„Das Leben wird wieder aufblühen“
Wenn es Ostern nicht gäbe, müsste man es erfinden, sagt Georg Bätzing, Vorsitzender der Bischofskonferenz. In der jetzigen Situation sei es ein „vorweggenommener Hoffnungspunkt“.
Wenn es Ostern nicht gäbe, müsste man es erfinden, sagt Georg Bätzing, Vorsitzender der Bischofskonferenz. In der jetzigen Situation sei es ein „vorweggenommener Hoffnungspunkt“.
Die Kirchen sehen sich in der Corona-Krise mit einer beispiellosen Situation konfrontiert: Gottesdienste sind verboten. Doch das hat nach Überzeugung des neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz nicht nur Nachteile.
Bärbel Kofler bezeichnet das Fehlen einer europäischen Lösung als „beschämend“ und fordert eine rasche Lösung für minderjährige Flüchtlinge. Kirchenvertreter sehen die christlichen Werte „Mitgefühl, Barmherzigkeit und Solidarität“ in der EU in Gefahr.
Die Bischofskonferenz will die Leistungen für Missbrauchsopfer in wesentlichen Punkten verbessern. Doch bei der Höhe der geplanten „Anerkennungszahlungen“ bleibt sie hinter den Empfehlungen einer unabhängigen Arbeitsgruppe zurück.
Wie gedenkt man würdig der Opfer des Anschlags von Hanau? Was hat die Musikmesse mit dem Coronavirus zu tun? Was ist Georg Bätzing für ein Mann? Die Themen des Tages in der F.A.Z.-Hauptwache.
Die Wahl Georg Bätzings zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz stößt auf viel Zustimmung. Auch die Evangelische Kirche gratuliert.
Was sagt ein Philosoph zum Corona-Virus? Wer hat im Rhein-Main-Gebiet die Michelin-Sterne abgesahnt? Was bedeutet die Wahl des Limburger Bischofs Georg Bätzing zum Vorsitzenden der Bischofskonferenz? Die F.A.Z.-Hauptwache kümmert sich um die Fragen des Tages.
Sechs Jahre wurden die deutschen Bischöfe von dem Münchner Kardinal Reinhard Marx geführt, jetzt haben sie einen Nachfolger gewählt: Georg Bätzing, Bischof von Limburg, wird ihr neuer Vorsitzender.
Georg Bätzing ist seit 2016 Bischof von Limburg. Am Dienstag wurde er zum neuen Vorsitzenden der Bischöfe gewählt.
Der Limburger Bischof Georg Bätzing ist neuer Vorsitzender der katholischen Deutschen Bischofskonferenz. Mit der Wahl Bätzings setzen die Bischöfe auf Kontinuität in ihrem eher liberalen Kurs.
Der neue Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz hat sich nach und nach auf nahezu allen wichtigen Zukunftsfeldern seiner Kirche eindeutig positioniert. Wie eine Klammer über allem steht das Reformprojekt „Synodaler Weg“.
Dass auch der scheidende Vorsitzende Reinhard Kardinal Marx für ihn geworben hatte, schadete Georg Bätzing nicht. Ihm trauen die Bischöfe zu, dass er die vielen strittigen Themen so moderiert, dass alle Ansichten gehört werden.
Kann die Katholische Kirche aus der derzeitigen Krise geführt werden? Die Teilnehmer des Synodalen Wegs aus dem Bistum Limburg sind vom ersten Treffen in Frankfurt angetan.
Mit einem Gottesdienst haben katholische Bischöfe und Laien im Frankfurter Dom den Synodalen Weg eröffnet. Er soll die Kirche nach dem Missbrauchsskandal aus der Krise führen.
Mit einer Fotomontage machte ein Mann aus Bayern Stimmung gegen Bätzing: Der Bischof unterstütze die „Abtreibungsindustrie“. Das darf er nun nicht mehr behaupten, entschied ein Gericht in Frankfurt.
In deutschen Moscheegemeinden sollen Gläubige für den Sieg der türkischen Armee in Nordsyrien gebetet haben. Der Limburger Bischof kritisiert eine solche Vereinnahmung Gottes.
