„Das gehört sich nicht, das will keiner“
Wieder kommt es bei Englands Spiel in Ungarn zu einem Zwischenfall. Als die Spieler vor dem Anpfiff als Zeichen gegen Rassismus auf die Knie gehen, werden sie ausgebuht. Das Unverständnis ist groß.
Wieder kommt es bei Englands Spiel in Ungarn zu einem Zwischenfall. Als die Spieler vor dem Anpfiff als Zeichen gegen Rassismus auf die Knie gehen, werden sie ausgebuht. Das Unverständnis ist groß.
Der Frankfurter Kunstverein zeigt Rechercheergebnisse der Gruppe Forensic Architecture zum Attentat von Hanau und zum Tod von Oury Jalloh. Struktureller Rassismus in deutschen Behörden, lautet die Anklage.
Der frühere Schülersprecher hat es angeregt, die Zustimmung in der Schulgemeine ist groß. Die Schillerschule in Bensheim schließt sich der Aktion „Schule ohne Rassismus“ an.
Kein Ende des Rassismus in Sicht: Die Installationen von Carrie Mae Weems in Stuttgart führen rassistische Symbole und Klischees vor, um sie zu entkräften. In zahlreichen Werken tritt die Künstlerin dafür selbst auf.
Henry Taylor aus Buffalo ist Professor für Stadtplanung und engagiert sich für benachteiligte Stadtteile. Ein Gespräch über das Massaker im Herzen der schwarzen Community, Wohnungen voller Ratten und Donald Trump.
Macrons Geschichtspolitik mit Symbolen hat ihn in die Regierung katapultiert: Der Historiker Pap Ndiaye wird französischer Superminister für Erziehung und Jugend. Viele Reaktionen sind rassistisch.
Ruangrupa gerieren sich als politisch hellwache Macher der diesjährigen documenta. Warum nutzen sie das Forum dann nicht für Kritik an ihrer indonesischen Heimat?
J. William Fulbright wird als Wegbereiter des internationalen Wissenschaftsaustausches bislang respektiert. In Arkansas ist ihm sogar eine Statue gewidmet. Doch der verstorbene Senator war auch ein bekennender Rassist.
Rassismus in Deutschland ist für neun von zehn Menschen im Land ein Fakt. Zwei Drittel wollen das nicht hinnehmen. Dennoch glaubt fast die Hälfte einer Studie zufolge, dass es menschliche Rassen gebe.
Einer heute vorgestellte Studie zufolge sind fast alle Deutschen der Meinung, dass es hierzulande Rassismus gibt. 45 Prozent der Befragten glauben allerdings, dass das Problem übertrieben werde.
Die Intervention „Blickwechsel - dem Rassismus auf der Spur“ soll die Ausstellung des Historischen Museums Frankfurt dauerhaft verändern. Daran haben zehn Ko-Kuratoren mitgewirkt.
Erst im Dezember hatte das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass der Sänger als „Antisemit“ bezeichnet werden darf. Nun bittet er um Verzeihung. Der Krieg in der Ukraine soll für den Sinneswandel verantwortlich sein.
Aus amerikanischen Schulbüchereien und Bibliotheken werden Bücher verbannt, die sich mit den Erfahrungen marginalisierter Bevölkerungsgruppen befassen. Eine Kongressanhörung widmet sich der bedenklichen Zensur.
Das „N-Wort“ und das „M-Wort“ soll in Frankfurt niemand mehr sagen und schreiben. Die Stadtverordneten haben mit großer Mehrheit einen Antrag beschlossen, der diese beiden Wörter ächtet und zum Kampf gegen Rassismus aufruft.
Die WM-Qualifikation in Afrika wird teilweise von Ausschreitungen überschattet. Besonders Ägypten mit Superstar Mohamed Salah klagt nach der Niederlage im Senegal über „Terror“ durch die Fans.
Hegel sortierte die Menschheit nach Hautfarben. Warum die Selbstkritik der Vernunft versagte, ist die philosophische Frage an seinen Rassismus. Ein Gastbeitrag.
In einer Offenbacher Schule sollte eine Schülerin einen Teil der Rede von Martin Luther King vortragen, in dem auch mehrfach das N-Wort vorkommt. Sie weigerte sich, das Wort auszusprechen. Die Schule wehrt sich nun gegen „unhaltbare Vorwürfe“.
