Südamerika lässt die Muskeln spielen
Die Mercosur-Staaten spüren, dass die EU derzeit weltweit an Einfluss verliert. Das wollen die Lateinamerikaner auf den letzten Metern der Freihandelsgespräche ausnutzen.
Die Mercosur-Staaten spüren, dass die EU derzeit weltweit an Einfluss verliert. Das wollen die Lateinamerikaner auf den letzten Metern der Freihandelsgespräche ausnutzen.
Europas Landwirte und Umweltschützer müssen das Mercosur-Abkommen nicht fürchten, es enthalte viele Schutzregeln, betonen zwei Ökonominnen des IW und der SWP. Darüber hinaus sei es ein globales Signal, dass die EU handlungsfähig ist.
Die Staaten in Lateinamerika verlieren langsam die Geduld mit Brüssel und machen lieber Geschäfte mit anderen. Hauptprofiteur von Europas Zaudern ist China, das seine Chancen nutzt, erklärt ein KAS-Experte.
Der Wert des roten Metalls gilt als Spiegel der Weltwirtschaft. Doch die US-Zölle und ein Minenunglück in Chile trüben das Bild.
Keanu Reeves bedankt sich bei seinen Stuntmen gern mit Geschenken. Doch sechs Luxusuhren für die Mitarbeiter eines John-Wick-Films waren aus seiner Villa geklaut worden. Nun sind sie bei einer Razzia in Chile aufgetaucht.
Kurz bevor die US-Zölle für Brasilien in Kraft treten, wird der frühere Präsident Jair Bolsonaro unter Hausarrest gestellt. Das dürfte Donald Trump zusätzlich verärgern.
Nach Sanktionen durch das Weiße Haus legt Brasiliens Oberster Richter Alexandre de Moraes nach. Bolsonaro muss außerdem alle Handys abgeben.
Trump bestraft Brasilien gerade mit hohen Strafzöllen. Trotzdem gehen dort Tausende mit US-Flaggen auf die Straße. Sie hoffen auf weitere Hilfe für ihren Anführer: den früheren Präsidenten.
Kolumbiens früherer Präsident Álvaro Uribe will gegen seinen Schuldspruch in Berufung gehen. Damit bekommt er das höchstmögliche Strafmaß.
Isabel Allendes neuer Roman „Mein Name ist Emilia del Valle“ handelt von einer jungen Journalistin im 19. Jahrhundert – und spricht durchaus auch in eigener Sache.
Für Trump ist er „one hell of a president“. Das will Nayib Bukele auch bleiben. Nun kann er in El Salvador unbegrenzt wiedergewählt werden.
In Peru kämpfen die Menschen derzeit mit einem gewaltigen Sandsturm, der den Himmel orange färbt und Straßen sowie Häuser mit Staub überzieht. Die Behörden warnen vor gefährlichen Sichtbehinderungen und weiteren Unwettern.
Vor der russischen Halbinsel Kamtschatka bebte die Erde in der Nacht zum Donnerstag weiter. Viele der kleineren Nachbeben lagen über der Stärke 5.
Außenminister Wadephul will in Israel auf einen Waffenstillstand im Gazakrieg und eine Verbesserung der Lage im Gazastreifen dringen. Trumps Zollpolitik beschäftigt die Justiz. Und: „Die nackte Kanone“ kehrt ins Kino zurück. Der F.A.Z. Frühdenker.
Vor der Küste der Halbinsel Kamtschatka ist es zu einem Beben der Stärke 8,8 gekommen – die stärkste Erschütterung seit der Katastrophe von Fukushima. Behörden warnen vor Tsunamiwellen. In Japan erreichte eine Flutwelle eine Höhe von 1,3 Metern.
Kolumbiens ehemaliger Präsident Álvaro Uribe ist schuldig gesprochen worden: Ihm drohen wegen Prozessbetrugs und Bestechung 12 Jahre Haft. Das Urteil spaltet Kolumbien und löst Kritik aus Washington aus.
Brasiliens Star schießt, trifft den Pfosten – und denkt, der Ball sei im Tor. Er jubelt schon, ehe ihm klar wird, dass er gar nicht getroffen hat. Danach kommt es zum Zoff mit einem Anhänger.
In einem Gefangenenaustausch zwischen den USA, Venezuela und El Salvador kamen zehn amerikanische Staatsbürger und Aufenthaltsberechtigte frei. Unter ihnen war offenbar auch ein dreifacher Mörder.
