Wenn der Rassismus Bahn fährt
Rassismus ist das, was täglich neben einem sitzt und steht und redet. Und es muss wieder dorthin, wo es mal war und wo es hingehört: an den Rand der Gesellschaft.
Rassismus ist das, was täglich neben einem sitzt und steht und redet. Und es muss wieder dorthin, wo es mal war und wo es hingehört: an den Rand der Gesellschaft.
Berliner Studenten werfen dem Islamforscher Ruud Koopmans „Arroganz“ und „konzeptionellen Nationalismus“ vor. Dabei zeigen Koopmans’ Studien nüchtern, wie Integration gelingt.
So grausam ist nicht die Natur, sondern die Kultur: In Leipzig und Dresden zeigen zwei unabhängig voneinander konzipierte Ausstellungen, wie aus Abgrenzung zum Tier der Hass auf andere Menschen entsteht.
Niemand will der letzte Weiße in einem schwarzen Viertel sein. Mit Rassismus hat das nichts zu tun.
Politisch korrekt diskriminieren: Mit dem empfangsarmen EDGEland hat der Hauptstädter in Bewegung stets ein Opfer, auf das er voll Verachtung herabblicken und sich wie Uropa auf der Reichsautobahn fühlen kann.
Amnesty International hat rassistische und fremdenfeindliche Gewalt in Deutschland untersucht. Die Behörden lassen die Opfer oft im Stich, lautet der Vorwurf - die Organisation vermutet einen „institutionellen Rassismus“ bei Polizei und Justiz.
Donald Trump wettert gegen einen Richter mit mexikanischen Wurzeln. Nun werfen auch führende Republikaner dem Präsidentschaftskandidaten vor, er argumentiere rassistisch und missachte die Gewaltenteilung. Ein denkbar schlechter Zeitpunkt.
Ein chinesischer Waschmittelwerbespot vergreift sich im Farbton und bedient sich sowohl rassistischer als auch sexistischer Bilder. Die Stellungnahme der Agentur zeichnet ein Bild des strukturellen Rassismus im Land.
Im öffentlichen Diskurs hat der Rassismus keine Chance. Trotzdem wird er immer stärker. Warum?
Mehrere Männer schubsen einen geistig verwirrten irakischen Flüchtling aus einem Supermarkt und fesseln ihn an einen Baum: Dieses Video verrät mehr über den Rassismus in Deutschland als die Debatte über Boatengs Nachbarschaft.
Niemand will neben Extremisten wohnen: Es gibt gute Gründe, warum Vermieter nette Menschen bevorzugen. Alle Freunde Weimarer Zustände finden unter Brücken ausreichend bedingungsloses Wohngrundeinkommen.
Jerome Boateng und der #Nachbar: Das ganze Land scheint nun hinter dem Fußballstar zu stehen. Doch so einfach ist die Sache mit dem Rassismus nicht. Der Nationalspieler kennt das nur zu gut – und bezieht Stellung.
Rassismus, Religion und viele Kalaschnikows: Nicolas Stemann inszeniert die Uraufführung von Elfriede Jelineks „Wut“ an den Münchner Kammerspielen. Im Gedächtnis wird man davon nicht viel behalten.
Nichts dran an Rassismusvorwürfen: Die Uefa stellt ein Verfahren gegen den 1.FFC Frankfurt nach dem Champions League-Spiel gegen Rosengard wieder ein.
Aus harmlosen Wörtern werden Kampfbegriffe: zwölf prominente Beispiele aus dem aktuellen politischen Diskurs – von Genderwahn bis Widerstand, von Hypermoral bis Lügenpresse.
Eigentlich könnte alles so schön sein. Der 1. FFC Frankfurt steht im Halbfinale der Champions League. Doch das Nachspiel durch die Uefa sorgt für Ärger beim Sieger.
Wenn es jüngere Menschen zur AfD zieht, wird sie kein Rassismusvorwurf zurückholen: Speziell in Baden-Württemberg kommt die rot-grüne Verachtung traditioneller Lebensentwürfe durch Bildungspläne nicht immer gut an.
Der Rassismusstreit an amerikanischen Universitäten ist mehr als ein Kreuzzug der politischen Korrektheit. Hier zeigt sich die Unsicherheit der schwarzen Elite in ihrem Verhältnis zu den Ärmsten.
