Angriffe aus dem Cyberspace am „Tag der Einigkeit“
Die Invasion der Ukraine bleibt vorerst aus – aber ein Ernstfall tritt ein. Das Land macht sich dennoch Mut.
Die Invasion der Ukraine bleibt vorerst aus – aber ein Ernstfall tritt ein. Das Land macht sich dennoch Mut.
Ein Hacker-Angriff hat die Internetseiten des ukrainischen Verteidigungsministeriums lahmgelegt. Auch zwei große staatliche Banken waren betroffen.
Der Alltag verlagert sich zunehmend in den digitalen Raum. Gleichzeitig nimmt die Cyberkriminalität rasant zu – alle fünf Minuten erfolgt in Deutschland ein Angriff. Wie Täter vorgehen und Nutzer sich schützen können.
Frühere Entscheidungen des Berliner Kammergerichts verletzten sie in ihrem allgemeinen Persönlichkeitsrecht und würden aufgehoben, erklärte Karlsruhe am Mittwoch.
In Hessen ist die Zahl der Sexualstraftaten deutlich gestiegen. Immer häufiger verbreiten auch Kinder und Jugendliche pornografische Inhalte. Das Land will dagegen vorgehen.
Im Rahmen eines „Aktionstags“ zur Bekämpfung von Kinderpornographie sind in Bayern zahlreiche Wohnungen durchsucht worden. Angesichts der Videos mit äußerst brutalen Kindesmisshandlungen sind die Ermittler schockiert.
Der Angeklagte soll über Jahre hinweg vier Kindern wiederholt sexuelle Gewalt angetan haben. Bei der Auswertung des sichergestellten Materials hätten sich Anhaltspunkte für Verfahren gegen rund 100 Menschen ergeben.
Angesichts zahlreicher Drohungen und Mordaufrufe will das Bundeskriminalamt Tatverdächtige auf Telegram strafrechtlich verfolgen – mit oder ohne Hilfe von des Messengerdienstes.
Die Polizei hat in Hessen 57 Wohnungen von mutmaßlichen Pädokriminellen durchsucht. Sie stehen im Verdacht, Kinder missbraucht und Bilder der Taten im Internet verbreitet zu haben.
Nach dem mutmaßlichen Datenmissbrauch in Mainz stellt sich die Frage, was Polizei und Staatsanwaltschaft dürfen. Oft ist es nur eine Frage von kluger Strategie.
Entschlüsselte Kryptodienste wie EncroChat geben Ermittlern tiefe Einblicke in das organisierte Verbrechen. Staatsanwalt Florian Gensheimer erzählt im Interview von überraschenden Erkenntnissen und einer ganzen Flut an Verfahren.
Hessen verkauft illegal erworbene Kryptowährungen und arbeitet dabei mit einer Privatbank zusammen: eine pragmatische Kooperation, die Schule machen sollte.
Der Wiesbadener Hauptbahnhof wird wieder von Zügen angefahren. Volker Bouffier tritt nicht noch einmal als stellvertretender Vorsitzender der CDU an. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Bei Drogenhändlern haben Ermittler in Frankfurt 100 Millionen Euro in verschiedenen Kryptoanlagen sichergestellt. Die wieder loszuwerden ist gar nicht so einfach. Vor allem eine der virtuellen Währungen bereitet Schwierigkeiten.
Sie sollen sich vor der Webcam ausziehen oder werden sogar zu Verabredungen aufgefordert: Eine Umfrage unter Kinder und Jugendlichen zeigt, dass sexuelle Kontaktaufnahmen durch Erwachsene im Netz keine Seltenheit sind.
Die neueste Masche von Cyberkriminellen ist das sogenannte „Smishing“, eine Wortmischung aus SMS und Phishing. Sie bekommen eine Nachricht von angeblichen Paketzustellern mit einem Link dabei. Den sollten Sie nicht anklicken.
Ermittler gehen seit dem frühen Morgen gegen Hetze im Netz vor: Zehn Tatverdächtige sollen in sozialen Netzen Politiker bedroht oder den Holocaust geleugnet haben. Seit 2019 wurden bereits 1100 Beschuldigte identifiziert.
Das BKA fahndet öffentlich nach einem Sexualstraftäter. Er soll in den vergangenen elf Jahren mindestens sieben Jungen teilweise schwer sexuell missbraucht und die Taten gefilmt haben. Eine ungewöhnliche Begrüßungsformel könnte eine Spur bringen.
