Umstrittene Reaktoren
Die Katastrophe in Fukushima hat vor allem in Japan und Deutschland zu einem Umdenken in der Energiepolitik geführt. In vielen anderen Ländern steht die Atomkraft nicht in Frage.
Die Katastrophe in Fukushima hat vor allem in Japan und Deutschland zu einem Umdenken in der Energiepolitik geführt. In vielen anderen Ländern steht die Atomkraft nicht in Frage.
Die japanische Regierung lässt einige Journalisten auf das Gelände des Kraftwerks in Fukushima. Man will zeigen, was man alles getan hat. Aber es bleiben Zweifel.
Vor dem Atomkraftwerk Fukushima Daiichi soll der Meeresboden mit dicken Betonschicht abgedichtet werden, um eine weitere radioaktive Kontaminierung des Ozeans zu verhindern.
Der Betreiber des havarierten Atomkraftwerks Fukushima, Tepco sieht sich mit riesigen Entschädigungszahlungen und Aufräumkosten konfrontiert. Im laufenden Geschäftsjahr schreibt das Unternehmen höhere Verluste als erwartet. Mit 6,7 Milliarden Euro will die Regierung Tepco stützen.
Hamburg kauft für 420 Millionen Euro Anteile an Hapag-Lloyd, Vodafone hat Interesse an Cable &Wireless und Tepco erhält weitere Staatshilfen. Das Parlament in Athen stimmt für das Sparpaket, Japans Wirtschaft schrumpft im vierten Quartal, die deutsche Wirtschaft warnt vor einer strengeren Regulierung der Rating-Agenturen und China will frühzeitig auf ein schwächeres Konsumwachstum reagieren.
Die Temperatur im havarierten Atomkraftwerk Fukushima steigt wieder an. In Reaktor 2 sei sie zuletzt um 20 Grad auf mehr als 70 Grad gestiegen. Kritiker werfen der Regierung vor, zu früh von einer „Kaltabschaltung“ gesprochen zu haben.
Die Solarkrise lässt den Gewinn von Wacker Chemie schmelzen, Sandisk steigert den Umsatz, Symantec den Gewinn, Hyundai meldet gar einen Rekordgewinn. Die EU wird wohl die Fusion von Deutscher Börse und NYSE Euronext blockieren. S&P streicht die deutschen Banken von seiner ’Creditwatch-Negative’-Liste. Das Konsumklima in Deutschland ist so gut wie lange nicht mehr, aber Südkoreas Wirtschaftswachstum verliert Schwung. Der Fukushima-Betreiber Tepco steht vor der Verstaatlichung.
Ein heftiges Erdbeben der Stärke 7,0 hat Teile Japans erschüttert. Zahlreiche Gebäude wankten – doch Schäden blieben offenbar weitgehend aus.
Eigentlich sollte man meinen, am Ende dieses Jahres sei nichts mehr wie es war in Japan. Aber noch ist längst nicht klar, ob das Land die Erinnerung verdrängen oder aus ihr lernen will.
Vor der Emission italienischer Anleihen haben sich Anleger am Mittwoch mit Engagements am deutschen Aktienmarkt zurückgehalten. Besonders Bankaktien stehen unter Verkaufsdruck.
Der japanische Atomkraftwerksbetreiber Tepco bittet um weitere Hilfen für Entschädigungszahlungen. Airbus rechnet 2012 mit weniger Aufträgen. Die Privatisierung von Russlands größtem Ölförderer Rosneft im nächsten Jahr ist noch ungewiss. Die brasilianischen Umweltbehörden haben den Konzern Chevron wegen des Ölunfalls mit einer zweiten Millionenstrafe belegt. Die spanische Wirtschaft fällt in die Rezession zurück. Und in Frankreich ist die Arbeitslosenzahl im November auf den höchsten Stand seit zwölf Jahren gestiegen.
Nike steigert den Gewinn, Daiichi halbiert die Prognose. Fitch stellt weitere europäische Banken unter Beobachtung, Japan plant angeblich die Verstaatlichung des Fukushima-Betreibers Tepco. Die deutschen Einfuhrpreise steigen stärker als erwartet, ebenso wie das japanische Handelsbilanzdefizit. Japans Notenbank lässt die Geldpolitik unverändert und Moody’s sieht eine Gefährdung des britischen Top-Ratings durch die Eurokrise.
Der deutsche Aktienmarkt tendiert freundlich. Die Anleger seien in Vorfreude auf den Geldregen der EZB, die am Mittwoch den ersten von zwei Drei-Jahres-Tendern für die Liquiditätsversorgung der Banken auflegt.
„Kalte Abschaltung erfolgt“, sagt die japanische Regierung über das Kernkraftwerk in Fukushima. Aber noch längst ist nicht geklärt, wer wann was falsch gemacht hat.
Gute Vorgaben haben den deutschen Aktien am Donnerstag vor dem mit Spannung erwarteten EU-Gipfel wieder über die Marke von 6000 Punkten verholfen.
Kann Japan ohne den Strom aus Kernkraftwerken leben? Atomkraftgegner sagen ja, die Industrie ist skeptisch. Das alte Vertrauen in die Sicherheit der Kraftwerke ist dahin.
Vor dem mit Spannung erwarteten Euro-Finanzministertreffen zur Schuldenkrise geben die Kurse der deutschen Aktien leicht nach.
