Der Streit ums Totholz
In den Wäldern häufen sich abgestorbene Bäume und dürre Äste. Das soll so sein, sagen Artenschützer. Das muss weg, fordern Politiker und Brandexperten. Wer hat recht?
In den Wäldern häufen sich abgestorbene Bäume und dürre Äste. Das soll so sein, sagen Artenschützer. Das muss weg, fordern Politiker und Brandexperten. Wer hat recht?
Zumindest Boris Rhein ist zufrieden mit sich nach hundert Tagen als hessischer Ministerpräsident – und die CDU auch. Die Opposition spricht dagegen von einem „Kaffeekränzchen“ der schwarz-grünen Regierungskoalition.
Die erste bundesweite „Woche der Klimaanpassung“ mit mehr als 200 Veranstaltungen zum besseren Schutz gegen Hitze und Starkregen ist gestartet.
Brand- und Katastrophenschutzgesetz +++ Maske tragen +++ Olympische Spiele 1972 +++ Alles ein Plan des Mossad
Das sogenannte Mosquito-Feuer östlich von Sacramento breitete sich am Wochenende weiter aus. Kühlere Temperaturen und Regen könnten die Löscharbeiten erleichtern.
Der Kolonialismus ist inzwischen kein territoriales Unternehmen mehr, sondern ein zeitliches. Und er verpflichtet uns dazu, besondere Verantwortung für Artensterben und Klimawandel zu übernehmen. Ein Gastbeitrag.
Elisabeth II. war auch in Australien, Neuseeland und Kanada hoch geachtet. Doch die Commonwealth-Staaten sind in den vergangenen Jahrzehnten unabhängiger von der Monarchie geworden. Kommt bald der nächste Schritt?
Erstmals bekommen Waldbesitzer Geld für die Förderung von Klimaschutz und Artenvielfalt. Aber sie sagen, das reicht bei Weitem nicht für den Umbau des Waldes.
Vor dem Treffen in Monte Carlo zeigt sich die Branche robust. Ihre Schadenhöhe aber ist durch die Teuerung unsicher. Aus diesem Grund weicht die Ratingagentur Standard & Poor’s noch nicht von ihrer negativen Brancheneinschätzung ab.
Überschwemmungen, Dürren, Ernteausfälle – in Afrika hat der Klimawandel gravierende Folgen. Ein neuer Bericht der Weltwetterorganisation (WMO) hat errechnet, wie viele Menschen deshalb fliehen.
Australien war bisher kein Musterland beim Klimaschutz, auch wegen der Kohle-Industrie. Ein Klimagesetz, dem nun der Senat zustimmte, soll das ändern.
Mit dem Verlust der Parlamentsmehrheit hat Macrons Endspiel begonnen. Nach einem mörderischen Sommer hofft er auf ein WM-Wintermärchen. Doch selbst die Umbenennung seiner Partei in „Renaissance“ kann ihm nicht mehr helfen.
In Spanien haben die Stauseen kaum noch Wasser. Kraftwerke stehen still, Felder trocknen aus und in Gärten darf nicht gegossen werden.
Waldbrände wie aktuell im Harz oder im August in der Sächsischen Schweiz werden häufiger - und Feuerwehrleute wie Michael Sänger immer wichtiger. Zu Besuch auf der Wache Löbtau in Dresden.
In Hofheim musste die Feuerwehr im Juli und August so oft ausrücken wie lange nicht. Vor allem im Wald brannte es oft.
Das Feuer am Brocken soll sich am Montagmorgen weiter ausgedehnt haben. Mehrere Löschflugzeuge sind im Einsatz, auch aus Italien kam Hilfe.
Zum ersten Mal sind zwei Löschflugboote aus Italien des Typs Canadair 415 offiziell in Deutschland im Einsatz: Sie helfen vom Flugplatz Braunschweig aus bei der Waldbrandbekämpfung im Harz.
Nachdem am Samstag ein Brand am Harzer Brocken nicht unter Kontrolle zu bekommen war, wurde dort am Sonntagmorgen der Katastrophenfall ausgerufen. Vor allem abgestorbene Fichten stehen in Flammen.
