Das Wagenknecht-Lager hat verloren
Die Linke hat in Erfurt eine neue Parteispitze gewählt. Die Ko-Vorsitzenden Janine Wissler und Martin Schirdewan gelten als zentristische Politiker – für linke Verhältnisse.
Die Linke hat in Erfurt eine neue Parteispitze gewählt. Die Ko-Vorsitzenden Janine Wissler und Martin Schirdewan gelten als zentristische Politiker – für linke Verhältnisse.
Die Linke wählt auf ihrem Parteitag eine neue Führung. Die bisherige Parteichefin Janine Wissler wird im Amt bestätigt. Zum Ko-Vorsitzenden wird der EU-Parlamentarier Martin Schirdewan gewählt.
Nach Wahlschlappen und einer Sexismus-Affäre will die Linke an diesem Samstag eine neue Parteispitze wählen. Der langjährige Fraktionsvorsitzende Gregor Gysi zeichnet in Erfurt ein düsteres Bild seiner Partei.
Trotz ihrer existenziellen Krise streiten die Linken auf ihrem Parteitag miteinander. Dann aber trifft Parteichefin Wissler einen Ton, der bei den Mitgliedern ankommt.
Die West-Ausdehnung der Linken ist gescheitert, in Ostdeutschland ist sie nicht mehr Volkspartei. Der Austausch des Führungspersonals wird ihre Krise nicht lösen.
Viele Frauen (und Männer) dürften sich freuen, denn der Paragraf 219a soll heute abgeschafft werden. Ein wahrer Wirtschaftskrimi ist Thema vor Gericht. Und: Die Ukraine und Moldau sind EU-Beitrittskandidaten. Der F.A.Z. Newsletter.
Janine Wissler war die Ikone der Linken in Hessen, dann ging sie als Bundesvorsitzende nach Berlin – und vieles lief schief. Im F.A.Z.-Interview spricht sie über den Sexismus-Skandal in ihrer Partei, den Krieg in der Ukraine und ihren Willen weiterzumachen.
Scharfe Kritik an der Einigung zwischen Ampelkoalition und Union über das Sondermögen für die Stärkung der Bundeswehr gibt es nur von der Linken. Aber auch die Koalitionspartner setzen unterschiedliche Akzente.
Wenn die Linke ihre Krise überwinden wolle, müsse sich die Erneuerung auch im Parteivorstand widerspiegeln, begründet Heidi Reichinnek ihre Kandidatur. Sie bewirbt sich um den für Frauen quotierten Platz in der Doppelspitze.
Die Linkspartei steckt in der Krise. Parteichefin Janine Wissler will dennoch wieder antreten. Thüringens Ministerpräsident Ramelow fordert derweil einen „Strukturwechsel“.
Ende Juni will die Linke ihre Führungsmannschaft neu aufstellen. Die bisherige Vorsitzende Janine Wissler hat „noch einiges vor“, sagt sie. Die Partei habe trotz derzeitiger Querelen das Potential, gewählt zu werden.
In Hessen stehen vier Politikerinnen gleichzeitig in der Kritik. Den größten Fehler aber hat ein Mann in Berlin gemacht.
Früher haben linke Männer Vergewaltigung zur sexuellen Revolution erklärt. Heute lassen sie sich, wie jüngst in Hessen, für Sex mit sehr jungen Mädchen als „Hengst“ und „Roman Polanski“ feiern.
Susanne Hennig-Wellsow übernahm Verantwortung im Me-too-Skandal der Linken. Dass die Ko-Vorsitzende Janine Wissler bleibt, ist bizarr.
Nach Bekanntwerden der Sexismus-Vorwürfe steht die Linke vor einer Zerreißprobe. Die Kritik richtet sich auch gegen die Parteivorsitzende Janine Wissler, die mit einem Beschuldigten liiert war.
Im Skandal um sexuelle Übergriffe in der Partei gibt der hessische Landesvorstand der Linken Fehler zu, nimmt aber die Bundesvorsitzende Janine Wissler in Schutz. Andere Parteimitflieder befürchten eine Hexenjagd.
