Im weißen Mercedes durch die Nacht
Wer Beirut kennenlernen will, muss sich ins Partyleben stürzen. Nirgendwo liegen ausgelassenes Feiern und die Angst vor dem Morgen näher beieinander.
Wer Beirut kennenlernen will, muss sich ins Partyleben stürzen. Nirgendwo liegen ausgelassenes Feiern und die Angst vor dem Morgen näher beieinander.
Auf dem roten Teppich haben viele Schauspielerinnen den größten Auftritt ihres Lebens. Dabei spielen sie nur eine Rolle, die andere ihnen auf den Leib geschneidert haben.
Wiedersehen mit einem fast Vergessenen: Das Museum von Besançon zeigt Zeichnungen und Radierungen von Gérard Vulliamy.
Max Zähle hat einen bewegenden Film über illegalen Kinderhandel in Indien gedreht. Die Abschlussarbeit des Studenten ist sogar für einen Oscar nominiert.
Die Dreißigjährigen sind qualifizierter, mobiler und flexibler als ihre Eltern, die in Frieden und Wirtschaftswachstum hineingeboren wurden. Was machen sie daraus? Eine Bestandsaufnahme.
Auf den Berlinale-Empfang seines Freundes will er, wie wohl manche andere, lieber nicht gehen. Wer ist eigentlich dieser David Groenewold, der anscheinend so gern die Rechnungen des Christian Wulff beglichen hat?
Winfried Hassemer war zwölf Jahre Richter am Bundesverfassungsgericht, die Hälfte davon als Vizepräsident. Der Frankfurter Rechtsprofessor ist auch als Anwalt ein gefragter Mann geblieben.
Der amerikanische Kulturkritiker Mark Greif ist das New Yorker Sprachrohr einer global protestierenden jungen Intelligenz. Ein Spaziergang ins Herz der Kapitalismuskritik.
Kolonialismus-Schwärmerei wird hier entlarvt: Eileen Changs brillante Erzählungen beleuchten das zwischen Tradition und Moderne zerrissene China der fünfziger Jahre.
Das Pariser Centre Pompidou brilliert mit einer raffinierten Schau zum Tanz in der Kunst seit 1900: ein wilder, bewegender und auch einfühlsamer Blick auf die Kraft der Bewegung.
Horowitz war sein unnachahmliches Vorbild, er selbst ein empfindsamer Virtuose. Jetzt ist der Pianist Alexis Weissenberg gestorben. Er hinterlässt eine monumentale Diskographie.
Die sandinistische Revolution hat in Nicaragua ausgespielt. Aber noch immer kommen viele junge freiwillige Helfer aus Deutschland, um eines der ärmsten Länder Südamerikas zu unterstützen.
Gianfranco Ferré zählte neben Gianni Versace und Giorgio Armani zu den großen Drei der italienischen Modebranche. Im Juni 2007 starb er überraschend im Alter von 62 Jahren. Bei der Fashion Week in Mailand war am Montag Abend die allerletzte von ihm designte Kollektion zu sehen.
„Alle Frauen wollen mit wenig Aufwand schlanker, größer, schöner wirken“, weiß Donna Karan – wie sie sagt, aus eigener Erfahrung. Die „Prima Donna New Yorks“ entwirft Mode, die für den Einkauf im Supermarkt wie für einen Auftritt auf dem roten Teppich taugt.
1913 gründete ihr Großvater das Luxus-Ledermoden-Haus in Mailand, heute führt Miuccia Prada ein weltweit erfolgreiches Modeimperium. Eine schlichte Tasche aus Militärnylon verhalf der Marke Prada zum Durchbruch und „Miu Miu“ zu dem Ruf, eine der wichtigsten Designerinnen der Gegenwart zu sein.
Seit dem Mittelalter verschwanden im Main-Taunus-Kreis zwölf Dörfer. Nur Flurnamen erinnern noch an sie.
Ein Doppelgänger erzählt: In „Stachelschweins Memoiren“ treibt der aus Kongo stammende Franzose Alain Mabanckou sein Spiel mit afrikanischem Aberglauben und europäischen Vorurteilen.
