„Das Leben wird wieder aufblühen“
Wenn es Ostern nicht gäbe, müsste man es erfinden, sagt Georg Bätzing, Vorsitzender der Bischofskonferenz. In der jetzigen Situation sei es ein „vorweggenommener Hoffnungspunkt“.
Wenn es Ostern nicht gäbe, müsste man es erfinden, sagt Georg Bätzing, Vorsitzender der Bischofskonferenz. In der jetzigen Situation sei es ein „vorweggenommener Hoffnungspunkt“.
Das oberste australische Gericht hat Kardinal George Pell überraschend vom Vorwurf des sexuellen Missbrauchs freigesprochen. Missbrauchsopfer reagieren entsetzt. Unterstützer Pells begrüßen das Urteil als Ende einer Hexenjagd.
An Titulaturen war die römische Kurie niemals klamm: Das Institut des Weihbischofs oder Hilfsbischofs wird in den kirchengeschichtlichen Handbüchern von einer Legende verdeckt.
Durch einen Gerichtsprozess wurden heftige Vorwürfe gegen frühere Mitarbeiter eines ehemaligen Heims für schwer erziehbare Jungen öffentlich. Belegt werden konnten sie bisher nicht. Doch die Staatsanwaltschaft hat Vorermittlungen eingeleitet.
Blanke Meinungsmache oder theologische Reflexion? Die Kirchenreformdebatte gibt sich viel zu schnell mit flachen Appellen zufrieden, wenn es um die Frage der Veränderbarkeit von Lehrinhalten geht.
In der Krise suchen die Menschen Zuspruch, das Coronavirus verlangt nicht nur dem Körper viel ab. Da wird die Seelsorge der Kirchen mehr denn je gebraucht. Die digitale Technik bietet hier große Chancen.
Die Kirchen sehen sich in der Corona-Krise mit einer beispiellosen Situation konfrontiert: Gottesdienste sind verboten. Doch das hat nach Überzeugung des neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz nicht nur Nachteile.
Auf dem leeren Petersplatz hat Papst Franziskus am Freitagabend den Segen „Urbi et orbi“ gespendet und für das Ende der Corona-Pandemie gebetet. Er selbst gehört zur Risikogruppe, lehnt aber einen Umzug in die geschützte päpstliche Residenz ab.
Mindestens 50 katholische Priester sind in Italien bereits am Coronavirus gestorben. Viele von ihnen infizierten sich, weil sie anderen Menschen in der Not beistehen wollten.
Die katholische Kirche hat mit Gema und VG Musikedition die rechtlichen Fragen geklärt, wie Gottesdienste und liturgische Feiern im Internet übertragen werden können.
Das Erzbistum Köln verschiebt die Veröffentlichung einer brisanten Missbrauchsstudie auf unbestimmte Zeit. Wollen starke Kräfte in der katholischen Kirche verhindern, dass jetzt Namen von Verantwortlichen genannt werden?
Die Bischöfe der katholischen Kirche wollen „materielle Leistungen“ an Missbrauchsopfer neu festsetzen. Die Orientierung an gerichtlich festgesetzten Schmerzensgeldern ist richtig.
Die Deutsche Bischofskonferenz hat sich auf ein höheres Schmerzensgeld für Opfer von sexuellem Missbrauch verständigt. Doch aus den Reihen der Betroffenen gibt es Kritik.
Der israelische Oberrabbiner David Lau hat in Frankfurt deutschen Absolventen des Rabbinerseminars ihr Zertifikat überreicht. Ein historischer Moment für die jüdische Gemeinschaft in Deutschland.
Papst Franziskus und der Vatikan haben sich in Geheimverhandlungen mit dem Regime in Peking angenähert. Kritiker sehen darin einen Kniefall vor Chinas Machthabern.
Deutsche Katholiken haben falsche Hoffnungen in Franziskus gesetzt. Seine Weigerung, etwas zum Zölibat zu sagen, ist ein Rückschlag für den „Synodalen Weg“.
Wie viele Notrufe wirkliche Notfälle sind, erzählt ein Feuerwehrmann. Das Ergebnis der Prüfung der Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche ist ernüchternd. Das und was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.
Die konservativen Kräfte um Kardinal Woelki machten es dem Vorsitzenden nie leicht. Doch am Ende gab eine Rebellion aus der Mitte der Bischofskonferenz den Ausschlag.
