Es droht Tempo 30
Wiesbaden benötigt deutlich mehr Zeit, um für bessere Luft zu sorgen, als es der Luftreinhalteplan vorsieht. Jetzt soll es ein Tempolimit richten. Ob das hilft und die Umwelthilfe von einer abermaligen Klage abhält, ist ungewiss.
Wiesbaden benötigt deutlich mehr Zeit, um für bessere Luft zu sorgen, als es der Luftreinhalteplan vorsieht. Jetzt soll es ein Tempolimit richten. Ob das hilft und die Umwelthilfe von einer abermaligen Klage abhält, ist ungewiss.
Um ein künftiges Diesel-Fahrverbot zu vermeiden, prüft die Stadt Wiesbaden ein verschärftes Tempolimit. Dieses wäre ein zentraler Bestandteil des Luftreinhalteplans, der als Antwort auf die Mahnungen der Deutschen Umwelthilfe formuliert wurde.
Die Landeshauptstadt Wiesbaden will und muss den Zweiradverkehr fördern. Denn die Nachfrage nach sicheren Fahrspuren nimmt immer mehr zu. Jetzt soll ein Fahrradparkhaus am Hauptbahnhof errichtet werden.
Nach dem überraschenden Scheitern der Citybahn suchen Wiesbaden und der Rheingau-Taunus-Kreis nach anderen Optionen. Dabei steht eine mögliche Reaktivierung der Aartalbahn im Gespräch.
Das Projekt Citybahn spaltet die Bürgerschaft wie kaum ein anderes Vorhaben. Der Ausgang des Bürgervotums am 1. November ist offen.
Braucht ein Verkehrspolizist einen Hund? Die Trennung von Verkehrs- und Ordnungspolizei wirft in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden viele Fragen auf. Und die Antworten sind widersprüchlich.
Der geplante Bau einer Citybahn ist mehr als ein lokales Verkehrsprojekt zwischen Mainz und Wiesbaden. Auch der Untertaunus wünscht sich eine bessere Anbindung über die Schiene. Doch der Kreistag fürchtet eine Ablehnung im Bürgerentscheid.
Die Einwohnerzahl steigt in Wiesbaden ebenso wie die der Pendler. Und die kommen fast ausnahmslos mit dem Auto. Die Stadt plant Vorhaben, um die Belastung wenigstens stabil zu halten.
Der Bürgerentscheid über die Citybahn belastet die Rathauskooperation in der hessischen Landeshauptstadt. Die Grünen wollen einen anderen Termin, die CDU will eine andere Frage.
Um die Luft in der Wiesbadener Innenstadt zu verbessern, sollen mehr Park-and-ride-Plätze entstehen. Als erster wird der an der Kahle Mühle ausgebaut.
Mit den neuen Umweltspuren soll die Luft in Wiesbaden deutlich besser werden. Die Corona-Krise erleichtert dabei die notwendigen Arbeiten.
Die Landeshauptstadt Wiesbaden zeigt mit der Beschaffung der elektrisch angetriebenen Dienstwagen, dass sie ihren eigenen Luftreinhalteplan ernst nimmt. Doch welche Folgen für die Umwelt hat das eigentlich?
Die Stadt Wiesbaden stellt ihren Fuhrpark um und schafft E-Autos an. Die Millionensumme kann sie auch dank der Zuschüsse des Bundes aufbringen. Wo die Wagen künftig Strom abzapfen können, ist auch schon klar.
Wiesbaden hat keinen Einfluss auf Gebühren in privat betriebenen Parkhäusern. Da diese höher sind als an Parkautomaten, gerät sie in Zugzwang, um die Autos besser zu lenken.
Die Stadt Wiesbaden baut trotz hoher Kosten und Unmut unter Autofahrern ihren öffentlichen Nahverkehr mit E-Fahrzeugen aus. Für den Verkehrsdezernenten wird die Verkehrswende aber erst vollzogen sein, wenn die Citybahn fährt.
Hessens Hauptstadt hat den Klimanotstand ausgerufen. Wenn es nach dem Wiesbadener Umweltdezernenten geht sollen private Hausbesitzer davon profitieren – und zwar mit einem Sanierungspaket.
Aus Sicht von Rathauschef Mende wäre dieser Jahres-Pauschalpreis „sozialpolitisch eine echte Errungenschaft“. Deshalb bewirbt sich Wiesbaden als Modellstadt für ein 365-Euro-Ticket.
