Immer wieder sonntags
Ob Klamauk oder Kleidertausch-Party: An Sonntagen lohnt es sich in den Sommerferien, nachmittags am Offenbacher Mathildenplatz vorbeizuschauen.
Ob Klamauk oder Kleidertausch-Party: An Sonntagen lohnt es sich in den Sommerferien, nachmittags am Offenbacher Mathildenplatz vorbeizuschauen.
Mit Dolce & Gabbana, Loro Piana & Co. auf der Sonnenliege. Wie sieht es aus, wenn Luxuslabels und Strand-Hotspots Synergien im Sand zelebrieren?
Auf der Ewigen Stadt Rom lastet die Geschichte bisweilen tonnenschwer. Gut, dass nun acht der Bronze-Dicken des kolumbianischen Bildhauers Fernando Botero etwas Leichtigkeit in die Gassen und Plätze bringen.
Sulinna Ong hat einen der einflussreichsten Jobs, den Spotify zu bieten hat. Ein Platz in einer Playlist kann für Musiker viel wert sein – und immer öfter ist auch KI im Spiel. Die Stelle erscheint nicht nur deshalb wie für sie gemacht.
In der DDR-Komödie „Zwei zu eins“ entdeckt Max Riemelt zufällig Millionen. Im Interview spricht der Schauspieler über Konsum, der den Charakter verdirbt, seinen Sneaker-Faible und erklärt, wieso er – anders als viele Kollegen – keine Werbung macht.
Unerwartet: Mit der Nord Art findet eine der größten Kunstausstellungen Europas mitten in der norddeutschen Provinz statt und zeigt moderne Kunst auf höchstem Niveau.
Gartengestalter von internationaler Wirkung und politisch überaus flexibler Mann: Clemens A. Wimmer legt eine Biographie von Karl Foerster vor.
Die Bayreuther Festspiele beginnen. Wie müsste man Richard Wagners Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“ sängerisch ideal besetzen? Eine verwegene Phantasie aus vielen Jahrzehnten Hörerfahrung.
Berlin bekommt den Spreepark zurück. Das verfallene Vergnügungsareal verwandelt sich in eine ganz neue Art von Stadtpark. Auch für das berühmte Riesenrad gibt es Pläne.
Sechs Jahrzehnte Platten und Konzerte, unzählige Schüler, darunter Eric Clapton, Peter Green und Mick Taylor: John Mayall, der Vater des britischen Blues, ist im Alter von 90 Jahren gestorben.
Umweltzerstörung an der Zeitenwende: Die Ausstellung „Graphic Revival“ im Hessischen Landesmuseum Darmstadt beleuchtet „Natur, Mensch, Industrie in England um 1900“.
Einst gehörte Franzi 1864 zu den bekanntesten italienischen Taschenmarken, bis sie in der Versenkung verschwand. Der Mailänder Unternehmer Marco Calzoni erweckte sie erfolgreich zu neuem Leben.
Der Mundartkünstler Rainer Weisbecker besingt im Frankfurter Günthersburgpark im Dialektblues Geschichten aus seinem Leben.
Der Liedermacher und Kabarretist Sven Garrecht hat im Frankfurter Günthersburgpark sein neues Programms „Wenn nicht jetzt, wo sonst?“ charmant vorgestellt.
Die Zahlungen von Spotify und Co treiben weiterhin das Wachstum. 1,14 Milliarden Euro stehen zum Halbjahr zu Buche. Doch die Bedeutung von CDs und gerade der Schallplatte für viele Musiker sollte nicht unterschätzt werden.
Carte blanche für die koreanische Künstlerin Kimsooja in der Pariser Collection Pinault, die sich zusammen mit einer Sammlungsübersichtsschau für den „Lauf der Welt“ interessiert.
Ehrung des ersten Hitler-Attentäters +++ Der Betriebswirt +++ Rom-Serie auf Amazon +++ Otto Muehl
Franz Erhard Walthers Kunst ist Aktivierung, buchstäblich in Bezug auf seine Objekte, ideell in Bezug auf das demokratische Publikum. Die Bundeskunsthalle in Bonn ehrt ihn mit einer Werkschau und richtet ein Fest zu seinem fünfundachtzigsten Geburtstag aus.