Wichtige Theologen haben jahrelang geprüft, ob katholische und evangelische Christen miteinander das Brot brechen dürfen. Ihr Votum ist eindeutig.
Weil es seit Jahren immer wieder Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs gibt, schickt der Limburger Bischof einen 57 Jahre alten Priester vorzeitig in den Ruhestand. Juristisch gilt der Mann als unbescholten.
Über Jahre hinweg wurde einem hessischen Priester sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen vorgeworfen. Nun hat der Limburger Bischof dem Geistlichen das Vertrauen entzogen.
Im Rheingau hat die katholische Kirche mit einem Dialogforum begonnen. Bischof Georg Bätzing diskutierte mit 80 Gläubigen. Und bekam manchen Vorwurf zu hören.
Einem Priester aus dem Bistum Limburg wird sexueller Missbrauch vorgeworfen. Dem Opfer dauert das Verfahren zu lange. Dabei gibt es einen Brief mit eindeutigen Hinweisen.
Der Weltkünstler Thomas Bayrle kam einst als protestantisches Kind in ein katholisches Dorf. Und war fasziniert von den Ritualen, vor allem vom Rosenkranzgebet und den Litaneien, dem „Geleiere“.
Abtreibungsgegner haben Georg Bätzing wiederholt kritisiert. Jetzt hat sich der Limburger Bischof erfolgreich gegen Äußerungen eines Abtreibungsgegners gewehrt.
Bischof Georg Bätzing hat viel Zeit in der Stadt verbracht. Für ihn muss sich Kirche verändern, aber den Kern wahren. Welcher Weg muss dafür gegangen werden?
Im neuen Jahr soll die Zahl der Pfarreien in Hessen sinken. Doch auch viele weitere Veränderungen stehen in den Bistümern an. Auch der Missbrauchsskandal spielt dabei weiter eine Rolle.
Zur Heiligsprechung der Ordensschwester Katharina Kaspar will der Limburger Bischof einen Dankgottesdienst in Rom halten. Mit dabei ist der skandalträchtige Vorgänger Tebartz-van Elst.
Im Februar noch war der Jesuitenpater für eine weitere Amtszeit als Rektor der katholischen Hochschule Sankt Georgen gewählt worden. Doch positive Aussagen zur Homosexualität haben Ansgar Wucherpfennig nun den Job gekostet.
Der Frankfurter Stadtdekan stellt die Pflicht, unverheiratet zu bleiben, infrage. Auch gegenüber der Rolle von Frauen in der Kirche zeigt er sich offen.
Vor dem Hintergrund der Debatte über Integration und Armut haben führende Vertreter der Kirchen in ihren Osterpredigten zu Zusammenhalt aufgerufen.
Eine Postkartenaktion radikaler Abtreibungsgegner gegen den Limburger Bischof könnte ein rechtliches Nachspiel haben. Das Bistum spricht von „Rufmord“.
Der Flörsheimer Geistliche erhielt anonyme Kritik an seinen Vorträgen. Nun sagt er die letzten Auftritte ab.
Erst der Skandal um immense Kosten für den neuen Bischofssitz, nun ein Verdacht auf Kinderpornografie: Das Bistum Limburg kommt nach seinem Neuanfang nicht zur Ruhe. Gab es auch Missbrauchsfälle?
Georg Bätzing ist im Limburger Dom in sein Amt als neuer Bischof der Diözese eingeführt worden. Er hofft auf eine Versöhnung mit Tebartz-van Elst. Ein Treffen ist in absehbarer Zeit geplant.
Sein neues Amt tritt der künftige Limburger Bischof Georg Bätzing erst am Sonntag. Sein Wappen ist derweil schon öffentlich. Es prangt über dem Bischofsstuhl im Dom.
Ein Gespräch mit Georg Bätzing über seine Aufgaben als neuer Bischof in Limburg, über die Konflikte im Bistum und den Dialog zwischen den Religionen.
In Limburg ist eine extrem teure Residenz gebaut worden, Kosten explodierten und am Ende musste Bischof Tebartz-van Elst das Amt aufgeben. Jetzt kommt sein Nachfolger – und wird woanders wohnen.