anziehend.
Frankfurts coolster Club liegt in Offenbach. Tanzen, tanzen und reden. Und für manche sind irgendwie alle voll auf Liebe. Eine Nacht im Robert Johnson.
Das Frankfurter Bahnhofsviertel umgingen früher viele im großen Bogen. Heute ist das Viertel schicker, auch wenn es die verruchten Ecken noch gibt. In der Bahnhofsviertelnacht zeigt es sich im Partymodus.
Die Lebensmittelindustrie würde uns diesen Geschmack am liebsten abgewöhnen. Ohne ein Tüpfelchen Bitter wird die Welt des Genusses aber bald langweilig und oberflächlich. Ein Plädoyer für einen vernachlässigten Geschmack.
Fremdenhass, Antisemitismus, soziale Vereinzelung: Was die literarischen Debüts dieses Sommers über das Land sagen, in dem wir leben. Bücher von Mercedes Lauenstein, Mirna Funk, Kat Kaufmann und Karl Wolfgang Flender.
Frankfurts belebtestes Viertel öffnet am Donnerstag wieder seine Türen: Peter Feldmann hat vorab neue Programm-Höhepunkte vorgestellt.
Es ist heiß, der Asphalt glüht, die gekühlten Getränke stehen bereit: Der Sommer in der Stadt ist kein Übel mehr, sondern ein Lifestyle. Ein Tag in Frankfurt am Main.
Die ganze Welt versucht diesem exzentrischen König auf die Spur zu kommen. An Neuschwanstein, diesem deutschesten aller deutschen Schlösser, führt deshalb kein Touristenweg vorbei.
Fliegende Kreuzritter, schwule Stalin-Hipster und ein türkischer Bundeskanzler, der Deutschland von den Taliban befreit: Vladimir Sorokin, das führende Monster der russischen Literatur, hat wieder gewütet.
Vor zwanzig Jahren stand Ruanda nach dem Völkermord an den Tutsi vor dem Nichts. Jetzt hat das Land wieder Hoffnung. Eine wichtige Rolle dabei spielt die lebendige Kunstszene.
Das Bahnhofsviertel wird edel. Nach einer Reihe anderer Projekte eröffnen Brüder Ardinast und Oskar Melzer nun das „Stanley Diamond“. Hier werden Kreationen mit Anspruch serviert. Davon darf es ruhig mehr geben. Der Lokaltermin.
Alle Welt will in Berlin wohnen. Von Wolfsburg weiß sie nicht einmal, wo das liegt. Und doch steigen dort die Hauspreise und Mieten - wie auch in Darmstadt und Ingolstadt. Das ist kein Zufall.
1989 wurde eines seiner Lieder zur Hymne der bulgarischen Demokratiebewegung. Noch heute singt er für den Wandel: Eine Begegnung mit dem Rockmusiker Vasko Krapkata in Sofia.
Männer und Sandalen – das galt lange als Fauxpas. Nur Albert Einstein lief in Sandalen für Damen herum. Heute hingegen sind Mandals das Sommer-Accessoire des Großstädters.
Anzündkamin, Kohleschaufel, Thermometer: Grillen ist heute eine Wissenschaft. Aber muss es deshalb gleich ein Bierhinternhuhn sein?
Die Beliebtheit der Monstera ist ungebrochen. Woran liegt das? Auf den Spuren einer echten Berliner Pflanze, die nicht nur gut aussieht, sondern auch hervorragend schmeckende Früchte trägt.
Mountainbiker brauchen einen Schutzengel: Heimtückische Fallensteller legen lebensgefährliche Hindernisse in den Weg. Damit wird aus der Erlebniszone Wald ein Ort für Streit zwischen Wanderern und Montainbikern.
Wie verträgt sich säkulare Underground-Musik mit dem heiligen Jerusalem? Bei Festivals wie dem Musrara Mix begegnen sich Juden wie Muslime, Hipster und Bankangestellte zwischen Kunstfreiheit und Konflikt.
