Rassismus-Attacke gegen Fußballer
Eine Gruppe von Amateurfußballspielern soll bei einem Dorffest im hessischen Birstein Opfer von Rassismus geworden sein. Die Polizei ermittelt wegen Volksverhetzung.
Eine Gruppe von Amateurfußballspielern soll bei einem Dorffest im hessischen Birstein Opfer von Rassismus geworden sein. Die Polizei ermittelt wegen Volksverhetzung.
Trifft Mesut Özils Rassismus-Klage auch für die Basis zu? Mehmet Matur, Integrationsbeauftragter des Berliner Fußball-Verbandes, spricht über Fladenbrot-Würfe, Aldi-Tüten und den Schaden für die Jugendarbeit.
Rückendeckung aus der Türkei, Verständnis aus Westeuropa, Ressentiments aus Ungarn: Die internationalen Pressereaktionen auf Mesut Özil spiegeln die politische Situation.
Mesut Özil erklärt seinen Rücktritt aus der deutschen Fußball-Nationalelf und übt Kritik an vermeintlichem Rassismus. Damit hat der türkische Präsident Erdogan die Weltmeisterschaft gegen Deutschland gewonnen. Ein Kommentar.
Der Entourage Mesut Özils gehören mehr als eine Handvoll Mitglieder an. Einer von ihnen spielt in der Affäre um den Rücktritt aus der DFB-Elf die zentrale Rolle. Wer ist dieser Berater an der Seite Özils?
Nach dem Rücktritt Özils aus der DFB-Elf zollt ihm Bundeskanzlerin Merkel Respekt für seine spielerischen Leistungen. Viele Verbände und Politiker melden sich ebenfalls zu Wort.
Nach dem beispiellosen Rundumschlag von Mesut Özil und seinem Rücktritt aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft reagiert der DFB. Der Verband übt dabei nur ein wenig Selbstkritik.
Der Deutsche Fußball-Bund hat im Fall Özil kein gutes Bild abgegeben. Der Rassismus-Vorwurf ist trotzdem absurd: Özil wurde nicht für seine Herkunft kritisiert – sondern für sein Verhalten. Ein Kommentar.
Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß kritisiert den Gelsenkirchener mit türkischen Wurzeln scharf. Justizministerin Barley ist durch den Rücktritt aus der Nationalelf alarmiert. Türkische Politiker dagegen loben Özil für den Schritt.
Nach Wochen des Schweigens hat sich Mesut Özil zu Wort gemeldet und seinen Rücktritt aus der Fußball-Nationalmannschaft erklärt. Der 29 Jahre alte Weltmeister beklagt „Rassismus und Respektlosigkeit“ und fordert den Rücktritt von DFB-Präsident Reinhard Grindel.
Nachdem er sich in einem Telefonat im Mai rassistisch geäußert hatte, tritt John Schnatter nun zurück. In einer Mitteilung bezeichnet er seine Kommentare als „unangebracht und verletzend“.
13 Untersuchungsausschüsse, 438 Prozesstage: Heute fällt das Urteil und noch immer ist vieles unklar. Hier erzählen vier Beteiligte, was für sie vom NSU-Prozess bleibt.
Viele halten den Kolonialismus für fair: Ein Gespräch mit der italienischen Schriftstellerin Francesca Melandri über die DNA der Italiener, rechte Populisten und ihren Roman „Alle, außer mir“.
Zunächst hatten die russischen Behörden die Öffnung des „Diversity House“ in St. Petersburg verhindert. Doch die Aktivisten haben ein Ausweichquartier gefunden. Dort werben sie für Toleranz und gegen Rassismus.
Im Gespräch mit der F.A.Z. Woche fordert Christian Lindner klare Regeln für die Einwanderung. Außerdem verrät der FDP-Chef, wieso er Horst Seehofer Fortune wünscht und in „Merkel-Bashing“ ein „Zeichen der Verrohung“ sieht.
Nun äußert sich auch Amerikas Präsident zum Skandal-Twet der Schauspielerin Roseanne Barr. Trump verzichtet dabei allerdings auf Kritik an ihren Äußerungen. Stattdessen attackiert er den Sender, der die Show abgesetzt hat.
Kaffeepause bei Starbucks: In den Vereinigten Staaten machen am Dienstag 8000 Filialen vier Stunden dicht. Das Unternehmen will seinen Mitarbeitern dann Rassismus abtrainieren.
