Leserbriefe vom 10. Mai 2023
Anspruch der Deutungshoheit +++ Ausschluss prominenter Kritiker +++ Missglückte Metapher +++ Menschliche Schwäche +++ Nur ein Verlierer +++ Richtiges Gedicht
Anspruch der Deutungshoheit +++ Ausschluss prominenter Kritiker +++ Missglückte Metapher +++ Menschliche Schwäche +++ Nur ein Verlierer +++ Richtiges Gedicht
Zwanzig Prozent aller Frauen, die Mutter werden, leiden unter einer sogenannten Wochenbettdepression. Eine davon war ich. Ich sollte glücklich sein und war erschöpft, verängstigt und beschämt.
Proteine in den Poren des Zellkerns schützen die DNA vor gefährlichen Angreifern. Forscher aus Mainz und Frankfurt haben diese Eiweißstoffe untersucht – und beschreiben deren Struktur mit einem anschaulichen Vergleich.
Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Frankfurt legt sechs ihrer Ambulanzen zusammen. Einige Eltern fürchten, dass dadurch die Qualität der Behandlungen leiden könnte.
Jetzt, wo alle Verkehrsprobleme gelöst sind, drängt sich die Frage auf: Wann sind eigentlich die Flugtaxis einsatzbereit? Es ist höchste Zeit für einen neuen Verkehrsträger.
In einer Langzeitstudie beobachtet die Uni Mainz, was die Deutschen von den Öffentlich-Rechtlichen und von der Presse halten. Das Ergebnis muss Journalisten zu denken geben.
Der Campus war die perfekte Partnerbörse. Pandemie, Tinder und veränderte Ansprüche machen Uni-Singles heute aber einen Strich durch die Rechnung, meint unser Autor.
Zunächst wollte der Rhein-Main-Verkehrsverbund Studenten eine Aufwertung des Semestertickets erst im Wintersemester anbieten. Nun geht es doch schneller.
Thomas Hayo lädt diese Woche zur großen Retro-Musikreise. Die Modelanwärterinnen machen engagiert mit, Heidi Klums plusquamperfektioniertes Urteil fällt dennoch harsch aus: „Du warst nicht im Rhythmus gewesen.“
Zwei Jahre Vorstudium bis zur Zulassungsprüfung – und dann hoffentlich eine Zusage: Für tausende Bewerber der École Normale Supérieure war der Stress völlig umsonst. Die Uni hat die Prüfungen verloren.
Der hessische Justizminister Roman Poseck setzt sich dafür ein, in das Jurastudium einen Bachelor-Abschluss zu integrieren. Ihn könnten Kandidaten erlangen, die im Staatsexamen endgültig durchfallen.
Nachhaltige Geldanlage ist angesichts des Klimawandels ein großes Thema. Doch zuletzt wurde immer öfter über Greenwashing gesprochen. Alles also Murks? Antworten im F.A.Z.-Finanzen-Podcast. Auftakt einer vierteiligen Reihe zum Thema Nachhaltigkeit.
Susanne Schröter hat die Einladung Boris Palmers zur Frankfurter Migrationskonferenz vollmundig verteidigt. Nun muss sie die Konsequenzen tragen. Auch das gehört zur Wissenschaftsfreiheit.
Bisher leitete er die Verwaltung der Hochschule Rhein-Main, nun wechselt er in gleicher Funktion an die TU Darmstadt: Martin Lommel folgt als Kanzler auf Manfred Efinger.
Vor seinem Studium an der Uni Mainz war Florian Werner Gebirgsjäger in Bad Reichenhall und teilte sich ein Sechserzimmer. Wie er jetzt wohnt, verrät er im spontanen Kurzinterview.
Boris Palmer zieht Konsequenzen aus seinen Entgleisungen auf der Migrationskonferenz in Frankfurt. Deren Organisatorin Susanne Schröter kritisiert nun den Politiker, aber auch die Goethe-Universität wegen eines kritischen Plakats.
