Japan probt die energiepolitische Normalität
Fünf Jahre nach dem Unglück von Fukushima kämpft der Kraftwerksbetreiber Tepco noch immer mit verstrahltem Wasser. Doch das ist nicht die einzige Herausforderung.
Fünf Jahre nach dem Unglück von Fukushima kämpft der Kraftwerksbetreiber Tepco noch immer mit verstrahltem Wasser. Doch das ist nicht die einzige Herausforderung.
Tepco, Betreiber des Katastrophenreaktors von Fukushima, hat fünf Jahre nach dem Unglück eingestanden, zu spät über die Kernschmelze informiert zu haben.
Nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima schaltete Japan schrittweise alle Atomkraftwerke ab. Nun ging erstmals wieder ein Meiler ans Netz, um den Anstieg der Energiekosten zu dämpfen.
Ein Roboter hat erstmals Aufnahmen aus dem tiefsten Inneren eines der Unglücksreaktoren in der Atomruine Fukushima geliefert. Er sollte dabei helfen, die Suche nach den geschmolzenen Brennstäben zu organisieren – doch er blieb bald stecken.
Die Internationale Atomenergie-Behörde lobt nach ihrer Inspektion in Japan den Rückgang der Strahlenbelastung auf dem Gelände der havarierten Atomreaktoren in Fukushima. Sie mahnt aber auch Versäumnisse an.
Im März 2011 zerstörte ein Tsunami das Kernkraftwerk im japanischen Fukushima. Kein ausländisches Team durfte bislang in den Reaktoren filmen. Auch auf unsere Anfrage reagierte Tepco zunächst zögerlich. Aber dann kam die Dreherlaubnis.
Nach nur vier Tagen im Amt könnte der neue japanische Industrieminister über seine Aktien des AKW-Betreibers Tepco und eine Affäre um eine Sado-Maso-Bar stolpern - und wird damit auch für Ministerpräsident Abe gefährlich.
Ein ferngesteuerter Kran habe bereits die Abdeckung durchlöchert: Dreieinhalb Jahre nach der Kernschmelze im Atomkraftwerk Fukushima meldet Betreiber Tepco einen ersten Fortschritt auf dem Weg zum Abriss der Reaktoren. Die Probleme aber sind noch immer enorm.
Für den Rückbau der Atomruine Fukushima hatte der Betreiber Tepco den Arbeitern Gefahrenzulagen zugesagt. Bei vielen scheinen sie jedoch nicht anzukommen. Vier Arbeiter wollen Tepco deshalb verklagen.
Mehr als drei Jahre nach dem Atomunglück von Fukushima sickert weiter radioaktiv belastetes Wasser ins Meer. Der Kraftwerkbetreiber Tepco wollte das mit einem Eiswall im Boden verhindern. Doch der hält nicht.
Kurz nach der Nuklearkatastrophe in Japan vor fast dreieinhalb Jahren nahm sich eine Frau das Leben - weil sie fliehen musste. Der Atom-Konzern Tepco ist nun verurteilt worden.
Gewinne für Tepco: Steigende Strompreis und drastische Kostensenkungen haben dem Atomkonzern gute Ergebnisse verschafft.
Im japanischen Kernkraftwerk Fukushima leitet der Betreiber jetzt Grundwasser in den Pazifik. Die Fischer an der Küste sind einverstanden - vorausgesetzt, die radioaktive Belastung des Wassers liegt unter den Grenzwerten.
430.000 Tonnen radioaktiv belasteten Wassers lagern auf dem Gelände des Atomkraftwerks von Fukushima. Bald soll es in den Pazifik fließen - unter der Bedingung, das Tepco das radioaktive Wasser zuvor reinigt.
Japans Regierung will bald die ersten Atomkraftwerke wieder starten. Dazu braucht allerdings auch der Betreiber Tepco ein neues Image. Er arbeitet hart daran. Nun hat er erstmals ausländische Journalisten in die Kontrollräume der Fukushima-Reaktoren gelassen.
Drei Jahre nach der Havarie in Fukushima kündigt die japanische Regierung den Bau mehrerer neuer Atomreaktoren an. Auch der Betreiber von Fukushima ist wieder dabei.
cag. TOKIO, 18. November. Zweieinhalb Jahre nach der Atomkatastrophe in Fukushima haben Reparaturtrupps am Montag mit der Bergung der Brennstäbe aus dem ...
