„Wir Vermögenden leisten aktuell nicht genug“
Deutschland diskutiert über die Erbschaftsteuer. Unternehmersohn Sebastian Schwenke würde gerne mehr zahlen. Da denkt Unternehmerin Stella Pazzi übers Auswandern nach. Ein Streitgespräch
Deutschland diskutiert über die Erbschaftsteuer. Unternehmersohn Sebastian Schwenke würde gerne mehr zahlen. Da denkt Unternehmerin Stella Pazzi übers Auswandern nach. Ein Streitgespräch
Je größer Arbeiten von Klára Hosnedlová werden, desto gefragter sind sie. Kritiker feiern die junge Künstlerin, deren Arbeiten inzwischen ganze Hallen in Museen füllen. Wie erklärt sich der Hype?
„Ghost of Yōtei“, das aufwendigste Videospiel dieses Jahres, ist eine bildgewaltige Reise in das Japan am Übergang in die Neuzeit. Und ein brutaler Rachefeldzug gegen die Männerwelt.
Wie verändert sich Elternschaft, wenn die Kinder erwachsen werden – und welche Verantwortung bleibt uns, auch wenn die Pausenbrote längst Geschichte sind? Was zu tun ist, um Kinder auf eine herausfordernde Zukunft vorzubereiten.
Marskolonien, fliegende Autos, ewiges Leben: Die futuristisch klingenden Projekte von Musk, Thiel oder Altman sind nur aufgewärmte Fortschrittsentwürfe von gestern. Was ihnen fehlt: die Fähigkeit, die Gegenwart als veränderbar zu begreifen.
Der Renault 4 gehörte zu Frankreich wie Baguette und Rotwein. Jetzt gibt es den Fantastischen 4 wieder – als Elektroauto. Lebt sein revolutionärer Geist so weiter? Ein Test.
Nicht meckern – schaffen. Denn ohne Saisonkräfte und Helfer wie ihn fiele die Ernte aus: Adam Kuchyt aus Polen arbeitet auf einem Weingut in der Pfalz. Seine Familie sieht er selten. Besuch bei einem, der viel alleine ist.
Babyschreie im Berliner Bundestag: Ist Deutschland wirklich immer noch ein familienpolitisches Entwicklungsland oder gibt es Licht am Ende des patriarchalen Tunnels?
Eine Studie zeigt, dass viele Menschen sich unbeabsichtigt in Chatbots verlieben. Die Technologiekonzerne dürfte das freuen. Für echte Beziehungen verheißt es nichts Gutes.
Jane Goodall wusste schon als Kind, wer sie ist und was sie wollte. Sie ging in die Wildnis und erschloss den Menschen das Wesen ihrer nahen Verwandten, der Schimpansen. Nun ist sie mit 91 Jahren gestorben.
Den Juristen treibt ein Ziel an: die Verkleinerung der Staatsverwaltung. Auf seinem Posten im Weißen Haus könnte er das wahr werden lassen.
Auf ihrer Farm in Sambia baut Lisa Sendwe Mais und Bananen an. Das Land ist arm, viele Leute hungern. Die Bäuerin tut etwas dagegen, mit wachsendem Erfolg. Das ist kein Hexenwerk.
Im Rennen um den Feuilletonpreis der F.A.Z.: Bernhard Malkmus über die Traurigkeit, die uns in unseren digitalplatonischen Höhlen ereilt, wenn wir über die Gegenwart der Kunst nachdenken.
Ein indigenes Volk, dass sich gegen den Ölgiganten Shell wehrt. Sowie einen der größten Filme der DDR über weibliche Selbstbehauptung. Was sonst noch neu ist in der Arte-Mediathek Oktober 2025.
Früher teilten sie sich das Kinderzimmer, heute können sie sich nicht mehr ausstehen. Wie kommt es dazu, dass man die eigenen Geschwister als toxisch empfindet? Und wie geht man damit um?
Die Frankfurter Autorin Julia Holbe schreibt über Schwestern und Erinnerungen. Ihr neuer Roman zeigt, wie eng Familienbande und Konflikte verknüpft sind.
Surrealismus in Berlin, Georges de La Tour als Porträtist des Hell-Dunkel in Paris und der österreichische Maler Carl Schuch in Frankfurt: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Zeko sucht in Berlin nach anderen Männern und zählt doch die Tage, bis er Hassan in der Heimat seiner Großeltern wiedersieht: Ein Gespräch mit Ozan Zakariya Keskinkılıç über seinen Debütroman „Hundesohn“ – und ein Literaturrätsel.
