Architektin fordert Wettbewerb für den Paulsplatz
Neben der Paulskirche soll ein Haus der Demokratie entstehen. Eine umstrittene Idee ist, dafür den Paulsplatz zu bebauen.
Neben der Paulskirche soll ein Haus der Demokratie entstehen. Eine umstrittene Idee ist, dafür den Paulsplatz zu bebauen.
Taugen die Revolution von 1848 und das Paulskirchenparlament als positive Fixpunkte demokratischer Tradition? Eine Tagung sucht nach Ansätzen.
Wer die Ereignisse von 1848/49 verstehen will, darf nicht nur auf die Paulskirche schauen. Was in Frankfurt damals geschah, zeigt eine Ausstellung.
Drei Mal kam Elisabeth II. zu offiziellen Besuchen ins Rhein-Main-Gebiet. In Wiesbaden, Mainz und Frankfurt gab sie sich die Ehre - mit unterschiedlicher Resonanz.
Erinnerungen an die am längsten regierende Monarchin der Welt: 1965 besuchte Königin Elisabeth unter anderem Wiesbaden und ließ sich von Zigtausenden feiern. 50 Jahre später in Frankfurt lief ihre Visite öffentlich weniger spektakulär ab.
Die freie Journalistin Sabine Börchers stellt in ihrem gerade erschienenen Buch die „Routen der Freiheit“ vor. Die Leser können Tagestrips zu den Orten des Vormärz und der Revolution von 1848 unternehmen.
Rund 350.000 Besucher werden im Mai 2023 erwartet, wenn Frankfurt das Jubiläum der ersten deutschen Nationalversammlung feiert. Mit etlichen informativen und unterhaltsamen Veranstaltungen will die Stadt die Demokratiegeschichte würdigen.
Der Historiker und Stadtrat Bernd Heidenreich warnt: Frankfurt laufe Gefahr, das Jubiläum der deutschen Nationalversammlung zu feiern – und dabei ihre eigentliche Bedeutung zu verkennen.
Die hessische Landtagspräsidentin Astrid Wallmann macht bei ihrer Sommerreise in der Frankfurter Paulskirche Station.
Paulskirche und Römer des Nachts im Dunkeln, ungeheizte Freibäder und keine Klimaanlage unter 26 Grad: Die Bürger spüren die Bemühungen der Stadt Frankfurt, Energie sparen zu wollen.
Aus Angst vor Energieknappheit sollen in Frankfurt der Römer und die Paulskirche nicht mehr beleuchtet werden. Das aber wäre ein völlig falsches Signal.
Geplant ist eine Auszeichnung von internationaler Bedeutung. Nächstes Jahr zum Paulskirchen-Jubiläum in Frankfurt soll sie erstmals verliehen werden. Doch das ambitionierte Vorhaben ist ins Stocken geraten. Dabei sind alle einig, zumindest im Grundsatz.
Schon in der Nationalversammlung dienten Fraktionen als Vorstufe der Parteien dazu, den politischen Prozess zu ordnen. Wie wichtig sind Parteien heute? Darüber wurde beim „Bürgerverein Demokratieort Paulskirche“ diskutiert.
Der Frankfurter „Bürgerverein Demokratieort Paulskirche“ hat sich der historisch-politischen Bildung verschrieben. Die Initiatoren denken an das 175-Jahre-Jubiläum der ersten deutschen Nationalversammlung, aber auch darüber hinaus.
Beim Rahmenprogramm zum Jubiläum der Nationalversammlung im Jahr 2023, das vom Netzwerk Paulskirche erarbeitet wird, droht die historische Leistung von 1848 auf die Größe einer Erbse zu schrumpfen.
Mitten in Frankfurt soll an einem historischen Ort ein Haus für Kreative entstehen. Bis Ende des Jahres ist eine Zwischennutzung vereinbart. Um das Projekt langfristig zu sichern, braucht es aber noch viel Überzeugungsarbeit.
Anne Imhof ist mit dem Binding-Kulturpreis ausgezeichnet worden. Ihr Werk, das Performance, Installation, Musik, Tanz und Malerei verbindet, habe sie „auf den Trümmern der Gegenkultur“ errichtet, hieß es in der Laudatio der Philosophin Juliane Rebentisch.
