Club der Vernunft
Streit über Meinungsfreiheit an den Universitäten: Schwappt die Welle von Sprechverboten von den amerikanischen und britischen Universitäten nach Deutschland über?
Streit über Meinungsfreiheit an den Universitäten: Schwappt die Welle von Sprechverboten von den amerikanischen und britischen Universitäten nach Deutschland über?
In Südafrika sollen lokale Bürgerrechtsaktivisten H&M-Mitarbeiter in Workshops für die Belange der schwarzen Bevölkerung schulen. Zuletzt war es dort zu gewalttätigen Protesten gegen den Konzern gekommen.
Nach dem Ärger über die Veröffentlichung einer rassistischen Werbung hat H&M nun eine Managerin für kulturelle Vielfalt ernannt. Die Berufung dürfte nur der Auftakt für weitere Personaländerungen sein.
Amerikas Präsident steht nach seiner angeblichen „Drecksloch“-Äußerung in der Kritik. In seinem Golfklub setzt sich Donald Trump zur Wehr.
„Coolster Affe im Dschungel“ steht auf einem H&M-Pullover – und das Unternehmen lässt einen Schwarzen dafür werben. In Südafrika gab es daran heftige Proteste.
Der Modekette H&M wird Rassismus vorgeworfen: Auf der Website des Labels war ein schwarzer Junge in einem Kapuzen-Pulli abgebildet, der den Schriftzug „Coolest Monkey in the Jungle“ trug. Das hat Konsequenzen.
Nach dem rassistischen Tweet des AfD-Abgeordneten Jens Maier gegen seinen Sohn fordert der ehemalige Tennisstar, dass Rassismus nicht mehr länger ungestraft hingenommen werden dürfe: „Es ist Zeit, aufzustehen.“
Sechs afrikanische Flüchtlinge haben in Rom ein Start-up gegründet, um dem Rassismus zu entfliehen. Ihre Geschäftsidee ist simpel, doch das Produkt verkauft sich.
Ein Tweet eines AfD-Abgeordneten über Boris Beckers Sohn Noah hat Empörung ausgelöst. Der Parteivorsitzende kündigt gegenüber der F.A.Z. Beratungen über Sanktionen an.
Mitglieder oder Sympathisanten der AfD attackieren Peter Fischer. Muss es dem Präsidenten eines Bundesligaklubs nicht erlaubt sein, jedem Anflug von Rassismus entgegenzutreten, ohne Hasstiraden zu ernten?
Besorgniserregend konsensfähiger Rassismus, um sich greifender Chauvinismus – oder die Suche nach einem zeitgemäßen Feminismus: Dieses Jahr bot genug Anlässe um an seiner eigentlichen Fortschrittlichkeit zu zweifeln.
Zorniges Manifest: Der amerikanische Historiker Ibram X. Kendi verspricht die definitive Geschichte des Rassismus – aber liefert sie nicht.
Die jüngsten Wahlsiege lassen viele Demokraten optimistisch in die Zukunft schauen. Doch der Schein trügt. Vor der Kongresswahl 2018 mϋsste die Partei anfangen, sich personell und inhaltlich zu erneuern.
An Formulierungen in der Literatur, die heute als rassistisch gelten, scheiden sich die Geister. Eine schwedische Kita verbannt nun Pippi Langstrumpf wegen des Wortes „Negerkönig“.
Eine Studentin prahlt auf Instagram, wie sie ihre afroamerikanische Mitbewohnerin aus der Wohnung ekelte. Dann wehrt sich diese – via Facebook-Video. Die Universität reagiert spät.
Der Einzug der AfD in den Bundestag bewegt die Teilnehmer einer Großdemonstration in Berlin. Am Reichstagsgebäude versammelten sie sich für eine symbolische Aktion.
Donald Trump wurde wieder einmal bei einer Unwahrheit ertappt. Diesmal versuchte das Weiße Haus, seine Aussage im Nachhinein wahr zu machen. Die Debatte um Kondolenzanrufe geht jedoch nicht nur dadurch immer weiter.
„To Kill a Mockingbird“ von Harper Lee befasst sich mit Rassismus und gehört in Amerika zur Standard-Lektüre für Achtklässler. Jetzt hat ein Schulbezirk in Mississippi das Werk vom Lehrplan gestrichen.