Der Sekretär Joseph Ratzingers ist als Präfekt des Päpstlichen Hauses beurlaubt worden. Das öffentliche Echo ist enorm. Warum eigentlich?
Deutsche Bischöfe und Laien debattierten auf dem „Synodalen Weg“ über die Zukunft der Kirche. Kardinal Müller kritisiert die Entscheidungsfindung bei dem Treffen – und vergleicht sie mit der Wirkung des Ermächtigungsgesetzes von 1933.
Sind Frömmigkeit und Widerstand unter Hitler Naturereignisse? „Ein verborgenes Leben“ von Terrence Malick tut so.
Es ist ein weltweit einmaliges Vorhaben: Die deutschen Bischöfe wollen gemeinsam mit Verbänden und kirchlichen Laien über grundlegende Reformen der katholischen Kirche diskutieren. Außerdem: Der Lebensmittelgipfel im Kanzleramt und die politische Bedeutung der Halbzeitshow beim Super Bowl.
Deutsche Bischöfe und Laien debattieren auf dem „Synodalen Weg“ über Reformen. Die Weltkirche staunt und zweifelt. Dürfen die Deutschen das ihnen anvertraute Glaubensgut verändern?
Die Katholische Kirche will Steuergelder für die Entschädigung von Missbrauchsopfern ausgeben. Damit übernimmt sie aber keine Verantwortung für den Skandal.
Vorsichtiger Optimismus und drängende Reformforderungen, aber auch Nervosität sind spürbar beim Synodalen Weg der katholischen Kirche. Es geht auch um Vertrauen, Enttäuschungen und das Ende der Geduld vieler Frauen.
Die Versammlung des „Synodalen Wegs“ in Frankfurt endet mit einer positiven Bilanz. Aber ein Kardinal kritisiert die Veranstaltung. Ihn erinnere das an ein „protestantisches Kirchenparlament“.
„Sie trauen sich eine Operation am offenen Herzen - Chapeau!“ Mit diesen Worten lobt ein Beobachter der evangelischen Kirchen die Teilnehmer des Synodalen Wegs der Katholiken in Frankfurt. Auch aus Frankreich kommt ermunternder Zuspruch.
Die Versammlung des „Synodalen Wegs“ in Frankfurt demonstriert ein anderes Verständnis von Kirche – und wie rasch sich eine Institution verändern kann.
Mit einem Gottesdienst haben katholische Bischöfe und Laien im Frankfurter Dom den Synodalen Weg eröffnet. Er soll die Kirche nach dem Missbrauchsskandal aus der Krise führen.
Der Schriftsteller Josef Haslinger wurde als junger Klosterzögling missbraucht. Vor zehn Jahren hat er die Täter noch verteidigt und wurde dafür hart kritisiert. Jetzt, da die Täter verstorben sind, hat er die ganze Geschichte aufgeschrieben. Ein Besuch.
Im März wurde Kardinal Philippe Barbarin wegen Vertuschung von Kindesmissbrauch in erster Instanz zu sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Ein Berufungsgericht schätzt die Beweislage nun anders ein.
Auf dem „Synodalen Weg“ wollen sich deutsche Katholiken mit schwierigen Themen auseinandersetzen. Es geht unter anderem um Zölibat und Gewaltenteilung in der Kirche. Etwaige Beschlüsse haben aber kaum Bindekraft.
In Frankfurt treffen sich Mitglieder der katholischen Kirche, um über Reformen zu diskutieren. Die Notwendigkeit einer Veränderung ist da, doch nicht jeder will die Zeichen der Zeit erkennen. Ändert sich nichts, steht die Kirche am Ende verloren da.
Was erwarten Katholiken vom Auftakt des Synodalen Wegs in Frankfurt? Ist „Bad Banks“ Kunst? Wieso müssen Verbraucher doppelt zahlen, wenn sie Paketverpackungen in den Papiermüll werfen? Die F.A.Z.-Hauptwache gibt Antworten.
Daniela Marschall-Kehrel hat hohe Erwartungen an den Synodalen Weg: Im Interview formuliert die Laienvertreterin der Frankfurter Katholiken ihre Hoffnung auf konkrete Ergebnisse.
Manche Leute stellen auf dem Amt fest, dass sie gar nicht wissen, aus welcher Kirche sie austreten wollen. Andere wissen Bescheid und wollen reden: über Steuern, Missbrauch, Vertuschung. Aber doch nicht mit einem Vertreter des Staates. Ein Gastbeitrag in fünf Kapiteln.