Heftige Kritik an Behörden nach Erdrutschen auf Ischia
Acht Menschen sind bisher auf Ischia ums Leben gekommen – vier weitere gelten noch als vermisst. Nun stellt sich die Frage, ob das Unglück hätte verhindert werden können.
Acht Menschen sind bisher auf Ischia ums Leben gekommen – vier weitere gelten noch als vermisst. Nun stellt sich die Frage, ob das Unglück hätte verhindert werden können.
Mindestens acht Menschen sind am Wochenende bei dem Unwetter auf Ischia ums Leben gekommen. Die Suche nach vier Vermissten wird fortgesetzt. Die italienische Regierung hat einen einjährigen Notstand verhängt.
Aufgrund schwerer Regenfälle ist es in der Stadt Casamicciola Terme zu einem Erdrutsch gekommen. Zwei Frauen kamen ums Leben, eine Kinderleiche wurde geborgen. Neun Menschen gelten weiterhin als vermisst.
Ist eine „leuchtende Romantik“ nicht ein Widerspruch? Der bisher kaum bekannte Maler Albert Venus war jedenfalls ihr Erfinder, wie nun in Dresden zu entdecken ist.
Römische Wassertherme mit künstlerischem Mehrwert: Archäologen haben in einer Villa des antiken Stabiae ein besonders nobles Thermalsystem gefunden.
Die Bestsellerautorin stellt auf der Frankfurter Buchmesse den autobiographischen Band „Ein Leben in Geschichten“ vor. Und verrät das Geheimnis ihres Erfolgs.
Pompeji ist längst noch nicht vollständig ausgegraben. Nun wurden vier verschüttete Räume untersucht. Das Ergebnis ist ein faszinierender Blick in den Alltag der Stadt.
Nach fast drei Jahrzehnten ist die Felseninsel Stein im Wörlitzer Gartenreich endlich fertig restauriert. Zugleich macht der Klimawandel der Welterbestätte zu schaffen. Doch die zuständige Kulturstiftung steckt in einer Krise.
Quallenplagen und Plastikmüll sind nur die augenfälligsten Symptome dafür, wie es um das Mittelmeer bestellt ist. Mit der Klimaerwärmung drohen dem kleinen Ozean zwischen Europa und Afrika langfristige Gefahren.
Das Kreuzworträtsel von Christian Meurer erscheint jeden Freitag in der F.A.Z.
Keine Weltwunder, keine Grandhotels, keine Strände – und doch ist das Hinterland von Neapel, das einstige Reich der Samniten, eine Reise wert.
Vom unaufhaltsamen Untergang: Einst Höhepunkt der Grand Tour, zeugen von den großartigen Zeiten Neapels heute vor allem Ruinen.
Alles unter dem Stern des Idealismus: Joachim Radkau beschreibt das Leben der Malwida von Meysenbug.
Die winzige Insel Procida ist Italiens Kulturhauptstadt. Was hat sie zu bieten?
Baiae galt in der Antike als Vergnügungsort reicher Römer. Durch geologische Prozesse liegt der Ort heute unter Wasser im Mittelmeer. Das Schutzgebiet im Golf von Neapel ist ein lohnenswertes Tauchziel.
Endlich: Das Horst-Janssen-Museum in Oldenburg widmet der Capri-Liebhaberin und Meisterin der fließenden Form Ilna Ewers-Wunderwald eine vielschichtige Retrospektive.
Ohne Impfung sieht auch Italien keine Rückkehr zur Normalität. Covid-freie Inseln versprechen zudem die Wiederbelebung des Tourismus, deshalb hat nun eine Impfkampagne begonnen – die sehen aber einige skeptisch.
Ein Grauwal sorgt an der Küste Italiens für Aufregung. Zuletzt wurde das offensichtlich neugierige Jungtier in der Nähe von Fiumicino bei Rom gesehen. Die Küstenwache fordert die Italiener auf, den Wal in Ruhe zu lassen.
Die Tourismusdestinationen Sardinien und Sizilien wollen vor der Hochsaison ihre gesamte Bevölkerung impfen. Das kommt auf Italiens Festland nicht gut an. Offener zeigt sich Rom hingegen für den Einsatz von Sputnik V.
