Sorge um Zusammenhalt im Land
An den Wochen gegen Rassismus nehmen auch muslimische Gemeinden teil. Ein Besuch in der Frankfurter Abu-Bakr-Moschee.
An den Wochen gegen Rassismus nehmen auch muslimische Gemeinden teil. Ein Besuch in der Frankfurter Abu-Bakr-Moschee.
Das geht es aus dem Diskriminierungs- und Rassismusmonitor hervor. Demnach berichtet mehr als die Hälfte derer, die sich ethnischen oder religiösen Minderheiten zugehörig fühlen, von häufiger Diskriminierung.
Der Karneval im Nordosten Brasiliens ist mehr als ein farbenfroher Tanz in den Straßen von Recife – es geht um das afrikanische Erbe und darum, religiösen Rassismus zu bekämpfen
Selten hat es vor den Oscars mehr Streit und Empörung gegeben als in dieser Saison: Neben dem Rassismus-Eklat um die Hauptdarstellerin von „Emilia Pérez“ gibt es Ärger um den Einsatz von KI und Schwindeleien bei den Nebendarstellern.
Ein Afghane fährt in München in eine Menschenmenge, verletzt Dutzende Menschen. Trotz eines abgelehnten Asylantrags soll der Täter eine Aufenthaltsgenehmigung besessen haben. Werden wir je eine Antwort bekommen, wie das möglich ist?
In der SPD rechnete man im Wahlkampf fest mit Fehlern von Friedrich Merz – aber nicht mit Fehlern des eigenen Kandidaten. Der Chialo-Eklat um Olaf Scholz trifft die Partei hart.
Die Öffentlichkeit echauffiert sich über ein Wort, das Kanzler Scholz an den Berliner Kultursenator Joe Chialo gerichtet haben soll: Aber ist „Hofnarr“ wirklich eine rassistische Beleidigung?
Im Kasseler Rassismusskandal legt der Oberbürgermeister dem Direktor der Museumslandschaft den Rücktritt nahe. David Zabel, der von Martin Eberle beleidigt wurde, wirft der Lokalzeitung Täter-Opfer-Umkehr vor.
Als erster regierender US-Präsident will Donald Trump den Super Bowl in New Orleans besuchen. Das sorgt für Wirbel – auch weil ein Slogan gegen Rassismus vor dem NFL-Finale plötzlich verschwindet.
Der CDU-Vorsitzende hat einen unentschuldbaren Tabubruch begangen, sagen die einen. Er hat das einzig Richtige getan, um glaubwürdig zu bleiben, sagen die anderen. Wer hat recht?
Auch wenn Merkel Merz in den Rücken fällt: CDU und CSU dürfen in der Migrationspolitik nicht Gefangene von SPD und Grünen bleiben. Das würde die AfD stärken.
Am 80. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz sehen Überlebende die Welt an einem gefährlichen Abgrund. Die fast 100 Jahre alten Zeitzeugen berichten über das NS-Vernichtungslager, so lange sie noch können.
Das Gedenken an zwei Völkermorde vereint heute Juden, Deutsche und Ruander. Es wäre verfehlt, die Leiden gegeneinander auszuspielen.
Ein weiterer Rassismus-Vorfall in Spaniens Fußballliga überschattet das enttäuschende Remis des FC Barcelona gegen den abstiegsgefährdeten FC Getafe. Trainer Hansi Flick greift anschließend zu scharfen Worten.
Herbert Kickl hat Philosophie studiert, scheint aber ausschließlich in plakattauglichen Schlagworten zu denken. Über den aufhaltsamen Aufstieg eines Politikers, der seine Unfähigkeit bereits bewiesen hat, uns aber noch das Fürchten lehren könnte.
Die Reaktionen auf den Meinungsbeitrag von Elon Musk in der „Welt“ zeigen, wie klein Journalisten, Professoren und Politiker in Deutschland denken. Sie kapieren nicht, worum es wirklich geht.
Die Verurteilten sollen Anhänger Maccabi Tel Avivs angegriffen und getreten und im Internet zu Gewalt aufgerufen haben. Bei den Ausschreitungen wurden im November fünf Israelis schwer verletzt.
„Lumumba“ steht unter Rassismusverdacht. Dabei ist das nur einer von vielen nach großen Persönlichkeiten benannten Drinks. Auch die „Bloody Mary“ hat einen historischen und wenig amüsanten Hintergrund.
