Die Wirtschaftsferne der katholischen Soziallehre
Marktwirtschaft und Kapitalismus nutzen nicht nur den Reichen, sondern vor allem den Armen. Doch in der katholischen Kirche hat diese Auffassung nicht immer Gehör gefunden. Ein Gastbeitrag.
Marktwirtschaft und Kapitalismus nutzen nicht nur den Reichen, sondern vor allem den Armen. Doch in der katholischen Kirche hat diese Auffassung nicht immer Gehör gefunden. Ein Gastbeitrag.
Der Bundespräsident wirbt für die Lust am Streiten. In der Causa Relotius ist alles noch einmal schlimmer als bislang gedacht. Und Amerikas Präsident unterzeichnet leere Blätter. Fröhliche Weihnachten mit dem FAZ.NET-Sprinter!
Im neuen Jahr soll die Zahl der Pfarreien in Hessen sinken. Doch auch viele weitere Veränderungen stehen in den Bistümern an. Auch der Missbrauchsskandal spielt dabei weiter eine Rolle.
In Zeiten von „Fake News“ müssen Politiker anders kommunizieren. Heikle Punkte zu benennen, widerspricht zwar dem Einmaleins des Marketings – aber politische Kommunikation ist keine Waschmittelwerbung.
Das hat Michael Gerber mit seinen Vorgängern Dyba und Algermissen gemeinsam: Auch der neue Fuldaer Bischof stammt nicht aus der Region.
Einer der mächtigsten Männer der Weltkirche, Kardinal George Pell, ist in Melbourne als Kinderschänder verurteilt worden. Der Richter hat eine Nachrichtensperre verhängt. Das ist weltfremd und herablassend.
Der Nachfolger von Heinz Josef Algermissen als Bischof von Fulda steht fest: Er heißt Michael Gerber, ist bisher Weihbischof in Freiburg und ziemlich jung.
Robert Spaemann hat sich mit seinen Beiträgen zu politischen Debatten der Bundesrepublik einen Namen als führender konservativer Philosoph deutscher Sprache gemacht. Jetzt ist er im Alter von 91 Jahren in Stuttgart gestorben.
Papst Franziskus bereiten homosexuelle Menschen im Klerus und in Priesterseminaren Sorgen. Die Mentalität in unseren Gesellschaften, dass Homosexualität eine Mode sei, beeinflusse auch die Kirche.
Die Immunisierung der Amtskirche beruht auf der Sicherheit ihrer Repräsentanten, die Finanzierung sei nachhaltig gesichert. Dreht man ihnen den Geldhahn zu, würde dies eine positive Erschütterung auslösen.
Der ehemalige Jesuiten-Rektor Ansgar Wucherpfennig verteidigt seine Aussagen zur Homosexualität und beruft sich auf Papst Franziskus. Zuvor hatte er den Zorn des Vatikans auf sich gezogen.
Wegen seiner positiven Einstellung zur Homosexualität hat Ansgar Wucherpfennig den Zorn des Vatikans auf sich gezogen. Nun hat der ehemalige Jesuiten-Rektor seine Aussagen verteidigt.
In offenen Gesellschaften hat sich die Einstellung zur Homosexualität grundlegend verändert – nur nicht im Vatikan.
Repräsentanten der katholischen Theologieprofessoren fordern eine vorbehaltlose Rehabilitierung des kritischen Frankfurter Jesuiten-Rektors Ansgar Wucherpfennig. Sie hoffen auf Dialog statt Disziplinarmaßnahmen seitens des Vatikans.
Katharina Kasper gründete die Ordensgemeinschaft Dernbacher Schwestern und setzte sich für Alte und Kranke ein. Jetzt wurde die deutsche Nonne heiliggesprochen, ebenso wie Bischof Romero und Papst Paul VI.
Während einer Generalaudienz sagte Papst Franziskus kürzlich, ein Schwangerschaftsabbruch sei mit einem Auftragsmord zu vergleichen. Kalkuliert der Amtsinhaber seine geistlichen Worte politisch?
Am Sonntag wird der Papst die Gründerin der Dernbacher Schwestern Katharina Kasper heiligsprechen. Was für viele Menschen Hokuspokus ist, ist für den Vatikan eine ernste Angelegenheit – Protokoll eines bürokratischen Verfahrens
Nachdem der Vatikan eine weitere Amtszeit des Rektors der Hochschule Sankt Georgen verhindert hat, herrscht Unruhe auf dem Campus. Die Unterstützer des Jesuitenpaters, der sich für Homosexuelle eingesetzt hat, laufen Sturm gegen die Entscheidung.
