Sondierungsgespräche zwischen Grünen und CDU
Nach der Wahl in Hessen bleibt die Frage offen, wie eine neue Regierung aussehen soll. Nun treffen sich CDU und Grüne zu ersten Sondierungsgesprächen.
Nach der Wahl in Hessen bleibt die Frage offen, wie eine neue Regierung aussehen soll. Nun treffen sich CDU und Grüne zu ersten Sondierungsgesprächen.
Die Abstimmung über die Verfassungsreform in Hessen lehrt mindestens eines: Die Politik sollte sich mit der Forderung nach weiterreichenden Verfassungsänderungen auf absehbare Zeit zurückhalten.
Eine Neuauflage von Schwarz-Grün hätte nur eine hauchdünne Mehrheit. Die Protagonisten beider Parteien sehen in einer solchen Konstellation aber kein übertriebenes Wagnis.
Es ist eine Illusion zu glauben, dass Merkels Nachfolger(in) alles ändern könnte. Aber einige Prinzipien, die verhindert haben, dass politische Ränder stärker werden, sollte die CDU wieder beherzigen.
Die Sachpolitik der großen Koalition könnte nur von kurzer Dauer sein – wenn beispielsweise Friedrich Merz als neuer CDU-Vorsitzende ganz andere Akzente setzen will. Was sonst noch wichtig wird, lesen Sie im FAZ.NET-Sprinter.
Die Wirtschaft Hessens braucht klare Rahmenbedingungen und politische Impulse. Wer immer nach der Landtagswahl die nächste Regierung stellt: Dies wird sie in den nächsten fünf Jahren angehen müssen.
Die Grünen sind die großen Gewinner in Hessen. Es ist der Partei nicht zu verdenken, wenn sie jetzt ihre politische Dividende sehen will.
Angela Merkel will 2021 Schluss machen mit der Politik. Als Anzahlung verzichtet sie auf den CDU-Vorsitz. Ihre Partei ist davon nicht sonderlich überrascht. Mancher bemüht sich schon an einer realistischen Chancen-Analyse.
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident will sich nicht in die Karten schauen lassen, ob er an die Spitze der Bundes-CDU will. An den drei erklärten Kandidaten äußert er Kritik.
Die Grünen haben bei der Landtagswahl in Hessen ein rekordverdächtiges Ergebnis erzielt. Was könnte ihre neu gewonnene Stärke für den Wirtschaftsstandort Hessen bedeuten?
Schonungslos analysiert die Bundeskanzlerin die desolate Lage der Union. Nach der „Zäsur“ in Hessen soll „alles auf den Prüfstand“. Sie will ihr Amt als CDU-Vorsitzende im Dezember abgeben. Und in drei Jahren soll mit der Politik ganz Schluss sein.
Digitalisierung ist eines der Spezialgebiete von Bijan Kaffenberger, der durch den offensiven Umgang mit seinem Tourette-Syndrom im Internet bekannt wurde. Der Sozialdemokrat, Volkswirt und Finanzfachmann ist im Raum Darmstadt verwurzelt.
In den hohen Verlusten von SPD und CDU sehen die europäischen Medien ein verheerendes Signal mit Auswirkungen weit über Hessen hinaus. Die Kanzlerin und ihre Politik sei „im freien Fall“.
Die Landtagswahl in Hessen hat offenbar Auswirkungen auf die Personalpolitik der CDU in Berlin. Bundeskanzlerin Merkel will ihren CDU-Vorsitz aufgeben. Verfolgen Sie jetzt die Pressekonferenz im Livestream.
Nach der Wahl in Hessen ist die Mehrheit von CDU und Grünen denkbar knapp. Eine Koalition mit der FDP ist aber von Anfang an aussichtslos. Derweil gibt es eine interessante Personalie beim Landtagsneuling AfD.
Bei den Wahlen in Hessen erreicht die schwarz-grüne Koalition ganz knapp eine Mehrheit. Möglich sind aber auch andere Bündnisse. SPD und CDU müssen starke Verluste hinnehmen – und beraten nun über Konsequenzen.
Politik wird wieder spannender. Deshalb muss der Wähler nicht traurig sein, wenn als Erbe zu vieler „großer“ Koalitionen hessische Verhältnisse auf ganz Deutschland zukommen.
Führende Ökonomen warnen vor einem Stillstand in Berlin nach der Hessenwahl. Die fragile Lage der EU und drängende Probleme im Inland erlaubten keinen Aufschub.
