Abfuhr für den Machthaber Venezuelas in London
Der Londoner Supreme Court macht dem venezolanischen Machthaber einen Strich durch die Rechnung. Dessen Land bräuchte dringend das Gold.
Der Londoner Supreme Court macht dem venezolanischen Machthaber einen Strich durch die Rechnung. Dessen Land bräuchte dringend das Gold.
Verbilligung, Abwertung, Verramschung: Argentinien hat über Jahrzehnte hinweg gelernt, mit dem Inflationsgespenst zu leben. Ein Erfahrungsbericht.
Der Politiker Gabriel Boric hat die Stichwahl um das Präsidentenamt in Chile klar für sich entschieden. Der Anführer der Studentenproteste von 2019 will vor allem die soziale Ungleichheit bekämpfen. Nach Angaben der Wahlbehörde stimmten fast 56 Prozent für den 35-Jährigen.
Der 35 Jahre alte Gabriel Boric gewinnt die Präsidentenwahl in Chile. Der Linke steht für die in den vergangenen Jahren laut gewordenen sozialen Forderungen.
An diesem Sonntag stimmen die Chilenen in einer Stichwahl darüber ab, wer der neue Präsident wird. Der eine Kandidat verspricht Wandel. Sein rechter Gegner schürt Angst vor dem Ungewissen.
In Chile kämpfen Indigene um ihr altes Land, teils mit Gewalt. Ein Sohn deutscher Auswanderer könnte davon profitieren – und Präsident werden, wie Bolsonaro. Eine Reise durch den angespannten Süden der Republik.
Wen will die CDU-Basis an der Spitze der Partei sehen? Heute könnte es Klarheit geben. Hält der Pessimismus der deutschen Unternehmer an? Und gibt es ein Grundrecht aufs Gendern? Der F.A.Z.-Newsletter.
Nicaragua bricht mit Taiwan und wendet sich China zu – und bald könnte ein weiteres Land folgen. Washington muss mit ansehen, wie Peking seinen Einfluss im ehemaligen amerikanischen „Hinterhof“ vergrößert.
Es war eine der tödlichsten Brandkatastrophen in der Geschichte Brasiliens. Neun Jahre später hat nun ein Gericht in Porto Alegre die Nachtclubbesitzer und zwei Musiker für schuldig befunden.
Nicaragua bricht die diplomatischen Beziehungen zu Taiwan ab – und wechselt ganz auf Pekings Seite. Den amerikanischen Präsidenten Joe Biden veranlasst das zu einem Appell an die Demokratien der Welt.
Berge, Seen, Nationalparks und große Gastfreundschaft: Florian Weich aus Mainz ist mit dem Zelt ein Jahr lang durch Südamerika geradelt.
Nach jahrelangem Hin und Her hat Chile beschlossen, die gleichgeschlechtliche Ehe einzuführen. Es ist das siebte lateinamerikanische Land, das diesen Schritt geht.
In der Atacama-Wüste in Chile findet sich bergeweise Textilmüll unter anderem aus Europa: Zehntausende Tonnen Altkleider und nicht verkaufte Artikel werden jedes Jahr in der Natur entsorgt.
10 Millionen US-Dollar beschlagnahmt und 57 Festnahmen - das ist das Ergebnis einer Razzia im Drogenmilieu in Panama. Das teilte der Sicherheitsminister des mittelamerikanischen Landes am Montag mit.
Als Sohn amerikanischer Missionare in Costa Rica geboren, fand John Nelson mit knapp dreißig Jahren seine eigene Mission: die Musik von Hector Berlioz. Inzwischen gilt er als einer von deren besten Interpreten. Heute wird der Dirigent achtzig Jahre alt.
Zurück aus der Pause zeigt sich die Art Basel in Miami bunt, engagiert und handelsfreudig. Mit politischer und digitaler Kunst trotzt die Kunstmesse der anhaltenden Pandemie.
Mit der Produktion von Drogen und deren weltweitem Verkauf erzielen Banden Milliarden-Gewinne. Innenminister Avelino Guillen hat am Donnerstag eine weitere Phase der Drogenvernichtung in Peru eingeläutet. So wurden 2021 tonnenweise Säcke mit Kokain, aber auch Marihuana und Opium verbrannt.
Eine Bewerbung um das Präsidentenamt ohne Parteizugehörigkeit ist in Brasilien nicht zulässig. Ein Jahr vor der Wahl tritt Staatschef Bolsonaro der Partido Liberal bei – es ist die neunte in seiner Karriere.
