Russischer Staatssender bietet Evo Morales Job an
Der vom russischen Staat finanzierte Sender RT hat dem ehemaligen Präsident Boliviens, Evo Morales, ein Angebot gemacht. Aber was steckt wirklich dahinter?
Der vom russischen Staat finanzierte Sender RT hat dem ehemaligen Präsident Boliviens, Evo Morales, ein Angebot gemacht. Aber was steckt wirklich dahinter?
Der spanische König Felipe besucht aus diesem Anlass erstmals Kuba. Trotz verschärfter US-Sanktionen gegen Kuba zählen spanische Firmen zu den wichtigsten ausländischen Investoren hier in Kuba, das bis 1898 spanische Kolonie war.
Mit „Poncho und Krawatte“ feierte Evo Morales fast zwei Jahrzehnte lang Erfolge. Nach seinem selbstzerstörerischen Abgang ist Bolivien nun wieder mit der lateinamerikanischen Frage aller Fragen konfrontiert: der Wiederherstellung von Recht und Ordnung.
Boliviens Ex-Präsident Evo Morales flüchtete in der Nacht zu Dienstag nach Mexiko. Er hatte seine Ausreise kurz zuvor auf Twitter bekanntgegeben und seinen Anhängern versprochen, „mit mehr Kraft und Energie“ zurückzukehren.
„Bald komme ich mit mehr Kraft und Energie zurück“, schreibt der frühere bolivianische Präsident vor seinem Abflug auf Twitter. Die Armee will gegen Ausschreitungen seiner Anhänger vorgehen – und der Verteidigungsminister legt sein Amt nieder.
In seiner Heimat Bolivien soll ein Haftbefehl gegen ihn vorliegen: Nach seinem Rücktritt als Boliviens Präsident will Evo Morales in Mexiko Zuflucht suchen.
Am Sonntagabend ist Boliviens Präsident Evo Morales unter großem Druck zurückgetreten. Gegen ihn soll inzwischen ein Haftantrag vorliegen. Das Land befindet sich in einem politischen Schwebezustand ohne Regierung. Die Lage ist angespannt.
Nach anhaltenden Unruhen in Bolivien hat Präsident Morales den Rückhalt des Militärs verloren und trat zurück. Nun spricht er von einem „Bürgerputsch“ und behauptet, dass die Polizei gegen ihn vorgehe. Mexiko bietet ihm Asyl an.
Nach wochenlangen Protesten gegen ihn hat Boliviens Präsident Evo Morales seinen Rücktritt erklärt. Er verlor den Rückhalt in der Armee und von den Gewerkschaften. Dann schickte er dem Parlament ein Rücktrittsschreiben.
Training im Fitness-Studio und Rocky-Musik: Der frühere Präsident Lula hat nach seiner Entlassung aus der Haft sofort in den Kampfmodus geschaltet und Amtsinhaber Bolsonaro angegriffen. Auf Brasiliens Straßen wird gefeiert.
Er wolle dem bolivianischen Volk die Möglichkeit geben, seine Regierung auf demokratische Weise zu wählen, sagt Evo Morales. Seit der Präsidentenwahl im Oktober gibt es heftige Proteste in dem Land.
Auch Polizisten haben sich mittlerweile den Demonstranten angeschlossen. Ihre Wut richtet sich gegen Präsident Evo Morales, dem sie Wahlbetrug vorwerfen.
Zehntausende Menschen haben in Chiles Hauptstadt Santiago de Chile erneut gegen die Politik der Regierung demonstriert. Dabei kam es zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen der Polizei und Demonstranten. Barrikaden und Gebäude wurden in Brand gesetzt.
Lula da Silva, früherer brasilianischer Präsident und Ikone der Linken, hat nach einem Urteil des Obersten Gerichtshofs Brasiliens das Gefängnis verlassen. Wie lange er auf freiem Fuß bleibt, ist nicht absehbar.
In Bolivien spitzt sich der Konflikt zwischen Anhängern und Gegnern von Präsident Evo Morales zu. Eine Bürgermeisterin wird entführt, geschoren, mit Farbe übergossen und durch den Ort getrieben – als Vergeltung für einen getöteten Studenten.
Chile sagt den Klimagipfel ab, denn Proteste erschüttern das Land. Auch im Rest Südamerikas brodelt es. Nirgendwo ist der Unterschied zwischen Arm und Reich so groß.
Einem Zoo in Peru ist die Nachzucht von 36 Titicaca-Riesenfröschen gelungen, von denen es nur noch einige wenige Exemplare gibt. Leider können sie nicht ausgewildert werden, weil der Titicaca-See zu verschmutzt für die Tiere ist.