Mainz und Wiesbaden verbinden mehr Dinge als Brücken über den Rhein. Für eine bessere und klimafreundliche Mobilität gehen die beiden Landeshauptstädte eine zukunftsweisende Partnerschaft ein.
In Wiesbaden leihen und in Mainz abstellen – oder umgekehrt. Die beiden Landeshauptstädte links und rechts des Rheins haben ihre Fahrrad-Verleihsysteme harmonisiert.
Umweltdezernent Kowol zeigt sich zuversichtlich, dass Wiesbaden schon Anfang 2020 den Grenzwert für Stickstoffdioxid einhalten wird. Die Deutsche Umwelthilfe und der Verkehrsclub Deutschland hatten wegen der hohen Werte geklagt.
Die vom Bundesverkehrsminister geplante Novelle der Straßenverkehrsordnung stößt im Land und in Großstädten auf Ablehnung. Auch Landesverkehrsminister Al-Wazir lehnt es ab, Busspuren für Autos freizugeben und äußert Gegenvorschläge.
Noch gilt Wiesbaden nicht gerade als ein Paradies für Radler. Doch das drohende Dieselfahrverbot hat ein radikales Umdenken befördert.
Beim Nahverkehr dreht Wiesbaden derzeit ein finanziell großes Rad. Denn der Zuschussbedarf steigt enorm. Daran hat die Citybahn aber nur einen kleinen Anteil.
Mit einem Luftreinhalteplan konnte Wiesbaden die Deutsche Umwelthilfe überzeugen und ein Dieselfahrverbot abwenden. Der Erfolg gebührt vor allem einem Grünenpolitiker.
In der Landeshauptstadt warf der Oberbürgermeisterwahlkampf seine Schatten voraus. Restmüll, Stickoxide und die städtische Vergabepraxis führten zu Diskussionen. Aber das Kongresszentrum erweist sich als Erfolg.
Wiesbaden baut sein Radwegenetz konsequent aus, nimmt Ladestationen für Elektroautos in Betrieb und verändert die Verkehrsströme in der Stadt. Doch nicht wenige unken, dass der Plan nicht aufgehen wird. Ein Kommentar
Beim Radverkehrsforum in Wiesbaden machen Velofreunde ihrem Unmut Luft. Denn 180 Radunfälle im Jahr sind zu viel. Ein Umdenken muss her.
Angesichts der anstehenden Fahrverbote für ältere Dieselautos in Frankfurt ist die Verunsicherung nicht nur in der Finanzmetropole groß. Wie steht es um Hessens Städte?
Wiesbaden will Verkehrssünder in Zukunft schneller abschleppen lassen, wenn sie auf Radwegen oder verkehrsgefährdend im Halteverbot stehen – Besonders mit Blick auf den Ausbau des Radverkehrs.
Der Veloverkehr in Wiesbaden muss bis 2020 stark zunehmen, um ein Fahrverbot für Diesel abzuwenden. Damit das funktioniert, muss die Stadt digital und modern denken.
Frankfurt stehen Fahrverbote bevor. Die anderen Großstädte im Rhein-Main-Gebiet hoffen, dass ihnen Einschränkungen wie in Frankfurt erspart bleiben. Ist diese Hoffnung realistisch?
Zwar gibt es seit 2010 Grenzwerte für die Stickoxidbelastung. Doch erst das drohende Diesel-Fahrverbot nötigt die beiden Großstädte, alles zu tun, um sie auch einzuhalten.
Die Landeshauptstadt ächzt unter den Kosten des Bestattungswesens und der vielen Friedhöfe. Für Angehörige wird es nach einer Gebührenerhöhung nun richtig teuer.
Das Umweltministerium lehnt das Vorhaben Wiesbadens ab, schwere Fahrzeuge nicht mehr in die Stadt zu lassen. Die SPD glaubt, die wahren Gründe zu kennen.
Offene Bühne für den Widerspruch. Auf der Podiumsdiskussion im Wiesbadener Stadtteil Kastel nutzt die Bürgerinitiative die Veranstaltung für ihren Protest gegen die City-Bahn. Erweitert das Projekt die Verkehrsprobleme auf der Theodor-Heuss-Brücke?
Schon heute blockieren im Westend in Wiesbaden geparkte Autos die Durchfahrt. Das erschwert Rettungseinsätze. Die Lage könnte sich verschärfen, wenn auf dem zweiten Ring nicht mehr geparkt werden darf.