Umbau im Vatikan
Eine Sommerpause hat er sich nicht gegönnt, im Gegenteil: Papst Franziskus treibt seine Reform der Kurie voran und hat einige Posten neu besetzt. Um die Kirchenfinanzen kümmert sich nun ein ehemaliger Rugby-Profi.
Eine Sommerpause hat er sich nicht gegönnt, im Gegenteil: Papst Franziskus treibt seine Reform der Kurie voran und hat einige Posten neu besetzt. Um die Kirchenfinanzen kümmert sich nun ein ehemaliger Rugby-Profi.
Wie Papst Franziskus und einige Gleichgesinnte die Irrwege der kirchlichen Lehre von Ehe und Familie nach dem II. Vatikanischen Konzil korrigieren wollen.
Im Vatikan werden die Stimmen lauter, die eine militärische Intervention im Irak fordern. Deutlich wie selten verurteilt die katholische Kirche die barbarische Gewalt der IS-Kämpfer gegen Christen und Yeziden - und fordert Solidarität.
Bislang galt Papst Franziskus als Diplomat. Doch die Gewalttaten der Terroristen des Islamischen Staats im Nordirak lösen in Rom einen Kurswechsel aus: Der Papst spricht sich für eine Militärintervention aus.
Rainer Maria Kardinal Woelki wird Erzbischof von Köln. Der Dreiervorschlag des Domkapitels wurde in Rom übergangen. Der Vatikan erstellte eine neue Liste.
Zum ersten Mal leben zwei Päpste im Vatikan friedlich nebeneinander. Nun stehen sich die Heimatländer der beiden im Endspiel der Fußball-WM gegenüber. Werden die Päpste das Finale gemeinsam ansehen? Oder könnte das gar den Frieden gefährden?
Ernst von Freyberg geht mit der römischen Kurie hart ins Gericht. Manchmal habe man das Gefühl, dass sich gerade an der Kurie große Intriganten tummeln, sagte der Deutsche in einem Interview.
In der Vatikanbank tut sich was: Das skandalgeschüttelte Institut soll offenbar sein Anlagegeschäft abgeben. Übrig bliebe noch der Zahlungsverkehr für die katholische Kirche.
Jahrzehntelang kehrte die katholische Kirche die Vergehen von Geistlichen unter den Tisch, nun hat Papst Franziskus erstmals Opfer, auch aus Deutschland, getroffen. Nicht alle Betroffenen sind jedoch zufrieden mit der Aktion.
Der Vatikan hat die „Internationale Vereinigung der Exorzisten“ offiziell anerkannt. Schon unter Papst Franziskus’ Vorgänger Benedikt XVI. hatte die katholische Kirche wieder deutlich mehr Teufelsaustreiber zugelassen.
Der deutsche Unternehmer Ernst von Freyberg zieht sich von seinem Posten als Chef der Vatikanbank zurück. Liegt es an Kommunikationsproblemen mit dem Papst? Indes zeichnet sich bereits eine mögliche Lösung für seine Nachfolge ab.
Seit knapp anderthalb Jahren ist der Manager Ernst von Freyberg damit betraut, bei der Vatikanbank aufzuräumen. Nun soll das Institut schon wieder einen neuen Chef bekommen.
Der Vatikan will die bestehende Familienmoral zur Grundlage der Bischofssynode machen - und legt nur behutsame Aktualisierungen nahe. Oft sei „Unkenntnis“ Ursache für die Kluft zwischen Lebenspraxis und Morallehre.
Mit der Vereidigung von Felipe VI. bricht für das krisengeplagte Spanien eine neue Epoche an. Bei seiner Proklamation verzichtet der Monarch bewusst auf religiöse Symbole – ob das seine Kritiker überzeugt?
Überraschend wird Papst Franziskus im September für einen Tag nach Albanien reisen. Weil die dortigen Religionen lange vom Kommunismus unterdrückt wurden, sieht die katholische Kirche Albanien immer noch als Missionsland an.
Auf dem Rasen der Vatikanischen Gärten hat Papst Franziskus die Hauptkontrahenten des Nahost-Konflikts zu einer neuen Friedensinitiative zusammengebracht. Israels Präsident Peres und Palästinenserpräsident Abbas beteten gemeinsam für Frieden.
Cristina Scuccia vom Ursulinen-Orden hat die italienische Ausgabe der Show „The Voice“ gewonnen. Und wie! Am Ende spricht sie das Vaterunser. Jetzt ist ein Anruf aus dem Vatikan fällig.
Der neue Freiburger Bischof Stephan Burger könnte in der Diözese die Amtsführung seines Vorgängers Robert Zollitsch korrigieren. Seine Berufung durch Papst Franziskus legt dem badischen Katholizismus römische Zügel an.
