Mehr Besinnung, weniger Herzlichkeit
An diesem Wochenende feiern die Muslime das Ende des Ramadans. Vieles ist anders als sonst.
An diesem Wochenende feiern die Muslime das Ende des Ramadans. Vieles ist anders als sonst.
Fast schon ein Vierteljahrhundert ist Alexander Gnüchtel auf der Straße unterwegs. Er versucht, Obdachlosen eine Bleibe zu vermitteln. Mit Geduld und ungewöhnlichen Hilfsmitteln.
Im Frankfurter Franziskustreff bekommen Bedürftige ein Frühstück. Wegen der Pandemie hat sich einiges verändert – doch manche Neuerung hat auch ihr Gutes.
Überall auf der Welt übertrumpfen sich Bauherren mit immer spektakuläreren Wolkenkratzern. Einige werden nie fertig. Auf den Spuren der riesigen städtischen Ruinen, die besetzt oder gemieden werden – oder vergessen.
Die Pandemie hat Russland schwer getroffen. Aber Ärzte klagen nicht über fehlendes Gerät und Schutzausrüstung – sie könnten sonst aus dem Fenster stürzen. Denn: Die mysteriösen Todesfälle unter Medizinern häufen sich.
Alle zwei Wochen sprechen wir mit Cihan Çelik über seine Arbeit auf einer Covid-19-Isolierstation. Diesmal geht es um obdachlose Patienten, Berichte über bleibende Lungenschäden und die Frage, ob Covid-19 schmerzhaft ist.
Hans Baluschek hat die Industriemetropole Berlin von der Jahrhundertwende bis zum Ende der Weimarer Republik in Bildern festgehalten. Seine besondere Leidenschaft galt der Darstellung des Alltags der Arbeiterschicht.
Die Mehrheit der Deutschen zeigt ihrem Lieblingssport vor dem Start die kalte Schulter: Während Klubs und Profis in der Pandemie versuchen, gesellschaftlich anzukommen, verbreiten die Verbände weiter ein Gefühl der Leere – und der DFB merkt es nicht einmal.
Aus dem Gefängnis freizukommen, das klingt erst einmal gut. Doch als Häftlinge wegen der Pandemie aus der Justizvollzugsanstalt Preungesheim entlassen wurden, wussten sie nicht wohin.
Am Wochenende hat die Polizei einen Mann in Gießen dreimal festgenommen. Zuletzt wartete er auf die Begegnung mit dem Haftrichter.
Die Neonröhren sind ausgestellt, die Etablissements geschlossen: Die Corona-Krise trifft das Frankfurter Bahnhofsviertel besonders hart. Betroffene Frauen erzählen.
Der Sänger Xavier Naidoo verbreitet Verschwörungstheorien. Dass er sich damit schadet, ist ihm offensichtlich egal. In langen Youtube-Interviews und in Chatgruppen gibt er Einblicke in seine Gedankenwelt. Experten finden seine Ansichten gefährlich.
New York habe das Schlimmste hinter sich, heißt es. Was aber spielte sich jenseits des Schlimmsten in den vergangenen Wochen dort ab?
In Russland sitzen Männer für Umsturzpläne ein, die sie nur unter Folter gestanden. Doch nun wird einigen Opfern der Unrechtsjustiz vorgeworfen, sie seien in einen Mordfall verwickelt. Der sogenannte „Netzwerk“-Fall erinnert an Dostojewski.
Seit Jahrtausenden ist die Doggerbank von der Nordsee verschlungen. Eine schwedische Krimi-Autorin fragt: Was, wenn es das Doggerland noch gäbe?
Die Pandemie könnte viele afrikanische Länder in noch größere wirtschaftliche Not stoßen. Doch auch ohne die Corona-Krise hat Deutschland Grund, seine Hilfen zu überdenken. Ein Gastbeitrag.
Wie eine späte Performance von Joseph Beuys: Berlins Protestszene sucht nach neuen Formen und hängt alten Volksbühnenträumen nach. Der 1. Mai beweist: Wir leben nicht in einer Diktatur.