Ein Leben in Berlin ist dann erträglich, wenn regelmäßige Fluchten nach Lanzarote möglich sind. Auf der kanarischen Insel findet sich alles, was die laute Metropole ihren Bewohnern verweigert: Energie, Inspiration und die Hoffnung, eines Tages Penélope Cruz in der Lieblingsbar zu begegnen.
Die Reichen und die Schöngemalten: Das Colmarer Musée Unterlinden zeigt seine Forschungen zur altdeutschen Malerei und entdeckt dabei mal eben zwei neue Retabel von Schongauer und Dürer.
Rosemary Tonks war eine Schriftstellerin, die irgendwann im Schreiben nur noch Satanisches fand und verstummte: Nun erscheint auf Deutsch ihr Roman „Der Köder“.
Putins Popstar Shaman singt vor der US-Botschaft in Moskau aus Protest gegen seine Sperrung durch Youtube. Sein neues Lied preist die anspruchslosen Menschen im Land, die vermehrt für die Ukraineinvasion mobilisiert werden.
Plüsch oder klare Kante: Kunst und Designstücke, die der Schauspieler und Sammler aus seinem Besitz in Los Angeles versteigern lässt, verraten es.
Eigentlich ist Livemusik gerade ein großes Geschäft. Dennoch sterben viele Festivals. Das Melt-Festival, das nach 27 Jahren endgültig seine Tore schließt, ist eins davon.
Monika Grütters, frühere Staatsministerin im Bundeskanzleramt, spricht über die Sinnhaftigkeit einer Bewerbung und warum Kultur und Sport nicht in einem gemeinsamen Ministerium gebündelt werden sollten.
Niemand beherrscht die Ichbezogenheit in Songtexten so wie Taylor Swift. Doch die misogyne Annahme, ihre Kunst sei maßgeblich von den Männern in ihrem Leben inspiriert, greift viel zu kurz. Durch Plot-Twists werden die Fans zu Philologen.
Robert Carsens Einrichtung des „Jedermann“ bringt den Text zum Klingen. Wir sehen Menschen als Kulisse der Geldherrschaft: eine im besten Sinne konservative Aufführung.
Und wir dachten immer, mit der „schönsten Nebensache der Welt“ wäre der Fußball gemeint: Roland Kaiser hält auf seinem Frankfurt-Konzert triumphale Einsichten bereit.
Mystik für Anfänger: Ein Gedicht über das unablässige Wirken der Zeit und das Vergangene, das nur einen Augenblick entfernt ist.
Gerade hat er in Bregenz den „Freischütz“ inszeniert, jetzt bereitet er den Film „Der Medicus 2“ vor – ein Jahr lang unterwegs mit dem Regisseur Philipp Stölzl zwischen Oper, Kino und Theater.
Erstmals ist Breaking eine olympische Disziplin. Aber ist es Sport? Oder Kunst? Oder noch viel mehr? Ein Interview mit der Jurorin Frieda Frost, die es nicht nur erforscht, sondern selbst auch tanzt.
Lange war es hier still, heute vereint Rimini an der adriatischen Riviera die Bedürfnisse von Einheimischen und Gästen, auch von Kindern. Was sich in der jung gebliebenen Stadt so alles finden lässt.
Proteste gegen die Regierung gab es in Kenia immer wieder. Doch diese sind anders: Jetzt begehren vor allem die Jungen auf – und sie organisieren den Widerstand selbst.
Zeitkritik eines Widerständigen: Das Murnauer Schlossmuseum zeigt Handdrucke von HAP Grieshaber aus den Fünfzigerjahren. Sie sind überraschend aktuell.
„Heute neunzig Jahr“ hieß das letzte Buch, an dem Uwe Johnson gearbeitet hat. Das Fragment zieht die Summe eines Schreibens, das in der deutschen Literatur einmalig ist. Eine Wiederlektüre aus gegebenem Anlass.
Rund 20 Kilometer vom Festland entfernt liegt das kleine Eiland Hallig Hooge, keine Insel, aber doch rundherum von der Nordsee umgeben. Mehrmals im Jahr werden die Häuser der rund 100 Bewohner vom Meer eingeschlossen. Was bedeutet es, in einer so kleinen Gemeinde auf einer Hallig zu leben?