Papst Franziskus hat Stephan Burger zum neuen Erzbischof von Freiburg ernannt. Dies teilten der Vatikan und das Erzbistum am Mittag mit. Der 52 Jahre alte Burger gilt als „beharrend, aber offen“ und folgt auf Robert Zollitsch.
Dieser Papst ist anders als seine Vorgänger: Dem Gründer des Zionismus erweist er die Ehre. Er trifft Palästinenser, die unter der Besatzung leiden. Und er zeigt seine Nähe zu den Opfern palästinensischen Terrors.
Die Direktheit, mit der dieser unkonventionelle Papst - auch als Pilger im Heiligen Land - auf Menschen jeglichen Glaubens zugeht, kann nur eines sein: die Demonstration eines unbeirrbaren guten Willens.
Sein Besuch im Heiligen Land sollte eine „rein religiöse Reise“ sein. Papst Franziskus hat dennoch einen politischen Akzent gesetzt.
In Italien appellierten gerade 26 heimliche Geliebte katholischer Priester an den Papst: Weg mit dem Zölibat. Warum das Tabu schon länger bröckelt, zeigt auch eine Geschichte aus Neapel, von Chiara und ihrem „Mann“.
Papst Franziskus hat Palästinenserpräsident Abbas und den israelischen Präsidenten Schimon Peres in den Vatikan eingeladen, um dort gemeinsam um Frieden zu beten. Abbas hat schon zugesagt; auch Israel signalisiert Zustimmung.
Der Papst ruft in Bethlehem zu einem Ende des Nahostkonflikts auf und fordert gleiche Rechte für Christen. Nicht nur in der Geburtsstadt Jesu sind sie zu einer Minderheit geworden.
Wenn der Papst am Wochenende ins Heilige Land reist, erwartet ihn heikle Diplomatie: Christen werden bedrängt wie selten, der Extremismus wächst. Franziskus will die Aussöhnung mit der Orthodoxie.
Nach der Heiligsprechung zweier Päpste wird im Oktober womöglich Paul VI. selig gesprochen. In den sechziger Jahren hatte er die Anti-Baby-Pille verdammt.
Der Fußball in Italien bekommt sein Problem mit massiver Gewalt nicht in den Griff. Vor dem Pokalfinale in Rom zwischen Neapel und Florenz fallen sogar Schüsse. Ist der Fußball Opfer - oder auch Komplize?
Das Bistum Limburg muss bei der Suche nach einem neuen Bischof auf ein Startsignal aus Rom warten. Denn der Vatikan erstellt eine Liste mit drei möglichen Kandidaten.
Hunderttausende haben in Rom die historische Heiligsprechung von Johannes Paul II. und Johannes XXIII. auf dem Petersplatz bejubelt. Die beiden gelten als die beliebtesten Päpste ihrer Zeit. Und auch den amtierenden Pontifex umweht bereits eine gewisse Aura.
Bis in die späte Nacht tanzten sie auf den Straßen Roms, jetzt verfolgen Pilger aus aller Welt die Heiligsprechung zweier Päpste im Vatikan. In der Ewigen Stadt feiern Gläubige ein internationales Riesenfest. Nur die Deutschen fehlen.
Papst Franziskus hat Johannes Paul II. und Johannes XXIII. heiliggesprochen. Er verlas die Formel der Heiligsprechung am Sonntag vor Zehntausenden auf dem Petersplatz. Seine Vorgänger würdigte er als kirchliche Erneuerer.
Seit dem frühen Morgen strömen Menschenmassen zum Vatikan, um die Heiligsprechung mitzuerleben. Rund 100 offizielle Delegationen haben sich zur Messe angemeldet, darunter Könige und Präsidenten. Auch Benedikt XVI. wird erwartet.
Unzählige Besucher sind nach Rom gekommen, um am Sonntag die Heiligsprechung zweier Päpste zu verfolgen. Das gefällt nicht jedem Einheimischen, auch weil viele Gäste nicht einmal Geld in der Heiligen Stadt lassen.
Im Vatikan galt Angelo Roncalli als naiver Bauernsohn. Dann wurde er Papst - und revolutionierte die Kirche. Am Sonntag wird er, gemeinsam mit Johannes Paul II., heiliggesprochen.
Zur Heiligsprechung von Johannes Paul II. und Johannes XXIII. erwartet der Vatikan zwei Millionen Pilger. Aber wie wird eigentlich entschieden, wer ein Heiliger wird? Bei Karol Wojtyla war die Sache schneller klar als bei allen anderen.