Migranten aus Marokko und Algerien versuchen auf einmal, in ihre Heimatländer zurückzukehren. Die Corona-Pandemie treibt sie aufs Mittelmeer – und in die Hände von Schleusern.
Im Zuge der Corona-Lockerungsmaßnahmen darf wieder protestiert werden – wenn auch unter bestimmten Auflagen. In Frankfurt gingen Menschen gegen die Corona-Politik und Wohnungsnot auf die Straße.
Politik findet eigentlich auf der Straße statt, an der Haustür, im Ortsverein. Nun müssen die Parteien umdenken: Wie macht man jetzt Wahlkampf oder führt Koalitionsverhandlungen?
In dieser Woche sind in Deutschland die ersten Corona-Maßnahmen gelockert worden. Die Kontaktbeschränkungen gelten aber fast überall weiterhin. Nehmen die Menschen sie noch ernst? Ein paar Stichproben.
In Bildern und Berichten entsteht gerade eine neue Version New Yorks. Erstaunlich nah an einem älteren Bild, das man in den experimentellen New Yorker Tagebüchern des Filmemachers und Autors Jonas Mekas wiederentdecken kann.
In „Murder Most Foul“ singt Bob Dylan über den Mord an John F. Kennedy. Das Lied gibt Rätsel auf. Es ist mehr als eine Ballade. Hier spricht Kennedy selbst, hier sprechen seine Mörder und ein mythischer Mann aus dem Radio.
Die Öffnung der Geschäfte sorgt für Spannung. Das Coronavirus hat Folgen für den Immobilienmarkt. Das und was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.
Menschen ohne Zuhause trifft die Pandemie besonders – sie haben keinen Rückzugsort, oft fehlt es am Nötigsten. Aber auch sie werden unterstützt.
Wir sollen unsere vier Wände nicht verlassen. Also buchen wir Reisen am Bildschirm. Das ist luxuriös, günstig und klimaneutral. Wir kommen überall hin! Mit allen Schikanen geht es durch durch die Weltgeschichte.
Das Innere Westend in Wiesbaden ist ein Problemviertel. Die Polizei will sich mit den Schwierigkeiten nicht abfinden. Doch mit zusätzlicher Videoüberwachung allein wird es nicht getan sein.
Trotz Reisewarnung und Rückholprogramm bleiben manche Urlauber in der Ferne – die einen bewusst, die anderen gezwungenermaßen. Unter erschwerten Bedingungen versuchen sie, das Beste aus der Situation zu machen.
Die deutsche Polizei muss die Einhaltung der Kontaktregeln überwachen. Wie sich die Beamten dabei wahrnehmen und was sie erleben, haben unsere Reporter aufgezeichnet.
60 Lufthansa-Mitarbeiter in Kurzarbeit haben sich gemeldet, um in Kliniken zu helfen. Dieses Engagement der dringend benötigten Helfer in der Gesundheit macht Schule.
Dieses Jahr ist Ostern anders. Es könnte schrecklich werden. Muss es aber nicht, wenn man eine Sache bedenkt.
Wer Drogen nimmt, hat meist ein schlechtes Immunsystem und ist geschwächt. Süchtige sind vom Coronavirus darum besonders bedroht. Mitarbeiter der Drogen- und Obdachlosenhilfe schlagen Alarm.
Die Corona-Krise trifft Bars und Gaststätten mit Wucht. Wirte fürchten um ihre Existenz. Aber es gibt auch kreative Ideen für die Rettung. Wenn etwa die „härteste Kneipe“ Hamburgs kurzerhand zur Suppenküche wird.
Wegen der Corona-Pandemie findet die Kreuzweg-Prozession nicht am römischen Kolosseum, sondern auf dem leeren Rund des Petersplatzes statt. Die Texte stammen von Insassen und Mitarbeitern der Haftanstalt „Due Palazzi“ in Padua.
Wegen der Isolation von Familien zuhause wird ein Anstieg von Missbrauch und Gewalt befürchtet. Sängerin Rihanna und Twitter-Chef Dorsey wollen dagegen ankämpfen.
Die Temperatur wird zweimal am Tag gemessen, in der Kantine gibt es Einzeltische – so schützen sich Betriebe in China. Doch die größte Gefahr lauert woanders.