Von Frankfurt bis zur Rhön
Der Main-Kinzig-Kreis zieht sich vom Ballungsraum bis ins frühere Zonenrandgebiet. Gemessen an der Einwohnerzahl ist er bis Ende 2025 Hessens größter Landkreis gewesen. Mit dem Jahreswechsel hat er diese Position verloren.
Seit 200 Jahren wird am Erhalt der staufischen Kaiserpfalz in Gelnhausen gearbeitet. Dank ihrer originären Substanz gilt die auf einem Eichenrost ruhende Burg als der bedeutendste – und glanzvollste – Säkularbau des 12. Jahrhunderts.
Der Main-Kinzig-Kreis zieht sich vom Ballungsraum bis ins frühere Zonenrandgebiet. Gemessen an der Einwohnerzahl ist er bis Ende 2025 Hessens größter Landkreis gewesen. Mit dem Jahreswechsel hat er diese Position verloren.
Es gibt sie noch, kaum zersiedelte Naturreservate in Großstadtnähe wie etwa die Bulau bei Hanau. Mal sind die Böden trocken, mal feucht – das macht die Wälder abwechslungsreich.
Bis zu 60.000 Frankfurter sollen künftig aus dem Stausee an der Kinzigtalsperre mit Trinkwasser versorgt werden. Möglich wird das durch ein 135 Meter langes und 40 Meter breites Werk mit Filterstraßen. Es soll 70 Millionen Euro kosten.
Das Regierungspräsidium Darmstadt genehmigt den Haushalt des Main-Kinzig-Kreises, aber die finanzielle Schieflage bleibt bestehen. Landrat Thorsten Stolz kritisiert die unzureichende Finanzierung kommunaler Aufgaben durch Bund und Land.
Im Kinzigtal entsteht der viergleisige Ausbau zur Entzerrung des Bahnverkehrs. Bis 2036 sollen Züge von Hanau nach Fulda schneller und effizienter fahren. Trotz anspruchsvoller Bedingungen läuft das 700-Millionen-Euro-Projekt planmäßig.
Auf den Spuren der heiligen Hildegard geht es von Geisenheim nach Eibingen, wo an zwei Stätten ihr Erbe bewahrt wird. Ihre Klostergründungen führt der Konvent der 1904 errichteten Abtei fort, während ihre Gebeine in der Pfarrkirche ruhen.
Die Marienkirche in Gelnhausen ist eines der schönsten und besten Beispiele für den Stilwandel von der Romanik zur Gotik. Ihre langjährige Restaurierung vollendete die Arbeit zum Erhalt der Altstadt. Vor den Toren finden sich die Terrassen der früheren Weinberge und Steinbrüche.
Das hessische Kinzigtal bietet reizvolle Auenlandschaften, ist aber auch geprägt von Verkehrswegen. Das soll nun touristisch unter einen Hut gebracht werden.
Zwei Spezialboote fahren über den See vor dem Kinzigstaudamm und schneiden Weiden unter Wasser ab. Doch wieso konnten Bäume im See wachsen?
Gleich nach ihrer Sanierung muss die Sperrmauer zeigen, was sie kann. Das Hochwasser am Unterlauf der Kinzig hat andere Ursachen.
Vor wenigen Wochen wurde die Sperrmauer instandgesetzt. Nun muss sie zeigen, was sie kann. Das Hochwasser am Unterlauf der Kinzig hat hingegen andere Ursachen.
Kein Pegel erreicht in Hessen noch die Meldestufe drei, die Wassermassen fließen ab, weshalb nun im Main und Rhein die Pegel leicht steigen. Das sollte aber kein Problem werden, meinen Verantwortliche in den Städten vor Ort.
Ergiebiger Dauerregen lässt Flüsse über die Ufer treten. Vereinzelt mussten in Hessen Straßen gesperrt werden, in Fulda war ein Ortsteil kurzzeitig nicht zu erreichen.
Auch an Rhein und Main steigen die Pegelstände weiter. Wirklich beunruhigend sind die Wassermassen aber noch lange nicht.
Die ergiebigen Regenfälle in jüngster Zeit haben das Wasser vor dem Staudamm steigen lassen. Grund dafür ist Hochwasserschutz. Mit dem geplanten Anstauen nach der Sanierung hat der See nichts zu tun. Die Kinzig staut sich noch nicht an.