Er hasst Spanien und die spanische Sprache; er propagiert Rassismus, Xenophobie und völkisches Denken der übelsten Sorte: Wie Kataloniens neuer Präsident Quim Torra den Hass predigt.
Man solle dem FDP-Vorsitzenden jetzt nicht die „Rassismus-Keule“ überziehen, sagt die Landwirtschaftsministerin. Grünen-Chef Habeck sieht in Lindner keinen Rassisten. Und die AfD hält schon die Debatte für überzogen.
Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer löste heftige Kritik aus, weil er von der Hautfarbe eines Radfahrers auf einen Asylbewerber schloss. Ein Interview über gute und schlechte Integration, „priorisierte Abschiebungen“ – und die schwierige Debatte über Asylpolitik.
Boris Palmer wird fast von einem Radfahrer umgefahren. Weil er von dessen Aussehen darauf schließt, dass es sich um einen Asylbewerber handelt, bekommt er nun heftigen Gegenwind.
Lars Becker ist bekannt für seine lakonischen Fernsehkrimis, etwa die „Nachtschicht“ im ZDF. Jetzt hat der Regisseur Kinospots gegen Rassismus gedreht. Fehlen noch Filme gegen Antisemitismus.
Nach einem Vorfall in Philadelphia schließt Starbucks im Mai 8000 Filialen für einen Nachmittag. An diesem Tag bekommen 175.000 Mitarbeiter einschließlich des Chefs ein Anti-Rassismus-Training.
Nach der Festnahme von zwei Afroamerikanern will Starbucks sein Personal stärker sensibilisieren – und schließt zeitweise alle Cafés in den Vereinigten Staaten für ein Anti-Rassismus-Training.
Antisemitische Vorfälle an Berliner Schulen haben viele empört. Saraya Gomis kennt die Fälle. Die Beauftragte für Antidiskriminierung warnt aber auch vor Schuldzuweisungen.
Das katholisch-patriotische Lager Polens nutzt einen christlichen Radiosender als Sprachrohr – und hetzt dort auf derbe Weise gegen muslimische Flüchtlinge. Dagegen gibt es nun Widerstand.
Die britische Kultur verheddert sich in politischer Korrektheit und wittert überall Zeichen von Sexismus, Rassismus oder anderen Verletzungen. Das beschränkt sich keineswegs auf die Universitäten.
Ein senegalesischer Straßenhändler wird in Florenz erschossen. Ein wahlloser Mord, sagt der Täter. Doch die Witwe wittert Rassismus. Schon ihr erster Mann war Opfer eines rassistischen Mordes geworden. Tausende gehen mit ihr auf die Straße.
„Wir Fußballer möchten Vorbilder sein“: Kevin-Prince Boateng, die Bundesliga und Eintracht Frankfurt haben sich viel vorgenommen – sportlich und gesellschaftspolitisch. Das hat sich sogar bis nach Genf herumgesprochen.
Der Viertliga-Verein SV Babelsberg 03 führt einen Kampf. Es geht um deutsche Geschichte. Um Nazis. Um den Hitlergruß. Um Antisemitismus. Um Auschwitz. Vor allem aber um den Umgang damit im Jahr 2018.
Prinz Harry und seine Verlobte Meghan Markle erhalten ein Päckchen. Darin befindet sich eien Hassbotschaft und eine glücklicherweise harmlose Substanz. Eine Anti-Terror-Einheit ist eingeschaltet.
Im Antirassismustraining lernt man, was es bedeutet, weiß zu sein – und wie rassistisch Kinderbücher sind. Das ist teils lehrreich, teils sehr seltsam.
Die Serie „Here and Now“ will Amerikas Alltag unter Donald Trump in aller Schärfe zeigen. Den Machern geht es erkennbar um eine Stellungnahme gegen Rassismus. Doch ihr Projekt ist überambitioniert.
Dient Australien China als „Labor“, um Methoden der Einflussnahme zu testen? In Canberra regt sich Widerstand – Kritiker warnen aber vor Rassismus.
Der Film „Black Panther“ ist noch nicht im Kino, da gibt es schon massig negative Zuschauerwertungen. Die könnten manipuliert sein. Hat es mit Rassismus zu tun?
Seit den sechziger Jahren heißt eine Frankfurter Pharmazie Mohren-Apotheke. Nun wird der Rassismus-Vorwurf laut. Das erinnert an einen Fall aus Mainz von 2015.