Im Griff der Moon-Sekte
Lange war nur wenig bekannt über den Einfluss der koreanischen Moon-Sekte auf die japanische Politik. Der Mord am ehemaligen Ministerpräsidenten Shinzo Abe bringt nun ein wenig Licht ins Dunkel.
Lange war nur wenig bekannt über den Einfluss der koreanischen Moon-Sekte auf die japanische Politik. Der Mord am ehemaligen Ministerpräsidenten Shinzo Abe bringt nun ein wenig Licht ins Dunkel.
Das Kreuz gehört dazu. Jeder wird vor dem Gesetz gleich behandelt. Genau das ist der Grund für die Anziehungskraft Europas, Deutschlands und Bayerns.
Der Historiker und Stadtrat Bernd Heidenreich warnt: Frankfurt laufe Gefahr, das Jubiläum der deutschen Nationalversammlung zu feiern – und dabei ihre eigentliche Bedeutung zu verkennen.
In Nicaragua verhaftet die Polizei einen der schärfsten Kritiker des Regimes. Die Kirche soll zum Schweigen gebracht werden. Denn sie ist die letzte kritische Stimme des Landes.
Trans-Athletinnen zerstörten den Frauensport an den Hochschulen, sagen Konservative wie der republikanische Gouverneur Ron DeSantis. Doch die Statistiken sprechen eine andere Sprache.
Die Wartezeiten für einen Termin, um einen Kirchenaustritt persönlich zu erklären, sind lang. Der Bund wollte eigentlich, dass die Verwaltungsleistung auch digital angeboten wird. Aber man hat die Rechnung ohne die Länder gemacht.
Zustand der Justiz +++ Antisemitisches Relief an der Marienkirche in Wittenberg +++ Mitgliederrückgang der Kirchen +++ "Alkestis" in Epidaurus +++ Machtmissbrauch in der Autoindustrie
Nach der Entscheidung des Supreme Courts zeigt sich: Der Entzug des Rechts auf Selbstbestimmung macht Schwangere in den USA zu Bürgern zweiter Klasse. Die Konservativen haben vorerst gesiegt. Ihre Haltung war aber nie so eindeutig.
Die meisten Deutschen haben klare Vorstellungen, was europäische Werte sind. Und sie wollen eine selbstbewusste Antwort Europas auf die russische Aggression.
Kanzler Scholz gibt eine Erklärung vor dem EU-Gipfel ab, Moskau droht Litauen, der saudische Kronprinz besucht die Türkei und Campino wird 60.
Die Ukrainer Mstyslav Chernov und Evgeniy Maloletka haben als letzte Journalisten aus dem von den Russen bombardierten Mariupol berichtet. Für ihren Mut im Kampf um Freiheit und Wahrheit werden sie nun geehrt.
Nach dem Besuch der Hohen Kommissarin für Menschenrechte in China richten sich alle Blicke auf einen Bericht der UN.
Die UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet findet keine deutlichen Worte zur Unterdrückung der Uiguren in Xinjiang. Den Angehörigen versichert sie: „Ich habe euch gehört.“
Am Sonntag halten nationalistische Juden den jährlichen Flaggenmarsch in der Jerusalemer Altstadt ab. Palästinensische Gruppen sehen darin eine Provokation.
Ulf Simon hält Rinder und baut Kartoffeln an, auf trockengelegtem Moorboden. Dem Klima zuliebe soll er damit aufhören. Doch das ist nicht so leicht.
Kardinal Zen gilt als Fürsprecher der Demokratiebewegung in Hongkong. Seine vorübergehende Festnahme wird in Kirchenkreisen als „Schuss vor den Bug“ gewertet – bald steht die Verlängerung des Abkommens zwischen China und dem Vatikan an.
Er war neben Friedrich dem Großen der meistporträtierte Preuße seiner Zeit: Eine Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin ehrt den Philosophen Moses Mendelssohn.
Auf dem F.A.Z.-Leserkongress hat Ursula von der Leyen die nächste große Debatte eröffnet: Soll die EU-Kommission nun schon zum zweiten Mal Schulden aufnehmen, damit sie Kiew beim Wiederaufbau unterstützen kann?
