„Ich kann die Furcht vor der Islamisierung verstehen“
Konrad Adam, Gründungsmitglied und Sprecher der Alternative für Deutschland, spricht im F.A.Z.-Interview über Glaubenskriege, fehlende Aufklärung und die Frage: Wer passt zu uns?
Konrad Adam, Gründungsmitglied und Sprecher der Alternative für Deutschland, spricht im F.A.Z.-Interview über Glaubenskriege, fehlende Aufklärung und die Frage: Wer passt zu uns?
2017 steht der evangelischen Kirche das Reformationsgedenken ins Haus. Im Gespräch: der neue EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm über den Papst, Pegida und Politik.
Bundespräsident Joachim Gauck spricht sich bei dem Besuch eines Flüchtlingshilfevereins in Magdeburg dafür aus, fremdenfeindlichen „Chaoten und Strömungen, die wenig hilfreich sind“, nicht so viel Beachtung zu schenken. Ähnlich äußert sich der Kölner Kardinal Woelki.
Die Union sollte sich keinen Illusionen hingeben: Ein starker Staat ist nicht billig zu haben. Gefragt sind nicht unbedingt neue Gesetze, sondern letztlich mehr Personal bei der Polizei, aber auch in der Justiz.
Nicht nur Parteichef Bernd Lucke äußert Verständnis für Pegida. Längst bekennen sich weite Teile der AfD-Basis offen zu ihrer Sympathie für das islamkritische Bündnis. Manche gehören sogar zu den Organisatoren.
Der Vorsitzende der Alternative für Deutschland, Bernd Lucke, hält die „Pegida“-Demos gegen die vermeintliche Islamisierung des Abendlandes für richtig. Die Menschen machten sich „berechtigte Sorgen“.
Bei seinem Besuch in der Türkei hat Papst Franziskus zur Achtung der Religions- und Meinungsfreiheit aufgerufen. Gastgeber Recep Tayyip Erdogan beklagte abermals eine wachsende Islam-Feindlichkeit im Westen.
Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen beginnt heute die Türkei-Reise von Papst Franziskus. Der Pontifex will unter anderem Präsident Erdogan in seinem „Weißen Palast“ besuchen. Thema dürfte auch die Religionsfreiheit im Land sein - und die Not der Christen in Syrien und im Irak.
Seit immer mehr rechte und religiöse Israelis auf den Jerusalemer Tempelberg pilgern, kehrt dort keine Ruhe mehr ein. Jeder Zentimeter, jede Sekunde ist umkämpft.
Karlsruhe will nicht, dass Eltern ihre Kinder zu Hause unterrichten. Öffentliche Schulen sind jedoch häufig nicht so idyllisch, wie die Richter meinen.
Umfassende und geistesgegenwärtige Pflege, die Seelsorge und den achtsamen Umgang mit den spirituellen Bedürfnissen der Menschen einschließt, eine Erweiterung der Hospizarbeit, zureichende palliativmedizinische Ausbildung sowie die Erreichbarkeit palliativer Hilfe für jeden, der sie braucht: Das sind die vorrangigen Antworten, die unsere Gesellschaft auf die Sorge um menschenwürdige Bedingungen beim Sterben geben muss.
Russland lernt das Spiel der zweiten Geige: Für das Kulturleben beginnen frostige Zeiten, der zuständige Minister schickt Musiker in Fußgängerunterführungen. Das härtet ab und fördert Humor.
Die Kelkheimer Hilfsorganisation „Open doors“ steht weltweit verfolgten Christen bei. 15 Millionen Euro an Spenden fließen ihr jährlich zu. Am Stammsitz entsteht ein neues Zentrum.
Die Kirche darf Mitarbeiterinnen in ihren Einrichtungen verbieten, ein Kopftuch zu tragen. Wer dort arbeite, sei zu neutralem Verhalten verpflichtet, entschied das Bundesarbeitsgericht.
Papst Franziskus findet bei seinem Besuch in Albanien deutliche Worte gegen den islamistischen Terror. Die Vorgänge in Syrien und im Irak seien „unmenschlich“. Die Albaner lobt er hingegen für ein konfliktfreies Miteinander der Religionen.
Wie viele Unionspolitiker winkt auch Hessens Innenminister Peter Beuth ab: Die AfD sei kein ernstzunehmender Gegner. Beuth sprach auch über den kommunalen Schutzschirm und den Salafismus als größtes Problem der inneren Sicherheit.
Ist ihm sein Treiben nun selbst unheimlich geworden? In einem Video bezeichnet der Anführer der Wuppertaler Islamisten die von ihm gegründete „Scharia-Polizei“ nun als PR-Gag. Fehler sieht er bei anderen: „Man will uns von der Gesellschaft ausgrenzen.“
Abu Yusaf wurde in Europa geboren, jetzt gehört er zum inneren Kreis des „Islamischen Staats“. Er zieht für die Herrschaft des radikalen Islams in den Krieg. Ein nächtliches Treffen im syrisch-türkischen Grenzgebiet.