Der Pianist Samuel Hogarth vereint Klassik und Jazz mit Leichtigkeit. In Mainz dirigiert er Brechts „Dreigroschenoper“ und improvisiert Evergreens in der Kakadu-Bar.
Eine anstrengende Kindheit voller Optionen: Güner Yasemin Balci zeichnet ein scharf konturiertes Bild von Neukölln und warnt vor einem Rassismus der niedrigen Erwartungen.
Seit Einführung der Kapitänsregel dürfen sich im Fußball nur noch Kapitäne beschweren. Im Rugby ist das lange üblich, erklärt ein Schiedsrichter: nicht wegen einer Regel, sondern wegen des Respekts.
Hanna S. soll in Budapest mitgeholfen haben, mutmaßliche Nazis zusammenzuschlagen. Vor dem Oberlandesgericht München wird mehr verhandelt als nur ihr Fall.
Familienausstellung im Jüdischen Museum Frankfurt: Für die Fotografin Ruthe Zuntz wurden Briefe ihres Vaters zum Wegweiser in die Topographie seiner Jugend.
Die Frankfurter Entomologin Marianna Simões kennt sich aus mit invasiven Insekten – und weiß, welche Fehler im Umgang mit ihnen drohen. Von den gängigen Strategien gegen den Japankäfer hält sie wenig.
Wie Manet, nur besser: Mit der Opulenz hingehuschten Spargels und immer wieder neu arrangierter Zinnkrüge beweist das Städel Museum in Frankfurt die Einzigartigkeit des Stillleben-Malers Carl Schuch.
Bernhard Langer spricht im Interview über Lektionen, die einem der Golfsport für das Leben mitgibt, die Ehrlichkeit und Demütigungen auf den Plätzen und die Orientierung, die ihm der Glaube verleiht.
Friedrich Schillers harte Kritik der Gedichte Gottfried August Bürgers wurde bisweilen als literarischer Mord aufgefasst. Die Debatte über Individualität und Idealisierung hallt bis in unsere Gegenwart nach.
Haftbefehl gehört zu den Stars der deutschen Rapszene. Eine Doku zeichnet bald seine Karriere nach und lässt viele Wegbegleiter zu Wort kommen. Netflix kündigt „ein seltenes, ungeschöntes Bild“ an.
Hartmut von Hentig, einst Ikone der Reformpädagogik, wird 100. Doch sein Vermächtnis ist untrennbar mit den Missbrauchsskandalen an der Odenwaldschule verknüpft.
Eine neue Biographie korrigiert das Zerrbild von Hermann Göring als Renaissance-Menschen, entzaubert aber nicht alle Mythen über die Nummer zwei im NS-Staat.
M. C. Escher, Salvador Dalì und Giorgio di Chirico hat er um Jahrzehnte vorweggenommen: Vor 150 Jahren wurde der Maler, Komponist und Schriftsteller Mikalojus Konstantinas Čiurlionis geboren.
Wer dieses Buch von hyperrealistischer Drastik liest, muss hartgesotten sein: Die Mexikanerin Dahlia de la Cerda schreibt in „Reservoir Bitches“ über Gewalt gegen Frauen in einem maroden Staat.
Isabella Ducrot kam spät zur Kunst – ihren Erfolg feierte sie noch später: Mit Anfang 90 hatte sie ihre erste Einzelausstellung und entwarf die Dekoration für eine Schau von Dior. Ein Besuch bei der Künstlerin in Rom.
Zwei Neuerscheinungen erzählen die Biographie der legendären amerikanischen Galeristin Peggy Guggenheim – als historische Person und als Romanfigur. Ihre beeindruckende Kunstsammlung kann man bis heute in Venedig besuchen.
Kreta war ein Sehnsuchtsort des alternden Schriftstellers Antonio Tabucchi. Was suchte er dort? Und was findet man heute, wenn man sich auf seine Spur begibt?
Aufgewachsen zwischen RAF‑Steckbriefen, Volkszählungsstreit und Erziehungspanik – dann kam „Tron“: Der Computer war nicht mehr Drohbild, sondern Möglichkeit. Eine persönliche Erinnerung an die Siebziger- und Achtzigerjahre, als ein Film die Blickrichtung änderte.