Noch vor 30 Jahren durfte bei den Passionsspielen in Oberammergau nur mitspielen, wer katholisch ist. In diesem Jahr spielt erstmals ein Muslim eine Hauptrolle – den Judas. Was heißt das für den kleinen Ort in Oberbayern?
Im chinesischen Chongli finden viele olympische Skiwettbewerbe statt. Die Geschichte des Ortes als Zentrum des katholischen Glaubens gerät dabei in den Hintergrund.
Warum wissen Feministinnen der neuen Generation nichts von irakischen, afghanischen oder kurdischen Frauenrechtlerinnen? Sie wollen vorurteilsfrei sein und sind oft nur provinziell.
Die Arte-Dokumentation „Rembrandts Zeitalter“ unternimmt einen stimmungsvollen Ausflug in den Kunsthandel damals und heute. Viel Zeit für Hintergründiges hat sie nicht. Sehenswert bleibt sie dennoch.
Der Papst wirft internationalen Organisationen „ideologische Kolonisierung“ vor. Im Namen des Schutzes der Diversität werde der Sinn für jede Art von Identität ausgelöscht.
Das Colston-Denkmal war „anstößig“. Die Aktivisten, die es stürzten, wurden freigesprochen. Was heißt das für den Anspruch, notfalls mit Gewalt moralische Werte geltend zu machen?
Vor einem Jahr Beta, im Sommer Delta, jetzt Omikron. Es drohen weitere freudlose Monate – von Verboten geprägt. Nicht immer sind sie nachvollziehbar.
Amerika ist anders - in dieser Hinsicht besonders. Annika Brockschmidt über die enge Verbindung zwischen Politik und Religion. Etwas mehr Tiefenschärfe hätte dem Buch gutgetan.
Vor 100 Jahren beschloss der Reichstag, dass Jugendliche mit ihrem 14. Geburtstag selbst entscheiden dürfen, ob und wenn ja welcher Religionsgemeinschaft sie angehören wollen.
Die Ordensgemeinschaft der verstorbenen Friedensnobelpreisträgerin ist in Indien, um den Ärmsten zu helfen. Nun kritisiert das Innenministerium die Buchführung der Nonnen. Im Land wendet sich zunehmend die Stimmung gegen Christen.
Weihnachten sei ein „verbotenes westliches Fest“, heißt es laut einem Medienbericht in einem Papier der Kommunistischen Partei. Es sollten aber Bilder von genehmigten Feiern verbreitet werden, um zu zeigen, dass es kein Einschränkungen gebe.
Das Werk des Künstler Markus Lüpertz für die Marktkirche ist in Hannover umstritten. Jetzt haben sich die Kirchengemeinde und der Erbe des Architekten auf einen Kompromiss geeinigt.
Fällt heute der Name Schiller, reagieren manche mit müdem Lächeln. Aber wie kann man gleichgültig bleiben vor seiner Kraft, vor allem der seiner Dramen? Ein Blick auf Friedrich Schillers Weltverständnis.
Das oberste Gericht der Vereinigten Staaten soll klären, ob Todeskandidaten bei ihrer Hinrichtung einen Geistlichen als Beistand beanspruchen dürfen. Einige Richter sehen darin nur eine Verzögerungstaktik.
Die Stadt Köln erlaubt in einem Versuch den rund drei Dutzend Moscheegemeinden, öffentlich zum Gebet zu rufen. Wie stehen die Menschen in der Stadt dazu?
Usbekistans Präsident Schawkat Mirsijojew verspricht nach der Diktatur seines Vorgängers Islam Karimow eine Öffnung. Nun wirft ihm ein amerikanischer Bericht vor, immer noch 2200 politische Gefangene zu halten.
Kein Kanzler vor ihr war öfter im Vatikan zur Privataudienz beim Papst. Was verbindet die protestantische Pastorentochter mit dem argentinischen Jesuiten?
Die Richter des Supreme Court kehren erstmals seit Beginn der Pandemie in ihr Gerichtsgebäude in Washington zurück. Schon bald könnten sie ein neues Grundsatzurteil zum Abtreibungsrecht fällen.