Mentalität des Bösen
Wie sich Frank S. nach seinem Mordanschlag auf die Kölner Oberbürgermeisterin weiter als Opfer präsentiert – und sich nun einen neuen Anwalt suchen will.
Wie sich Frank S. nach seinem Mordanschlag auf die Kölner Oberbürgermeisterin weiter als Opfer präsentiert – und sich nun einen neuen Anwalt suchen will.
Alle Welt liest die Bücher von Elena Ferrante. Auch die Kritikerzunft ist hellauf begeistert. Doch über all dem steht ein Rätsel: Wer verbirgt sich hinter dem Pseudonym?
Vier Tage feiern: Der Geburtstagsmarathon der Queen endete an diesem Sonntagabend mit viel Prominenz auf der Bühne – vorerst. Denn im Juni geht es schon weiter.
Wer nicht sehen will, der muss Kohlenstaub und Ata-Pulver riechen: Adolf Winkelmanns poetische Filmkomposition „Junges Licht“ erzählt aus der Zeit, als das Ruhrgebiet noch brannte.
Dan Pearson ist einer der gefragtesten Gartendesigner Großbritanniens. In der Öffentlichkeit stand er zuletzt mit seinem spektakulären Felsengarten bei der Chelsea Flower Show – ein Gespräch über Natur und Design.
Aufregung im Prozess um das Attentat auf die heutige Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker: Der Angeklagte Frank S. will seine Anwälte loswerden.
Manche Tiere streicheln wir, andere kommen auf den Teller: Warum wir nicht dorthin gucken, wo es richtig weh tut.
In Nordkorea wächst die Unzufriedenheit. Für eine Volksbewegung funktioniert der Repressionsapparat des Regimes aber zu gut. Wie lange wird Unterdrückung Kim Jong-un noch helfen?
„Eine kurze Geschichte von fast allem“ oder „Reif für die Insel“ heißen die Bestseller von Bill Bryson, die vor Pointen nur so sprühen. Privat ist der Amerikaner entspannter und schwärmt vom ersten England-Besuch, als alles noch perfekt war.
Don DeLillo, der amerikanische Schriftsteller und Spezialist für Zeitdiagnostik, hat einen neuen Roman geschrieben. „Zero K“ handelt von Tod und Unsterblichkeit und von Menschen, die sich einfrieren lassen, weil sie wiederauferstehen wollen.
Täglich kommen neue Details über das Paar ans Tageslicht, das in Höxter mehrere Frauen zu Tode gequält haben soll. Zu ihnen zählt auch Susanne F., 41. Warum lief sie nicht weg? Unsere Autorin über ein Opfer und einen Täter, die wie füreinander gemacht waren.
Der Zwang, gesund zu essen, ist noch keine offizielle Diagnose. Dennoch brauchen Betroffene ärztliche Hilfe.
In einer phantastischen Erzählung erklären zwei Gastautoren, wie sich Einkommen in Körpergröße umwandeln lässt. Ein Hartz-IV-Empfänger würde so nur 18 Zentimeter groß. Wie steht es mit anderen? Ein Vergleich.
Endlich eine gelungene Künstlerdokumentation: Marcie Begleiters Film über die früh in New York verstorbene Eva Hesse reißt wegen der Dichte des Materials mit.
„Monsieur Vuong“ ist über die Grenzen Berlins hinaus längst eine Instanz – aus New York, Tel Aviv, London oder Moskau kommen Angebote rein. Aber die Geschichte des Vietnamesen ist selbst Stammgästen unbekannt.
André Hellers Debütroman erstickt im Zuckerguss der Manier und leidet an einer Extraportion Poesie. Auch wenn es schöne Momente und Sätze gibt, ertrinkt man im Meer des Zuviel.
Wie viel Dummheit verträgt ein Volk? Bestsellerautoren wie Sarrazin wagen sich immer wieder aufs Glatteis. Dabei wäre die Lösung so einfach: Streicht die Idee, große Intelligenz sei erblich.