Lange Sehnsuchtsziel, jetzt wieder erreichbar: Italien hat sich bestens auf die kommende Saison vorbereitet. Der Sommer kann kommen – benvenuti in Italia!
Wellnessurlauber haben die Qual der Wahl. Kuren lässt es sich nicht nur in den zauberhaften Bergregionen der italienischen Alpen, sondern auch in der lieblichen Landschaft Mittelitaliens oder den süditalienischen Regionen mit ihrem mediterranen Flair.
Am Vesuv wurden im 18. Jahrhundert etwa tausend antike Buchrollen gefunden. Ihre Lektüre ist ein formidables Puzzle. Doch moderne Methoden entlocken ihnen immer mehr Informationen.
Die Buchrollen aus der Villa dei Papiri bilden die einzige erhaltene antike Bibliothek. Thematisch ist sie allerdings etwas einseitig. Dafür bietet sie interessante Einblicke in eine damals schwer angesagte philosophische Strömung.
Fatale Sehnsucht nach Tradition: Martin Mosebachs neuer Roman „Krass“ erzählt von einem Machtmenschen, aber eigentlich geht es wieder nur um Stil.
Wie sah ein römischer Imbiss aus? Archäologen in Pompeji können das nun beantworten. Sie haben einen vollständig erhaltenen Imbissstand ausgegraben, der auch zeigt: Schon in der Antike schrieben Witzbolde an die Wände.
In Pompeji ist es Wissenschaftler gelungen, mithilfe der Überreste zweier Opfer des berühmten Vulkanausbruchs deren Alltag und körperliche Eigenschaften zu bestimmen. Der Kulturminister spricht von einer „außergewöhnlichen Entdeckung“.
Wer im Frühjahr aus Angst vor einer Corona-Infektion nicht verreist ist, kann den Reisepreis zurückverlangen. Nach einer Gerichtsentscheidung muss der Veranstalter sogar dann zahlen, wenn es noch keine Reisewarnung für das Urlaubsziel gab.
Es war nie der Plan, so lange in der Stadt zu bleiben. Doch dann passierte dies, und dann passierte jenes, erst viel später passierte irgendwie zu viel. Ein neapolitanischer Schwanengesang.
Sinnbild der kulinarischen Globalisierung: Die Pizza ist ein Zwitterwesen voller Widersprüche. Doch für ihren Welterfolg gibt es gute Gründe. Die Kolumne Geschmackssache.
Es gibt ein paar Gründe, den Golf von Neapel für die schönste Landschaft der Welt zu halten. Und doch gibt es Gründe für die vorgezogene Abreise: Im Urlaub auf Capri, während ganz Italien zur „zona rossa“ erklärt wird.
Niemand darf hinein, niemand darf hinaus aus den „roten Zonen“: Italien greift zu drastischen Maßnahmen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Derweil versucht Matteo Salvini, politisches Kapital aus der Krise zu schlagen.
Die Insel Capri ist beliebt. Wem sie so gut gefällt, dass er dort ein Haus kaufen möchte, muss tief in die Tasche greifen. Und besonders aufmerksam sein.
Der Jahrhundertkünstler Cy Twombly verbrachte die Hälfte des Jahres in einer Festung auf den Hügeln des italienischen Küstenorts Gaeta. Was ist das Geheimnis dieses Orts?
Neapel will nicht Platz zwei sein, nicht beim Fußball und nicht in der Kultur. Die Stadt fühlt sich, wie der ganze Süden Italiens, diskriminiert.
30 Jahre nach dem Mauerfall haben sich die östlichen Bundesländer schneller entwickelt als der Mezzogiorno. Die einen machen Rom als Sündenbock aus, die anderen den Umgang mit den Fördermaßnahmen.
Das Prinzip des Tretrollers wurde vor 200 Jahren von Carl Ferdinand Langhans in Breslau erfunden. Allerdings setzte er auf drei Räder – denn das Balancieren auf zweien war für die Zeitgenossen der Horror.