Der gute Hausgeist von Kiew
Ein katholischer Flamenco-Choreograph aus Granada konvertiert zum Judentum und kommt im Krieg nach Kiew, um Meisterklassen zu geben. Das ist mein Bild der Woche.
Ein katholischer Flamenco-Choreograph aus Granada konvertiert zum Judentum und kommt im Krieg nach Kiew, um Meisterklassen zu geben. Das ist mein Bild der Woche.
Das Holocaustmahnmal in Berlin gilt seit rund 15 Jahren als sanierungsbedürftig. Im Herbst diesen Jahres soll nun ein Konzept zur Sanierung vorliegen.
Der von den Nazis verdrängte Paul Jaray erfand das moderne Design der Geschwindigkeit in Harmonie. Das Berliner Kunsthaus Dahlem zeigt seine Vernunft der Stromlinie.
Die Feindschaft zwischen Juden und Palästinensern fordert Jahr für Jahr immer neue Opfer. Viele Israelis wollen deshalb jetzt Waffen haben. Und wenn sie trainieren, lernen sie eins: Wer schießt, muss auch töten können.
Wir klären, wie viel Realitätsverweigerung einem Präsidenten zugetraut wird, ob Deutschland bald auf mehr bezahlbaren Wohnraum hoffen kann und was die Leute so an Jar Jar Binks aufregt. Der F.A.Z.-Newsletter.
Die Redaktion von „Zeit online“ hat Fabian Wolff zur Rede gestellt. Lügen ließen sich ihm nicht nachweisen. Zugleich seien seine Spekulationen von bewussten Täuschungen kaum zu unterscheiden. Was denn nun?
Pater Patrick Desbois hat Zeugen des Holocaust in der Ukraine aufgespürt und die Verbrechen dokumentiert. Seit dem vergangenen Jahr ist er russischen Kriegsverbrechen auf der Spur.
Jahrelang publizierte Fabian Wolff als jüdische Stimme in Deutschland, bevor er zugab: Er ist kein Jude. Nun hat „Zeit Online“ das Ergebnis einer Untersuchung veröffentlicht, die sich mit seinen Behauptungen beschäftigt.
Amazon Prime Video zeigt eine Bollywood-Produktion, die mit geschmacklosen Holocaust-Vergleichen verstört. Es hagelt Kritik. Der Regisseur kann die ganze Aufregung nicht verstehen.
Mit leisem Spott mussten sie rechnen: Ita Heinze-Greenberg folgt den Spuren deutsch-jüdischer Einwanderer in Palästina und Israel.
Fabian Wolff, der sich eine jüdische Identität erfand, war nicht einfach ein Hochstapler. Er war, mit seinem Antizionismus und der BDS-Nähe, der Jude, den sich Deutsche wünschen. Ein Gastbeitrag.
Der Schöpfer der Atombombe J. Robert Oppenheimer hatte einen besonderen Bezug zu Deutschland. Sein Großvater war Kleinbauer und Getreidehändler in Hessen.
Der Pulitzer-Preisträger Joshua Cohen will den 1945 in New York gegründeten Verlag Schocken Books kaufen. Heute gehört er zu Bertelsmann, das unter Hitler sehr gut verdiente. Ein Gespräch über Literatur, Juden und die Verlagswelt.
Die Zukunft Israels ist in Gefahr. Während sich das Land selbst zerfleischt, gewinnen seine Feinde an Stärke. Überwinden lässt sich die Krise nur mit nationaler Geschlossenheit. Ein Gastbeitrag.
Israel bleibt die Lebensversicherung aller Juden der Welt. Deswegen muss man nicht alles gutheißen, was Israel tut. Was aber, wenn Kritik dazu dient, Hass auf die Juden zu verbrämen? Ein Gastbeitrag.
Der Aufstieg der AfD macht Muslime und Juden nervös. Unsere Autoren fragen sich, wie sie und andere Menschen damit umgehen und was für sie selbst daraus folgt.
Eva Viežnaviec erzählt in „Was suchst du,Wolf?“ die blutige Geschichte ihrer belorussischen Heimat aus weiblicher Sicht.
Das Museum Berlin-Karlshorst zeigt die Fotos des Wehrmachtsarztes Albert Dieckmann aus dem besetzten Osteuropa der Jahre 1941 und 1942. Nach dem Besuch bleiben mehr Fragen als Antworten.
