Ein starkes Strick
Ressourcenverschwendung und Plastikmüll: Die Textil- und Outdoor-Industrie hat einen schlechten Ruf. Mit Offenheit und Transparenz will eine schwedische Marke gegensteuern.
Ressourcenverschwendung und Plastikmüll: Die Textil- und Outdoor-Industrie hat einen schlechten Ruf. Mit Offenheit und Transparenz will eine schwedische Marke gegensteuern.
Takeaway-Essen ist praktisch und pandemiesicher, geht aber zu Lasten der Umwelt. Das Start-up „Vytal“ probiert, ein Mehrweg-System zu etablieren. Kann das die Lösung sein?
Zahnbürsten aus Bambus retten die Welt nicht vor der Plastikflut. Biokunststoffe können ein Anfang sein, doch es hapert am Recycling. Was wirklich nötig ist, um Plastikmüll zu reduzieren, haben Forscher nun modelliert.
Die Entsorgung von Plastikmüll ist teuer. Eine EU-Richtlinie verpflichtet die Hersteller, sich an den Kosten zu beteiligen. Das klingt einleuchtend, die Sache ist aber nicht so einfach, wie sie scheint.
Plastikmüll verursacht nach einer Studie Kosten in Millionenhöhe. Die Bundesumweltministerin will jetzt die Hersteller an den Kosten beteiligen.
Bis zu 78 Prozent des Kunststoffmülls in der Umwelt ließe sich bis 2040 verhindern, haben Forscher ausgerechnet. Was Regierungen bisher beschlossen haben, reicht bisher für magere sieben Prozent. Und nun?
Von Deo bis Shampoo über Zahnpasta: Im Badezimmer stapeln sich die Plastiktuben, vieles ist sogar doppelt eingepackt. Kann man darauf im Sinne von „Zero Waste“ nicht verzichten? Ein Selbstversuch.
Jedes Jahr gelangt eine halbe Millionen Tonnen Plastik ins Meer und bedroht die empfindlichen Meeresböden. Vor allem das Mittelmeer leidet. Ein Umweltverband fordert deswegen: „Die Produktion von Einwegplastik muss verringert werden.“
In Bangladesch finden Naturschützer an einem Strand Meeresschildkröten, die durch Plastik verletzt oder gestorben sind.
Mehrfach schon wurde an entlegenen Orten fernab von Städten Mikroplastik nachgewiesen – auf Berggipfeln etwa und in der Arktis. Nun haben Forscher in Naturschutzgebieten Ausschau gehalten – mit erschreckendem Ergebnis.
Riesige Mengen an Plastikmüll bedrohen weltweit die Meere und Ozeane. Ein Mainzer Start-Up kämpft gegen die Bedrohung an und fischt nach den Kunststoffabfällen, um daraus umweltfreundliche Rucksäcke zu produzieren.
Der Abwasserverband Langen, Egelsbach, Erzhausen will seine Kläranlage ausbauen, um das Wasser besser zu säubern. Doch das Land macht Vorgaben, die sich auf die Gebühren auswirken könnten.
Der Abfall häuft sich in Frankfurt seit Beginn der Corona-Pandemie. Vieles davon landet jedoch auf den Straßen, statt im Mülleimer. Die Frankfurter Umweltdezernentin appelliert deswegen an die Bürger.
Plastikmüll treibt nicht nur auf der Oberfläche der Ozeane. Kunststoffe setzen sich auch tonnenweise in Form von Mikropartikeln am Meeresboden ab. Forscher sind den Wegen und Strömungen nachgegangen. Dabei haben sie beachtliche Entdeckungen gemacht.
Auch auf 5000 Metern Höhe gibt es kein Entkommen: Die Anthropozän-Expedition sammelte Plastikspuren in den alpinen Gletschern Ecuadors. Wie geht man wissenschaftlich dabei vor?
Gemüse bitte unverpackt und Kinderspielzeug lieber aus Holz: Wer heute fortschrittlich sein will, verzichtet auf Plastik. In den Sechzigerjahren sah das anders aus – da versprach ein Haus aus Kunststoff die Zukunft zu sein.
Plastikmüll in den Ozeanen führt häufig zum Tod von Schildkröten. Eine Studie legt nahe, dass der Müll nicht nur durch sein Aussehen mit Nahrung verwechselt wird.