Das Oberste Gericht Brasiliens hat entschieden, dass Inhaftierungen nach zweitinstanzlichen Urteilen unzulässig sind. Nutznießer könnte der frühere Präsident Lula da Silva sein, gegen den ein letztinstanzliches Urteil fehlt.
Lateinamerika ist in Aufruhr. Die konkreten Anlässe variieren. Aber eines haben die Länder gemeinsam. Die Kluft zwischen Arm und Reich ist sehr groß.
Seit der umstrittenen Präsidentenwahl in Bolivien am 20. Oktober liefern sich die politischen Lager des südamerikanischen Landes erbitterte Auseinandersetzungen.
Die Strände an der Atlantikküste im Norden Brasiliens sind für das klare Wasser und den feinen Sand bekannt. Doch zuletzt hat die Region vor allem mit einer Ölpest Schlagzeilen gemacht.
Ein Projekt in Bolivien sollte Deutschland den Zugriff auf den für Elektroautos wichtigen Rohstoff sichern, bis die dortige Regierung dazwischen schoss. Doch das schwäbische Unternehmen wehrt sich – und bekommt gute Zeichen aus Berlin.
Mindestens 240 Menschen kamen ums Leben, als Anfang des Jahres der Staudamm einer Eisenerzmine in Brasilien brach. Von Regierungsseite heißt es nun: Der Betreiber Vale wusste, dass es Probleme an dem Bauwerk gab.
Was passiert, wenn sich die Benachteiligten global vernetzen und gegen die Ungleichheit erheben? Der Autor Lucas Fassnacht denkt in seinem Buch die Protestbewegungen unserer Zeit weiter. Die Realität ist ihm auf den Fersen.
Während die Überprüfung der Wahlresultate läuft, geht Boliviens Opposition auf die Barrikaden und fordert den Rücktritt des Präsidenten. Der spricht von einem Staatsstreich.
Unter den Folgen der Feuer in Südamerika leiden auch viele Vögel. Nur der Rosttöpfer hat sich behauptet. Er ist nicht auf Bäume angewiesen, sondern errichtet sich eine raffinierte Konstruktion.
In Brasilien untersucht der Mainzer Chemiker Jonathan Williams die Ausdünstungen des Dschungels. Die Arbeit ist schweißtreibend – nicht nur wegen der Hitze.
Die Polizei in Santiago de Chile ging mit Tränengas und Wasserwerfern gegen die Demonstranten vor. Diese bewarfen die Ordnungskräfte mit Molotowcoktails und errichteten Straßenbarrikaden.
Die deutsche Industrie will sich mit dem Vorhaben direkten Zugriff auf den wichtigen Batterie-Rohstoff sichern. Die Entscheidung des bolivianischen Präsidenten kommt überraschend.
Greta Thunberg ist unter anderem für die Weltklimakonferenz über den Atlantik gesegelt, die wurde nun von Chile nach Spanien verlegt. Um den Gipfel wahrnehmen zu können, muss sie nun zurück auf ihren Heimatkontinent reisen.
Der UN-Klimagipfel in Chile war der Grund für Greta Thunbergs Reise über den Atlantik. Nun findet er doch in Madrid statt – und die Klimaaktivistin muss umdisponieren.
Wegen der anhaltenden Proteste in Chile hat das Land den Weltklimagipfel abgesagt. Spanien bot an, einzuspringen – und wurde von den Vereinten Nationen nun als Veranstaltungsort bestätigt.
Durch den Einsatz von Internettrollen verschärfe Russland die Lage in Chile, wo Massenproteste gegen Präsident Sebastián Piñera das Land lahmlegen. Das wirft ein Beamter des amerikanischen Außenministeriums Moskau vor.
Während in den meisten Industrieländern die Wachstumsraten stagnieren, legen viele Entwicklungsländer weiter deutlich zu. Wer davon profitieren will, sollte Emerging Markets fest in das eigene Portfolio integrieren, empfiehlt Marc Cavatoni von Nowinta. Auch wenn es dabei einiges zu beachten gilt.
Jair Bolsonaro kündigt alle Regierungsabonnements einer Zeitung aus Sao Paulo und droht jenen Unternehmen, die darin noch Anzeigen schalten. Damit ahmt Brasiliens Staatschef dem amerikanischen Präsidenten nach.
Präsident Evo Morales und Oppositionsführer Carlos Mesa rufen zur Ruhe auf. Doch Bolivien hat sich nach fast zwei Wochen nach der Wahl in ein Pulverfass verwandelt.