Die Politik will mehr Windkraft in Waldgebieten. Auch im Rheinhardswald bei Kassel. Dort warnen Umweltschützer vor einer bevorstehenden Katastrophe. Ein Ortsbesuch.
Im brasilianischen Regenwald sind schwere Waldbrände entfacht. Seit mehr als einer Dekade hat es im August im brasilianischen Amazonas-Regenwald laut Daten der Regierung nicht mehr so so viel gebrannt.
Die Landesregierung in Mainz will den Katastrophenschutz neu ausrichten: Eine Art Landesamt soll entstehen, das Lagen im Blick behält. Die Kompetenzen des Landes – dem nach der Juliflut Vorwürfe gemacht wurden – sollen zunehmen.
Bundesumweltministerin Steffi Lemke stellt das 4 Milliarden Euro schwere Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz vor.
So viel wie in den vergangenen drei Monaten hat die Sonne in Deutschland noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen geschienen. Aber der Sommer war nicht nur sonnig, sondern auch außergewöhnlich warm und sehr trocken.
So viel wie in den vergangenen drei Monaten hat die Sonne in Deutschland noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen geschienen. Aber der Sommer war nicht nur sonnig – sondern auch außergewöhnlich warm und sehr trocken.
Anna Conrad leitet die Tafel in Gießen. Ihr Job verlangt viel von ihr. Oftmals steht ihre Organisation mit dem Rücken zur Wand.
In Hanau und in Heusenstamm hat der Wald gebrannt. Die Polizei ermittelt, ob es sich um Brandstiftung handelt.
Tausende sind nach Wiesbaden geradelt, um für eine schnellere Verkehrswende zu demonstrieren. Zu schnell scheinen dagegen nicht wenige auf E-Rollern unterwegs zu sein: Die Zahl der Scooter-Unfälle nimmt zu. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Die Bauern haben abermals weniger geerntet als in den vergangen Jahren. Agrarminister Cem Özdemir spricht im Interview über das Interesse des Vegetariers an der Kuh, die Dürre in Deutschland – und warum die Kichererbse nicht der neue Weizen wird.
Die Hitzebrände in diesem Sommer bedeuten eine extreme Belastung für Feuerwehrleute, sagt Harald Popp. Der Geschäftsführer des Landesfeuerwehrverbandes geht davon aus, dass die Feuergefahr noch weiter steigt – und das nicht nur in abgelegenen Wäldern.
Die Trockenheit mit der Folge zahlreicher Brände schlägt sich im Rheingau-Taunus-Kreis in den Einsatzzahlen der Freiwilligen Feuerwehren nieder.
Drei Wochen lang hat es in der Sächsischen Schweiz gebrannt. Das Land will nun in eigene Technik investieren, um künftig schnell gewappnet zu sein – das geht ins Geld.
Wenn Rettungshubschrauber „Christoph 2“ aufsteigt, geht es oft um Leben und Tod. Seit 50 Jahren ist die Luftrettung am Standort Frankfurt im Einsatz.
Die Grünen-Politikerinnen Katrin Göring-Eckardt und Emilia Fester fordern eine Vermögensabgabe, um die nicht mehr aufschiebbaren staatlichen Investitionen finanzieren zu können. Ein neuer Generationenbund sei notwendig. Ein Gastbeitrag.
Das Gras der Kühe ist vertrocknet. Der Forst im Main-Taunus-Kreis ist waldbrandresilient. Und ein Ei richtig zu kochen ist gar nicht so leicht. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Straße der Toten: Ein Ehepaar erinnert sich an Portugals Tragödie. Der große Brand von Pedrogão Grande kostete 66 Menschen das Leben und hinterließ Hunderte von Obdachlosen.
Sie ist nicht einmal 30 Jahre alt und hat schon die Hälfte ihres Lebens als Schauspielerin gearbeitet: Jella Haase spricht im Interview über Bösewichte, das Komödiantische in der DDR und den Berliner Sommer.