Raser sollen in Haft
Lebensgefährliche illegale Autorennen sollen nach einer Initiative aus Nordrhein-Westfalen härter bestraft werden. Raser spielten mit dem Leben der anderen, sagt der Justizminister.
Lebensgefährliche illegale Autorennen sollen nach einer Initiative aus Nordrhein-Westfalen härter bestraft werden. Raser spielten mit dem Leben der anderen, sagt der Justizminister.
In ihren aufgemotzten Autos fühlen sie sich stark: Junge Männer treffen sich nachts, um Rennen zu fahren. Manchmal geht das schief, mit verheerenden Folgen. Sind sie für Polizei und Justiz überhaupt zu fassen?
Von diesem Mittwoch an wollen die Innenminister von Bund und Ländern unter anderem über mögliche härtere Strafen für Raser reden. Hessen sieht die Notwendigkeit nicht unbedingt.
Mit mehr als 100 Stundenkilometern raste Arman J. mit einem Mietwagen durch die Kölner Innenstadt. Er erfasste einen Radfahrer, der dabei ums Leben kam. Jetzt muss er ins Gefängnis.
Gefährliches Kräftemessen: Wieder sind Unbeteiligte bei einem illegalen Autorennen verletzt worden. Ein sechsjähriger Junge kämpft um sein Leben.
Die Autofahrer scheinen sich auf den Blitz-Marathon eingestellt zu haben. Denn in den ersten Stunden kommen viele kleine Verstöße und nur wenige große Tempo-Sünden zusammen.
Beim vierten Blitzmarathon werden am Donnerstag Raser an Tausenden Kontrollstellen ins Visier genommen. Eine solche Aktion anzukündigen: in anderen Ländern undenkbar.
Ein Kölner Raser, der eine 19 Jahre alte Radfahrerin getötet hatte, muss nicht in Haft. Das will die Staatsanwaltschaft nicht hinnehmen. Sie ist in Revision gegangen.
Zwei Männer liefern sich ein Autorennen, der ältere verliert die Kontrolle über seinen Wagen – und tötet eine 19 Jahre alte Radfahrerin. Auf das Urteil reagieren die Angehörigen des Opfers fassungslos.
Einen Monat nach dem illegalen Autorennen vor dem Kadewe ist einer der Raser wegen Totschlags verhaftet worden. Er war gegen ein Auto gefahren, der 69 Jahre alte Fahrer starb durch die Wucht des Aufpralls.
Die beiden Männer fuhren mit protzigen Sportwagen durch die Berliner Innenstadt und lieferten sich schließlich ein Autorennen, bei dem ein Unbeteiligter starb. Weil sie polizeibekannt sind, droht ihnen eine härtere Strafe als in vergleichbaren Fällen.
Wenn einer schnell fährt, ist Anhalten gefährlich. Meint zumindest der, der schnell fährt.
Wer Post von der Zentralen Bußgeldstelle in Kassel erhält und sein Gewissen rasch erleichtern will, kann das bald online tun. Knöllchen können von August an auch am Computer gezahlt werden.
Wer rast, gefährdet sich und andere: Mit dem „Blitzmarathon“ will die Polizei Autofahrer sensibilisieren. Nicht alle finden das gut. Und Raser gibt es trotzdem.
In Alsfeld ist der Polizei ein Raser mit Waffen und Drogen im Auto in eine Radarfalle gefahren. In Mittelhessen stoppten Beamte einen Mann, der ohne Führerschein zwei Unfälle gebaut hatte - mit einem geklauten Wagen.
Mehr als 400 Blitzgeräte hat die Polizei in Hessen aufgebaut, um Fahrer mit zu hoher Geschwindigkeit abzubremsen. Besonders abgesehen hat sie es auf Motorradfahrer. Dazu ist eigens eine neue Technik im Einsatz.
Seit heute Morgen versucht die Polizei in Deutschland und in 21 weiteren europäischen Ländern gezielt, Raser zu erwischen. Wo genau kontrolliert wird, lesen Sie hier.
