Die Qualen der SPD
Auch wenn es zwischen CDU und CSU kriselt, wirklich schlecht geht es den Sozialdemokraten. Sie sind zwar gut aufgestellt und haben viele ihrer Vorhaben umgesetzt – gedankt wird es ihnen vom Wähler allerdings nicht.
Auch wenn es zwischen CDU und CSU kriselt, wirklich schlecht geht es den Sozialdemokraten. Sie sind zwar gut aufgestellt und haben viele ihrer Vorhaben umgesetzt – gedankt wird es ihnen vom Wähler allerdings nicht.
Der Buchmarkt ist ein Dschungel. Und große Literatur so drückend kompliziert. Im Bewertungsportal von Amazon urteilen die Leute zurück. Was das über die Weltliteratur aussagt.
Der Computerpionier Alan Turing ist durch Film und Kulturwissenschaften fast zu einem Pop-Phänomen geworden. Doch was sagt sein Freitod über sein Denken aus?
Vor 250 Jahren beschloss Kaiser Joseph II., dass „von nun an zu allen Zeiten des Jahrs jedermann in den Bratter frey spazieren zu gehen, zu reiten, und zu fahren, erlaubet seyn soll“ - weitere Unterhaltungen eigenen Gefallens waren zulässig. Doch wie sieht das heute aus?
Ein Mafioso und sein umstrittener Fernsehauftritt: Giuseppe Salvatore Riina durfte in Bruno Vespas Fernsehshow auftreten und sein neues Buch vorstellen. Dafür erntet der Sender Rai jetzt scharfe Kritik.
Ein amerikanisches Leben als Leidensschule: Der Countrymusiker Merle Haggard musste sich die Texte zu seinen Liedern, die genregemäß selten das Leben feiern, nicht ausdenken.
Teheran, Frankfurt, Köln: Die Komikerin Enissa Amani hat vielfältige Wurzeln. Mit ihrer Fernsehshow will sie Stefan Raab beerben. Ihre Biographie liefert ihr viel Stoff für ihre Auftritte.
Ihr Haselnuss-Schnaps verkauft sich fast wie im Märchen. So hat sich Fräulein Brösel mit ihren Obstbränden einen Namen gemacht.
Was sie an der Rolle einer lesbischen Polizistin gereizt hat, wann sie ihre Kinderbücher schreibt und warum ihre Kinder ihre Filme nicht ansehen: Die Schauspielerin Julianne Moore im Gespräch.
Nicht jeder Autist ist hochbegabt. Mit der richtigen Hilfe können von dieser Entwicklungsstörung Betroffene trotzdem Erstaunliches leisten. Doch die Hürden sind noch immer hoch.
Sie kommen nicht um zu beten, sondern um ihre Kampfkünste zu verbessern: Beim Taekwonmoodo trainieren muslimische Frauen und Mädchen ihre Körper in einer Frankfurter Moschee.
„Es gibt nur selten die Gelegenheit, dass man das Gefühl hat: Jetzt ist was da!“ Das ist das ganze Geheimnis der Heimwerkerei.
Genschers berühmtestes Zitat stammt unzweifelhaft aus seiner Rede auf dem Prager Botschaftsbalkon. Doch in einem jahrzehntelangen Politikerleben sammeln sich noch weitere an. Eine Auswahl.
Silvia Krüger hat das Downsyndrom. Weil niemand sie einstellen wollte, eröffnete sie mit ihrer Mutter kurzerhand einen eigenen Imbiss im Vorgarten.
Wolfgang Joop spricht über Beschleunigung, seine Kindheit und darüber, warum er seine Mode nicht in Berlin präsentiert.
Ferdinandshof in Vorpommern gilt als Hochburg der rechtsextremen NPD. Das Dorf geht mit dem Thema erstaunlich gelassen um. Schwerer wiegen andere Sorgen.
Hessin ist Sung-Hyung Cho schon lange, Deutsche wurde sie auch, um ihr jüngstes Filmprojekt zu verwirklichen: Für „Meine Brüder und Schwestern im Norden“ hat Cho in Nordkorea gedreht. Jetzt wird der Film uraufgeführt.