Fast drei Jahre nach der Atomkatastrophe in Fukushima beginnen Reparaturtrupps jetzt mit der Bergung von Brennstäben aus einem Abklingbecken. Die Umlagerung der Brennstäbe soll in einem Jahr abgeschlossen sein.
Japan verfehlt die Klimaschutzziele, weil alle 50 Atomreaktoren abgeschaltet sind. Doch wie soll die Stromversorgung ohne neue Gas- und Kohlekraftwerke sichergestellt werden? Eine Energiewende wie hierzulande ist nicht zu erwarten.
Nach zahlreichen Pannen und Skandalen rund um das havarierte Atomkraftwerk Fukushima droht Tepco die Aufspaltung. Der Konzern und das Innenministerium widersetzen sich.
Tepco bereitet den Abtransport der ersten Brennstäbe aus Reaktor 4 in Fukushima vor. Kritiker warnen vor der größten atomaren Gefahr seit der Kubakrise.
Der Teil des Energiekonzerns, der die Aufräumarbeiten in Fukushima betreibt, soll eigenständig werden. Davon erhofft sich die Regierung auch eine Hilfe auf dem Weg zurück zur Atomkraftnutzung.
Die Rettungsmaßnahmen nach der Katastrophe von Fukushima waren desaströs. Nun will die japanische Regierung reagieren und das Betreiberunternehmen Tepco aufspalten.
cag. TOKIO, 28. Oktober. Die Elektrizitätswerke von Tokio (Tepco), Betreiber der havarierten Atomreaktoren in Fukushima, geraten wegen der anhaltenden ...
Ein Erdbeben der Stärke 7,3 hat die japanische Ostküste erschüttert. Eine Tsunami-Warnung wurde wieder aufgehoben. Dem Betreiber Tepco zufolge gab es keine neuen Auffälligkeiten an der Atomruine in Fukushima.
Japan will die Atomindustrie neu ordnen. Denn Tepco droht in den Kosten der Fukushima-Katastrophe zu versinken und das könnte die Stromversorgung von Olympia 2020 gefährden.
Radioaktiv belastetes Regenwasser ist im Boden rund um den havarierten Atomreaktor in Fukushima versickert, weil mehrere Auffangbecken übergelaufen waren. Die IAEA prüft, wie weit die Dekontamination der Region fortgeschritten ist.
Innerhalb eines Tages ist die Cäsium-Belastung im Hafen von Fukushima um das 13-fache gestiegen. Das ergaben Messungen der Betreiberfirma Tepco. Als Grund werden Bauarbeiten vermutet, bei denen das Ufer gegen Grundwasser abgedichtet werden soll.
Bislang hat Japan ausländischen Experten kaum Einblick in Fukushima gewährt. Doch die Betreiber bekommen die Probleme nicht richtig in den Griff. Nun bittet Ministerpräsident Abe um Hilfe.
Wegen immer neuen Pannen in Fukushima erhebt Japans Atomaufsichtsbehörde massive Vorwürfe gegen den Betreiber Tepco. Die Internationale Atomenergie-Behörde kündigte die Entsendung eines Expertenteams an.
Derzeit sind alle Kernkraftwerke des Betreibers des japanischen Katastrophen-Reaktors Fukushima vom Netz. Nun will Tepco wieder Atomstrom produzieren.
Der Energiekonzern Tepco ist mit der Situation in Fukushima überfordert. Mehr als 300.000 Tonnen radioaktiv belastetes Kühlwasser lagern hier. Die ersten Tanks zeigen schon Lecks.
Die japanische Regierung und der Betreiber des Atomkraftwerks in Fukushima sind bisher nicht in der Lage, die Katastrophe unter Kontrolle zu kriegen. Dafür sollten sie nicht mit den Olympischen Spielen belohnt werden.
Ein Teil des Wassers soll dekontaminiert und weiter genutzt werden. Zusätzlich dringen jedoch jeden Tag rund 400 Tonnen Grundwasser ein, das sich mit dem ...
cag. TOKIO, 3. September. Nach langem Zögern hat die japanische Regierung am Dienstag angekündigt, sich selbst um die Bewältigung der Krise um teilweise hoch ...
In der Atomruine Fukushima bekommt der Betreiberkonzern Tepco die riesigen Mengen verstrahlten Wassers nicht in den Griff. Jetzt will die Regierung handeln - mit Millionen an Steuergeldern.