Juden, Christen und Muslime versuchen in Jerusalem den Ton anzugeben. Egal, ob sie dabei Glocken oder Lautsprecher einsetzen, sie lassen die anderen Religionen nicht in Ruhe. Eine Klanggeschichte.
Bachelor- und Masterstudiengänge sollen mehr Studenten ins Ausland bringen. Vielerorts gelingt das noch nicht. In jedem Fall kommt es auf genaue Planung an.
Eine ganze Generation junger Frauen findet, sie brauche den Feminismus nicht mehr. Vergnügt genießt sie die Illusion, sie hätte ihre Lebensumstände frei gewählt. Das ist naiv.
Ein Gespräch mit dem Schauspieler Antonio Banderas über seinen spanischen Akzent, die Grenze der Schauspielerei und seine Fähigkeiten als Kuppler.
Günther Jauch diskutierte am Sonntag über die „Generation doof“. So doof wie der Titel es vermuten ließ, war die Sendung zum Glück nicht. Sie endete mit einer verklausulierten Einladung.
In Chengdu, der Hauptstadt der Provinz Sichuan, wird ein neues Sozialsystem erprobt. Doch das Geld dafür muss die Kommune selbst erwirtschaften. Wie geht das?
Wir treffen Ulrich Matthes in heiterer Stimmung auf der Wannseebrücke, die den Übergang von Kleists letztem Nachtquartier zu seinem Grab ermöglicht. In der klaren, sonnigen Novemberkälte folgen wir Kleists rätselhaften letzten Spuren.
Corrado Passera hat immer wieder neue Herausforderungen gesucht. Nun hat er ein Jahresgehalt von 2 Millionen Euro gegen einen Schleudersitz in der italienischen Übergangsregierung eingetauscht.
Der triumphierende Liberalismus hat die stärksten Gründe und wird deshalb zum Problem: Klaus Hildebrands Beitrag zur deutschen Staatsräson.
Die Menschen lieben diesen Mythos: Das hässliche Entlein wird ein Schwan. Doch psychiatrische Langzeitstudien nehmen uns leider die Hoffnung auf Wunder in Biographien.
Woher der Gesinnungswandel der CDU beim Mindestlohn auch kommen mag, Julia Klöckner positionierte ihre CDU bei Anne Will so leidenschaftlich links, dass selbst der Linken die Argumente ausgingen.
Wenn die plane Wirklichkeit hinter einer großartigen Theorie zurückbleibt: Philipp Felsch erzählt, wie der der deutsche Karthograph August Petermann auf einen vom Eis befreiten Nordpol verfiel.
Karola Wille soll zur Intendantin des MDR gewählt werden. Zu DDR-Zeiten verfasste sie juristische Aufsätze zum Klassenkampf. Darüber reden will sie im Augenblick nicht.
Der Liberty Platz in New York ist ein richtiges kleines Dorf geworden. Wie die „Occupy Wall Street“-Bewegung gegen Obrigkeit und Finanzsystem kämpft: Eine Woche unter Protestlern.
G-8-Abitur und Abschaffung der Wehrpflicht schwemmen nun eine Masse Minderjähriger an die Hochschulen, die noch nicht einmal für sich selbst unterschreiben dürfen. Was bedeutet das für die Universitäten - und was für die Studenten selbst?
Das Rätsel des verschatteten Zwischenreichs: Inka Parei wirft in ihrem neuen Roman „Die Kältezentrale“ einen kühnen Blick von außen auf die DDR und sucht fieberhaft nach der gültigen Wahrheit.
Etwas sonderbar, aber trotzdem herzlich: So erlebte der Mieter in unserer neunzehnten Geschichte seine etwas in die Jahre gekommene Vermieterin. Da wunderte es ihn auch nicht, dass nach ihrem Tod so einiges Skurriles ans Licht kam.
Feministische Ikone, bewundert und geschmäht: Die „Emma“-Verlegerin Alice Schwarzer, die auch die Frauen polarisiert, veröffentlicht ihren glänzend geschriebenen „Lebenslauf“.
Feministische Ikone, bewundert und geschmäht: Die „Emma“-Verlegerin Alice Schwarzer, die auch die Frauen polarisiert, veröffentlicht ihren glänzend geschriebenen „Lebenslauf“.