Chinas neues Sorgenjahr
Nicht nur die Omikron-Variante bereitet der chinesischen Wirtschaft Ungemach. Um zum Wohlstand der westlichen Industrieländer aufzuschließen, muss das Land viel innovativer werden – doch das trifft auf Widersprüche.
Nicht nur die Omikron-Variante bereitet der chinesischen Wirtschaft Ungemach. Um zum Wohlstand der westlichen Industrieländer aufzuschließen, muss das Land viel innovativer werden – doch das trifft auf Widersprüche.
Über ein Joint Venture mit dem fünftgrößten chinesischen Finanzinstitut will die Deutsche Bank in dem Riesenmarkt weiter wachsen. Vor allem die Zielgruppe der reichen Chinesen ist interessant.
Im vierten Quartal hat der US-Konzern 308.600 Fahrzeuge ausgeliefert – auf Jahressicht 87 Prozent mehr als noch 2020. Das Unternehmen verweist dabei auf die höhere Produktion der Tesla-Fabrik in Schanghai.
Anleihegläubiger müssen ein weiteres Mal auf Zinszahlungen warten. Die Finanzlage des Immobilienkonzerns erhöht den Druck auf Peking, einen Flächenbrand zu verhindern.
Bisher schaut China der Verbreitung der neuen Virusvariante aus der Ferne zu. Bei den olympischen Winterspielen wird das anders sein.
China beschwert sich bei den Vereinten Nationen über SpaceX-Satelliten von Elon Musk. Zwei Satelliten sollen Astronauten zu Ausweichmanövern gezwungen haben.
Es ist ein Ort, der für sich beanspruchen kann, die Wiege des deutschen Küchenwunders zu sein – nun wurde er renoviert. Aber auch dem neuen alten „Tantris“ gelingt die Quadratur des kulinarischen Kreises.
Die bisherigen Erklärungen für die Lieferprobleme ziehen nicht mehr. Das Problem wird noch lange bleiben – und die deutsche Konjunktur ausbremsen.
Fast zwanzig Jahre lang war kein deutsches Kriegsschiff durch das Südchinesische Meer gefahren. Künftig soll es regelmäßige Missionen geben.
In Schanghai wurde eine Lehrerin entlassen, nachdem ein Video von ihr im Internet kursierte. Sie hatte die Aufarbeitung eines Massakers gefordert. Eine Kollegin von ihr ist verschwunden.
Die Tennisspielerin Peng Shuai antwortet nun auf Fragen einer singapurischen Zeitung. Rund um ihre Äußerungen zur sexuellen Nötigung habe es viele Missverständnisse gegeben. Kritiker jedoch sehen ihre Befürchtungen verstärkt.
Der Shanghai Composite Index ist das Gesicht der chinesischen Börse. Als der Dax im Frühjahr 2020 aufgrund der Corona-Krise schwächelte, bewies er sich als krisenfest. Nun könnte der Index eine bedeutsame Marke knacken.
Mannheim traut sich was: Zwischen Kasernen sollen bewohnbare Buchstaben in die Höhe wachsen. Davon sollen nicht nur die künftigen Bewohner profitieren.
Die Kommunistische Partei erklärte, ihre Macht über das Internet sei von großer Bedeutung für eine langfristige Herrschaft. Dass dies der Branche zu schaffen macht, zeigen die Tech-Aktien.
Maximilian Viessmann sticht im deutschen Mittelstand heraus. Seit diesem Montag führt er sein Unternehmen in dritter Generation allein. Wenige sind politisch und technologisch so raumgreifend wie er.
Erstmals stuft eine Ratingagentur den chinesischen Immobilienkonzern als zahlungsunfähig ein. Dass Peking das Unternehmen rettet, erscheint nach einer Rede von Zentralbankchef Yi Gang vom Donnerstag sehr unwahrscheinlich.
Jazzpianist Claude Diallo pendelt zwischen Metropolen und einem Dorf in der Schweiz. Der Mann aus einer Musikerfamilie schätzt beide Welten.
Pekings Null-Covid-Politik hat aus dem Land ein Gefängnis gemacht. Die in China lebenden Ausländer fliehen daher vor lauter Unmut in Scharen. Einheimische schaffen es jedoch nur mit großer Mühe, das Land derzeit zu verlassen.