Was sind die wahren Ursachen für den islamistischen Terror? Wirklich die Religion oder der Zorn von ökonomisch Marginalisierten? Sicher ist: Das Beschwören westlicher Werte fruchtet nicht. Ein Gastbeitrag.
Die in Paris lebende Schriftstellerin Gila Lustiger hat ein Buch über die Anschläge vom 13. November geschrieben: „Erschütterung“. Dann kam Brüssel. Ein Gespräch über den Terror, Molenbeek und Schuldzuweisungen.
Der Romanautor und Dichter Jim Harrison ist im Alter von 78 Jahren gestorben. Amerikanischen Medien zufolge starb er in seinem Haus in Patagonia. Bekannt wurde er unter anderem durch seinen Roman „Legenden der Leidenschaft“.
Die Welt besser machen. Die Kleider schöner, die Textilien nachhaltiger, die Kundinnen glücklicher. Ein Handwerk pflegen: Maßschneiderei. Vier junge Wiesbadenerinnen tun das.
Wenn uns jemand um etwas bittet, sagen wir oft ja, obwohl wir das Gegenteil meinen. Dahinter steckt meist die diffuse Angst vor Liebesentzug.
Markus Breitscheidel kennt Gewalt in der Familie – sein Vater hat ihn, seinen Bruder und seine Mutter immer wieder verprügelt. Mit seinem sehr persönlichen Buch will er nun aufrütteln.
Amélie Nothomb lässt die Korken knallen: Ihr zutiefst französischer Roman „Die Kunst, Champagner zu trinken“ ist eine Liebeserklärung an den Rausch und an eine ungewöhnliche Freundschaft.
Die Fußball-Welt trauert um ein Vorbild als Spieler, Trainer, Lehrer und Mensch, um ein Genie am Ball. Ausgewählte Reaktionen zum Tod von Johan Cruyff.
Er war der beste niederländische Fußballspieler aller Zeiten. Dazu ein genialer Trainer und eine charismatische Führungsfigur. Johan Cruyff, Erfinder von „Voetbal totaal“, starb im Alter von 68 Jahren nach einer Krebserkrankung.
Wie denken Studenten der Brauwissenschaft über die Zukunft des deutschen Biers? Drei von ihnen beschreiben ihre Pläne und die ungewöhnlichen Biere, an denen sie arbeiten.
Niedrige Preise, lässiger Lebensstil – wer in Brasilien Immobilien erwerben will, für den ist die Gelegenheit günstig. Doch der Immobilienkauf hat seine Tücken.
Zu Michael Nast pilgern Tausende Frauen. Der Autor von „Generation Beziehungsunfähig“ erklärt auch sich selbst.
Der Streit um den Sohn von Madonna und Guy Ritchie wird nicht länger vor britischen Gerichten ausgetragen. Bevor ein Urteil in Amerika fällt, fordert der Richter die beiden auf, sich zu einigen.
Er hat einen Hit für Michael Jackson geremixt und für Tom Jones „Sex Bomb“ geschrieben. Jetzt hat der Produzent Mousse T. den „Tatort“ vertont und findet: Macht alles Sinn.
Sir Simon Rattle gibt Wagners „Tristan und Isolde“ in Baden-Baden luxuriöse Leichtigkeit. Daniel Barenboim beschert mit seinem Berliner „Orfeo“ das totale Gluck-Glück.
Das ewig Mütterliche stößt manche Betroffenen ab - aber was soll aus der Reue denn eigentlich folgen? Anmerkungen zur Merkwürdigkeit der Debatte über die bereute Mutterschaft.
Es geht um die Liebe zwischen einem Mann und einem Ball - was den Schriftsteller Jean-Philippe Toussaint und den Philosophen Gunter Gebauer so am Fußball fasziniert
Tausend Seiten und kein bisschen zu lang: Was Guntram Vespers Roman zur Geschichte seiner Familie so virtuos macht, zeigt sich beim Besuch des Autors und am Ort des Geschehens.
Der Bariton Holger Falk hat sich von den Regensburger Domspatzen auf die großen Bühnen emporgearbeitet. Heute lebt er in Frankfurt. Und schätzt Zeitgenössisches mehr, als viele verstehen können.