Ein Schwangerschaftsabbruch sei, „wie jemanden zu beseitigen“, sagt Papst Franziskus während einer Generalaudienz. Es sei nicht gerecht, einen Menschen umzubringen.
Der nordkoreanische Machthaber sendet ein weiteres Entspannungssignal: Er lässt Südkorea eine Einladung an Papst Franziskus überbringen.
Sorry, aber das Abendessen steht bereit: Mit dem trickreichen Ausweichen vor der Frage nach seinem Wissen gefährdet Papst Franziskus das Prinzip Verantwortung und den Begriff der Wahrheit.
Die Einigung zwischen dem Vatikan und China über die Ernennung von Bischöfen ist historisch – und höchst umstritten. Vielen Gläubigen geht Papst Franziskus zu weit, es hagelt Kritik.
Papst Franziskus ist zum Auftakt seiner Reise ins Baltikum in Vilnius eingetroffen. In der Hauptstadt von Litauen wurde er von Präsidentin Dalia Grybauskaite empfangen.
Der Holocaust ist in Litauen eine noch nicht verheilte Wunde. Deshalb wird das Gebet des Papstes im einstigen Getto ein wichtiges Zeugnis sein, dorthin zu gehen, wo es am stärksten schmerzt.
Der Dirigent des Päpstlichen Chores ist zurückgetreten, da gegen ihn ermittelt wird. Für 75.000 Dollar soll er sogenannte „Touristenpakete“ angeboten haben – das Geld landete aber auf einem privaten Konto.
Im Missbrauchsskandal in Chile greift Papst Franziskus drakonisch durch, sechs Bischöfe traten schon zurück. Gegenüber Bischof McCarrick verhält er sich jedoch nachsichtig. Denn Franziskus hat ihm viel zu verdanken.
Zunächst äußerte sich Papst Franziskus zu den Missbrauchsvorwürfen nur vorsichtig. Doch nachdem immer mehr Fälle durch Untersuchungsausschüsse aufgedeckt wurden, reagiert das katholische Kirchenoberhaupt mit einer ungewöhnlichen Maßnahme.
Der Text spricht für sich selbst: Egal, welche Süppchen im Vatikan gekocht werden – das päpstliche Schweigen inmitten der Missbrauchsskandale wirkt verheerend.
Die Warnungen vor einem „zweiten Fall Galilei“ waren ebenso vergebens wie der Kampf des Mainzer Weihbischofs Reuss. Ein Blick hinter die Kulissen von „Humanae vitae“.
Papst Franziskus schweigt zu den schweren Vorwürfen des einstigen Nuntius Viganò. Diesen sehen manche in der Kurie als Whistleblower – andere als einen Putschisten.
Nach seinem „Brief an das Volk Gottes“ meldet sich Papst Franziskus wieder zu Wort. Er fordert alle Gläubigen auf, sich bei einem Missbrauchs-Verdacht an Behörden oder Bischöfe zu wenden.
Papst Franziskus hat am Sonntag zum Abschluss seiner zweitägigen Irlandreise um Vergebung für sexuellen Missbrauch, Misshandlungen und Ausbeutung durch die katholische Kirche gebeten.
Lange Zeit war in Irland Nationalbewusstsein vom Katholizismus kaum zu trennen. Vielleicht war der Vertrauensverlust der Kirche dort deshalb besonders groß. Papst Franziskus muss sich bei seinem Besuch der Kritik stellen.
Der Papst bittet am zweiten Tag seiner Irland-Reise abermals um Vergebung für den Missbrauch von Kindern in kirchlichen Einrichtungen. Doch ein hoher Geistlicher erhebt im Fall des früheren Erzbischofs McCarrick schwere Vorwürfe gegen ihn.
Jahrzehntelang wurden Kinder in Irland durch katholische Priester missbraucht. Einige von den mittlerweile Erwachsenen, darunter Marie Collins, trifft der Papst während seines Besuches in Irland. Vorwürfe und Schmerz sitzen tief.
Die katholische Kirche in Irland ist gespalten. Konservative beklagen eine „schleichende Akzeptanz“ von Homosexualität – und sehen in ihr gar eine Ursache der Missbrauchsfälle. Kirchenkritiker boykottieren den Papst-Besuch.