Was die Revolte auf den Kopf gestellt hat – und was nicht
Mancher Erfolg der Studenten in den Sechzigern wird überbewertet. Nun kommt die Zeit für eine Einordnung. Ein Gastbeitrag.
Mancher Erfolg der Studenten in den Sechzigern wird überbewertet. Nun kommt die Zeit für eine Einordnung. Ein Gastbeitrag.
Amerika klärt Kindesmissbrauch durch katholische Priester mit juristischen Mitteln auf. In Deutschland machen das Wissenschaftler, die nur eingeschränkten Zugriff auf die Akten haben. Die Kirche verhindert die Strafverfolgung.
Bei einer siebentägigen Kanu-Tour auf der Loire vermisst man die prunkvollen Schlösser nicht, weil der unbändige Fluss selbst zur Metapher des Lebens wird.
Am Anfang war das Wunder von Covadonga, dann die Reconquista. In diesem Jahr feiert das spanische Nationalheiligtum in Asturien ein dreifaches Jubiläum im Zeichen der Einheit Spaniens und der Identität des Abendlandes.
Zerstörte Landschaften, geschredderte Vögel, krank machender Lärm: Die Front gegen Windräder wird größer. Ein Projekt im Weserbergland zeigt das ganze Ausmaß der Kontroverse. Doch nicht nur dort brodelt es.
Der Text spricht für sich selbst: Egal, welche Süppchen im Vatikan gekocht werden – das päpstliche Schweigen inmitten der Missbrauchsskandale wirkt verheerend.
Die Warnungen vor einem „zweiten Fall Galilei“ waren ebenso vergebens wie der Kampf des Mainzer Weihbischofs Reuss. Ein Blick hinter die Kulissen von „Humanae vitae“.
Während in Warschau immer wieder Tausende gegen die Regierungspartei PiS demonstrieren, hat sie in der polnischen Provinz viele Anhänger. Kindergeld und Wohnungsbauprojekte geben ihnen das Gefühl: Die Politik kümmert sich.
Letzte Ehre für Aretha Franklin: Mit einer emotionalen Trauerfeier haben sich in Detroit zahlreiche Fans, Angehörige und Stars von der verstorbenen Soul-Legende verabschiedet. Zu Gast war auch ein früherer amerikanischer Präsident.
Der 28. August 1988 endete für Besucher einer Flugshow in Ramstein in einer Tragödie. Drei Jahrzehnte später gedenken Politiker, Überlebende und Hinterbliebene der Opfer. Auch der Bruder des italienischen Unglückspiloten äußert sich.
Papst Franziskus schweigt zu den schweren Vorwürfen des einstigen Nuntius Viganò. Diesen sehen manche in der Kurie als Whistleblower – andere als einen Putschisten.
Aus der ganzen Welt pilgern Menschen zum Grab von Friedrich Nietzsche nach Sachsen-Anhalt. Was sie dort hinterlassen, erzählt eine ganz eigene Geschichte.
Wo die Wiener früher Bier und Zigaretten holten, können jetzt Touristen übernachten: in den Suiten der Grätzl-Hotels, mitten in der Stadt. Näher dran am echten Leben geht es kaum.
Eigentlich ist es bei Konzerten eine gute Angewohnheit, möglichst still zu sitzen. In Gelnhausen aber sollte das Publikum besser gut zu Fuß sein. Doch der zusätzliche Gang lohnt sich.
Die Kirchen klagen über Mitgliederschwund. Im Interview äußert sich EKHN-Präsident Volker Jung zu den Ursachen des Trends und wie der sich möglicherweise brechen lässt. Und für den Umgang mit AfD-Mitgliedern zieht er eine Grenze.
Papst Franziskus hat am Sonntag zum Abschluss seiner zweitägigen Irlandreise um Vergebung für sexuellen Missbrauch, Misshandlungen und Ausbeutung durch die katholische Kirche gebeten.
Rund um das Main-Taunus-Zentrum könnte eine Stadt für 6000 Menschen entstehen. Doch ob die Äcker bebaut werden, steht in den Sternen. Vieles spricht dagegen. Ein Kommentar
Lange Zeit war in Irland Nationalbewusstsein vom Katholizismus kaum zu trennen. Vielleicht war der Vertrauensverlust der Kirche dort deshalb besonders groß. Papst Franziskus muss sich bei seinem Besuch der Kritik stellen.