Ein siebtes hessisches Haus des Jugendrechts soll im Jahr 2023 in Hanau eröffnet werden. Ziel der Einrichtungen ist es die Jugendkriminalität in Hessen zu unterbinden.
Der Appell des Frankfurter Landgerichtspräsidenten offenbart eine dramatische Lage. Die Justiz ist Überlastung schon fast gewohnt, aber die Zeit läuft ab. Wiesbaden und Berlin sollten handeln.
Encrochat-Anklagen, Klagen gegen die BaFin, Nachwuchsmangel: Wenn es so weitergeht, kann das Landgericht Frankfurt seine Aufgaben bald nicht mehr bewältigen – sagt Präsident Wilhelm Wolf und schlägt Alarm.
Fast jeder dritte Erwachsene in Deutschland ist schon mal Opfer von Mobbing gewesen. Besonders bei Schikanen im Internet nimmt die Zahl der Betroffenen zu.
Im Kampf gegen Kinderpornographie ist Hessen so erfolgreich wie nie. Doch die Arbeit setzt den Ermittlern schwer zu – weshalb die Polizei nun eine Forderung stellt.
Sie bedrohen Unternehmen, Länder und zahllose Internetnutzer. Doch wer glaubt, Cyberkriminelle arbeiteten allein, der täuscht sich: Im Darknet hat sich eine Branche mit eigenen Wirtschaftszweigen entwickelt. Ein Einblick.
Während der Pandemie gab es mehr Fälle von Cyberkriminalität als je zuvor. Unternehmen sind dadurch durchaus gefährdet, denn gerade im Homeoffice werden Mitarbeiter schnell sorglos.
Angriffe auf Polizisten, übelste Drohungen gegen Politiker: Der Landtag hat „viele Geschichten und Erfahrungen von Menschen gehört, die man nicht glauben möchte“. Und es gibt Kritik an den Staatsanwälten.
Seit zwei Jahren wird durch die Kooperation #KeineMachtdemHass Internetkriminalität in Form von Hassrede strafrechtlich überprüft. Eine Erfolgsgeschichte, findet die hessische Justizministerin Kühne-Hörmann.
Betrug verlagert sich immer stärker ins Internet. Ein Grund: Anbieter aus dem Ausland können ohne rechtliche Folgen mit falschen Aussagen von Prominenten und Fake-News um Privatanleger werben.
In den vergangenen drei Tagen hat die hessische Polizei 32 Objekte überall im Bundesland durchsucht, um kinderpornographisches Material sicherzustellen. Über einen Filehosting-Dienst im Internet wurden die Videos weitergegeben.
Michelle Zatlyn macht mit ihrem Unternehmen Cloudflare Hackern das Leben schwer. Sie will anderen Frauen helfen, ähnliche Erfolgsgeschichten zu schreiben.
Tennisspielerin Sloane Stephens erhält nach ihrem Aus bei den US Open „mehr als 2000 Nachrichten voller Missbrauch und Wut“ und wehrt sich gegen den „erschöpfenden und niemals endenden“ Prozess.
Elisa Hoven und Thomas Hestermann haben digitalen Hass erforscht. Ihre Studie legt nahe, dass Maßnahmen gegen Hass im Netz Wirkung zeigen – und widerlegt einige Annahmen. Hat gar die Pandemie zu einer Versachlichung geführt?
Hasskommentare richten sich vor allem gegen Minderheiten und Frauen, sind rechtsradikale Hetze mit modernen Mitteln – so die landläufige Ansicht. Doch aus einer breitangelegten neuen Untersuchung wissen wir jetzt: Digitaler Hass ist vielschichtig.
R. Kelly soll in Einkaufszentren, Schnellrestaurants und vor Schulen systematisch junge Mädchen für sexuelle Begegnungen angeworben haben. Eine Zeugin berichtet von einem Treffen in einem McDonald’s 1998 – und den Geschehnissen danach.
Spencer Elden, das berühmte Baby auf dem Cover der Nirvana-Platte „Nevermind“, verklagt die Band wegen Kinderpornografie. Man wünscht dem Dreißigjährigen, er könne endlich aufhören, das Nirvana-Baby zu sein.
„Nudes – Nackt im Netz“ handelt von der sexuellen Ausbeutung Jugendlicher im Netz. Die norwegische Serie ist gut gemeint. Und passt mit ihrem Ansatz wohl am besten in den Schulunterricht.