Vor zwölf Jahren wurde in Honduras Präsident Manuel Zelaya gestürzt. Nun hat seine Frau Xiomara Castro laut Hochrechnungen die Wahl zum Staatsoberhaupt gewonnen.
Der Fußballklub aus Sao Paulo verteidigt seinen Titel gegen den Rivalen Flamengo aus Rio de Janeiro erfolgreich und besteigt in der uruguayischen Hauptstadt Montevideo Südamerikas Klubthron.
Brasiliens populärster Fußballklub will zum dritten Male die wichtigste südamerikanische Klubtrophäe gewinnen. Das Spiel generiert höhere Einschaltquoten als ein Auftritt der Nationalmannschaft.
Brasilien hat Schlimmes durchgemacht in der Corona-Pandemie. Jetzt ist endlich Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Die Impfquote ist hoch. Und das alles hat auch der Corona-Leugner im Präsidentenpalast nicht verhindern können.
Vor einem Jahr starb Diego Maradona. Und zu seinem Erbe gehören auch dunkle Schatten. Nun läuft der Kampf um die Geschichtsschreibung. Denn es gibt schwere neue Anschuldigungen.
Die Vereinigten Staaten kritisieren den Wahlprozess in Venezuela scharf. Auch die Wahlbeobachter der EU sind bei den Regionalwahlen auf etliche gravierende Mängel gestoßen. Von der Bevölkerung zeigt sich die Chefbeobachterin gerührt.
Der Prado in Madrid zeigt alte lateinamerikanische Kunst. Die Ausstellung beleuchtet die kulturelle Vielfalt des Kontinents - und die oft gewaltsame Geschichte Spaniens und seiner damaligen Kolonien
Nach Jahren des Boykotts hat Venezuelas Opposition wieder an Wahlen teilgenommen. Doch überwunden ist die institutionelle Krise des Landes damit nicht. Mehr als die Hälfte der Venezolaner hat nicht gewählt.
Oscar Tabarez war für Uruguay mehr als nur ein Nationaltrainer. Nun geht eine der erfolgreichsten Epochen des südamerikanischen Fußballs zu Ende. Einige Spieler weinen ihrem „Lebenslehrer“ Tränen hinterher.
Nachdem der Rechtspopulist Jose Antonio Kast bei den Präsidentschaftswahlen in Chile nach Auszählung von über 90 Prozent der Stimmen 28,1 Prozent auf sich vereinen konnte, steuert das Land nun auf Stichwahlen im Dezember zu.
In Venezuela hat die Partei von Nicolás Maduro einen Erfolg errungen. Erstmals seit Jahren beteiligte sich auch die Opposition an den Wahlen. Deren Chef Juan Guaidó gab allerdings keine Stimme ab.
Wie bei allen Epidemien können Verschwörungserzählungen auch jetzt viel über Machtverhältnisse verraten. Ein Gespräch über öffentliche Gesundheit mit dem Arzt und Anthropologen Didier Fassin.
Jahrzehnte gemäßigter Politik in Chile scheinen vorbei: In der Stichwahl ums Präsidentenamt werden sich ein rechter Bolsonaro- und Pinochet-Sympathisant und ein linker früherer Studentenführer gegenüberstehen. Mehrere Krisen machen dem Land zu schaffen.
In Venezuela forderte die Opposition im Wahlkampf nicht mehr den Rücktritt von Machthaber Maduro. Es ging vor allem um die schlechte Versorgungslage. Dennoch könnten die Wahlen heute der Opposition Auftrieb verschaffen.
In Chile wird am Sonntag ein neuer Präsident gewählt. Sieben Kandidaten stehen zur Wahl. Laut Umfragen waren bis vor zwei Wochen noch die Hälfte der Wähler unentschlossen.
In Chile geht der Rechtspopulist José Antonio Kast als Favorit in die Präsidentenwahl. Geschlagen werden könnte der deutschstämmige Politiker laut Umfragen nur vom Kandidaten der Neuen Linken.
In SS-Uniformen samt Hakenkreuzbinden haben angehende Polizisten in Kolumbien für Empörung gesorgt. Anlass für die makabere Kostümierung sei eine „internationale Woche mit Deutschland als Gastland“ gewesen.
Mercedes ärgert sich über das Urteil der Rennleitung, Max Verstappen nach dem Grand Prix in Brasilien nicht zu bestrafen. Der Eindruck, von allen verfolgt zu werden, kann auch dem Sport schaden.