Alte Karren, junge Kerle und erstaunlich viele Frauen: Das „Wheels and Waves“-Festival in Südfrankreich ist Dreh- und Angelpunkt einer neuen Motorradkultur.
In Dänemark ist der Ton in der Integrationsdebatte oft rauh. Vor den Wahlen an diesem Donnerstag ist er noch schärfer geworden. Manche finden das nur ehrlich, andere verletzend. Beobachtungen aus einem aufgewühlten Wahlkampf.
Jahrzehntelang prägten Lebensmittel-Riesen die Essgewohnheiten zahlloser Amerikaner. Inzwischen haben viele aber ihre Ansicht darüber geändert, was eine gesunde Ernährung ist. Das hat Folgen - eine Analyse.
Was wäre Deutschland ohne die Autoindustrie? Wenig, wie die Liste der wertvollsten Marken im Land zeigt. Doch aus dem Hintergrund röhrt es gewaltig.
Birgit Richard sammelt Schmuck, Mode und Konzertkarten - beruflich. Sie forscht im Jugendkulturarchiv der Goethe-Universität dazu, was junge Leute unterschiedlicher Milieus als schön empfanden.
Pisco und Ceviche kennt jeder. Doch erschöpft sich die Küche Perus wirklich in Traubenschnaps und rohem Fisch? Wir haben Probe gegessen und rufen aus: Feinschmecker aller Länder, kommt hierher! Denn zwischen Anden und Pazifik isst man mittlerweile besser als irgendwo sonst in Lateinamerika.
Zehn Reiseanekdoten über die hohe Kunst, sich falsch zu verstehen
Wie Mobiltelefone Kunst erzeugen, führt „Hamster - Hipster - Handy“ vor Augen. Eine erstaunliche Schau gerade für unbekümmerte Nutzer.
Eine Fahrt ins Herz des Bahnstreiks: Nach Dresden, und das mit dem Zug. Gar nicht so einfach, oder? Über einen Tag auf Schienen.
Digitales vergeht, Mechanik besteht: Die kurzen Lebenszyklen von Rechnersystemen passen nicht zur Qualität moderner Technik – besonders, wenn es wie beim selbstfahrenden Auto neben hohen Kosten auch um Leben und Tod geht.
James Harden ist der beste Scorer und die Schaltstelle der Houston Rockets. Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks müssten schon ihn lahmlegen, um in den NBA-Playoffs doch noch weiterzukommen.
Schönes und Schreckliches der achtziger Jahre liegen nahe beieinander: Das Spandau Ballet spielte in der Alten Oper Frankfurt. Von einem Greatest-Hits-Konzert, das dem Retrogefühl verpflichtet war.
Seit fast 20 Jahren lebt die gebürtige Esslingerin Bärbel Stolz in Berlin. Mit ihrem Youtube-Kanal „Die Prenzlschwäbin“ wurde sie vor Kurzem deutschlandweit bekannt. Im Gespräch erklärt sie, warum der Berliner den fiktiven Schwaben hasst.
Weniger Arbeit, mehr Kaffee und Boys: Das Leben erwachsener Frauen ist nur selten zufriedenstellend. Schuld daran sind stets die anderen. Dabei sind sie mitten unter uns: die sogenannten Daisy-Duck-Frauen.
Ist Multikulti wirklich ein gescheitertes Gesellschaftsmodell? Melbourne, die Hauptstadt des australischen Bundesstaates Victoria, beweist das Gegenteil - und ist auch deswegen zum lebenswertesten Ort der Erde gewählt worden.
Die dicke Polsterlandschaft löst sich auf, Möbel werden wieder leichter und mobiler. Der Lust am Loungen tut das aber keinen Abbruch – auch weil die wichtigste Voraussetzung keine Möbelform hat.
Die Werbung von Mercedes galt einmal als die beste im Land. Da will Daimler wieder hin – und geht dafür in die Berliner Szene.
Der Heimatfilm „Der Andi ist wieder da“ lässt seinen gescheiterten Protagonisten in die Provinz zurückkehren. Mit all seinen ungelösten Großstadtproblemen.