Weil die Wände mit ausländerfeindlichen Parolen beschmiert waren, galt der Brand eines Wohnhauses schnell als Brandanschlag. Die Staatsanwaltschaft aber hat die Bewohner wegen Brandstiftung angeklagt. Nun beginnt in Hanau der Prozess.
In Frankfurt wird über den Namen eines Heißgetränks auf dem Weihnachtsmarkt gestritten. Doch ist es nur der dünne Aufguss einer an sich berechtigten Debatte.
Die Frankfurter Debatte um ein mit Rum angereichertes Kakaogetränk erreicht auch die anderen Weihnachtsmärkte der Region. Der Name „Lumumba“ ist jetzt tabu. Dafür gibt es neue Glühweintassen.
Eine heiße Schokolade mit Rum soll auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt nicht mehr „Lumumba“ heißen. Wie eine Diskussion um einen Namen zum Thema zwischen Weihnachtsbuden wird.
Das Buch der Kabarettistin sorgte im Frühjahr für Streit: Eine Bloggerin sah sich darin rassistisch angegriffen. Vor Gericht gewann Gruber allerdings. Nun erscheint dennoch eine Neuauflage.
Eine als rassistisch eingestufte Bemerkung über seinen koreanischen Teamkollegen Heung-Min Son kommt Tottenham-Profi Rodrigo Bentancur teuer zu stehen. In der Premier League fehlt er seinem Team bis Weihnachten.
Schuld ist das Schlüsselthema der extremen Rechten – und Beleg für die zerstörerische Kraft der Identitätspolitik. Eine Dankesrede bei der Verleihung des Frank-Schirrmacher-Preises.
Der Franzose war Fußball-Weltmeister, heute ist er Ehrendoktor und Aufklärer. Lilian Thuram kämpft gegen Rassismus und sagt: „Dann denkt man, man braucht die anderen nicht. Das ist gefährlich.“
Der Zeichner Dany und der Szenarist Yann gelten als Legenden des Comics. Für ihren Band „Spirou und die blaue Gorgone“ haben sie jetzt so viel Gegenwind bekommen, dass der Verlag ihn zurückzieht.
Mit dem Hessischen Integrationspreis werden Initiativen ausgezeichnet, die sich gegen Rassismus und Antisemitismus einsetzen. Das Preisgeld wird auf unterschiedliche Initiativen aufgeteilt.
Kann Kunst anders ermitteln als Polizei und Justiz? Anhand eines Filmwochenendes in Hanau, Frankfurt und Offenbach kann das Publikum das Prinzip selbst nachvollziehen. Im Fokus stehen Rassismus und rechtsextreme Gewalt.
Erst Udo Lindenbergs „Oberindianer“ und jetzt Helene Fischers „Aramsamsam“: Ein Lied auf ihrem Kinderlieder-Album soll diskriminierend sein. Wir haben bei einem Musikethnologen nachgefragt.
Lucy Gasser und Anna von Rath zeichnen die Debatte um eine gendergerechte und rassismuskritische Sprache nach. Für sie ist klar: Der Sprachwandel muss forciert werden, damit die Welt gerechter wird. Leider kommen die Gegenargumente zu kurz.
Eine Rassismusdebatte: Die Berliner Stiftung Humboldt Forum hat beschlossen, bei einer Aufführung von Udo Lindenbergs „Sonderzug nach Pankow“ das Wort „Oberindianer“ wegzulassen.
Darf man die nordamerikanischen Ureinwohner Indianer nennen? Allerdings, sagt die Vorsitzende des Verbands der Native Americans in Deutschland. Sie beklagt, der Begriff werde aus Unwissenheit kritisiert. Es wäre nicht das erste Mal.
Dem türkischen Politikwissenschaftler Kenan Engin wird von seiner Hochschule gekündigt – weil er Diskriminierung publik gemacht hat?
In Dresden fand zum letzten Mal ein Pegida-Spaziergang statt. Es wurden neue Formate angekündigt. Und ein ehemaliger Vizekanzler war auch mit dabei.
Am Sonntag hat „Pegida“ in Dresden ihre letzte Kundgebung abgehalten. Nun ermittelt die Polizei – gegen Demonstranten und Gegendemonstranten.