Der erst vor einem halben Jahr in New York notierte chinesische Fahrdienst Didi zieht sich auf Druck der übermächtigen Kommunistischen Partei zurück – und lässt sich stattdessen in Hongkong listen.
Die Auktionshäuser Christie's und Sotheby's liefern sich mit Werken von John Constable ein Kopf-an-Kopf-Rennen bei den Versteigerungen Alter Meister während der London Art Week.
Benziner und E-Autos verkaufen sich im wichtigsten Markt nicht wie geplant. Das verantwortet der Konzernchef selbst und verringert direkt die Prognose um bis zu zwanzig Prozent. VW kämpft vor allem mit einheimischen Herstellern.
In der chinesischen Provinz Henan soll ein maßgeschneidertes System aus Gesichtserkennung und Datenbanken „verdächtige“ Ausländer beobachten. Es zielt vor allem auf Journalisten. Aber auch Studenten sind betroffen.
Jung, weiblich, Bankerin: Stephanie Cohen macht bei Goldman Sachs Karriere. Ihr wird inzwischen sogar der Platz an der Bank-Spitze zugetraut.
Am Montag starten die wichtigsten asiatischen Indizes im frühen Handel im Minus. Die Verunsicherung über die Virusvariante Omikron hält an.
Deutsch in Kontrastbeleuchtung: Gaston Dorren widmet sich den Besonderheiten der zwanzig größten Sprachen und erläutert, wie gerade Englisch zum globalen Dauer-Champion werden konnte.
Der Fahrdienst Didi war erst im Juni in New York gelistet worden. Aus Sorge vor Spionage befiehlt Chinas Regierung einem Bericht zufolge den Abschied. Die chinesische Internetbranche befürchtet weitere Schläge Pekings.
J.P. Morgan-Chef Jamie Dimon scherzt, die Bank werde länger in China bleiben als die Kommunistische Partei. Beobachter sind überrascht über die lockere Zunge des Bankchefs. Chinas Führung hat sich noch nicht geäußert.
Chinas Gesellschaft soll nach Xi Jinping gemeinschaftlich Wohlstand erreichen und Ungleichheiten beseitigen. Geht es in der sozialistischen Volksrepublik nun den Reichen an den Kragen?
Die Art Cologne ist zurück und trotzt der vierten Corona-Welle: Rheinischer als zuvor macht sie aus der Not eine Tugend.
Sie postete Videos aus Wuhan, als dort das Coronavirus ausgebrochen war. Ihren berühmtesten Film drehte sie über das Forschungslabor. Nun sitzt die chinesische Bloggerin Zhang Zhan in Haft. Sie hat den Tod vor Augen. Ein Gastbeitrag.
Die chinesische Regierung fürchtet die Karikaturen des dissidentischen Künstlers Badiucao. Sie hat gerade versucht, seine erste Einzelausstellung zu verhindern.
In fünfzehn Jahren hat China 38.000 Kilometer Schienen für Hochgeschwindigkeitszüge gebaut, zwei Drittel des globalen Netzes. Die Züge sind schnell, pünktlich und billig. Die Regierung setzt ihre Pläne rigoros um.
Egal ob Zahnbürsten, Trinkhalme oder sogar Fahrräder: Produkte aus Bambus gelten als besonders umweltfreundliche Konsumartikel. Das ist allerdings nicht immer der Fall. Doch das Potential des Süßgrases ist noch längst nicht ausgeschöpft.
Den kurzen Einbruch der Verkaufszahlen zu Beginn der Corona-Pandemie haben die Hersteller des Feinen und Edlen verkraftet. Aber weitermachen wie zuvor können sie trotzdem nicht.
In seinen beeindruckenden Erinnerungen schildert der chinesische Künstler Ai Weiwei die Erfahrungen, die ihn vom westlichen Blickwinkel trennen.
Nach Evergrande ist der nächste Bau- und Immobilienkonzern in Zahlungsnot. Auf dem Papier machte das Pekinger Unternehmen Kaisa einen soliden Eindruck, doch nun kommt das Erwachen. Was kommt in China noch alles zum Vorschein?