Kochend durch die Krise
Ob Spitzenrestaurants oder der Asia-Imbiss um die Ecke: Vom Coronavirus in ihrer Existenz bedroht finden Gastronomen kreative Formen des Broterwerbs – und der Solidarität.
Ob Spitzenrestaurants oder der Asia-Imbiss um die Ecke: Vom Coronavirus in ihrer Existenz bedroht finden Gastronomen kreative Formen des Broterwerbs – und der Solidarität.
Was für viele Menschen zum Start in den Tag dazugehört, ist für Obdachlose ein seltener Luxus: Die warme Dusche. In Hamburg gibt es die in einem umgebauten Bus. Während der Corona-Krise ist das Angebot besonders wichtig.
Ob Notfallambulanz oder Suppenküche für kranke Obdachlose: Manche Menschen wachsen in der Krise über sich hinaus. Drei Beispiele zeigen, was mit Gemeinwohl alles möglich ist.
Die Polizei kontrolliert Tag und Nacht: Im Frankfurter Bahnhofsviertel geht die Sorge um, dass das Coronavirus die Drogenszene erreicht. Doch Dealer und Konsumenten lassen sich ihre Treffpunkte nicht nehmen.
Wegen der Coronavirus-Pandemie müssen immer mehr Notunterkünfte schließen.
Selbst reiche Länder kommen gerade in Situationen, von denen sie nie gedacht hätten, dass diese eintreten. Was geschieht erst, wenn Corona die Armen erreicht? Pirmin Spiegel, Hauptgeschäftsführer des Bischöflichen Hilfswerks Misereor, warnt im Interview.
In der Coronakrise wollen viele in Frankfurt helfen. Noch ist die Bereitschaft größer, als es die Bedürfnisse sind.
Es waren Angehörige der weitgereisten Oberschicht, die das Coronavirus nach Lateinamerika gebracht haben. Treffen wird es vor allem die Armen – die noch viel mehr als die Krankheit deren Folgen fürchten.
Das Kontaktverbot wegen der Corona-Krise stellt Menschen ohne Wohnung vor große Probleme. Unterdessen denkt Hessens Tourismusbranche an die Zeit nach der Krise. Und Hessens Finanzminister fordert Änderungen für Kredite.
Auf dem leeren Petersplatz hat Papst Franziskus am Freitagabend den Segen „Urbi et orbi“ gespendet und für das Ende der Corona-Pandemie gebetet. Er selbst gehört zur Risikogruppe, lehnt aber einen Umzug in die geschützte päpstliche Residenz ab.
Vom 1. April an können Obdachlose und Flüchtlinge, die an Covid-19 erkrankt sind, in einem Hotel in der Frankfurter Innenstadt unterkommen. Für Drogenabhängige soll eine separate Lösung gefunden werden.
Weil Menschen wie Norbert Raeder sich für Solidarität einsetzen, sind in Berlin viele sogenannte Gabenzäune entstanden, von denen sich Bedürftige Lebensmittel abholen können.
Die notwendigen Maßnahmen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, treffen die Gastronomie hart. Das hält die Betroffenen aber nicht davon ab, weiter zu machen.
Das Coronavirus zwingt die Bewohner der französischen Metropole, sich mit dem Nötigsten zu begnügen. Weiter als einen Kilometer von seinem Wohnort darf man sich nicht entfernen. Ein Bericht aus den stillen Straßen von Paris.
Wegen der Ausgangsbeschränkungen sind viele obdachlose und drogenabhängige Menschen im Frankfurter Bahnhofsviertel auf sich gestellt. Zwei Influencerinnen haben eine Hilfsaktion ins Leben gerufen.
Pep Guardiola, Lionel Messi, Cristiano Ronaldo: Sie alle reagieren betroffen auf die derzeitige Situation. Die Reichen des Fußballs geben etwas ab – und unterstützen dabei teilweise ganz besondere Projekte.
Die Uni Frankfurt hat wegen der Corona-Pandemie auf Notbetrieb heruntergefahren. Präsidentin Birgitta Wolff erklärt, was das bedeutet und wie es weitergehen könnte, wenn die Krise länger dauert.
