Heftige Kritik an Abkommen zwischen Papst und Peking
Die Einigung zwischen dem Vatikan und China über die Ernennung von Bischöfen ist historisch – und höchst umstritten. Vielen Gläubigen geht Papst Franziskus zu weit, es hagelt Kritik.
Die Einigung zwischen dem Vatikan und China über die Ernennung von Bischöfen ist historisch – und höchst umstritten. Vielen Gläubigen geht Papst Franziskus zu weit, es hagelt Kritik.
In der Vergangenheit hatte der türkische Präsident Ansprachen vor mehr als 10.000 Menschen in Deutschland gehalten. Darauf wird er beim Besuch kommende Woche verzichten. Stattdessen gibt es zwei Treffen mit der Kanzlerin.
Auf einer Mitgliederversammlung diskutiert die Frankfurrer FDP über den Angriff auf ein jüdisches Parteimitglied. Parteichef Lieb verurteilt die Straftat. Im Alltag sei der Einsatz jedes Einzelnen gegen antisemitische Äußerungen gefordert.
Er interessiert sich für all jene, die es nicht schaffen: Ahmad Mansour kennt die Mechanismen, die Migranten in Parallelgesellschaften festhalten. Und die Gefahr, die davon ausgeht. In seinem Buch spricht er „Klartext zur Integration“.
In einem Leserbrief übt Thilo Sarrazin scharfe Kritik an der Rezension seines neuen Buches über den Islam in der F.A.Z. Unser Redakteur Rainer Hermann beantwortet Sarrazins Vorwürfe Punkt für Punkt. Die Dokumentation eines Streits.
Nach einem großen Feuer wachsen wieder Pflanzen, Frauen dürfen einen Hindu-Tempel betreten und es wurde eine neue Kolibri-Art entdeckt: Das sind die erfreulichen Meldungen, die in dieser Woche zu kurz gekommen sind.
Der chinesische Staat hat in der Provinz Xinjiang ein System errichtet, das den dort lebenden Uiguren sämtliche Freiheiten raubt. Wer nicht spurt, verschwindet für Monate in Umerziehungslagern.
Giftmord auf offener Bühne. Der erste „Tatort“ nach der Sommerpause zieht eine breite Spur in das Fluchtland Argentinien. Stimmen die historischen Fakten – und taugt ein Kugelschreiber als Lebensretter?
Wer sich nicht an das Verbot hält, kann, wie auch in anderen europäischen Ländern, mit einer Geldbuße bestraft werden. Laut Untersuchungen könnten bis zu 200 Frauen betroffen sein.
Seit knapp zwei Jahren steht der amerikanische Pastor Andrew Brunson in der Türkei unter Hausarrest. Jetzt fordern Amerikas Präsident Trump und sein Vize Pence die Freilassung und drohten mit Strafmaßnahmen.
Am Beginn des Dreißigjährigen Kriegs steht wie ein Symbol der berühmte Prager Fenstersturz: Ein bisher noch nie auf Deutsch zu lesendes Zeitzeugnis erzählt dessen wahre Geschichte.
Viele Schulen sind in kirchlicher Hand. Eine Anstellung als Lehrer ist dort immer noch an eine Mitgliedschaft gebunden. Ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs könnte die Situation bald ändern.
Am Sonntag wählen die Türken ein neues Parlament – und vielleicht einen neuen Präsidenten. In Deutschland lebende Wahlberechtigte haben schon abgestimmt. FAZ.NET haben sie erzählt, für wen und warum.
Die deutsche Mannschaft soll Vorbild in Sachen Integration und Vielfalt sein. Das gelingt ihr aber nicht immer. Jetzt wirft die Nähe Özils und Gündogans zum Autokraten Erdogan einen Schatten auf den Beginn der WM.
Mit dem Zuckerfest endete der Fastenmonat Ramadan – und für viele hessische Muslime ein entbehrungsreicher Arbeitsalltag. Große Unternehmen sind inzwischen auf das Fasten eingestellt.
Der Geschäftsführer des „Deutschen Kulturrats“ meint, die Talkshows von ARD und ZDF sollten ein Jahr pausieren, um über ihre Konzepte nachzudenken. Das diene der Integration. Die Forderung ist bezeichnend.
Österreich wendet erstmals das Islamgesetz an, um Moscheen zu schließen und Imame auszuweisen. Nun wird das Verfassungsgericht den Fall überprüfen.
