Verschnaufpause für alle
Hatte man in der innerkatholischen Auseinandersetzung mit dem Limburger Bischof immer das Gefühl, man urteile hier langsamer als etwa in Gewerkschaftskreisen? Darüber darf man auch nachdenken in einer Verschnaufpause.
Hatte man in der innerkatholischen Auseinandersetzung mit dem Limburger Bischof immer das Gefühl, man urteile hier langsamer als etwa in Gewerkschaftskreisen? Darüber darf man auch nachdenken in einer Verschnaufpause.
Die katholischen Bistümer versuchen, die Diskussion über ihr Vermögen mit einer Transparenzoffensive zu beenden. Das wird nicht gelingen: Die bisherigen Angaben sind unzureichend.
Dass Papst Franziskus den Kommissionsbericht abwarten will, bevor er den Limburger Bischof Tebartz-van Elst womöglich absetzt, ist ein Fortschritt. Doch wie viel Zeit lässt die Kirche vergehen, bevor sie aus Schaden klug wird und ihr Verwaltungsrecht reformiert?
Mormonen, Scientology und New-Age-Heilsucher gibt es im scheinbar atheistischen Berlin bereits. Jetzt will die Saddleback Church, eine der größten evangelikalen Kirchen Amerikas, in der Hauptstadt Fuß fassen. Ein Gemeinde-Besuch.
Christchurch: Beim Erdbeben im Februar 2011, das einen großen Teil der Stadt Christchurch in Neuseeland zerstörte, stürzte auch die hundertdreißig Jahre alte,
Acht Tage lang hat Tebartz-van Elst warten müssen, nun hat ihn der Papst empfangen. Aus Kirchenkreisen hieß es, es sei ein ausgezeichnetes Gespräch gewesen. Der Limburger Bischof sei dankbar für die „sehr ermutigende Begegnung“.
Wer seinen Glauben praktiziert, schwebt häufig genug in Lebensgefahr: Die Lage der orientalischen Christen wird immer prekärer. Das gilt für das Bürgerkriegsland Syrien, mehr aber noch für den Irak.
Die Kirche hat ein Problem mit der Säkularisierung. Es ist allerdings nicht zu erwarten, dass dies an diesem Montag im Vatikan zum Thema wird, wenn Papst Franziskus den Limburger Bischof empfängt. Tebartz-van Elst ist zur Parodie des alten Katholizismus geworden.
Ein Gang durch den neuen Limburger Bischofssitz zeigt eine spektakuläre Architektur. Die aufwendig gestaltete Synthese aus Alt und Neu muss jetzt die Hybris ihres selbstherrlichen Bauherrn büßen.
Protestanten und Katholiken leben nicht nur von der Kirchensteuer. Der größte Teil ihres Geldes kommt direkt vom Staat. Der Limburger Fall hat die intransparente Finanzlage der Kirchen ins Licht der Öffentlichkeit gerückt.
Mit den Opern von Giuseppe Verdi feiert sich die bürgerliche Hochkultur heute lustvoll selbst. Dabei verkennt sie die scharfe Gesellschaftskritik, die in ihnen steckt.
FRAGE: Frau Pastorin, wie wird eine Kirche zur Autobahnkirche? ANTWORT: Die Kirche oder Kapelle darf nur maximal einen Kilometer von der Autobahn entfernt
Im Vatikan redet kaum noch jemand mit dem Limburger Bischof. Und wer doch mit Tebartz-van Elst spricht, trifft offenbar auf einen zuversichtlichen Kämpfer.
Im Februar 2008 wollte Bischof Tebartz-van Elst zwei Millionen Euro für sein Bischofshaus ausgeben. Es wurden mehr als dreißig. Wie konnte es dazu kommen?
In Hamburg befinden sich dreihundert über Lampedusa eingereiste Flüchtlinge ohne Aufenthaltsstatus. Der Senat will sie abschieben. Unterstützung erhalten die Afrikaner von der Kirche und von linken Parteien. Der Streit spitzt sich zu.
Beim Präfekten der Glaubenskongregation, Erzbischof Müller, soll sich Tebartz-van Elst „ausgeweint“ haben. Tatsächlich hat der Limburger Bischof nur wenige Fürsprecher im Vatikan. Vorerst kann er nicht auf ein Treffen mit dem Papst hoffen – allenfalls auf Milde.
Mehr als 30 Millionen Euro hat Bischof Tebartz-van Elst bislang für seine Residenz ausgegeben. Der Fall zeigt, wie reich die durch Steuergeld versorgte Kirche in Deutschland ist.