Die Spitze der hessischen Linken stellt sich vor Janine Wissler. Im Frankfurter Ostend wird ein Wohnhaus nicht fertig. Und außerdem spielt Howard Carpendale in der Mainmetropole. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Nach dem Rücktritt von Susanne Hennig-Wellsow soll die Ko-Vorsitzende Janine Wissler die Linke vorerst allein weiter führen. Das hat der Parteivorstand entschieden. Doch die Hessin ist durch eine Sexismus-Affäre in ihrem persönlichen Umfeld belastet.
Nach dem Rücktritt der Ko-Vorsitzenden Susanne Hennig-Wellsow richten sich bei der Linken alle Augen auf Janine Wissler. Ihr Landesverband sieht bei ihr kein Verschulden im Zusammenhang mit den Sexismus-Vorwürfen.
Die Vorwürfe der sexuellen Belästigung innerhalb der hessischen Linken weiten sich aus. Ein weiterer Mitarbeiter wurde von seinen Aufgaben entbunden. Zudem wurden Vorwürfe gegen einen Wiesbadener Stadtverordneten bekannt.
Die Linkspartei muss ihre Führung neu ordnen. Der Westen kündigt Waffenlieferungen an die Ukraine an, die noch vor Kurzem tabu waren. Und: Hat Boris Johnson wissentlich die Unwahrheit gesagt? Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Nach dem überraschenden Rücktritt ihrer Ko-Vorsitzenden will Janine Wissler die Partei vorerst alleine weiterführen. Sie habe eine entsprechende Bitte des Bundesvorstands angenommen.
Nach Wahlschlappen und innerparteilichem Streit hat die Linkspartei nun auch noch einen Sexismus-Skandal am Hals. Für die Parteivorsitzende Susanne Hennig-Wellsow ist das der Grund, nun von ihrem Amt zurückzutreten.
Die Ko-Vorsitzende der Linkspartei, Susanne Henning-Wellsow, ist mit sofortiger Wirkung von ihrem Amt zurückgetreten. Der „Umgang mit Sexismus“ in den eigenen Reihen habe „eklatante Defizite“ offengelegt.
Der „Me-Too“-Skandal der hessischen Linkspartei war der Auslöser für den Rücktritt der Parteichefin Hennig-Wellsow. Doch die Krise der Linken geht tiefer.
Ihren Rücktritt von der Parteispitze begründet die Thüringer Politikerin Hennig-Wellsow auch mit dem Umgang mit sexuellen Übergriffen in der Linkspartei. Dieser habe „eklatante Defizite“ offengelegt.
Die Fraktion im hessischen Landtag reagiert damit auf Vorwürfe gegen den Kommunalpolitiker wegen mutmaßlicher sexueller Übergriffe.
In der Landespolitik wird der eine Skandal von einem anderen überlagert. Bei den Ostermärschen stand besonders die NATO in der Kritik. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
In der hessischen Linkspartei soll es über Jahre hinweg Hinweise auf Grenzüberschreitungen, Machtmissbrauch und eine „toxische Machokultur“ gegeben haben. Im Fokus steht auch die Rolle der heutigen Ko-Vorsitzenden Janine Wissler.
Die Linke wusste, dass die Wahl schlecht laufen würde – am Ende wurde sie desaströs. Die Parteivorsitzenden wollen trotzdem weitermachen.
Die Linke verliert im Saarland mehr als zehn Prozentpunkte. Die AfD freut sich über den Einzug in den Landtag, FDP und Grüne scheitern knapp an der Fünfprozenthürde.
Vor 23 Jahren hat er alle Ämter bei der SPD hingeworfen, nun verlässt Oskar Lafontaine auch die Linkspartei. Im Saarland hinterlässt er einen Scherbenhaufen.
Im „NSU 2.0“-Prozess sagt Janine Wissler aus, die Polizei habe ihr verschwiegen, dass auch ihre Daten aus einem Revier abgerufen wurden. Der Angeklagte wird wieder ausfällig.
Im „NSU 2.0“-Prozess sagt Linken-Politikerin Janine Wissler aus, die Polizei habe ihr verschwiegen, dass auch ihre Daten aus einem Revier abgerufen wurden. Der Angeklagte wird wieder ausfällig.
Die Parteispitze der Linke spricht sich trotz innerer Streitigkeiten und desaströser Bundestagswahl Mut zu. Für Aufsehen sorgt ein Hinweis auf die NS-Zeit des Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten.