„Rituale stärken uns“
Rituale schaffen Verbundenheit und Struktur, sagt die Entwicklungspsychologin Fabienne Becker-Stoll. Das gilt in den verschiedensten Bereichen – für Kinder wie für Erwachsene.
Rituale schaffen Verbundenheit und Struktur, sagt die Entwicklungspsychologin Fabienne Becker-Stoll. Das gilt in den verschiedensten Bereichen – für Kinder wie für Erwachsene.
Düfte beschäftigen David Seth Moltz seit seiner Jugend. Für sein kleines New Yorker Parfüm-Label will er mit ihnen Geschichten erzählen – und fragt sich wie wohl Cowboys rochen.
Sissinghurst, einer der berühmtesten Gärten der Welt, drohte in Schönheit zu erstarren. Dann kam ein junger Gärtner.
Am Sonntag wählt Baden-Württemberg einen neuen Landtag. Die beiden Spitzenkandidaten Winfried Kretschmann und Guido Wolf zehren von ihren Hobbys – besonders in ungewissen Zeiten.
Lieber sterben, als sich offenbaren? Der ARD-Film „Aus der Haut“ zeigt, wie schwer ein Coming-Out sein kann und wie ein Jugendlicher und seine Familie sich neu finden.
Der oscargekrönte Film „Son of Saul“ des Ungarn László Nemes führt uns bis an die Türen der Gaskammern. Brauchen wir das, um nicht zu vergessen?
Britta Dunker hält auf ihrem Hof ein Familienrudel. Die Hunde sind eigenwillig, haben sie aber in ihrer Rolle akzeptiert.
Kim Jong-uns Diktatur wirkt noch bizarrer, wenn man im Land unterwegs ist. Fünf Motive der Faszination für Nordkorea – und ein Erklärungsversuch.
Goethe will von keinem Verbrechen gehört haben, zu dem er selbst nicht auch in der Lage gewesen wäre. Heinz Strunk zeigt mit seinem Serienmörder-Roman, wie weit Einfühlung gehen kann.
Zwei unbekannte Gedichte sind auch dabei: Das Freie Deutsche Hochstift in Frankfurt kauft Handschriften Joseph von Eichendorffs.
Am Broadway spielen Latinos und Schwarze die berühmtesten weißen Männer der amerikanischen Geschichte. „Hamilton“ ist das Musical zum Wahlkampf, das alle Kandidaten und sogar der Präsident schon gesehen haben.
Der Drehbuchautor und Moderator Ralph Caspers („Sendung mit der Maus“) über den Umgang mit Haustieren, kreative Planlosigkeit und intelligentes Pfuschen in der Schule.
Vom Broadway über Hollywood bis ins Weiße Haus: Nancy Reagan hatte einen Hang zum Luxus, vertraute auf den Rat eines Astrologen - und bewies bisweilen ein besseres politisches Gespür als ihr Mann.
In dieser Serie findet sich ganz England wieder. Sie läuft seit sage und schreibe 56 Jahren und ist das Vorbild der „Lindenstraße“. Jetzt ist Tony Warren, der Erfinder von „Coronation Street“ gestorben. Ein Nachruf.
Dass es gefährdeten Kindern nach der Trennung von ihren Eltern bessergeht, ist nicht selbstverständlich. Auf einer Tagung in Frankfurt suchen Fachleute nach guten Lösungen.
Für Heinz Rudolf Kunze ist Deutschland ein schwieriges Vaterland. Im Interview spricht der Musiker über Herkunft, Brillen, pädagogische Absichten und „Dein ist mein ganzes Herz“.
Sachsen macht im Moment vor allem mit bedrückenden Meldungen von sich reden. Eine Dresdnerin erzählt, wie es sich anfühlt, in einem zwiegespaltenen Land zu leben. Ein Protokoll.
Kulturpessimistische Gedanken zum Tode von Peter Lustig: Wir haben nicht nur einen Helden der Kindheit verloren.
