Einzug unterm Weltgericht
Von der Königskirche zum Nationaldenkmal: Thomas W. Gaehtgens macht die Geschichte der Pariser Kathedrale Notre-Dame lebendig.
Von der Königskirche zum Nationaldenkmal: Thomas W. Gaehtgens macht die Geschichte der Pariser Kathedrale Notre-Dame lebendig.
Corona und die Apokalypse: Eine neue Studie der Universität Münster zeigt, dass Glaube nicht vor dem Glauben an Verschwörungserzählungen schützt.
In Amerikas Hauptstadt wollen die sogenannten Proud Boys auf die Straße gehen, um gegen das Wahlergebnis zu protestieren. Nun ist der Anführer der Gruppe wegen Sachbeschädigung festgenommen worden.
Unter anderem einer Anzeige wegen Volksverhetzung sieht ein Mann entgegen, der in Offenbach einen Rabbiner beleidigt haben soll. In Frankfurt hat derweil ein Mann in einer Kirche randaliert.
Eine Partnerschaft mit der Türkei ist möglich: Der russische Architekturhistoriker Armen Kasarjan über die Denkmäler in Nagornyj Karabach und aserbaidschanische Geschichtspolitik.
Das Geisterheer Hans von Rodensteins kündet von Krieg und Frieden. Unter seinem Luftkorridor geht es zur gleichnamigen Burgruine.
Viele Repräsentanten der katholischen Kirche haben wenig bis nichts dazu beigetragen, dass ihre Kirche verlorengegangenes Vertrauen wiedergewonnen hätte. Dabei wird sie gebraucht.
Bis zum Ende des 16. Jahrhunderts lebten Nonnen im Kloster Konradsdorf in Ortenberg. Nun will der Kreis aus der Ruine ein Ausflugsziel machen.
Zum Jahreswechsel greift ein neues Verfahren, mit dem Opfer sexueller Gewalt Geld von der Kirche erhalten können. Doch wieder wurde eine Chance verspielt. Es fehlten Strukturen, die vollkommen unabhängig seien, kritisiert der Psychiater Harald Dreßing.
Viele Maroniten im Libanon sehen die christliche Prägung des Landes bedroht. Die Explosion im Hafen im Sommer hat die Ängste noch verstärkt. Wir sind bereit, heißt es nun von manchen. Aber wofür?
Bei einer Wanderung nach Lauterbach kommt wenig weihnachtliche Stimmung auf – und dem Ort hat das Gesundheitsamt zwei entzückende Ideen verhagelt. Aber den Bewohnern der Stadt im Vogelsberg ist noch immer etwas eingefallen.
Bei diesem Weihnachtsfest im Coronajahr kann jeder sein passendes Gottesdienstangebot finden, auch daheim. Wichtiger ist: Einander die Hand geben, das kommt wieder. Für die Kirchen ist dieses besondere Fest vielleicht sogar eine Chance.
Weniger „in excelsis deo“, eher dramatisch irdisch: Auf Freisings Domberg wird ein irritierend neues Bild des Heiligen Korbinian mit Anklängen an Weihnachten präsentiert.
Sie leben unter ständigem Druck des Staates – für die Ausübung des Glaubens bleiben ihnen oft nur kleine Freiräume. Das Abkommen zwischen Peking und dem Vatikan hat für die meisten Gläubigen nichts geändert.
In Bethlehem ist Weihnachten dieses Jahr ein kleines, ruhiges Fest. Corona hat die Stadt fest im Griff, doch die Bewohner hoffen auf bessere Zeiten.
Drohnenschlacht +++ unsachlicher Zynismus +++ römisch-katholische Kirche +++ Spielplanänderung +++ David John Moore Cornwell +++ Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen +++ Schmelztiegel +++ Architekturstudium
Von Machtwillen und einer Mystikerin getrieben – außergewöhnlich waren die Motive zur Schaffung der bedeutenden Sakralbauten im unteren Elsavatal.
Ein besonders ungewöhnlicher Heiligabend, Sachsen kämpft gegen hohe Corona-Zahlen und die Brexit-Verhandlungen stehen wohl vor dem Abschluss. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Ein Gutachten zu sexuellem Missbrauch wird zurückgehalten. Im Kölner Erzbistum bildet sich Widerstand gegen den Kardinal. Ranghohe Kirchenvertreter schämen sich für das Vorgehen.