Der 1. Mai steht in Frankfurt traditionell im Zeichen des Rennrads. Der Auftritt von Boris Palmer hallt nach und hat Folgen. Die Hauptwache mit den Themen des Tages.
Rezzo Schlauch hat immer hinter Boris Palmer gestanden, wie weit auch immer der die Grenzen des „Sagbaren“ austestete. Nach Palmers Auftritt in Frankfurt aber ist die Grenze für seinen Anwalt überschritten.
Mit etwas mehr Selbstbewusstsein könnte Sternekoch Erik Metzger ein paar Zutaten weglassen – ohne das farbige Spiel mit der Vielfalt der Aromen zurückzunehmen. Die Kolumne Hier spricht der Gast.
Immer mehr Menschen beschreiten den Weg von den Armenvierteln und indigenen Dörfern an die Universitäten. Zu Besuch bei Studenten, die das Potential haben, ihr Land zu verändern.
Sie hören gern ihre eigene Stimme oder verwechseln eine Vorlesung mit einer Lesung ihres eigenen brandneu erschienenen Fachbuchs: frontal lehrende Profs alter Schule. Bitte, bitte, etwas mehr Interaktion!
Die Zehnkämpfer Niklas Kaul und Simon Ehammer werden für ein Verhalten ausgezeichnet, das sie selbst als völlig normal bezeichnen: den fairen und sportlichen Umgang im Wettkampf miteinander.
Die Menschen haben wegen der Inflation weniger Geld in der Tasche. Am Grüneburgweg stehen Händler rot. Und die langjährige F.A.Z.-Fotografin Barbara Klemm stellt auf dem Campus Westend aus. Die Hauptwache mit den Themen des Tages.
Mit 44 weiteren Fotografien von Barbara Klemm vergrößert die Frankfurter Universität ihre Sammlung. Alle sind nun frei zugänglich am Campus Westend zu sehen.
Nun hat sich auch der AStA der Uni Frankfurt zur geplanten Migrationskonferenz geäußert. Er hält sie für unwissenschaftlich und wirft Teilnehmern wie Boris Palmer Nähe zum Rechtspopulismus vor.
Die Tiefenpsychologie ist an deutschen Universitäten kaum noch vertreten. Ein tiefes Verständnis psychischer Leiden wird so verfehlt, zum Schaden der Patienten.
Die Polizei hat eine starke Zunahme von Messerattacken in der Universitätsstadt Gießen verzeichnet. Sie tritt nun wie die örtliche CDU für eine Waffenverbotszone in der Stadt ein. Und hat eine weitere Stadt im Blick.
Was linke Forscher für sich in Anspruch nehmen, gilt auch für die Frankfurter Ethnologin Susanne Schröter: Ihre Finanzierung darf nicht davon abhängen, wen sie zu Konferenzen einlädt.
Tair Kahlon studiert an der Hochschule Mainz Management im Master. An seinem Studium gefällt ihm besonders die Praxisnähe.
Für 49 Euro pro Monat mit Bus, Regional- und S-Bahn durchs ganze Land fahren: Das Deutschlandticket macht es ab Mai möglich. Doch nicht für jeden ergibt das Angebot Sinn.
In der Corona-Pandemie wurden viele Konzerte gestreamt. Für das Live-Erlebnis war das kein Ersatz. Aber die Übertragungen haben ihren eigenen Wert, wie ein Experiment in Frankfurt gezeigt hat.
Ein Sechstel der jungen Menschen hat sehr schlechte Chancen auf dem Arbeitsmarkt – trotz Fachkräftemangels. Viele sind schon in der Schule frustriert worden und haben resigniert. Was Schulen, Wirtschaft und Politik tun können.
Hängemöbel bringen Schwung in die vier Wände. Doch sie sind nicht nur ein Hingucker, sie tun auch Körper und Seele gut.
Wer zum Studieren nach Berlin zieht will meist „im Ring“ leben. Dabei geht es weniger um eine geografische Frage als um eine romantische Vorstellung vom Wohnen in der Großstadt. Unter Kommilitonen kann das für Streit sorgen.