Als Sinnbild für die Anwesenheit Gottes und des Heiligen Geistes war Weihrauch lange Zeit der Kirche vorbehalten. Dabei teilt es sich seinen Ursprung mit Parfum. Immer mehr Menschen wollen jetzt so riechen.
Sandwiches, Hamburger, Kartoffelpuffer: Gibt es irgendwas, das man mit den Händen isst und das nicht gerade deswegen schmeckt? Manchmal muss man zugreifen, damit es überhaupt etwas wird.
Wird der Traum von Olympia für Profiboxer doch noch wahr? Zumindest zieht der internationale Boxverband das in Erwägung – es wäre ein wichtiger und richtiger Schritt in eine bessere Zukunft.
Smart, drahtig, aalglatt: So tritt Gianni Infantino vor dem Fifa-Kongress auf. Der Schweizer ist ein treuer Gefolgsmann des gesperrten Michel Platini – mit einer interessanten Herkunft.
Für viele gehörte seine Sendung zur Kindheit, wie die Biene Maja oder die Sendung mit der Maus, doch einer wie er wird nicht mehr kommen: Zum Tod des Fernsehmoderators Peter Lustig.
Werden die Armen wirklich immer ärmer und die Reichen immer reicher in der Welt? Und wie sieht es in Deutschland aus? Ein Blick auf die Zahlen zeigt: Viele Vorwürfe sind nicht haltbar, viele Forderungen überzogen.
Er repariert und programmiert leidenschaftlich gern: Informatiker Dirk Vroomen zeigt seine Retrocomputer auf Messen. Für manche ist das paradiesisch.
Auf dem Weg zum Erfolg hat er seinen Vornamen abgelegt. Schlicht „Beck“ heißt auch die Schau des Museums Caricatura in Frankfurt: Seine Scherze aber haben es in sich.
Ob als Beilage oder Hauptspeise: Pommes frites sind schlicht, einfach gemacht und funktionieren so gut wie immer. Aber taugen sie auch, wenn sie im Backofen zubereitet werden?
Vor der Flüchtlingskrise hat die Stadt Gevgelija von der mazedonisch-griechischen Grenze profitiert. Jetzt kommen Flüchtlinge statt Touristen. Wer daran Schuld ist, ist für den Bürgermeister völlig klar.
Zwei Schlaglichter auf der Berlinale: Das Migrantendrama „Soy Nero“ von Rafi Pitts und das außer Konkurrenz gezeigte Agitprop-Monster „Chi-Raq“ von Spike Lee riskieren viel.
Goethe will von keinem Verbrechen gehört haben, zu dem er selbst nicht auch in der Lage gewesen wäre. Heinz Strunk zeigt mit seinem Serienmörder-Roman, wie weit Einfühlung gehen kann.
Steuern wir auf eine Welt ohne Bargeld zu? Die Debatte ist entbrannt. Zumindest bei Monopoly ist das jetzt schon Realität.
Die ZDF-Krimireihe „Unter anderen Umständen“ begibt sich auf eine dänische Insel: In einem deutschsprachigen Internat kämpfen junge Mädchen mit ihrer Pubertät und dem Verlust einer Mitschülerin.
Viele Verbraucher entdecken gerade die alten Obst- und Gemüsesorten wieder. Das ist gut so, denn die schmecken viel besser als das Zeug aus dem Supermarkt.
Dass der Schriftsteller Peter Kurzeck auch exzessiv gemalt hat, war bis vor kurzem noch unbekannt. Nun sind viele Bilder erstmals in Gießen zu sehen: von rastlos hingeworfenen Frühwerken bis zu hochreflektierter Kunst.
Der Bestsellerautor und frühere Fernsehmoderator Roger Willemsen ist tot. Er war einer der bekanntesten deutschen Intellektuellen. Willemsen starb im Alter von 60 Jahren an einer Krebserkrankung.
Kölner Dreigestirn, das ist das Höchste, was ein Karnevalist werden kann. Doch von sechs Wochen Party und Küsschen kann nicht die Rede sein. Jungfrau, Prinz und Bauer gehen in den sechs Wochen Hochsaison an ihre Substanz.