Der Dachverband der Schützen intervenierte, weil in Werl-Sönnern ein Muslim Schützenkönig wurde. Nach einer erregten Debatte hat sich der Verband nun zu einem Kompromiss durchgerungen. Der wird nicht jedem gefallen, auch wenn Mithat Gedik König bleiben darf.
Die religionspolitische Ordnung in Deutschland ist aus den Fugen geraten. Die Großkirchen stören sich daran bislang wenig. Und wenn, dann reagieren sie in bester altbundesrepublikanischer Mentalität.
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat klargestellt, dass die Gesellschaft ein elementares Interesse am Burka-Verbot haben muss – nicht aus Sicherheitsgründen, sondern zu ihrer Selbsterhaltung.
Ein Auto-Händler in West Virginia sieht sich als Missionar. Weil er die Fahrzeuge in Gottes Auftrag verkaufe, müsse der Staat seinen Betrieb wie eine Kirche behandeln. Genießen Firmen Religionsfreiheit? Bald entscheidet der Supreme Court.
Der Bundespräsident beklagt die „grassierende Gleichgültigkeit“ in Deutschland. Viel mehr als Pastor-Gauck-Sätze aber sind von ihm auf dem Katholikentag sonst nicht zu hören.
Der Dalai Lama gibt sich in Frankfurt routiniert: Eine Pressekonferenz, ein öffentlicher Vortrag – und viele gute Ratschläge. Einmal schlägt der geistliche Führer der Tibeter jedoch den falschen Ton an.
Politische Sitzungen dürfen weiterhin mit einem Gebet eröffnet werden. Der Supreme Court hat die Klage eines Juden und eines Atheisten abgewiesen. Streit gab es um die Frage, welchen Gott man um Beistand bittet.
Chinas Präsident will mit Härte gegen Separatisten in Xinjiang vorgehen. Viele Uiguren in der Provinz klagen derweil über Diskriminierung. Mittlerweile erreicht die Gewalt auch die übrige Volksrepublik.
Im Vatikan galt Angelo Roncalli als naiver Bauernsohn. Dann wurde er Papst - und revolutionierte die Kirche. Am Sonntag wird er, gemeinsam mit Johannes Paul II., heiliggesprochen.
Im vergangenen Sommer wollte eine Muslimin ein Konstanzer Strandbad in einem Burkini besuchen und wurde abgewiesen. Nun tobt ein Streit, ob das Verbot des Ganzkörperbadeanzugs die Religionsfreiheit beschränkt.
Franziskus macht eine Außenpolitik aus dem Herzen und nicht nach geopolitischen Vorgaben. Der Einfluss des vatikanischen Staatssekretariates hält sich dabei in Grenzen.
Akif Pirinçci hat mit seiner Schimpfkanonade „Deutschland von Sinnen“ einen Bestseller geschrieben. Dabei leidet der Autor offenbar an einer Art von Tourettesyndrom: zwanghafter Obszönität.
Gerhard Kardinal Müller ist Präfekt der vatikanischen Kongregation für die Glaubenslehre. Im F.A.Z-Interview spricht er über Widerstände gegen seine Aufnahme ins Kardinalskollegium, die Pius-Brüderschaft, die Befreiungstheologie und die Entweltlichung der Kirche.
„Juden in Deutschland werden positiv diskriminiert“, sagt Armin. „Man spürt hier das traurige Gewicht der Geschichte“, sagt Isak. „Ich bilde hier Leute aus, die später auf der Brücke zwischen den Kulturen stehen sollen“, sagt der Professor, der seine Vorträge auch bei al-Qaida halten würde – und der die Juden übrigens nicht für das auserwählte Volk hält. Alle drei sind Teil der neuen School of Jewish Theology in Potsdam. Die Geschichte eines Neuanfanges.
Eine halbe Stunde war für das Gespräch zwischen dem amerikanischen Präsidenten und dem Papst vorgesehen. Es dauerte deutlich länger. Man habe ernste Themen besprochen, hieß es.
Papst Franziskus hat den amerikanischen Präsidenten im Vatikan empfangen. Dessen Gegner werfen ihm vor, das Kirchenoberhaupt mit einer Umverteilungsagenda einzulullen - um davon abzulenken, dass Obama die Religionsfreiheit mit Füßen trete.
Ein Deutsch-Afghane, der seine schwangere Ex-Freundin hinterrücks erstochen hat, bekommt eine Art Rabatt. Er habe sich „aufgrund seiner kulturellen und religiösen Herkunft in einer Zwangslage befunden“, sagen die Richter.
Die Bewegung des Predigers Gülen kämpft in der Türkei mit Ministerpräsident Erdogan. Auch in Deutschland bemüht sie sich um Einfluss - und das nicht nur in Form des „Bund deutscher Dialoginitiativen“.