Im Winter empfing Donald Trump den Antisemiten Kanye West und den Holocaustleugner Nick Fuentes. Jetzt verbreitet der Republikaner im Wahlkampf antisemitische Vorurteile.
Das „Les Trois Rois“ in Basel gilt als ältestes Grandhotel Europas und entführt seine Besucher in fremde Zeiten. Ein Traumblick in die bewegte Chronik des Hauses.
Der Jurist Aharon Barak hat das System richterlicher Kontrolle aufgebaut, das Israels Regierung nun demontieren will. Für die Anhänger der Justizreform ist er eine Hassfigur. Ein Porträt.
Von Film-Stars und Ressentiments: Die Ausstellung „Ausgeblendet/Eingeblendet“ im Jüdischen Museum zu Frankfurt blickt auf die Mitwirkung jüdischer Menschen an der Filmgeschichte der Bundesrepublik.
Die reflexhafte Empörung über angeblich judenfeindliche Vorfälle sei kontraproduktiv, sagt Meron Mendel. Der Direktor der Bildungsstätte Anne Frank kritisiert die Politik: Dort herrsche eine Dynamik des Übereifers.
Die Kritik an den Wahlerfolgen der AfD im Osten wird von Wissenschaftlern immer wieder mit fragwürdigen Analysen untermauert. Über holzschnittartige Botschaften, die weite Verbreitung finden, statt Platz für Ursachenforschung zu lassen. Ein Gastbeitrag.
Verteidigungsminister Pistorius trifft die tschechische Amtsinhaberin Černochová in Prag. Bei der Gelegenheit unterzeichnen sie Dokumente zur Beschaffung von 77 Leopard-Panzern für die Tschechische Republik.
Er galt als linker Jude und Israelkritiker: Jetzt bekennt der Journalist Fabian Wolff in einem larmoyanten Artikel auf „Zeit online“, seine angeblich jüdische Identität beruhe auf einem Irrtum.
Von der Würde, ein Gestern zu haben: Erhart Kästner „Zeltbuch von Tumilat“ ist einer der außergewöhnlichsten Texte der unmittelbaren Nachkriegszeit. Wir lesen ihn auf Rhodos am Meer.
Waren die jüdischen Kunsthändler, die 1935 dem NS-Staat den Welfenschatz verkauften, ausgebürgert worden? Der Oberste Gerichtshof der USA hatte die unteren Instanzen angewiesen, diese Frage zu prüfen.
Die Deutsche Bahn hat das Holocaust-Erinnerungsprojekt „Gegen das Vergessen“ des Fotografen und Filmemachers Luigi Toscano nach Wiesbaden gebracht.
Eigentlich wollte ein Muslim mit seiner Aktion auf die Verbrennung eines Korans reagieren. Nun sagt er jedoch, wenn heilige Bücher verbrannt würden, gebe es Bürgerkrieg. Man müsse einander respektieren.
Jahrelanger Provenienzforschung ist es zu verdanken, dass der Jahreszeiten-Zyklus von Hans Thoma wieder vollständig ist, der von Juden vor der Flucht aus Nazi-Deutschland verkauft werden musste. In Frankfurt wird er erstmals öffentlich gezeigt.
Immer öfter werden Christen in Jerusalem attackiert. Der Lateinische Patriarch Pierbattista Pizzaballa läutet die Alarmglocken – und zeigt sich enttäuscht von der israelischen Regierung.
Von Stanisław Barańczak, einem der bedeutendsten Dichter der polnischen „Neuen Welle“, erscheinen die literaturkritischen Skizzen „Ethik und Poetik“.
Mit der Räumung der Dondorf Druckerei ist der Weg für einen Neubau frei. Doch der Widerstand hält an – auch wegen der historischen Bedeutung des Gebäudes.
Während des Zweiten Weltkriegs überfielen Ukrainer polnische und Polen ukrainische Dörfer und ermordeten Zivilisten. Bis heute haben beide Länder eine unterschiedliche Sicht auf die Geschehnisse. Ein Gastbeitrag.
Was hält die Demokratie am Leben, wenn allerorts von deren Niedergang die Rede ist? Vielleicht, dass sie sich nicht nur als Herrschaft-, sondern auch als Lebensform beschreiben lässt. Ein Gastbeitrag.