Der Mainzer Barockfachmann Felix Koch will in den nächsten Jahren Telemanns „Französischen Kantatenjahrgang“ vollständig einspielen. Die 72 Stücke sind 1714/15 in Frankfurt entstanden. Konzerte sind auch in Planung.
Nie ist die Spendenbereitschaft der Deutschen so groß wie an Heiligabend. In diesem Jahr fallen viele Gottesdienste aus. Wie die Kirchen reagieren.
Für die meisten Menschen in Deutschland wird das Weihnachtsfest in diesem Jahr ganz anders sein als sonst. Mit dem Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, sprechen wir über Weihnachten in der Pandemie, über Hoffnung und über die Rolle der Kirchen in der Corona-Krise.
Soll der Staat den Bürgern die Entscheidung abnehmen, ob sie an Weihnachten einen Gottesdienst besuchen? Oder die Kirchenleitungen? Bloß nicht!
Für Betroffene von sexueller Gewalt werden im Bistum Mainz zu Beginn des neuen Jahres die sogenannten Anerkennungszahlungen neu geregelt. Damit wolle die Kirche Glaubwürdigkeit und Vertrauen zurückzugewinnen.
Was tun in diesem Lockdown-Advent? Die reale Welt bietet immerhin in Nischen noch etwas besinnliche Ablenkung vom Weihnachtsstress der besonderen Art. Im Netz gibt es auch einiges zur Jahreszeit Passendes.
Die Laizität in Frankreich wird immer mehr politisch instrumentalisiert. Eine Entkrampfung des Verhältnisses von Staat und Religion ist nicht in Sicht.
Wenn der Verzicht auf ein Kind Erlösung bringt: Regina Toepfer geht der Elternschaft im Mittelalter nach und schlägt überzeugende Bögen zur Gegenwart.
Vergessene Schätze: Im Konflikt um die Region Nagornyj-Karabach sind armenische Baudenkmäler in großer Gefahr. Ihre endgültige Zerstörung wäre ein unersetzlicher Verlust.
Im Chorgestühl des Kölner Doms findet sich auf einer Doppeltafel eine der ältesten Darstellungen der „Judensau“. Seit Jahren wird seine Entfernung gefordert. Stattdessen schreibt das Domkapitel einen Wettbewerb für ein zeitgenössisches Gegenwerk aus.
Der Senat in Madrid muss dem umstrittenen Gesetz noch zustimmen, es wird jedoch grünes Licht erwartet – trotz Widerstand der konservativen Parteien und der Kirche. Derweil wird auch in Berlin wieder über Sterbehilfe diskutiert.
Der Ökumenische Kirchentag findet im Mai in Frankfurt statt, allerdings nicht wie geplant. Wegen der Corona-Pandemie werden sich die Gläubigen fast ausschließlich virtuell begegnen.
Das Kindermissionswerk empfiehlt kontaktloses Sternsingen. Die Sternsinger kommen nicht nach Hause, der Segen aber schon. Kann das funktionieren?
Sie wirken wie aus ferner Vergangenheit hinübergerettet, und doch sind sie Ausdruck des Zeitgeistes, die neugotischen und neoromanischen Kirchen der Kurstadt Bad Homburg.
Alexandre Paulikevitch ist einer der wenigen männlichen Bauchtänzer überhaupt. Im Libanon will er diesen Tanz als ernstzunehmende Kunst etablieren. Jetzt tritt er sogar in einer Kirche auf. Nicht allen gefällt das.
In den christlichen Kirchen begeht man Weihnachten als Fest der Hoffnung und der Liebe. Nach dem dunklen Corona-Jahr, inmitten von Sorgen und Ängsten, ist diese frohe Botschaft genau die richtige. Auch auf Distanz kann Nähe entstehen.
Künftig wird die katholische Kirche St. Joahnnes in Wiesbaden-Rambach eine neue Verwendung finden. Sie wurde an den Alpenverein verkauft. Beide Seiten stellen Ähnlichkeiten zwischen Beten und Klettern fest.