Müll und Bauschutt verschmutzen eine Wiese in Frankfurt-Sossenheim. Ein Ehepaar hat sich vorgenommen, etwas zu unternehmen. Doch das ist schwieriger als gedacht.
Mehr Wiederverwendung und Recycling: Hessens Umweltministerin setzt sich für eine Reduzierung des Verpackungsmülls ein. Dafür soll die Pfandpflicht verändert werden.
Um die Menge an Müll in der indonesischen Stadt Parepare zu beseitigen, braucht man wohl Superkräfte. Ein „Spiderman“ räumt Strände, Straßen und Abwasserkanäle auf und will so mit gutem Beispiel vorangehen.
Supermärkte halten Früchte jetzt mit einer unsichtbaren Beschichtung länger frisch. Hat die Plastikhülle ausgedient?
Wenn es um Plastik und Einwegverpackungen geht, setzt bei einigen Deutschen inzwischen der Verstand aus. Doch dass Tübingen jetzt Kaffeebecher besteuern will, ist richtig.
Fuji Packaging stellt Maschinen zur Produktion von Schlauchbeuteln her. In einer neuen Maschinen soll Gehacktes so verpackt werden, dass viel Plastik und CO2 eingespart wird.
Als erste Stadt in Deutschland hat Tübingen eine Steuer auf Wegwerfverpackungen beschlossen. Wer Essen aus Imbissen und Supermärkten in der Stadt mitnimmt, soll künftig zahlen.
In Davos ist der Kampf gegen Plastikmüll eines der großen Nachhaltigkeitsthemen. Unternehmen wie Procter&Gamble arbeiten an Methoden, um altes Plastik wiederzuverwenden.
China sagt Wegwerf-Plastik den Kampf an. In allen Großstädten werden Plastiktüten und Einweg-Strohhalme bis Ende dieses Jahres verboten. Das kündigten das Umweltministerium und die Nationale Entwicklungs- und Reformkommission in Peking an.
Seit vergangenem Jahr hat das südostasiatische Land rund 3800 Tonnen illegal eingeführten Plastik in die Herkunftsländer zurückgeschickt – überwiegend nach Frankreich und Großbritannien.
Das Land gilt als einer der Hauptproduzenten von Plastikmüll. Nun geht die chinesische Regierung mit Verboten gegen die Plastikflut vor. Stattdessen soll nun mehr recycelt werden.
Dass Plastik häufig als Müll im Meer landet, hält viele Beautykonzerne bislang nicht davon ab, immer mehr davon als Verpackungsmaterial zu verwenden. Dabei ginge es auch anders – wie einige Hersteller beweisen.
Nützt der Verzicht auf Plastiktüten dem Klima? Oder sind Kunststoffe bloß an der Naturverschmutzung beteiligt und helfen am Ende dem Umweltschutz? Das Streitpotential ist enorm, einfache Antworten gibt es nicht.
Die Kritik an Kunststoffen ist vielfältig: Ihre Herstellung verbraucht fossile Ressourcen und erzeugt Kohlendioxid, Plastikmüll verseucht den Planeten. Der Entwicklung von Biovarianten gibt das Aufwind.
Am Vermeiden führt kein Weg vorbei: an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz wird über den Abbau und die Wiederverwertung von Plastik geforscht.
Einerseits ist es zynisch, der nächsten Generation unseren Dreck zu vererben. Und dann zu sagen: Erfindet etwas dagegen! Andererseits gibt es längst Erfindungen, die uns beim Saubermachen des Planeten helfen können. Hier eine kleine Auswahl.
Aluminium im Deo soll schädlich sein. Mineralöle sind in Verruf geraten. Beim Sonnenschutz scheiden sich die Geister. Eine Kosmetologin über die Verträglichkeit von Inhaltsstoffen und unseren Umgang mit Schönheitsprodukten.
Nicht nur junge Start-ups, auch Handel und Industrie suchen nach umweltfreundlichen Lösungen. Doch die beste Verpackung nützt nichts, wenn Verbraucher ihren Müll am Ende falsch sortieren.
Die Fastfoodkette McDonald's reduziert im kommenden Jahr Plastikverpackungen bei ihren Desserts. Ziel weltweit sei, dass bis 2025 alle Verpackungsmaterialien „nur noch aus erneuerbaren, recycelten oder zertifizierten Quellen stammen“.