Plötzlich soll Hautfarbe wieder ein Verbrechen sein: Helen Pluckrose und James Lindsay warnen in ihrem Buch „Zynische Theorien“ vor der Zerstörungskraft des postmodernen Aktivismus.
Weil er den rassistischen Angriff auf sich im Jahr 2019 nur vortäuschte, hat ein Richter Jussie Smollet am Donnerstag zu einer Haftstrafe verurteilt. Der Schauspieler beharrte indes weiterhin darauf, unschuldig zu sein.
Kein Geschichtsbuch, sondern ein Remix für Jugendliche: Jason Reynolds erzählt an „Gebrandmarkt“ von Ibram X. Kendi, einem Sachbuch für Erwachsene, entlang vom Rassismus in Amerika.
Makkabi Frankfurt ist kein gewöhnlicher Verein. Wer dort trainiert, verpflichtet sich auch dem Kampf gegen Rassismus und Antisemitismus. Doch das ist nicht alles.
Am zweiten Jahrestag des Anschlags von Hanau erinnern Politiker an die neun Opfer von damals. Bundeskanzler Olaf Scholz will Rassismus die Stirn bieten.
Bei der zentralen Gedenkfeier erinnern Politiker und Angehörige an die Opfer des Anschlags vom 19. Februar 2020 in Hanau. Sie mahnen die lückenlose Aufarbeitung des Geschehens an und rufen zum Kampf gegen Rassismus auf.
Kampf gegen Rassismus und Aufklärung durch den Untersuchungsausschuss des Landtags: Zum Jahrestag des Attentats wird in Hessen der Getöteten gedacht. Der Deutsche Gewerkschaftsbund fordert eine Antirassismus-Klausel in der Landesverfassung.
Die Koalition im Römer einigt sich auf einen gemeinsamen Antrag. Ein erster Anlauf auf Initiative der Grünen war gescheitert, weil die FDP dessen Formulierungen nicht mittragen wollte. Das Wort „Ächtung“ fehlt auch jetzt noch.
Die Offenbacher Lyrikerin Safiye Can erinnert an Hanau und dankt an alle, die mit gemeint waren. Die beliebte Erzählung „Das Halbhalbe und das Ganzganze“ ist zum Hörspiel geworden und erlebt seine Ursendung am 20. Februar.
Hegels Denken entspricht der Realität einer sozialen Welt, in der liberale Freiheiten mit rassistischer Diskriminierung einhergehen. Seine Verbannung aus dem Kanon wäre unvernünftig.
Drei weiße Männer jagten den schwarzen Jogger Ahmaud Arbery in den Tod und wurden deswegen wegen Mordes verurteilt. Nun müssen sie sich zusätzlich im Bundesverfahren wegen eines Hassverbrechens aus Rassismus verantworten.
Sechs Superstars feiern den Rap bei der Halftime Show des Super Bowl. Eminem sorgt mit seiner Geste gegen Rassismus für besonderen Wirbel.
Rassismus, Sexismus, Frauenfeindlichkeit: Die Londoner Polizei ist in den vergangenen Monaten durch anhaltende Skandale in die Kritik geraten. Nun zieht Polizeichefin Cressida Dick die Konsequenzen.
Weiße Kinder sollen nicht mehr über Rassismus diskutieren: Wie ein konservativer Aktivist das amerikanische Schulsystem umkrempeln will.
Von den Gelbwesten zum Sturm aufs Kapitol: Jacques Rancière analysiert, warum Menschen revoltieren.
Wer den ostdeutschen Unmut verstehen will, muss sich klarmachen, wie einseitig die Diskursmacht verteilt ist. Und etwas daran ändern, dass Spitzenpositionen fast immer von Westdeutschen besetzt werden. Ein Gastbeitrag.
Im Dezember musste das Spiel zwischen Osnabrück und Duisburg wegen eines Rassismus-Vorfalls abgebrochen werden. Beim Wiederholungsspiel ging es nur um den Sport.
Das Football-Team aus Washington hat sich nun in „Commanders“ umbenannt. Von alltäglichem Rassismus will die National Football League aber weiter nichts wissen. Warum?
Der Film „Rottet die Bestien aus!“ von Raoul Peck erzählt die Verbrechensgeschichte des Westens. Dabei schert er sich nicht um die Unterschiede zwischen Kolonialismus und Judenvernichtung.