Fast jeder dritte Jugendliche erlebt sexuelle Belästigung im Netz
224 Minuten verbringen Jugendliche pro Tag im Internet. In dieser Zeit macht ein Teil von ihnen auch negative Erfahrungen, zum Beispiel durch sexuelle Belästigung oder Hasskommentare.
224 Minuten verbringen Jugendliche pro Tag im Internet. In dieser Zeit macht ein Teil von ihnen auch negative Erfahrungen, zum Beispiel durch sexuelle Belästigung oder Hasskommentare.
Eine Homepage aus Japan bietet einen Marktplatz für künstlich generierte Missbrauchsbilder. Anders als in Deutschland ist das bislang legal.
Kriminelle attackieren immer wieder die IT gerade von öffentlichen Einrichtungen. Welche Schwachstellen es dort gibt, was droht – und was hilft. Ein Gastbeitrag.
Nach dem Hackerangriff auf den Dienstleister Südwestfalen-IT haben Ermittler nun den Einsatz einer Erpresser-Software bestätigt. Betroffene Gemeinden reagieren, indem sie wieder auf Papier ausweichen.
Unternehmen, Krankenhäuser und Kommunen sind von Cyberkriminalität bedroht, wie der aktuelle Lagebericht des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationswirtschaft zeigt. Bundesinnenministerin Nancy Faeser betont, Deutschland müsse sich entsprechend vorbereiten.
Am Nachmittag passierte die amerikanische Sonde „Lucy“ den ersten der insgesamt acht Asteroiden auf ihrem Reiseplan – erfolgreich, wie nun die NASA bestätigte.
Wer Opfer eines Datendiebstahls geworden ist und Ware bezahlen soll, die er nicht bestellt hat, sollte sicherheitshalber seine Konten sperren.
Mehrere amerikanische Digitalunternehmen haben nach eigenen Angaben eine großangelegte Attacke auf ihre Server abgewehrt. Ihnen zufolge war es der bislang größte Angriff dieser Art.
Die Gefahr, die von Cyberkriminellen ausgeht, wächst. Der Geschäftsführer des Datenschutz-Spezialisten Link11 Jens-Philipp Jung hält Unternehmen für unzureichend geschützt.
Eine Frau steht unter Verdacht, ein Mädchen über Jahre sexuell missbraucht und gefilmt zu haben. Hessische Ermittler wollen sie nun überführen – mithilfe von auffälligen Tätowierungen.
Erst wenige Monate vor der Tat war die Führungsaufsicht des vorbestraften Sexualstraftäters beendet worden. Im Juli 2022 verschleppte er die 14 Jahre alte Ayleen A. aus ihrem Heimatort in Südbaden und tötete sie.
Im Prozess um die vor gut einem Jahr getötete 14 Jahre alte Ayleen zeichnet sich das Bild eines Angeklagten ab, dem jegliche Empathie fehlt – und der das Mädchen schon im Chat abhängig machte. Der Staatsanwalt fordert lebenslang.
In Folge 271 sprechen wir über den „Cyberbunker“ von Traben-Trarbach, deren Betreiber der Bundesgerichtshof als kriminelle Vereinigung eingestuft hat. Aber warum hat er sie nicht wegen Beihilfe zu den begangenen Straftaten verurteilt?
Das Verbrechen an der Schülerin Ayleen macht deutlich, wie sehr die Gefahren für Kinder und Jugendliche im Internet unterschätzt werden. Der Mordprozess am Gießener Landgericht offenbart eine bedrückende Parallelwelt.
In Österreich wird Kritik laut, weil der wegen Missbrauchsbildern verurteilte ehemalige Schauspieler Florian Teichtmeister nicht ins Gefängnis muss. Ein Paket mit Strafverschärfungen ist aber schon auf dem Weg.
Die Nachricht klang unglaublich und sorgte für Entsetzen: Der bekannte Theater- und Filmschauspieler Florian Teichtmeister besaß Unmengen von Kinderpornographie. Jetzt kam es in Wien zum Prozess.
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) ist Opfer eines Angriffs aus dem Internet geworden.
Die deutsche Finanzaufsicht ist Opfer eines Hackerangriffs. Betroffen ist nur die öffentlich zugängliche Internetseite.
