„Haus sieben vorher drehen“
Die Chefinspizientin an der Komischen Oper in Berlin lässt Bühnenbilder tanzen. Ihr dabei zuzuschauen ist ein Ereignis.
Die Chefinspizientin an der Komischen Oper in Berlin lässt Bühnenbilder tanzen. Ihr dabei zuzuschauen ist ein Ereignis.
Die Kirchen stehen finanziell blendend da. Zugleich treten viel mehr Menschen aus als ein – und die Gläubigen könnten bald schon die Minderheit sein.
Die Aufarbeitung der Fälle sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche soll an staatliche Behörden übergeben werden, fordert der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung. Das sei eine offene Wunde, sagt er.
Am Dienstag stellen die deutschen Bischöfe eine Studie über Kindesmissbrauch vor. Nur ein Viertel der Fälle wird beleuchtet – doch schon das hat es in sich.
Am Montag hat die Evangelische Kirche eine Studie über die Haltung der deutschen Bevölkerung zum Islam veröffentlicht. Dabei befürwortet eine breite Mehrheit den christlich-islamischen Dialog.
Nicht der Kindesmissbrauch als solcher ist das moralische Problem der Kirche – die neue Folge des Podcasts F.A.Z. Essay ist einem Gastbeitrag von 2010 gewidmet, der an Aktualität nichts eingebüßt hat.
Nicht der Kindesmissbrauch als solcher ist das moralische Problem der Kirche – die neue Folge des Podcasts F.A.Z. Essay ist einem Gastbeitrag von 2010 gewidmet, der an Aktualität nichts eingebüßt hat.
Nicht der Kindesmissbrauch als solcher ist das moralische Problem der Kirche. Es ist ihre Unfähigkeit, die eigenen pathogenen Strukturen zu erkennen und zu erörtern.
Mit Fakten irreführen: Statistiken über sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche verschleiern die persönlichen Verantwortlichkeiten. Die Missbrauchsstudie der Bischofskonferenz hat einen Makel.
Die Einigung zwischen dem Vatikan und China über die Ernennung von Bischöfen ist historisch – und höchst umstritten. Vielen Gläubigen geht Papst Franziskus zu weit, es hagelt Kritik.
In der Wiesbadener Marktkirche segnet für einige Zeit ein Roboter die Gläubigen. Er hat sogar einen hessischen Dialekt. Die Maschine trifft nicht jedermanns Geschmack.
Mehr als ein Ort zwischen Kassel und Hannover? Definitiv, denn die kleine Großstadt Hildesheim steckt voller sakraler und antiker Kostbarkeiten, pittoreskem Fachwerk und jeder Menge Überraschungen.
Der Holocaust ist in Litauen eine noch nicht verheilte Wunde. Deshalb wird das Gebet des Papstes im einstigen Getto ein wichtiges Zeugnis sein, dorthin zu gehen, wo es am stärksten schmerzt.
Henrike Naumann ist die Künstlerin der Stunde. Sie untersucht die neue deutsche Teilung anhand ihrer Möbel – aktuell in Südkorea, Berlin und Graz.
Seit mehr als zwei Jahren ist Wolodymyr Hrojsman vom Block Petro Poroschenko Ministerpräsident der Ukraine. Im Interview spricht er über den Krieg mit Russland, das Problem mit Nord Stream 2 und seine jüdischen Eltern.
Eine Studie soll zeigen, wie viele Personen seit 1946 Opfer sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche in Deutschland wurden. Mit Scham und Entschuldigung kommt die Kirche nicht weiter. Ein Kommentar.
Die evangelischen Kirchnepräsidenten in Hessen lassen am Freitagabend die Glocken in ihrem Gemeinden für jeweils 15 Minuten läuten. Sie verbinden mit der Aktion eine bestimmte Botschaft und knüpfen drei Ereignisse daran.
Der Frankfurter Stadtdekan stellt die Pflicht, unverheiratet zu bleiben, infrage. Auch gegenüber der Rolle von Frauen in der Kirche zeigt er sich offen.
