FBI übernimmt Ermittlungen zu Auto-Attacke von Charlottesville
In Charlottesville ist eine junge Frau getötet worden, als ein Auto in die Gegendemonstration raste. Justizminister Session spricht von Verrat an Amerikas wichtigsten Werten.
In Charlottesville ist eine junge Frau getötet worden, als ein Auto in die Gegendemonstration raste. Justizminister Session spricht von Verrat an Amerikas wichtigsten Werten.
Er hat immer den Dialog gesucht, zuletzt mit der Pegida-Bewegung. Jetzt verlässt Frank Richter die CDU – ihm fehlt die Diskussionskultur. Doch das ist nicht der einzige Grund für seinen Austritt.
Er hat in der Wendezeit zwischen Polizei und Demonstranten vermittelt und den Dialog mit der Pegida-Bewegung gesucht. Jetzt ist der Bürgerrechtler Frank Richter aus der sächsischen CDU ausgetreten – weil ihm dort etwas Entscheidendes fehlte.
Seit Sachsens Integrationsministerin Petra Köpping über die harte Nachwendezeit spricht, kommen erschütternde Geschichten ans Licht. Diese Aufarbeitung passt aber nicht allen.
Mit 18 kam Ibraimo Alberto aus Mosambik in die DDR. Er bewährte sich im Fleischkombinat und boxte erfolgreich. Gegen Nazis hat er seine eigene Strategie gefunden.
Böhmermann hat gegen das Hamburger Urteil, das den größten Teil seines Schmähgedichts verboten hatte, längst Berufung eingelegt. Jetzt zieht auch der Kläger nach. Präsident Erdogan sieht nicht nur sich verunglimpft.
Die AfD hat ihr Potential noch längst nicht ausgeschöpft: Eine Tagung in Jena liefert bedenkliche Neuigkeiten über die Stimmungslage der arbeitenden Klasse in Deutschland.
Die Serie „Hawaii Five-0“ fliegt auseinander, weil der Sender CBS die asiatisch-stämmigen Stars Grace Park und Daniel Dae Kim schlechter bezahlt. Der Sender muss sich gegen Rassismus-Vorwürfe wehren.
In hessischen Gerichtssälen gilt für Juristen Kopftuchverbot. Eine Referendarin ist dagegen vor das Bundesverfassungsgericht gezogen – vergeblich.
Das Grundgesetz garantiert Meinungsfreiheit und Religionsfreiheit. Doch wer seine politische Haltung zu offen zur Schau stellt, kann Ärger mit dem Arbeitgeber bekommen.
Das Schmollen hat in der deutschen Gesellschaft eine lange Tradition. Über eine Neigung, die zum Merkmal eines Nationalcharakters taugt.
Bei der Modekette H&M darf sich in Frankreich jeder Mitarbeiter so kleiden, „wie er möchte“. Einem Bürgermeister passt das jedoch gar nicht.
Der NSU-Terrorismus ist, wie Samuel Salzborn betont, Teil einer in der unmittelbaren Nachkriegszeit beginnenden Reorganisation des Alt- und Neonazismus, der seit den achtziger Jahren kontinuierlich in Gewalt und Terror mündet“. Dabei spielen regionale Besonderheiten eine Rolle.
In Sachsen wächst der Widerstand gegen die AfD-Vorsitzende Frauke Petry. Der Basis behagt es nicht, dass die Parteichefin gegen Radikale vorgeht. Im Zentrum der Revolte steht ein Verstoßener.
Morgan Freeman ist Hollywoods großer, liberaler Humanist. Den Kampf gegen Rassismus nimmt der amerikanische Schauspieler in ganz besonderer Weise auf. Heute wird Freeman achtzig Jahre alt.
Identitär verrannt und mit seltsamen Masken vorm Gesicht: Arte zeigt eine erhellende Dokumentation über die Neue Rechte in Europa. Dabei gelingt dem Reporter ein echter Scoop.
Immer wieder ist Heinrich Fiechtner auf der politischen Bühne als Außenseiter aufgefallen. Nun zieht der baden-württembergische AfD-Landtagsabgeordnete vor Gericht – gegen die eigene Partei.
Zum Syndrom der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit, die das Ausmaß an Ungleichwertigkeit messen soll, gehören unter anderem Rassismus, Sexismus, Antisemitismus, Muslimfeindlichkeit und die Abwertung von sogenannten „Randgruppen“.