Sandra Maischberger fragt im Anschluss an die Verfilmung des Houellebecq-Romans „Unterwerfung“: „Wo endet die Toleranz?“ Im Gegensatz zum Film geht es bei ihr tatsächlich um den Islam und unsere Gesellschaft. Und zwar heftig.
In Nordkorea werden nach Schätzungen der amerikanischen Regierung Zehntausende Gefangene in Lagern festgehalten – zum Teil wohl auch aus religiösen Gründen. Die Vorbereitungen auf den geplanten Gipfel zwischen Trump und Kim Jong-un stört das nicht.
Zwei Lehrerinnen, die behaupten, wegen ihres Kopftuchs nicht eingestellt worden zu sein, haben keinen Anspruch auf Entschädigung. Beide Klägerinnen waren nicht vor Gericht erschienen.
Immer mehr Kinder halten sich an das Fastengebot während des Ramadans, obwohl es erst ab der Pubertät gilt. Ein Grund ist die erkennbar strengere Auslegung des Korans.
Das Berliner Neutralitätsgesetz verbietet religiös geprägte Kleidungsstücke im öffentlichen Dienst. Das bestätigte am Mittwoch auch das Arbeitsgericht der Stadt – und wies die Klage einer muslimischen Lehrerin ab.
Die gemeinsame Wertegrundlage auf beiden Seiten des Atlantiks erodiert immer mehr, fürchtet rund die Hälfte der Deutschen und Amerikaner. Besonders skeptisch sehen die Deutschen die zukünftigen Handelsbeziehungen zu den Vereinigten Staaten.
Ein vermeintliches Kopftuchverbot an der Geschwister-Scholl-Schule in Steinbach sorgt für Attacken im Netz. Das Kultusministerium betont, die Schulvorschrift sei nur als Empfehlung zu verstehen.
1995 kippte das Bundesverfassungsgericht die Vorschrift, dass in allen Klassenräumen bayerischer Grundschulen ein Kreuz hängen muss. Die Empörung war groß. Doch Konsequenzen hatte die Entscheidung kaum.
In Online-Gruppen radikalisieren sich „Incels“ – die unfreiwillig Zölibatären. Der Attentäter von Toronto war einer von ihnen.
Die liberalen Demokratien in der westlichen Welt sind bedroht, findet der frühere Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg. Deshalb hat er jetzt eine internationale Initiative mitbegründet.
Mit ihrer Entscheidung, in allen Dienstgebäuden des Freistaats Kreuze aufzuhängen, nimmt Bayerns Landesregierung Konflikte in Kauf. Denn auch künftig muss jeder Bürger vor den Behörden gleich sein. Es ist Zeit, Farbe zu bekennen.
Horst Dreier stellt in seinem neuen Buch die Grundsatzfrage: Wie ist ein Staat zu denken, der Religions- und Weltanschauungsfreiheit gewährt, aber trotz des Drucks neuer Fundamentalismen sein weltanschauliches Profil bewahrt?
Der Kreuz-Streit hat den Bundestag erreicht. Die Opposition nimmt Bayerns Ministerpräsidenten ins Visier. Überhöht die CSU das Christentum?
Die Debatte zur Religionsfreiheit im Bundestag nutzte die Opposition zur Kritik. Vor allem an der bayerischen Anweisung, in jeder Landesbehörde ein Kreuz aufzuhängen.
Sascha Becker ist Lehrer für praktische Philosophie in Wuppertal. Im Gespräch mit FAZ.NET erklärt er, warum er von einem Kopftuchverbot für Schülerinnen nichts hält. Für die Gegner hat er eine klare Botschaft. Dritter und letzter Teil der Mini-Serie.
Die Grünen üben heftige Kritik an Söders Kreuzpflicht-Beschluss. Selbst Kirchenvertreter sind nicht begeistert.
Markus Söder weiß, wie man sich in Szene setzt: Dass er für das Aufhängen eines Kreuzes in der bayerischen Staatskanzlei vor allem Kritik, Hohn und Spott erntet, nimmt der Ministerpräsident in Kauf.
Eigentlich sollte es ein Solidaritätstag gegen Antisemitismus werden. Doch in Berlin gab es auch einen Zwischenfall auf eine kleine proisraelische Kundgebung. Sie musste schnell abgebrochen werden.
Europa ist ein digitales Brachland. Da braucht es Leute mit Visionen – zum Beispiel Dorothee Bär. Beim Besuch Macrons in Washington gibt es bislang zwar wenig Visionäres – dafür aber überraschende Zärtlichkeiten.