Wenn die Kirche zu einem Ort für moderne Kultur wird: Martin Schneider ist ein unkonventioneller Pfarrer. Er hat über Jahre Jazz-Musik in der Stadtkirche Darmstadt etabliert.
Yoga, Motivationsspiele, zündende Unterhaltung: Auf der „Next Library Conference“ in Berlin wird nach Wegen gesucht, die öffentlichen Bibliotheken wieder attraktiver zu machen. Bücher spielen dabei nur eine Nebenrolle.
Ein säkulares Bedürfnis nach religiöser Bestimmung beschäftigt viele Menschen: Wo gehe ich hin, wie werde ich beerdigt? Dem Christentum sichern diese ewigen Fragen jedenfalls die Existenz.
Der Patriarch von Konstantinopel ebnet den Weg für eine eigenständige ukrainische Kirche. Die Spaltung der Orthodoxie ist möglich – und Moskau tobt.
Über zwei Millionen Venezolaner sind auf der Flucht. Nur wenige gelangen nach Brasilien. Dennoch ist die Stimmung dort am explosivsten – mitunter kommt es zu Brandanschlägen, Hetzjagden und Lynchmorden.
Mehr als 1000 katholische Geistliche sollen sich einem Bericht zufolge des sexuellen Missbrauchs schuldig gemacht haben. Deutsche Bischöfe zeigen sich entsetzt angesichts des Ausmaßes.
Sollte die Katholische Kirche wirklich etwas tun wollen, um Missbrauch in ihren Reihen entgegen zu treten, müsste sie erst einmal die Strukturen ändern.
In Köthen stirbt ein Mann nach einem Streit mit zwei Asylbewerbern. Die Stadt gerät in Aufregung – doch eine Eskalation wie in Chemnitz bleibt aus. Was macht die Politik, um die Hoheit zu behalten?
Manchmal geschehen noch Wunder, und dann ist es sogar auf Mallorca sehr still – wenn man sich auf eine Nacht im Kloster einlässt. Ein Reisebericht.
Rund um Mantua breitet sich das flache Land der Poebene aus. Am schönsten ist es hier, wenn die Reisfelder geflutet sind, auf denen der Rohstoff für Risotto wächst.
Vor einer für Sonntag angemeldeten Demonstration Rechtsextremer haben Köthener Bürger Teile der Demonstrationsstrecke mit Friedensbotschaften bemalt. In Chemnitz wurden am Freitag nach einem Aufzug 15 Männer festgenommen.
In einem asturischen Dorf hat eine Amateurin eine Holzfigurengruppe aus dem 15. Jahrhundert angemalt. Nutzer aus aller Welt machen sich über Ranadoiro lustig. Die Sache ist kein Einzelfall.
Der Patriarch von Konstantinopel möchte der ukrainisch-orthodoxen Kirche die Abspaltung vom Moskauer Patriarchat erlauben. Die Kirchenoberen in Moskau nehmen deshalb nicht einmal mehr den Namen des Patriarchen in den Mund.
Nicaragua erlebt eine beispiellose Terrorwelle. Willkürliche Festnahmen, Foltern und Vergewaltigungen sind an der Tagesordnung. Notizen aus einem Land unter Druck.
Ein Kaplan missbraucht über zwei Jahrzehnte lang Minderjährige. Doch statt aufzuklären, versetzt die Bistumsleitung den Mann immer wieder – und er findet neue Opfer. Eine Rekonstruktion aus dem September 2018.
Zunächst äußerte sich Papst Franziskus zu den Missbrauchsvorwürfen nur vorsichtig. Doch nachdem immer mehr Fälle durch Untersuchungsausschüsse aufgedeckt wurden, reagiert das katholische Kirchenoberhaupt mit einer ungewöhnlichen Maßnahme.
Dass der Eiffelturm heute meist schräg aufgenommen wird, das ist vor allem Robert Delaunay zu verdanken. Das Kunsthaus Zürich zeigt, wieso das so ist.
Ein Schieferdach gilt als Investition für Generationen. Neben der klassischen altdeutschen Deckung wird der Stein immer häufiger in moderner Form verwendet, gerade auch in privaten Häusern.