Rund 260.000 Euro kostet die künftige Flutmulde an der Kinzig.
Von der Grenze Frankfurts bis an die Rhön erstreckt sich der Main-Kinzig-Kreis. Noch ist er Hessens einwohnerstärkster Landkreis – aber das wird sich ändern. Welche Kandidaten aus dem Kreis zur Wahl stehen.
Seit Jahrzehnten pumpt Frankfurt Wasser aus dem Vogelsberg. Dort trocknen Flüsse und Wiesen aus. Jetzt eskaliert der Konflikt zwischen Stadt und Land.
Die Straßen an der Kinzig gehören am ersten Sonntag im September allein den Radfahrern und Inlineskatern. Überall an der Strecke werden Straßenfeste gefeiert.
Andauernde Regenfälle haben in Hessen die Pegelstände von Flüssen und Bächen ansteigen lassen. Überschwemmungen gibt es nur wenige.
Wenn das ganz große Hochwasser kommt, könnte es im Main-Kinzig-Kreis zur Katastrophe kommen. Neue Rückhaltebecken könnten helfen – aber deren Bau dauert noch.
Der Kinzigstausee bietet noch für kurze Zeit einen seltenen Anblick: Grün sprießt es im eigentlich tiefblauen Stausee. Das Wasser wurde abgelassen, weil am Staudamm gearbeitet wird. Bald soll dieser aber wieder befüllt werden.
Wenn es am 11. September wieder heißt „Kinzigtal Total“, sind Tausende auf den Beinen sowie auf dem Rad oder Skateboard unterwegs.
Wie schädlich, teuer und gefährlich sind nichtheimische Tierarten? Biologe Phillip Haubrock über Krebse, Nilgänse und weitere Tiere.
Von Bäumen eingerahmt wird die Terrasse am Kinzigstausee. Den Ausflüglern bietet sich dort in diesem Sommer ein ungewohnter Ausblick.
Die Pegel der Flüsse und Bäche, aber auch des Grundwassers sinken im Main-Kinzig-Kreis. Allmählich wird die Lage kritisch. Das hat Folgen.
Der Schwimmverein Gelnhausen will ein Zeichen setzen und Energie sparen – wegen des russischen Angriffskrieges in der Ukraine. Andere Bäder sorgen sich wegen der explodierenden Heizkosten.
Die gesamte Region soll sich des Themas Wassergewinnung und -einsparung annehmen, fordert der Landrat des Main-Kinzig-Kreises
Der Main-Kinzig-Kreis will die zunehmende Entnahme von Grundwasser aus dem Vogelsberg besser überwachen lassen. Auch der Hauptabnehmer Frankfurt soll mehr Wasser einsparen.
Im Main-Kinzig-Kreis wurde gut gewirtschaftet. Doch jetzt gibt es neben der Pandemie noch eine zusätzliche finanzielle Herausforderung weitere finanzielle
Die Stadt will das Gelände des leer stehenden Kaufhauses Joh zusammen mit seiner Umgebung entwickeln. Anstelle des Kaufhauses sind Neubauten vorgesehen.
Folgen für Fauna und Flora: Naturschützer warnen vor verstärkter Grundwasserförderung am Vogelsberg
Jeder einzelne Liter Grundwasser, der nicht zum Trinken genutzt wird, scheint zu viel. Trotzdem ist es zu kurz gegriffen, mit dem erhobenen Zeigefinger auf Frankfurt zu zeigen.
Gewiss ist nur die Ungewissheit: Der größte Sohn Gelnhausen ist ein großer Unbekannter. Zum 400. Geburtstag von Hans Jacob Christoffel von Grimmelshausen eine Spurensuche zwischen Wald und Land.
Sollte der Damm des Kinzigstausees bei Bad Soden-Salmünster brechen, wäre das eine Katastrophe nicht nur für die Kommunen vor Ort. Die Auswirkungen wären bis nach Frankfurt spürbar. Es gilt jetzt, keine Zeit mehr zu verschwenden.
Das hessische Umweltministerium sieht mögliche Fluten als konkrete Folge des Klimawandels. Am Beispiel eines hessischen Kreises werden die Ursachen recht anschaulich: Es gibt zwar Deiche und einen Stausee – doch ein wichtiger Schutz fehlt.