Heute sollten Autofahrer besser den Fuß vom Gas nehmen, denn sonst blitzt es. Polizisten nehmen in Deutschland und anderen Ländern Raser ins Visier. Außer in Schleswig-Holstein.
Als er ohne Licht und mit Tempo 100 durch einen Ort fuhr, wurde die Polizei auf ihn aufmerksam. Der Raser versuchte in einer Verfolgungsjagd durch den Kreis Göttingen zu entkommen - offensichtlich stand er unter Drogen.
Nach dem Unfall auf der A5 nahe Frankfurt kämpfte er schwer verletzt noch um sein Leben. Nun hat ein Mann, auf dessen Auto ein mutmaßlicher Raser am Mittwoch aufgefahren war, den Kampf verloren.
Bis 6 Uhr morgens stellte die Polizei auch auf hessischen Straßen Rasern nach. Die Neuauflage eines 24-stündigen „Blitz-Marathons“ in Deutschland ertappte allerdings deutlich weniger Autofahrer als üblich.
Mit speziellen Fahrzeugen verfolgt die Autobahnpolizei Raser im Rhein-Main Gebiet. Doch manchmal muss sie einen auch entkommen lassen.
Mit speziellen Fahrzeugen verfolgt die Autobahnpolizei Raser im Rhein-Main Gebiet. Doch manchmal muss sie einen auch entkommen lassen.
Die Polizei rüstet auf: Mit moderner digitaler Technik will die hessische Polizei Raser noch besser identifizieren. Und die neuen Geräte kommen auch gleich bei verstärkten Tempokontrollen zum Einsatz.
Weil er auf der Rückfahrt von einer Hochzeitsfeier nachts auf der Autobahn 41 Kilometer in der Stunde zu schnell gefahren ist, muss Wiesbadens Rathauschef Gerich auf den Führerschein verzichten. Nun gilt für ihn: vier Wochen ohne.
Tempokontrollen sind auch ein Geschäft. Nicht unbedingt für Städte und Gemeinden, aber für Hersteller und Dienstleister. Doch nicht jedes Geschäftsmodell funktioniert auch auf Dauer.
Die Tempo-Kontrollen waren angekündigt, trotzdem rasten viele Autofahrer in die Radarfallen. In Hessen lag die Quote der Raser über dem bundesweiten Durchschnitt.
Beim 24 Stunden langen bundesweiten „Blitz-Marathon“ wurden einige Raser erwischt – zwei Autos fuhren 250 statt der erlaubten 120 Stundenkilometern – die Innenminister sprachen von einem „guten Tag für die Verkehrssicherheit“.
Die Polizei will am Donnerstag mit einer Großaktion Temposünder aufspüren, denn zu schnelles Fahren zählt zu den häufigsten Unfallursachen. Sie teilt aber mit, an welchen Stellen die Blitzer stehen.
800 Mitarbeiter von Polizei und Kommunen eint nächsten Donnerstag und Freitag in ganz Hessen eine Aufgabe: An 387 Orten wollen sie auf Raser-Pirsch gehen. Die Aktion ist Teil des ersten bundesweiten „Blitz-Marathons“.
Mit stationären und mobilen Blitzgeräten füllen Kommunen ihren Etat auf. Aber auch für die Privatwirtschaft sind Raser ein lukratives Geschäft. Es gibt sogar Unternehmen, die einen Kassier-Rundumservice anbieten.
Die Polizei fährt bekanntermaßen schneller als erlaubt – dass Polizeibeamte aber selbst im Einsatz Parkscheine ziehen soll, das gibt es nur in Berlin.
Mit einer 24 Stunden andauernden Dauerkontrolle wollen Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und die Niederlande gemeinsam gegen Geschwindigkeitsvergehen ankämpfen.
Weil ein Mann am Steuer auf der Flucht vor der Polizei in Darmstadt gegen eine Litfaßsäule fuhr, liegt eine junge Beifahrerin nun im Krankenhaus. Zudem entstand ein Schaden von 40.000 Euro.
BMW bleibe der führende Premiumhersteller, sagt Konzernchef Norbert Reithofer. Mit der F.A.S. spricht er über das Rennen mit Audi und Mercedes.