Reparationen für drei Jahrhunderte Unterdrückung und Ausbeutung: Ta-Nehisi Coates möchte sich als Stimme des schwarzen Amerikas etablieren. Kann er diesen Anspruch einlösen?
Kehrtwende in Baden-Württemberg: Ministerpräsident Kretschmann und SPD-Spitzenkandidat Schmid sind nun doch bereit, in der SWR-„Elefantenrunde“ zur Landtagswahl mit der AfD zu diskutieren
#Aufschrei heißt jetzt #ausnahmslos: Unter dem Stichwort treten Netzfeministinnen an, die allgemein über sexuelle Gewalt und Rassismus reden wollen. So lenken sie die Diskussion weg von den Tätern von Köln.
Nach den Schüssen auf ein Asylbewerberheim in Dreieich ist in Neu-Isenburg eine Mahnwache gegen Rassismus geplant. Am Wochenende soll eine weitere Aktion stattfinden.
Der neue deutsche Glaubenskampf findet sein Opfer. In dieser Woche war es der Präsident des Zentralrats der Juden. Was Josef Schuster über Flüchtlinge gesagt hat und was behauptet wurde, dass er es gesagt habe – eine Klärung.
Mit leicht bekleideten, weißen Damen wirbt die Molkerei Müller für ihre Milch. Nur auf der mit Schokogeschmack lächelt eine Dunkelhäutige. In den sozialen Netzwerken ist von Rassismus und Sexismus die Rede.
Was sich in diesem „Tatort“ nach dem Verklingen der Nationalhymne abspielt, ist krimineller Rassismus der übelsten Sorte. Wie verbreitet ist der? Wir haben mit Pro Asyl und einem Kenner des Falls „Oury Jalloh“ gesprochen.
Die republikanische EU-Abgeordnete Nadine Morano bringt mit ihrem Traum von einem „weißen“ Frankreich ihren Parteivorsitzenden Nicolas Sarkozy immer mehr in Verlegenheit. Der ehemalige Präsident muss nun Farbe bekennen.
Vor Jahren witterten Linke hinter dem Begriff „Leitkultur“ noch blanken Rassismus. In Zeiten der Flüchtlingskrise ist das heute völlig anders. Seltsam nur, dass sich die Grünen überhaupt so lange dagegen gesperrt haben.
Die Bundeskanzlerin sieht das soziale Netzwerk Facebook in der Pflicht, Rassismus Einhalt zu gebieten. Die Grünen-Politikerin Göring-Eckardt wünscht sich ein Kontrollgremium. Dabei wehrt sie sich auch selbst: mit einem Video.
Die Amtszeit Barack Obamas neigt sich dem Ende zu. Er hatte eine katastrophale Situation vorgefunden. Sie hat sich nicht wesentlich verbessert, auch der Rassismus nicht.
Ein charismatischer Redner mit imposanter Biographie – der Südafrikaner Tokyo Sexwale könnte die Alternativ-Figur an der Fifa-Spitze sein. Sollte er antreten, könnte er dem Favoriten Michel Platini gefährlich werden.
Der World University Service berät ausländische Studenten. Weil latenter Rassismus hierzulande wieder öfter in Gewalt umschlägt, schauen die Gäste nun deutlicher hin, wo in Deutschland sie studieren möchten, sagt der Leiter des Deutschen Kommittees.
Moral ist eine Sache, Ökonomie aber die entscheidende: Europa muss sich überlegen, welchen Werten es angesichts der Flüchtlinge die Treue halten will. Ein Gastbeitrag.
Die Exzesse des rechtsextremen Mobs wie im sächsischen Heidenau verdunkeln Deutschlands Bild in der Welt. Der Einsatz der Polizei gegen die fremdenfeindlichen Krawallen aber sollte fair beurteilt werden.
David Cameron wird scharf für seine Äußerungen zur Flüchtlingskrise kritisiert - zur langfristigen Lösung hat er wenig anzubieten. In der Kritik steht aber auch die französische Regierung.
Beim Filehosting-Dienst GitHub hinterlegte Entwürfe ermöglichen es, Webseiten für Menschen mit spezifisch gefiltertem Genom zu sperren. In der Praxis wäre das nicht das Ende der Netzneutralität, sondern eine Katastrophe.
Affenrufe und brennende Fahnen: Im russischen Fußball werden Schwarze und Kaukasier verhöhnt. Die Verantwortlichen bestrafen die Opfer.