Nichts Genaues weiß man nicht. Das war bei Wahlen in Hessen schon immer so. Dabei steht doch früh fest, wer feiern darf und wer nicht. Denkste! Am Ende gibt es anscheinend fast nur Verlierer. Ein denkwürdiger Abend.
Wie in Bayern haben auch in Hessen die CDU und SPD massiv an Stimmen einbüßen müssen. Merkel stellt sich nun dem schwindenden Rückhalt in Berlin. Was sonst noch wichtig wird, lesen Sie im FAZ.NET-Sprinter.
Erst nach 1.30 Uhr hat der Landeswahlleiter das vorläufige Endergebnis der Hessen-Wahl verkünden können. CDU und Grüne kommen demnach auf 69 Sitze. Diese Zahl ist nötig, um eine Mehrheit im Landtag zu bilden.
Nach der Hessen-Wahl will die CDU nicht um das schlechte Ergebnis „drum herumreden“. Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer möchte der Partei mit drei konkreten Projekten aus dem Tief helfen. Die Zukunft von Kanzlerin Merkel kommentiert sie nüchtern.
In Hessen haben die Wähler CDU und SPD abgestraft. Die AfD zieht erstmals mit einem zweistelligen Ergebnis in den Landtag ein. Die Grünen sind auf Augenhöhe mit den Sozialdemokraten. Alle Ergebnisse im Überblick.
Das Wahldebakel der Hessen-SPD erhöht den Druck auf Parteichefin Nahles. Bis Montag will sie einen Fahrplan vorlegen, der die große Koalition retten soll. Denn Neuwahlen kann sich die SPD nicht leisten.
Den Grünen spielt nicht nur die Schwäche der klassischen Volksparteien in die Hände. Sie sind zu einem erfolgreichen Gegenentwurf zu einer Politik der Angst und des Ressentiments geworden.
Nach dem Debakel in Hessen fordern erste SPD-Politiker drastische Veränderungen in der großen Koalition. Wenn sich nicht „grundlegend“ etwas verändere, könne die SPD nicht in der Koalition bleiben, sagte der Bundestagsabgeordnete Lauterbach FAZ.NET.
Der SPD-Spitzenkandidat ist enttäuscht vom Ausgang der Hessenwahl und gab auch der Bundespartei Mitschuld an dem Wahldebakel.
Bei der Landtagswahl in Hessen wird laut erster Prognosen die CDU trotz großer Verluste erneut stärkste Kraft. Die SPD und die Grünen liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz zwei - dabei erleiden die Sozialdemokraten massive Verluste, die Grünen erzielen ein Rekordergebnis.
Bei der Landtagswahl in Hessen wird laut erster Prognosen die CDU trotz großer Verluste erneut stärkste Kraft. Die SPD und die Grünen liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz zwei - dabei erleiden die Sozialdemokraten massive Verluste, die Grünen erzielen ein Rekordergebnis.
Die Freude ist groß: Der grüne Spitzenkandidat Tarek Al-Wazir deutet das Ergebnis als klaren Auftrag der Wähler.
Bei der Landtagswahl in Hessen wurde die CDU stärkste Kraft, die Grünen legten stark zu und kamen auf rund 20 Prozent.
Wenige Stunden vor der ersten Hochrechnung zur Hessenwahl stehen die Medienvertreter Schlange vor dem Landtag. Die Spitzenkandidaten lassen sich erst nach 18 Uhr blicken, wir haben uns auf den Fraktionsfluren aber schon umgesehen.
Bis 14.00 Uhr gaben laut offiziellen Zahlen rund 38,8 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab. Vor fünf Jahren waren es zu diesem Zeitpunkt 40 Prozent gewesen. Allerdings waren an dem Tag auch Bundestagswahlen.
Volker Bouffier ist seit 2010 hessischer Ministerpräsident. Seit der Landtagswahl 2014 regiert in Wiesbaden seine CDU in einer Koalition mit den Grünen.
Die Zukunft von Angela Merkel und Andrea Nahles liege am Sonntag in der Hand der Hessen, heißt es. Aber so einfach ist die Sache nicht.
Hessen hat die Wahl – und auch die Spitzenpolitik in Berlin schaut an diesem Sonntag gebannt nach Wiesbaden. FAZ.NET begleitet diesen Wahltag – mit den aktuellen Entwicklungen, allen Zahlen und fundierten Analysen. Ein Überblick.