Der erste Prozesstermin gegen den österreichischen Schauspieler Florian Teichtmeister platzte – nun gibt es einen zweiten Anlauf. Die Staatsanwaltschaft hat die Anklage inzwischen nachgeschärft.
Hunderttausende Computer weltweit sollen in der Vergangenheit mithilfe der Software infiziert worden sein, um Daten zu entschlüsseln und Opfer zu erpressen. In Kooperation mit dem FBI haben deutsche Ermittler nun die hier befindliche Serverinfrastruktur übernommen und zerschlagen.
Deutschen und amerikanischen Behörden ist ein großer Schlag gegen Cyberkriminelle gelungen: Dem BKA zufolge wurden allein im vergangenen Jahr 700.000 Systeme mit „Qakbot“ infiziert.
Kinderpornographie, Terrorpropaganda, Angebote mit gefälschter Kleidung: Das Internet ist voll mit illegalen Inhalten. Facebook, Tiktok und Co. sollen von nun an schärfer dagegen vorgehen. Machen sie mit? Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Wie lange sollen IP-Adressen gespeichert bleiben, um sie für die Aufklärung schwerer Verbrechen nutzbar zu machen? Eine Lösung ist nicht in Sicht. Hessen erhöht nun den Druck.
Die Frage, wie lange Telekommunikationsdaten gespeichert werden dürfen, damit sie für die Strafverfolgungsbehörden noch nutzbar sind, ist noch immer nicht beantwortet – doch die Zeit drängt.
Die Polizeistatistik weist für das vergangene Jahr weniger Cyberverbrechen aus als im Vorjahr, immer weniger Unternehmen zahlen Hackern Lösegeld. Das Bundeskriminalamt schlägt dennoch Alarm – auch wegen Künstlicher Intelligenz.
Im Netz agieren Kriminelle immer professioneller. „Cybercrime funktioniert in Teilen wie ein Marktplatz, auf dem Straftäter sich zusammenkaufen, was sie brauchen. Das stellt uns vor neue Herausforderungen“, sagt der BKA-Chef
In Hessen wurden 2022 rund 407.000 staatsanwaltliche Ermittlungen eröffnet – 3,9 Prozent mehr als im Jahr zuvor
Jahrelang publizierte Fabian Wolff als jüdische Stimme in Deutschland, bevor er zugab: Er ist kein Jude. Nun hat „Zeit Online“ das Ergebnis einer Untersuchung veröffentlicht, die sich mit seinen Behauptungen beschäftigt.
Der hessische Justizminister Roman Poseck (CDU) fordert vom Bund endlich eine Entscheidung zu längeren Speicherfristen in Fällen von schwerer Kriminalität. Die Opposition hält dagegen.
Die Polizei hat in Hessen abermals Wohnungen von Verdächtigen durchsucht, die Kinder sexuell missbraucht haben sollen oder unter dem Verdacht stehen, Kinderpornographie verbreitet zu haben.
Sie sichten Videos, die den sexuellen Missbrauch von Kindern zeigen, und versuchen, Täter zu überführen. Dafür bekommen Ermittler nun 300 Euro mehr im Monat. Doch Geld kann die psychische Belastung nicht aufwiegen.
Jan P. soll die 14 Jahre alte Ayleen verschleppt und sie beim Vergewaltigungsversuch getötet haben. Der bereits früher verurteilte Sexualstraftäter war bis kurz vor der Tat noch unter Beobachtung.
Vor dem Landgericht Gießen startet der Prozess gegen den mutmaßlichen Mörder der 14 Jahre alten Ayleen. Laut Staatsanwaltschaft handelt es ich um einen schwerwiegenden Fall von sogenanntem Cybergrooming.
Jugendliche verbringen online viel Zeit – und werden dort auch belästigt oder erpresst. Wie sie sich gegen digitale Gewalt wehren können, wissen die Frankfurter Berater von „Safe im Recht“.
Wegen Korruption ist Oberstaatsanwalt Alexander B. zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Hessens Justizminister Roman Poseck von der CDU über erschüttertes Vertrauen in die Justiz und Regressforderungen des Ministeriums.
Was unterscheidet digitale von physischer Gewalt? Und warum ist sie so schwer strafrechtlich zu verfolgen? An der Goethe-Uni äußert sich Renate Künast – die es aus erster Hand weiß.