An sechs Medienstationen können sich Besucher des Frankfurter Demokratie-Denkmals nun über dessen wechselvolle Geschichte informieren. Der Abschied von den alten Ausstellungsvitrinen bringt die nüchterne Nachkriegsarchitektur zur Geltung.
Man kann eine „hegemoniale Erinnerungskultur“ in woker Manier kritisieren, aber zunächst ist doch festzustellen, dass die Frankfurter Nationalversammlung in der Paulskirche die Keimzelle des deutschen Parlamentarismus war.
Die Pläne für das Jubiläum der Paulskirche stehen. Energieerzeuger sollen in ihren Kraftwerken wieder Kohle statt Erdgas verfeuern. Und in Frankfurt geht die Diskussion um die Städtischen Bühnen weiter. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Vor bald 175 Jahren hat in Frankfurt die erste deutsche Nationalversammlung getagt. Die Stadt hat das „Netzwerk Paulskirche“ mit der Organisation eines Programms betraut. Das soll sich nicht in „hegemonialer Erinnerungskultur“ erschöpfen.
Valie Export hat seit den sechziger Jahren mit feministischen, radikalen Aktionen die Kunstwelt aufgemischt Jetzt bekommt sie dafür den Beckmannpreis der Stadt Frankfurt.
Die Gesellschaft brauche künstlerische Politik, sagt Valie Export. In der Frankfurter Paulskirche bekommt die österreichische Künstlerin den Max-Beckmann-Preis und macht ein bündiges Statement.
Drei Schulen sind mit dem Frankfurter Schulpreis ausgezeichnet worden. Das Motto lautete „Digitale Welten“.
Teilnehmer des Frankfurter Projekts „Junge Paulskirche“ haben sich mit Verfassung und Wahlrecht beschäftigt. Die Abschlussveranstaltung zeigt eindrucksvoll, was dabei herausgekommen ist.
Eric Gujer ist seit 2015 Chefredakteur der NZZ – und wegen des Rechtsrucks der Zeitung umstritten. Für Preisrichter Leon de Winter ist er ein Freiheitskämpfer. Der Niederländer fällt in seiner Laudatio mit misogynen Aussagen auf.
Das Jubiläum der Frankfurter Nationalversammlung soll bundesweite Strahlkraft haben. Wer sich vorab einstimmen möchte, kann an einen Rundgang durch die Stadt teilnehmen.
Die Erinnerung an 1848 soll die Identifikation mit der deutschen Demokratie stärken. Doch ist die Nationalversammlung dafür der richtige Bezugspunkt? Antworten der Historikerin Dorothee Linnemann.
Parallel zum Lichter-Filmfest diskutierten Produzenten, Regisseure und Filmschaffende in der Frankfurter Paulskirche über die Zukunft des Films. Mit dabei war Oscar-Preisträger Costa-Gavras.
Politiker und Weggefährten haben in der Paulskirche Abschied von Trude Simonsohn genommen. Die Zeitzeugin war im Januar gestorben - im Leben hatte sie viele Freunde gewonnen.
Vor allem in Berlin waren Stimmen laut geworden, die Frankfurter Paulskirche im Zustand von 1848 zu rekonstruieren. Jetzt hat Kulturstaatsministerin Claudia Roth dem Spuk ein Ende bereitet.
2023 wird der 175. Jahrestag des Paulskirchen-Parlaments gefeiert. Dabei sollten nicht einzelne Gruppen bevorzugt werden, schreiben Bettina Wiesmann und Dieter Hein in einer Antwort auf Frankfurts Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg.
Sieben Jahre nach der offiziellen Ankündigung ist in Frankfurt das Museum of Modern Electronic Music (MOMEM) mit einem Festakt in der Paulskirche und mit einer Party an der Hauptwache eröffnet worden. Die erste Schau ist DJ Sven Väth gewidmet.
Vor 75 Jahren wurde mit dem Wiederaufbau der Paulskirche begonnen. Manches in den Reden aus diesem Anlass liest sich, als sei es gestern gesagt worden.
In der Frankfurter Paulskirche sind die Paul-Ehrlich-Preise für 2021 und 2022 verliehen worden. Geehrt wurden auch die Entwickler des mRNA-Impfstoffs gegen Corona. Sie nahmen Stellung zu einer Studie, die Impfgegner beschäftigt.
Die aus der Ukraine und aus Russland stammenden Pianisten Alexej Gorlatch und Sergey Belyavsky spielen für Frieden und Völkerverständigung.