Einen Grundsatzbeschluss für den Umgang mit der AfD gibt es in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau nicht. Ämter in Kirche und AfD könnten aber unter bestimmten Voraussetzungen unvereinbar sein.
Der Papst bittet am zweiten Tag seiner Irland-Reise abermals um Vergebung für den Missbrauch von Kindern in kirchlichen Einrichtungen. Doch ein hoher Geistlicher erhebt im Fall des früheren Erzbischofs McCarrick schwere Vorwürfe gegen ihn.
Tagelang sitzen 190 Migranten auf dem Rettungsschiff „Diciotti“ im Hafen von Catania fest. Ansteckende Krankheiten brechen aus. Doch Italiens Innenminister nutzt die Menschen als Druckmittel. Nun wird gegen ihn ermittelt.
Jahrzehntelang wurden Kinder in Irland durch katholische Priester missbraucht. Einige von den mittlerweile Erwachsenen, darunter Marie Collins, trifft der Papst während seines Besuches in Irland. Vorwürfe und Schmerz sitzen tief.
Die katholische Kirche in Irland ist gespalten. Konservative beklagen eine „schleichende Akzeptanz“ von Homosexualität – und sehen in ihr gar eine Ursache der Missbrauchsfälle. Kirchenkritiker boykottieren den Papst-Besuch.
Am Samstag sagte Franziskus bei seinem Besuch in Dublin, das Fehlverhalten der Kirche bleibe „eine Quelle des Schmerzes und der Scham für die katholische Gemeinschaft“.
Der irische Premierminister Varadkar will ein „neues Kapitel“ in der Beziehung zum Vatikan aufschlagen – und dessen Einfluss minimieren. Der Papst betet für die Missbrauchsopfer und verspricht Hilfe.
Auf seiner Irland-Reise trifft der Papst auch Missbrauchsopfer. Benno Hafeneger, der etliche Missbrauchsfälle aufgearbeitet hat, erklärt, welchen Fragen sich die katholische Kirche stellen muss.
Der „ZDF-Fernsehgarten“ hat jede Menge treue Fans. Bei jeder Sendung stehen sie auf der Tribüne hinter der Bühne, jubeln – und machen Selfies mit ihren Stars. Dafür müssen die „Fernsehgarten-Ultras“ einige Opfer bringen.
Die meisten Iren sind katholisch und führen zwei Leben: ein öffentlich-frommes und ein privat-liberales. Viele wollen das doppelte Spiel nicht mehr. Nun kommt Papst Franziskus – es wird kein einfacher Besuch.
Hundert Kirchen, hundert Brunnen und eine überbordende barocke Architektur: Olmütz, einst Königssitz, militärische Festung und Hochburg des Katholizismus, will das Prag Mährens werden. Und die Chancen stehen gut.
Ein Vater hat zwei Söhne verloren. Ein Gespräch über den Umgang mit Trauer, die Suche nach dem Glück und die Frage, wie man trotz Schicksalsschlägen das Leben meistern kann.
Weil eine Studentin an den Protesten in Nicaragua teilnimmt, wird sie mit dem Tode bedroht – ihre Rettung ist ein Flug nach Deutschland.
In einem Brief an alle Christen hat Papst Franziskus Fehler im Umgang mit Missbrauchsfällen eingestanden und um Vergebung gebeten. Seiner Meinung nach gebe es für Missbrauch in der Kirche vor allem eine Ursache.
Zwei Tage nach dem erschütternden Bericht zu Missbrauchsfällen in der amerikanischen Kirche reagiert auch der Vatikan.
Die Kirchen verlieren Mitglieder ohne Ende. Aufhalten lässt sich das Ganze nicht – aber die Grundhaltung der nächsten Jahre wird entscheidend sein. Ein Kommentar.
Die Welt trauert um die Soul-Legende Aretha Franklin. Derweil geht das Debakel um den islamistischen Gefährder Sami A. weiter. Was sonst noch wichtig wird, steht im FAZ.NET-Sprinter.
Über 300 Priester sollen in den vergangenen Jahrzehnten Kinder sexuell missbraucht haben. Der Papst stellt sich an die Seite der Opfer und findet deutliche Worte.