Es gilt im Vatikan als unwahrscheinlich, dass Franz-Peter Tebartz-van Elst eine Audienz bei Franziskus erhält. Die Delegation um Erzbischof Robert Zollitsch hofft indes auf Worte des Papstes in Sachen Limburg.
Jetzt meldet sich zu den Vorkommnissen im Bistum Limburg auch die Bundeskanzlerin zu Wort: Es gehe im Fall Tebartz-van Elst um „eine Lösung für die Gläubigen, für das Vertrauen der Menschen in ihre Kirche“, sagt ihr Regierungssprecher.
Am Fall Limburg sieht Rom, wie reich die durch Steuergelder versorgte Kirche in Deutschland ist. Solch eine Kirche wirkt zu fett, um sich den ihr gebührenden Platz unter den Armen und Bedürftigen zu suchen.
Die Diskutanten bei „Günther Jauch“ machten den Stil der Kritik an Tebartz-van Elst zum Thema. Der Trierer Bischof Stephan Ackermann hielt einen Verbleib seines Limburger Amtskollegen für unmöglich.
Die Vorgänge um den Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst waren auch bei katholischen Gottesdiensten gestern in Frankfurt das bestimmende Thema.
Der Vatikan ringt um eine Lösung des Falles Tebartz-van Elst. Wer berät den in deutschen Belangen unkundigen Franziskus?
Erzbischof Zollitsch sieht die Kirche in Deutschland durch den Fall des Limburger Bischofs Schaden nehmen. Der Architekt Michael Frielinghaus ließ inzwischen wissen, es sei von Anfang an klar gewesen, dass der neue Bischofssitz mit der öffentlich genannten Summe von 2,5 Millionen Euro nicht zu realisieren war.
Limburgs Bischof will nach Rom reisen. Dort trifft er auf den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz Erzbischof Robert Zollitsch. Im Vatikan wird er erklären müssen, warum unter seiner Verantwortung Baukosten jahrelang verschleiert worden sind.
Entgegen der Ankündigung wendet sich Bischof Tebartz-van Elst nicht an die Gläubigen. In den vorherigen Tagen gab es vermehrt Kirchenaustritte im Bistum. Nun wollen einige Gläubige für ein Ende der Krise beten.
BELGRAD, im OktoberIn Belgrad ist oft zu hören, gegen die orthodoxe Kirche lasse sich in Serbien auf Dauer nicht erfolgreich Politik machen.
Gegen Tebartz-van Elst sind neun Strafanzeigen eingegangen. Unterdessen wurden weitere Details aus dem Bischofssitz bekannt: Allein dessen Wohnung soll 2,9 Millionen gekostet haben, das Wohnzimmer hat 63 Quadratmeter, Schreinerarbeiten schlugen mit 350.000 Euro zu Buche.
In der Affäre um den Limburger Bischof Tebartz-van Elst hat der katholische Laienvertreter Alois Glück Papst Franziskus indirekt zu schnellem Handeln aufgefordert.
toe. Mainz. Um das Ehrenamt in der evangelischen und katholischen Kirche sowie in deren Wohlfahrtsorganisationen Diakonie und Caritas dreht sich eine Vortrags- ...
Erst die horrenden Summen für den Dienst- und Wohnsitz, dann ein Strafbefehl - das Vertrauen in den Bischof von Limburg schrumpft, und ebenso wohl die Zeit, die Tebartz-van Elst Bischof ist.
Im Bistum Limburg zeigt sich, wie leicht es ist, selbst strengste Vorschriften über die Vermögensverwaltung zu unterlaufen, indem Kontrollinstanzen eliminiert oder gefügig gemacht werden. Die organisierte Unverantwortlichkeit muss ein Ende haben. Ein Kommentar.
Der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, hat sich vom Limburger Bischof Tebartz-van Elst distanziert. Für die ganze katholische Kirche in Deutschland sei eine „schwere Situation“ entstanden.
Die Staatsanwaltschaft Hamburg ist überzeugt, dass der Limburger Bischof falsche eidesstattliche Erklärungen über einen Erste-Klasse-Flug nach Indien abgegeben hat - und beantragte Strafbefehl. Zuvor hatte Tebartz-van Elst die abermals gestiegenen Baukosten für seine Residenz verteidigt.
Die Rücktrittsforderungen an den Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst werden immer lauter - aber wie ginge ein Amtsverzicht eigentlich vonstatten?
Freiburger Seelsorger haben sich zum Thema Scheidung positioniert – und ecken damit in Rom an. Der Vatikan will im Januar einen neuen Bericht zur Problematik der wiederverheirateten Geschiedenen vorlegen.