Der Betreiber des japanischen Katastrophenkraftwerkes Fukushima bekommt Milliardenhilfen, um Opfer des Atomunglückes zu entschädigen. Die japanische Regierung billigte einen Plan, mit dem Tepco 8,4 Milliarden Euro erhalten soll.
In Reaktor 2 des japanischen AKW gebe es Anzeichen von erneuter Kernspaltung, gab der Betreiber der Atomruine, Tepco, am Mittwoch bekannt.
Dank positiv interpretierter Vorgaben hat der Dax am Dienstag seine Erholungsrally fortgesetzt. Die Hoffnung auf beherzte Schritte in der Euro-Schuldenkrise hatten den Märkten in Europa sowie der Wall Street zu einem fulminanten Wochenauftakt verholfen. An den Themen ändert sich indes kaum etwas: Die Schuldenkrise bleibt weiter die treibende Kraft am Markt.
Südzucker mit starkem erstem Halbjahr, Presse: Tepco insolvenzgefährdet, VW kann Bedingungen für MAN-Kauf erfüllen, Boeing will Dreamliner-Produktion steigern, Acer will HP Kunden abluchsen, deutsches Konsumklima etwas besser als befürchtet, amerikanischer Senat stimmt für Haushalt - Blockade abgewendet, Japan will Firmen im Kampf gegen Yen-Höhenflug unterstützen
Mit Zahlen von Unternehmen wie Linde, Wacker Chemie, Samsung, Motorola, AMD, Baidu, Fiat, Total, PSI oder Morphosys setzt sich der Reigen an Quartalszahlen auch am Freitag fort. Unter den Wirtschaftsnachrichten ist unterdessen vor allem die von Frankreich für 2011 gesenkte Wachstumsprognose erwähnenswert.
P.K. TOKIO, 19. September. Die japanische Regierung hat in den ersten Tagen nach dem Atomunfall von Fukushima über eine Evakuierung von Tokio nachgedacht. Der frühere Ministerpräsident Kan sagte in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur ...
cag. TOKIO, 16. September. Der Stromverbrauch in Japan ist im August deutlich gesunken. Wie die Vereinigung der Energieversorgungsunternehmen am Freitag in Tokio mitteilte, wurde in dem heißesten Sommermonat mit 75,339 Milliarden ...
P.K. TOKIO, 16. September. Die Kernschmelze im Reaktor 2 des Kernkraftwerkes Fukushima hätte verhindert werden können, wenn früher Wasser zur Kühlung in den Reaktor eingeleitet worden wäre. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Japanischen Atomenergiebehörde.
Der Dax hat am Freitag an seine seit Dienstag laufende Gewinnserie angeknüpft und sogar zeitweise wieder die Marke von 5600 Punkten übersprungen. Händler konzentrieren sich auf den großen Verfall von Terminkontrakten auf Aktien und Indizes an den Derivatebörsen.
Als die Fukushima-Opfer zu ihrem Haus zurückkehren, um persönliche Sachen zu holen, finden sie es vom Erdbeben zerstört und ausgeraubt vor. Die Strahlung ist hoch. Wohnen können sie hier nicht mehr.
Ein halbes Jahr nach dem Unglück in Japan zeigt sich, dass man nur knapp einer noch größeren Katastrophe entgangen ist. Das große Aufräumen wird Jahrzehnte dauern.
Die Atomkatastrophe von Fukushima hat Japan zur Energiewende gezwungen. Tokios Nachbarstadt Kawasaki zeigt, wie die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien aussehen könnte.
Kawasaki, 28. August. Hiroshi Nakamura dürfte trotz des schweren Gewitters in seinem Büro freudig mit den Händen geklatscht haben. Nach langem und zähem Ringen hat das japanische Parlament in Tokio am Freitag, als es nachmittags ...
Japans Ministerpräsident Naoto Kan muss nach kurzer Amtszeit vorzeitig aufgeben. Er scheiterte an den Tücken des politischen Systems, Flügelkämpfen in seiner Partei und nicht zuletzt am Krisenmanagement nach der Atomkatastrophe.
Wieder einmal muss ein japanischer Ministerpräsident nach kurzer Amtszeit vorzeitig aufgeben. Naoto Kan hatte den Ehrgeiz, länger auszuhalten. Zum Schluss aber scheitert auch er an den Tücken des politischen Systems, Flügelkämpfen ...
cag. TOKIO, 19. August. Trotz eines extrem heißen Sommers ist der Energieverbrauch in Japan im Juli im Vergleich zum Vorjahr um 5 Prozent auf 73,094 Milliarden Kilowattstunden gesunken. Der Stromverbrauch im Gebiet der Tokyo Electric ...
cag. TOKIO, 9. August. Die Betreibergesellschaft der schwer beschädigten Atomreaktoren in Fukushima, die Tokyo Electric Power (Tepco), hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres einen deutlichen Verlust ausgewiesen.
Vergangene Woche war es wieder soweit: Eine neue Mitteilung Tepcos, ein neuer Strahlenwert, ein neues Foto, und die Welt war aufs Neue schockiert, dass die Reaktorruine von Fukushima immer noch strahlt.
TOKIO, 1. August (dpa). Am havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima 1 hat der Betreiber Tepco die höchste Radioaktivität seit dem Erdbeben im März gemessen. Mehr als zehn Sievert pro Stunde habe die Strahlung am Boden eines ...