Obwohl das Virus schon in New York war, gingen die Leute noch tanzen, feierten viele Juden noch Purim. Das rächt sich. Die Stadt wird stillgelegt. Doch wo bekommen die Kinder der Armen Essen, wenn die Schulen zu sind?
Ohne Heim und ohne Schutz: In Zeiten von Corona sucht Frankfurt dringend nach Unterkünften für Obdachlose und Flüchtlinge. Dabei geht es auch darum, Verdachtsfälle und Infizierte möglichst schnell zu isolieren.
Obdachlose können sich zum Schutz vor Ansteckungen nicht in die eigenen vier Wände zurückziehen. Wie ergeht es ihnen während der Corona-Krise?
Unsere Sterblichkeit verbindet uns miteinander, der Kampf um den eigenen Vorteil kann uns voneinander trennen. Wer werden wir gewesen sein, wenn alles vorbei ist? Nur unsere Taten werden eine Antwort sein, die zählt. Ein Gastbeitrag.
Mehr als „Der kleine Ritter Trenk“ und der „Möwenweg“: Sie vermag es, Dinge einfach darzustellen, um die das realistische Kinderbuch gern einen Bogen macht. Kirsten Boie zum siebzigsten Geburtstag.
Von Hollywood bis San Francisco: Fast 40 Millionen Kalifornier müssen zuhause bleiben. Wie lange die Maßnahmen gelten, ließ der Gouverneur offen. Besondere Sorge bereit den Behörden die Versorgung der 150.000 Obdachlosen.
Ein Verbot von Tierfleisch macht Menschen zu Kannibalen: In ihrem preisgekrönten Roman schreibt die Argentinierin Agustina Bazterrica über den Kapitalismus als Schlachthof.
Wieso sollte man rausgehen? Die Fußballfelder sind leer, getränkt von Wasser, das durch den Boden sickert. „The Companions“ von Katie M. Flynn ist das Buch der Corona-Stunde.
In Italien sind wegen des Coronavirus auch Gottesdienste untersagt worden. Das Bistum Rom ordnete sogar die Schließung aller Kirchen an. Doch die Proteste waren zu stark.
Die französische Hauptstadt Paris befindet sich mitten im Umbau – jetzt wird gewählt. Bleibt „Auto-Feindin“ Anne Hidalgo Bürgermeisterin der Metropole? Ihre grüne Wende will jedenfalls niemand zurückdrehen.
Wohntürme gelten, je nach Baualter, als elitäre Luxusobjekte, soziale Brennpunkte, anonyme und kalte Behausungen. Aber stimmt dieses Klischee? Vier Bewohner berichten.
Die achtfache Mutter Janaína Xavier lebt an Brasiliens größtem Rauschgiftumschlagplatz in São Paulo. Sie schaffte den Ausstieg aus der Sucht. Weggehen kann sie aber nicht.
Sie wollen ihr Land nicht in den Abgrund stürzen lassen. Daher proben Moskauer Jungakademiker die Solidarität und suchen neue Freiräume.
Hartgekocht und weich bebildert: Die deutsche Detektivserie „Dunkelstadt“ erzählt vom Mangel an Solidarität im modernen Zusammenleben.
Eine Studenteninitiative hat sich in Frankfurt gegründet, um Bürger aus verschiedenen Schichten der Gesellschaft und unterschiedlicher Nationalitäten an einen Tisch zu holen. Eine Chance für die Demokratie?
Ria Schröder trat in die FDP ein, als diese am Boden lag. Nun ist sie Bundesvorsitzende der Jungen Liberalen und will in Hamburg gewählt werden. Folge 1 unserer Serie „Jung und politisch“.
Im Wettstreit um die demokratische Präsidentschaftskandidatur muss Bloomberg für rassistische Polizeitaktiken in New York Abbitte leisten. Doch auf seine Amtszeit als Bürgermeister ist er stolz. Zu Recht?
Im Kampf gegen den Klimawandel will Amazon-Gründer Jeff Bezos einen Fonds gründen, der Wissenschaftler, Aktivisten und Nicht-Regierungsorganisationen unterstützen soll.
Kochen oder kellnern auf hohem Niveau und zurück ins Leben: Ein Verein in der Hafenstadt Porto hilft Obdachlosen. Gespräch mit einem, der es geschafft hat.