Ihr Kurs gegen Björn Höcke und Pegida droht Frauke Petry gefährlich zu werden. Gegner suchen, ihre Direktkandidatur bei der Bundestagswahl zu torpedieren.
Für die Rechtsreferendarin geht es um Religionsfreiheit. Die Justizministerin pocht auf die Neutralität der Gerichte. Der VGH stellt jetzt klar: Repräsentanten der Justiz ist das Tragen eines Kopftuchs auf der Richterbank nicht erlaubt.
Bei der AfD zeichnet sich die nächste Krise ab. Lange beteuerten Vertreter, ihre Partei habe mit Verfassungsfeinden nichts zu tun. Doch die Nähe des bayerischen AfD-Vorsitzenden Petr Bystrons zum rechtsextremen Lager sagt etwas anderes.
Ein Spieler wird rassistisch beleidigt und vom Schiedsrichter sogar noch bestraft. An diesem Fall wird sich zeigen, wie ernst der Weltfußball das Rassismus-Problem in seinen Stadien nimmt.
Ist Xavier Naidoo bloß ein wenig speziell oder ein rechter Verschwörungstheoretiker? Diese Frage hat er jetzt noch einmal eindeutig beantwortet.
Polizisten haben Wohnungen von Mitgliedern des Vereins „Bayerische Schießsportgruppe München“ durchsucht. Es besehen enge personelle Überschneidungen zu Pegida.
Der israelische Autor Tuvia Tenenbom liebt steile Thesen. Deutschland habe die Flüchtlinge nur aufgenommen, um besser zu sein als andere Nationen, sagt er im Literaturhaus.
„Nicht mit dem Grundgesetz vereinbar“: Der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, hält nichts von einem generellen Kopftuchverbot. In einem Interview kritisierte er auch die geplante Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft.
Eine Drogeriemarkt-Mitarbeiterin erscheint nach ihrer Elternzeit wieder am Arbeitsplatz – und trägt auf einmal ein Kopftuch. Ihrem Arbeitgeber gefällt das nicht. Und was sagt das Gericht dazu?
Ist Antisemitismus an deutschen Schulen weit verbreitet? Viele jüdische Eltern haben Angst, darüber auch nur zu reden – um die Kinder nicht zu gefährden. Manche tun es aber doch.
Im Westen nichts Neues: Der französische Philosoph Pascal Bruckner fragt, was an dem Vorwurf dran ist, in Frankreich grassiere Islamophobie. Er erkennt darin den Versuch, Kritik an der Religion zu unterdrücken.
Sie leben in Deutschland in Freiheit und sehnen sich doch nach den starken Führern in ihren Herkunftsländern. Nationalistische Polen und Russen preisen Kaczyński und Putin und Türken stimmen begeistert für Erdogans Verfassungsänderung. Warum können sie Deutschland nicht mit der gleichen Inbrunst lieben?
In 150 Kölner Kneipen liegen in den nächsten Wochen Bierdeckel der etwas anderen Art aus: „Kein Kölsch für Nazis“ steht darauf. So wollen Gastronomen ein Zeichen gegen Rassismus und die AfD setzen.
Ist Pegida schuld am Besucherschwund in Museen? Die Direktorin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden schließt das im Interview nicht aus. Sie fordert von den Museen in diesen politischen Zeiten grundsätzlich neue Strategien.
Woche für Woche sammeln sich in Dresden Gegner der Pegida-Demonstrationen. Die Düsseldorfer Punk-Band hat sich nun mit einem unangekündigten Auftritt für das Engagement bedankt.
Die Stadt Altenburg wehrt sich gegen die Rassismusvorwürfe. Die Bewohner sehen sich als Opfer einer Hetzkampagne. Die Schuld liege stattdessen bei den Medien und der Flüchtlingspolitik.
Im „Institut Solidarische Moderne“ entwerfen Politiker von SPD, Linkspartei und Grünen die intellektuelle Strategie für eine rot-rot-grüne Regierung. Die Chancen dafür sind gut, meint Vorstandssprecher Thomas Seibert.
Immer wieder kommt es in Sachsen zu rechtsextremen Übergriffen. In Dresden beginnt nun der Prozess gegen acht Mitglieder der mutmaßlichen Terrorgruppe aus Freital. Nicht alle Bewohner des Ortes finden das gut.