Wie im amerikanischen Sport knien auch die Fußballspieler von Hertha BSC vor dem Spiel. Für diese bemerkenswerte Aktion gibt es ein weltweites Echo. Nur Fifa und Uefa schweigen.
Melania Trump wird mal wieder in den sozialen Medien verspottet, Peter Kraus muss unters Messer, und Madonnas Stalker kauft sich ein neues Auto – der Smalltalk.
Bei dem Todesurteil gegen einen Schwarzen in den Vereinigten Staaten soll Rassismus eine „wesentliche Rolle“ gespielt haben: Ein Geschworener hatte später von seinen Zweifeln berichtet, ob Schwarze eine Seele hätten.
Senat und Repräsentantenhaus haben Amerikas Präsidenten zu einer harte Haltung gegen Rassismus gedrängt. Nun hat Trump eine entsprechende Resolution unterschrieben. Der Inhalt lässt keine Zweifel offen.
Alexander Gauland erntet nun auch von der Bundeskanzlerin heftige Kritik für seine Aussagen über Staatsministerin Aydan Özoguz. Auch seine Parteikolleginnen Weidel und Petry melden sich zu Wort.
Ein Schritt vor, zwei zurück: Erst beleidigte AfD-Spitzenkandidat Alexander Gauland die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung. Nach heftiger Kritik distanziert er sich jetzt von seiner Aussage – zumindest ein bisschen.
Die Türkei klagt über „Rassisten“ und „Faschisten“ – und gibt so der Bundesregierung recht. Erdogans Regime bricht alle Brücken ab – auch zum eigenen Volk.
Der Streit zwischen Deutschland und der Türkei erreicht einen neuen Höhepunkt. Ein Mitglied der türkischen Regierung beleidigt Außenminister Sigmar Gabriel.
Bei einer Großkundgebung in Arizona wehrt sich Präsident Trump gegen Kritik an seinem Umgang mit Rechtsextremisten. Medien hätten falsch berichtet. „Die Reporter mögen unser Land nicht.“
Der amerikanische Präsident stellt sich nach der starken Kritik an seinem Umgang mit Rechtsextremisten nun auf die Seite von Rassismusgegnern: „Ich möchte den vielen Protestierenden applaudieren.“
Eine Woche nach den Krawallen von Charlottesville sind in Boston tausende Menschen auf die Straße gegangen. Sie protestierten gegen Rassismus – und gegen eine Kundgebung „für freie Meinungsäußerung“. Deren Organisatoren könnten noch andere Motive gehabt haben.
Donald Trump steht wegen seines Umgangs mit rechtsextremen Kräften weiter in der Kritik. Nun hat auch die Führung des amerikanischen Militärs erklärt, in Amerika gebe es keinen Platz für Fanatismus. Auch zwei ehemalige Präsidenten kritisierten Trump indirekt.
Neonazis und Ku Klux Klan: Donald Trump hat nun doch die Gewalt beim Aufmarsch von Rechtsextremen in der Stadt Charlottesville verurteilt. Dabei wird der amerikanische Präsident ziemlich deutlich.
In Charlottesville ist eine junge Frau getötet worden, als ein Auto in die Gegendemonstration raste. Justizminister Session spricht von Verrat an Amerikas wichtigsten Werten.
Mit 18 kam Ibraimo Alberto aus Mosambik in die DDR. Er bewährte sich im Fleischkombinat und boxte erfolgreich. Gegen Nazis hat er seine eigene Strategie gefunden.
Böhmermann hat gegen das Hamburger Urteil, das den größten Teil seines Schmähgedichts verboten hatte, längst Berufung eingelegt. Jetzt zieht auch der Kläger nach. Präsident Erdogan sieht nicht nur sich verunglimpft.
Die Serie „Hawaii Five-0“ fliegt auseinander, weil der Sender CBS die asiatisch-stämmigen Stars Grace Park und Daniel Dae Kim schlechter bezahlt. Der Sender muss sich gegen Rassismus-Vorwürfe wehren.
Morgan Freeman ist Hollywoods großer, liberaler Humanist. Den Kampf gegen Rassismus nimmt der amerikanische Schauspieler in ganz besonderer Weise auf. Heute wird Freeman achtzig Jahre alt.