Alte Geschichte am richtigen neuen Ort: Luca Guadagninos Film „A Bigger Splash“ hebt sich gezielt von seinem erzählerischen Vorbild „Der Swimmingpool“ ab und begeht neue Wege.
Ein Loser, der die Endzeit liebt? Der Reichtum im Elend erkennt? Der polnische Schriftsteller Andrzej Stasiuk ist wieder mal auf Reisen. Natürlich im Osten.
Als die IS-Miliz begann, ihr Volk zu ermorden, eilte die deutsche Jesidin Düzen Tekkal ihren Landsleuten zu Hilfe. In ihrem eindringlichen Buch warnt sie davor, dass unsere offene Gesellschaft zerbricht.
Für „Alles kein Zufall“ hat Elke Heidenreich kräftig in ihren Zettelkästen gestöbert - um eifrig aus dem Nähkästchen plaudern zu können. Das ist mitunter selbstgerecht, aber meistens unterhaltsam.
Jahrelang stieg der Maskenmann in Schullandheimen ein und missbrauchte kleine Jungen. Drei von ihnen tötete er auch. Einer war Oliver Jahrs Bruder. Hier spricht er über den Verlust, der sein Leben prägte.
Integration für Boat-people: Que Du Luu widmet Wächterlöwen zur Spülmaschine um. Ihr Jugendroman „Im Jahr des Affen“ ist ein Kammerspiel um Flucht, Alterität und Identität.
Frankfurt steckt tief im Abstiegskampf. Im Interview spricht Eintracht-Trainer Niko Kovac über die Arbeitsteilung mit Bruder Robert, das Derby gegen Darmstadt – und warum Dirk Schuster ein Vorbild ist.
Wie ein Iraner in der Grundschule die Pressefreiheit und ihre Einschränkung entdeckte – und wie ihn diese Entdeckung auch heute noch in Deutschland verfolgt. Ein Gastbeitrag.
In Berlin fehlen Schulen, und zwar viele. Die Behörden denken deshalb nach, und zwar lange. Geholfen ist damit erst einmal niemandem.
Was ist der Mensch? Bei Shakespeare gibt es auf diese Frage nicht eine Antwort, sondern Hunderte: Er zeigte nicht „den“ Menschen, sondern Verkörperungen des Menschseins in schier unfassbarer Vielfalt.
Vor zweihundert Jahren wurde die Schriftstellerin Charlotte Brontë geboren. In ihrem nordenglischen Dorf schrieben sie und ihre beiden Schwestern einige der bemerkenswertesten Romane des neunzehnten Jahrhunderts.
Olivier Adams Roman erzählt die Familiengeschichte eines schweigsamen Whiskeytrinkers aus den Pariser Banlieus und fällt dabei manches Mal auf seine eigene Figur herein.
„Nervosität“ – das hört sich nach einer harmlosen Gemütslage an. Ist es aber nicht. Sie kann Betroffene auf Dauer in ein Leben voller Angst drängen.
Das Training ist hart, die Ausbeute karg, alle sind verrückt nach Sport, und die Bundeswehr macht’s möglich. Wer hat da Zeit und Kraft, an die Zukunft zu denken? Ein Besuch bei der Fördergruppe in Bruchsal.
Frank Plasbergs Integrationsdebatte hat gleich mehrere Tiefpunkte. Den eingeladenen Einwanderern gelingt es aber, die Sendung vor den Ausfällen des Moderators zu retten.
Blendende Idee oder kulturindustrieller Ausverkauf? In der Schweiz eröffnet ein Vergnügungspark, der nach sechzehn Jahren Planung Leben und Kunst von Charlie Chaplin anfassbar macht.
Der Verseschmied hatte lange Haare, keine Manieren, und einen Orden rauchte er in der Pfeife: Wer war Friedrich Rückert? Die Antwort gibt eine Ausstellung zum 150. Todestag.
Nicht nur die jungen Musiker erleben ihn als einen magischen Ort: In der Abgeschiedenheit der Schweizer Berge musizieren sie hoch auf dem Jolimont