Asien, Afrika und Südamerika profitieren am meisten vom fossilfreien Strom: Die internationale Erneuerbaren-Agentur IRENA spricht von riesigen Kostenvorteilen für viele Länder.
Als Theo Huxtable in der beliebten „The Cosby Show“ wurde Malcolm-Jamal Warner im Jugendalter bekannt. Nun ist der US-Schauspieler bei einem Urlaub in Costa Rica tödlich verunglückt.
In Deutschland bilden invasive Ameisen wie Tapinoma magnum immer wieder Superkolonien. Der Zoologe Jürgen Heinze erklärt das Phänomen, das ihren evolutionären Erfolg begründet – und sie uns überlegen macht.
José Adolfo Macías Villamar soll mit seiner Bande und dem Sinaloa-Kartell wichtige Kokain-Handelsrouten kontrolliert haben. In den USA droht ihm eine lange Haftstrafe. Ecuadors Präsident ist offenbar froh, „Fito“ los zu werden.
In Südamerika soll ein gigantisches Eisenbahnprojekt den Atlantik mit dem Pazifik verbinden, quer durch Brasilien. Es soll China unabhängiger machen vom Panamakanal. Und Brasilien stärker an Asien anbinden – auf Kosten des Westens.
Brasiliens ehemaliger Präsident ist wegen eines Putschversuches nach seiner Wahlniederlage 2022 angeklagt. Laut Oberstem Gerichtshof muss sich der 70-Jährige fortan an zahlreiche strikte Auflagen halten.
Als kleines Institut hat die Pax-Bank für Kirche und Caritas schon Einfluss genommen auf Standards im Umweltschutz. Nun will sie den Goldabbau nachhaltig verändern.
Buckelwale sind soziale Tiere, sie plaudern normalerweise den ganzen Tag miteinander. Was das für das einsame Exemplar vor Rügen bedeutet, erklärt eine Meeresbiologin.
Angesichts logistischer Engpässe bei der COP30 in Belém hat Brasiliens Regierung eine ungewöhnliche Lösung entwickelt – zwei Kreuzfahrtschiffe sollen einen Teil der Gäste beherbergen.
Christian Berkel wurde katholisch erzogen und erfuhr nur durch einen Zufall, dass seine Mutter Jüdin war und vor den Nazis fliehen musste. Er wollte Franzose werden – kehrte aber nach Deutschland zurück. Ein Gespräch über seinen Roman „Sputnik“ und die eigene Identität.
Der Zollkonflikt setzt Aktien unter Druck. Aber es gibt Papiere, denen die Drohungen von US-Präsident Trump nichts anhaben können. Worauf es für Anleger jetzt ankommt.
Auf der Suche nach Verbündeten streckte Iran vor Jahren seine Fühler nach Südamerika aus. In Venezuela fand es einen Bruder im Kampf gegen Amerika und Israel – mit ungeahnten Folgen.
Donald Trump begründet einen Strafzoll gegen Brasilien mit einem Prozess gegen dessen ehemaligen Präsidenten und vermeintlichen Verstößen gegen die freie Rede. Zwischen beiden Ländern droht ein Handelskrieg, der sich gewaschen hat.
Carlo Ancelotti drohte in Spanien wegen nicht deklarierter Einnahmen eine Haftstrafe. Der Italiener kommt aber mit einer hohen Geldstrafe und einem blauen Auge davon.
In Bolivien und Venezuela bestehen die staatlichen Währungsreserven fast ausschließlich aus Gold – im Gegensatz zu allen anderen Ländern. Die beiden wollen sich vor Sanktionen aus dem Westen schützen. Doch das hat seine Tücken.
Der US-Präsident droht der größten südamerikanischen Volkswirtschaft mit einem Importzoll von 50 Prozent – obwohl es mit ihr kein Handelsdefizit gibt. Diesmal bringt Trump andere Argumente ins Spiel als bei seinen bisherigen Zollbriefen.
Die einen fürchten Wirtschaftskrisen, die anderen kaum Konsequenzen: Regierungen reagieren höchst unterschiedlich auf die neuesten Zolldrohungen von Donald Trump. Ein Überblick von Argentinien über Südafrika bis Thailand.
Der amerikanische Präsident Donald Trump beginnt eine zweite Runde von Zolldrohungen. Viele Länder bieten Amerika Handelserleichterungen an.